playswithwolves am 28.06.2009 um 6:16 Uhr
Wieso suchen einige Menschen nach dem Sinn des Lebens außerhalb des Lebens (Gott)? Dies ist eine ernst gemeinte Frage, weil ich besser verstehen möchte, was viele dazu veranlasst, Sinnliches in Übersinnlichem zu suchen.

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Für mich ist der Sinn ausschließlich Hier und Jetzt zu finden. Das was vielleicht andere als Gott bezeichnen, bezeichne ich als Leben, Lebendigkeit, Sein. Und diese Lebendigkeit durchzieht die ganze Schöpfung, ist somit nicht außerhalb von uns, sondern wir sind DAS. Nicht getrennt von uns, sondern alles verbindend. Die Trennung erschafft lediglich der Verstand. Diese Lebendigkeit ist für mich nichts Übersinnliches, sondern mit allen Sinnen erfahrbar und wenn ich offen bin, erfahre ich dies mit mehr als 5 Sinnen.
Weil unsere Lebensbestimmung darin besteht in ewiger Gemeinschaft mit Gott zu leben.
Für den zeitlichen Lebenshorizont mag es unterschiedliche Dinge geben, die meinem Leben Sinn geben können. Aber sie sind zeitlich begrenzt.
Egal mit welchen Aufgaben wir uns auch beschäftigen mögen, wird doch der Tag kommen, an dem wir auf Grund unseres Alters, diese nicht mehr erfüllen können.
Dann kommen die Menschen zu dem Punkt und stellen sich die Frage:
Was hat mein Leben jetzt noch für einen Sinn?
War das alles?
Nur der Blick über den Lebenshorizont hinaus gibt uns die Möglichkeit nicht in dem Gefühl der Sinnlosigkeit zu ertrinken.
Über unser Lebensziel(Sinn) schreibt Paulus: "UNSERE HEIMAT ABER IST IM HIMMEL, VON DORT ERWARTEN WIR JESUS CHRISTUS UNSEREN HERRN, WELCHER UNSEREN VERGÄNGLICHEN LEIB VERHERRLICHEN WIRD, DASS ER GLEICH WERDE SEINEM VERHERRLICHTEN LEIB, NACH DER VOLLMACHT SEINER KRAFT, MIT DER ER SICH AUCH ALLE DINGE UNTERTÄNIG MACHT". Philipper 3, 20.21.
Dieses Ziel wird uns auch im VATER UNSER ans Herz gelegt mit der Bitte: "DEIN REICH KOMME."
maydayfly am 28. Juni 2009 15:41 Und was wird sein, wenn die letzte Stunde kommt und dann Worte unwichtig werden? Er sitzet hier, zu richten die Lebenden und die Toten.
Razon am 29. Juni 2009 23:04 Ich hab jetzt mal ne ernste Frage: Ist der christliche Gott-Vater jetzt der strafende Richter, der über Lebende und Tote zu Gericht sitzt und die Waage nach der Hölle oder dem Himmel neigt, oder ist er der liebende, lebendige Gott, dessen Gnade eben deshalb Gnade und unergründlich ist, weil sie vor Recht ergeht?
Ich bin da noch zu keinem Schluss gekommen.
Beides stimmt. Er möchte nicht, daß jemand verloren geht, aber wenn sich jemand gegen ihn entscheidet, läßt er ihn - nach mehrmaligem Anklopfen - laufen. Irgendwann kommt der Punkt, wo man die Gnade verscherzt hat.
In Hiob steht: Solches tut Gott zweimal oder dreimal im Leben eines jeden Menschen - oder so...

Da Gott das Leben ist und der Ursprung desselben, sucht man gar nicht außerhalb desselben.
Naja weil wenn es nichts übersinnliches gäbe bräuchten wir auch kein verständniss von recht und unrecht, dann gäbe es sowas wie recht und unrecht nicht nur triebe und triebe sind etwas natürliches. Das würde bedeuten wenn mir danach ist jemanden umzubringen dann dürfte mich eigendlich keiner richten weil es doch was total natürliches wäre, aber ich glaube das es schon einen grund dafür gibt warum wir ein verständniss von recht und unrecht haben und wenn das leben zuende ist und danach wirklich nichts mehr ist so ist das im nachhinein sowieso egal gewesen aber wenn es danach doch etwas gibt so wäre das eine erklärung für viele dinge. Das leben wenn es wirklich dann aus und vorbei ist wäre so sinnlos und weg geworfen, würde ich 100 prozentig wissen das mich weder hölle noch himmel erwartet dann hätte ich schon längst einen menschen umgebracht den ich über alles hasse und mich anschließend selbst getötet um der justiz zu entgehen, ob ich nun früher oder später sterbe die erinnerung an mein leben wären ja sowieso weg und ich wüsste garnicht das ich gelebt hätte ich wäre ja einfach nicht existent, ich wäre in den zustand vor meiner geburt versetzt und was vor meiner geburt war.. also ich kann nicht behaupten das es schlimm war es war einfach nichts doch das klingt dann irgendwi so unlogisch und sinnlos das ich das nun wiederrum auch nicht glauben kann
playswithwolves am 28. Juni 2009 06:48 Ich nehme mal an, du beziehst das Verstänsnis für Recht und Unrecht auf unsere Fähigkeit zu denken, oder? Und so wie ich deine Antwort jetzt verstanden habe, ist für dich diese Fähigkeit eine übersinnliche "Gabe"? Andere Säugetiere werden ja fast ausschließlich von Trieben und Instinkten geleitet, aber so wirklich Mord und Totschlag ist eigentlich nicht sehr verbreitet. Gut es gibt kanibalistische Arten, aber die bilden eher die Minderheit. Elefanten haben bsw. ein sehr gutes Sozialverhalten, wobei nun die Frage ist, besitzen sie ebenfalls dieses Verständnis von Recht und Unrecht, oder ist ein triebgesteuertes Verhalten vielleicht doch nicht so anarchistisch?
Ich weiß garnicht wie ich die frage kurz und bündig beantworten soll... Das mit dem mord und totschlag meinte ich eher so, wenn es nichts übersinnliches gäbe warum sollte ich nicht einen menschen umbringen? Ich würde dann einem trieb von mir folgen, bei elefanten gibt es das aber ebenfalls, wenn die bullen sich streiten dann kämpfen sie und manche kämpfe enden tötlich und bei einem menschen der sich nicht unter kontrolle hat passiert das ebenfalls. Manche würden jetzt sagen: "Da hat ihn der teufel geritten" Wenn ich jemanden töte den ich hasse so ist das doch völlig normal, dennoch ist es nicht richtig oder womöglich wenn ich jemanden aus einer not herraus töte(geldmangel) das opfer mit der brieftasche ist meine beute und ich der löwe, was hällt mich ab dies zutun? Wenn du auf deinen geist hörst und dein fleisch besser unter kontrolle hast so wirst du auf deinem weg immer erfolgreich sein, weil durch deinen willen entstehen schöpferische dinge durch dein fleisch zerstörerische dinge, zb. Alkoholkonsum, der rausch macht deinem fleisch spaß, denn du bist besoffen und es ist ein schönes gefühl aber dein geist sagt dir das dass nicht gesund ist und abhängig machen kann, wenn du nicht auf deinen geist hörst so wirst du irgendwann alkoholkrank werden wenn du aber auf deinen geist, deine vernunft hörst so wirst du wissen das du die finger davon lassen sollst und du wirst gesund bleiben. Und diese tatsache das mann wählen kann zwischen den dingen die scheinbar "unscheinbar" sind ist schon etwas was ein wenig übernatürlich ist denn wir haben die wahl zu entscheiden ob wir JETZT leben oder ob wir auch glücklich leben wollen. Und wüsste ich mit 100 prozentiger sicherheit das mich nichts erwarten würde so würde ich jetzt doch nichts verlieren egal was ich tun würde
salzundlicht am 28. Juni 2009 12:58 Das hast du schön erklärt! Du hast auf deinen Geist gehört, nicht auf den Verstand. Denn nur mit dem Herzen können wir wirklich lieben. Wer einen Grund zum Lieben hat, der liebt mit dem Verstand und nicht mit dem Herzen. Und sobald seine Liebe von Außen angegrifen wird, wird sie schwach und vergeht.
Wer aber aus vollem Herzen liebt, sei es GOTT oder den Partner, der wird versuchen in der Krise zu kämpfen und versuchen Wege zu finden, die Liebe zu stärken und erfrischen. Und er wird bereit alles zu Vergeben um der Liebe Willens.
Solipsist am 28. Juni 2009 14:17 Na das ist ja mal ein schönes Charakterbild das Du von Dir selbst zeichnest, Nougart.
Der Grund warum Du niemandem schadest oder umbringst, ist also nur extern und kommt nicht aus Deinem Wesen selbst heraus?
Du läufst nur wegen Gott nicht plündernd und brandschatzend durch die Gegend?
Im Sinne der Gesellschaft und zum Wohle aller, glaube also bitte weiter an Deinen Gott.
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Sollte ich hier irgendwas falsch verstanden haben, wovon ich aber nicht ausgehe, so nehme ich das gesagte gern, liebend gern wieder zurück.
playswithwolves am 28. Juni 2009 16:48 @Nougart
So sehr ich es gern möchte, aber ich verstehe einfach nicht, was an diesen Dingen übernatürlich sein soll. Ich entscheide in meinem Leben auch, was gut ist (für mich und für meine Umgebung) und was nicht. Bsw. bin ich Antialkoholiker, weil ich weiß, was Alkohol anrichten kann. Aber ich bin es weder aufgrund meiner atheistischen Denkweise, noch aufgrund irgendeines externen Gebotes. Mein Verstand brachte mich dazu. Aber dieser Verstand ist ein natürlicher Bestandteil meines Wesens. Ich muss an dieser Stelle Soli vollkommen recht geben, wer so etwas wie einen Gott braucht, um nicht unmoralisch zu handeln, ist anscheinend sehr charakterschwach und fürchtet wohl letztlich nur die "göttliche" Bestrafung. Für mich als Atheisten gibt es nur dieses eine Leben, also lebe ich dementsprechend. D.h. ich kann nicht einfach tun und lassen, was ich will (außerdem wer WILL schon Morden), ohne die Konsequenzen abzuwegen, die unter Umständen dieses eine Leben von mir zerstören könnten. Der Tod ist überall. Ich möchte gar nicht wissen, wieviele Leben man unbewusst auslöscht, wenn man sich in der Früh die Zähne putzt oder wenn man einen Fuß auf eine Wiese setzt, in der es nur so von Kleinstlebewesen wimmelt. Das lässt sich nicht vermeiden. Trotzdem versuche ich nicht bewusst zu töten. In meiner Gegenwart stirbt durch meine Hand nun mal keine Spinne, keine Fliege und kein Käfer, von Säugetieren und Vögeln ganz zu schweigen. Setze ich mich ins Auto und sehe wie bei einer Fahrt die Insekten gegen die Windschutzscheibe prasseln, kann ich es leider nicht verhindern, aber dies ist definitiv nicht die Intension, die hinter einer Autofahrt steckt.
Mein Verstand und meine Vernunft diktieren mir basierend auf die Erfahrungen, die durch die 5 Sinne entstanden sind, wie ich zu handeln habe. Nur etwas Übernatürliches oder Übersinnliches kann ich dahinter nicht entdecken.
Razon am 29. Juni 2009 22:59 Ich denke auch, dass eine Fundierung einer Minimalmoral weitaus mehr Gewicht besitzt, wenn sie durch die Art und Weise unserer Existenz bedingt wird und nicht durch Metaphysisches. Ich töte nicht, weil es auf lange Sicht von Vorteil für mich ist, wenn nicht jeder jeden töten darf, wie er will. Ich töte nicht, weil ich eine Tötungshemmung besitze, wie jeder Mensch, die erst einmal überwunden werden muss. Ich töte nicht, weil ich weiß und empfinde, dass ich nicht das Recht habe, einem anderen zu nehmen, was ich selbst besitze.
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Hingegen halte ich die externe Fundierung durch metaphysische Grundsätze, die samt und sonders diskutabel sind, für weitaus wackeliger.
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Ich zitiere aus dem Leben des Brian: "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet." "Wer, ich?" "Ja" "Oh vielen dank" "Aber nicht nur du, ihr alle." Bis hierher ist alles klar. Und dann beginnt der religiöse Vergleich:
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"Und die Vögel" "Was ist mit den Vögeln?" "Na haben sie Arbeit?" "Was soll das für eine Frage sein, haben Vögel Arbeit?" "Und geht es ihnen nicht gut?" "Das wollen wir ihnen auch wünschen. Wieso hast du was gegen Vögel?" "Nein, ich meine, ihr seid doch viel mehr als sie - worum sorgt ihr euch also? Da seht ihr es." "Ich sehe nur, dass du was gegen Vögel hast"...
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um Missverständnisse zu vermeiden. Die parodierten Gleichnisse aus dem neuen Testament haben meiner Meinung nach beide einen hohen Wahrheitsgehalt. Ich habe die Parodie nur zitiert, um die Verständnisproblematik zu verdeutlichen.
Solipsist am 30. Juni 2009 00:31 Wer Monty Python zitieren kann, kann kein schlechter Mensch sein!!!
maydayfly am 28. Juni 2009 15:53 Lieber NougartPudding, Du hast nicht erwähnt, dass die meisten Menschen soziale Wesen sind, und dass es Abscheu erregt jemanden umzubringen. Auch ohne Gesetz, ohne 10 Gebote. Erstens will man es selber nicht tun, wenn doch, hat man es getan, ist man dem Haß seiner Mitmenschen ausgeliefert. (Leider nicht immer) Das was ich meine, nennt man gemeinhin Gewissen. Von Gesetz rede ich nicht.
maydayfly am 28. Juni 2009 18:52 Weil du eben, entschuldige existierst, und Du im Fluß der Zeit Deine Spur hinterläßt. Abgesehen davon, daß hier nicht nur ein moralisches Prinzip relevant ist, wenn Du meinen Freund tötest, dann gehe ich zur Polizei? Sei froh wenn es so ist. Es ist nicht egal, was Du in Deinem Leben machst.

Gott ist nicht ausserhalb des Lebens, alles was existiert ist in ihm. Die Welt besteht vor der Geburt und nach dem Tod eines Jeden. Die Leute sollen nicht immer nur an sich selbst denken. Die Menschen haben es vielleicht schwer einen Platz in dieser Welt zu finden, weil innerhalb der Zivilisation die Möglichkeiten zwar sehr vielfältig sind, aber dem Einzelnen, wenn er überhaupt weiss wohin er will, einige Hindernisse in den Weg gelegt werden. Die Menschen, die ich kenne und die sagen, daß ihr Leben sinnvoll ist, haben in irgend einer Weise anderen geholfen. Das ist breit gestreut. Ich wollte eine Liste schreiben, aber das ist sinnlos.
maydayfly am 28. Juni 2009 07:14 Gott ist nicht übersinnlich, sondern für Gläubige gegenwärtig.
playswithwolves am 28. Juni 2009 07:26 Ich mag nicht bestreiten, dass dieser Gott für die Gläubigen, dich eingeschlossen, gegenwärtig ist, nur mich würde interessieren, wie das aus deiner Sicht jetzt ins Sinnliche passt. Du schreibst Gott ist nicht übersinnlich, dann müsste er ja irgendwie durch einen der 5 Sinne (hören, sehen, schmecken, riechen, tasten) wahrnehmbar sein - und zwar für alle, oder nicht?
maydayfly am 28. Juni 2009 07:31 Geh in die Natur, höre, sehe, rieche, taste und schmecke.
playswithwolves am 28. Juni 2009 07:36 Immer wieder schön, aber ich nenne es Natur und nicht Gott. Und der eigentliche Sinn der Natur besteht hauptsächlich im fressen und gefressen werden.
Nur um Missverständnisse zu vermeiden, du bist nicht zufällig Pantheist, oder?
maydayfly am 28. Juni 2009 08:05 Hast Du schon Bäume gesehen, die sich gegenseitig fressen? Hast Du schon von symbiotischen Beziehungen gehört? Blödes Beispiel: Ameise und Blattlaus, Pilz und Baum, Anpassungen wie Orchidee und Insekt, Mensch und Schaf, Hund, Katz und Krähe?
playswithwolves am 28. Juni 2009 08:27 Ich habe ja nicht geschrieben, dass es ausschließlich um fressen und gefressen werden geht. Auch wenn es unter den Pflanzen Arten gibt, die aktiv andere Lebewesen "fressen" (Venus Fliegenfalle), besteht auch das Leben der Pflanzen zu einem Großteil aus Konkurrenzkampf (Wurzelausbreitung, Sonnenstrahlen erhaschen etc.) Die Natur ist ein großartiges und sehr komplexes System, aber sie vermag dem Menschen weder einen Ehrenplatz im Himmel zu vermitteln, noch ihn nach dem Tod für seine Taten im Leben zu bestrafen.
Übrigens Bäume "fressen" Bäume, nur nicht auf die Art wie ein Löwe ein Gnu. Wenn ein Baum stirbt und verrottet, ernähren sich dessen Nachbarbäume von den Überresten. Der Mensch nutzt dieses Prinzip für die Gartendüngung durch Kompost.
maydayfly am 28. Juni 2009 15:30 Lieber playswithwolves, schau dir bitte einmal eine naturbelassene Wiese an, und zähle die Arten der Pflanzen und Insekten die dort leben. Auf Deutsch: Jeder findet seinen Platz.
maydayfly am 28. Juni 2009 07:43 Was solls, fühlen gehört dazu, denn Glauben ist Herzenssachen. Und das Fühlen ist noch nicht "übersinnlich". 5 Sinne? Wo bleibt der Geist des Menschen? Der Mensch ist keine Maschine. Kein Automat, der die Impulse, die diese 5 Sinne liefern, unüberlegt auswertet.
playswithwolves am 28. Juni 2009 08:10 "5 Sinne? Wo bleibt der Geist des Menschen?" - Sinne sind physiologische Wahrnehmungen. Der Geist gehört zur Psyche und ist somit lt. allgemeiner Definition kein Sinn. Aber wenn du einen Sinn für's Leben aus der Natur schöpfst, wie auch immer du ihn wahr nimmst, ist er eh nicht übersinnlich, da wir alle die Natur mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Der übersinnliche Sinn des Lebens bezog sich auf die Vorstellung von einem personellen Gott bzw. dem biblischen Gott.
Auch wenn ich die Verwendung des Wortes "Gott" für die Natur für nicht angemessen halte, weil Pantheisten nichts anderes sind als Atheisten, die das Wort Gott verwenden, akzeptiere ich deine (derzeitige) Denkweise, denn dein "Gott" verdammt mich Atheisten nicht in die Hölle (auch wenn ich eh nicht dran glaube).
salzundlicht am 28. Juni 2009 12:04 Servus Plays, du hast noch den sechsten Sinn vergessen. Durch eben diesen sechsten Sinn, werden wir vor gefahren gewarnt. Durch diesen und nicht durch einen der 5 Sinne (hören, sehen, schmecken, riechen, tasten), können wir GOTT wahrnehmen.
Dazu kann ich einen Link empfehlen, bei dem ausführlich berichtet wird über unseren sechsten Sinn, durch den wir nach dem Tod komunizieren werden. http://www.faustina.eu/html/das_lichtwesen.html
maydayfly am 28. Juni 2009 17:59 Ich bin nach wie vor auf der Suche.
Also bin ich jetzt im Gott, weil du dir das einbildest? Oder sind nur die Gläubigen im Gott drin?
maydayfly am 28. Juni 2009 07:24 Ihr hängt euch an einem Wort auf. Gott. Schauts euch doch an, was es in dieser Welt alles gibt. Wenn Ihr das gesehen habts, dann könnte in Euch das Gefühl entstehen, daß Ihr in Seiner Hand seids. Ein Teil von dem Ganzen. Und letztendlich der Welt ausgeliefert.
playswithwolves am 28. Juni 2009 07:39 Das klingt nach Pantheismus und nicht nach dem biblischen Gott. Bist du Pantheist?
maydayfly am 28. Juni 2009 07:46 Ja, zur Zeit. Aber mein Glaube hat sich immer wieder verändert mit der Zeit.
playswithwolves am 28. Juni 2009 07:54 Das erklärt es. :- )
salzundlicht am 28. Juni 2009 12:31 Servus! Wie verändert sich dein Glaube mit der Zeit? Inwiefern hat sich dein Glaube verändert? Ich glaube du bist auf dem Weg, den persönlichen und lebendigen GOTT kennenzulernen. Aber du bist noch nicht da wo du eigentlich sein solltest, bzw. sein möchtest. Du suchst nach der Wahrheit, stimmts?
maydayfly am 28. Juni 2009 14:49 Servus salzundlicht, ich halte die Dreifaltigkeit für Häresie. Jesus ist für mich genauso Sohn Gottes, wie alle, sagen wir einmal Menschen Söhne und Töchter Gottes sind. Jesus ist nicht Gott. Damit bin ich nicht mehr Katholik oder passe nicht in das Gedankenschema des Katechismus irgendeiner Kirche. Tut mir Leid. Was mir an einer Religion wichtig erscheint, ist die Gemeinschaft.
maydayfly am 28. Juni 2009 15:12 Wir sind doch schon erlöst, oder nicht? Wenn nicht, wozu die Kreuzigung? Das vergossene Blut? Abgesehen davon, dass seither genug Blut vergossen wurde.
salzundlicht am 28. Juni 2009 15:17 Danke mayday! Weißt du dein Glaube ist so ähnlich wie der, der Grichen als Paulus bei ihnen die Frohebotschaft gepredigt hat. "Ich möchte euch von dem GOTT erzählen, für den ihr einen freien Platz gelassen habt mit der Aufschrift: Für den Gott den wir nicht kennen, der Himmel und Erde erschaffen hat.
Ich habe gerade auswendig zitiert, kann sein das es ein bißchen anders klingt.
Hast du den HEILIGEN GEIST empfangen mayday? Das ist sehr wichtig für die Beziehung und Komunikation mit Ihm.
Durch den HEILIGEN GEIST sind wir mit diesem GOTT durch den Glauben an seinen Sohn JESUS verbunden.
Ich glaube auch, dass man nicht einfach an die Dreifaltigkeit glauben kann. Sondern vielmehr spührt man eben durch den GEIST GOTTES in uns, dass der Vater größer ist als der Sohn, aber der Sohn ist im Vater und der Vater ist im Sohn, sie beide Vater und Sohn sind durch den GEIST GOTTES verbunden, sie sind durch und mit dem GEIST GOTTES eine Einheit.
Wir gläubige Christen die in der einen Taufe zur Vergebung der Sünden, den HEILIGEN GEIST GOTTES empfangen haben und dieser sich dann mit unserem GEIST, den wir bei der Zeugung empfangen haben verbindet, sind durch eben diesen GEIST GOTTES mit unserem GOTT verbunden und können durch diesen auch mit unserem GOTT komunizieren. Wir empfangen die Weisheit, Kraft und Mut eben von diesem GEIST GOTTES.
maydayfly am 28. Juni 2009 16:29 Lieber salzundlicht, ich denke, dass der Mensch durch die Taufe nicht den heiligen Geist empfängt, ja nicht einmal gläubig wird. So wie es jetzt ist, werden unmündige Säuglinge getauft. Sie können sich später nicht einmal an ihre Taufe erinnern, (meistens). Die Taufe ist das Sakrament, das einen Menschen in die Gemeinschaft der Christen aufnimmt. Ich selber wurde mit sechs Jahren getauft. Den Heiligen Geist empfängt man nicht wie eine Berufung. Der Heilige Geist besteht und wird weitergegeben in der Gemeinschaft der Gläubigen. Siehe Evangelien.
maydayfly am 28. Juni 2009 17:32 So wird der Saulus zum Paulus ._. ? Ein Licht, vom Pferd fallen, auf die Knie und dann ist man Apostel. Dann hat man alles zu glauben was der schreibt.
salzundlicht am 28. Juni 2009 20:03 Lieber maydayfly, JESUS unser Herr ist doch gekommen um zu erfüllen und nicht aufzuheben.
GOTT der Almächtige schloß mit Abraham seinem Freund einen Bund, jeder mänliche Familienmitglied und Sklave muß beschnitten werden am Fleisch. So wird jeder gebunden ans Gesetz.
JESUS erfüllt diesen Bund, nicht nur alle männlichen Familienmitglieder sondern auch alle weiblichen sollen beschnitten werden, aber am GEIST nichtmehr am Fleisch. Damit werden wir durch das vergossene, heilige und göttliche Blut des Herrn, durch die Gnade befreit vom Gesetz, von der Erbsünde, vom Tod und dem Bösen.
Als JESUS lebte wurden nur die getauft, die Ihn angenommen haben, damit sie zu Ihm gehören. Der HEILIGE GEIST aber, also die Taufe mit dem Feuer des HEILIGEN GEISTES war noch nicht geschehen. --Fortsetzung folgt--
salzundlicht am 28. Juni 2009 20:28 Wären die Aposteln und die Jünger schon zu JESUS Zeit bei ihrer Taufe mit dem Feuer des HEILIGEN GEISTES getauft, dann würden sie alle mit Mutter Maria und Johannes unterm Kreuz stehen. Und Petrus, Johannes und Jakobus würden im Garten Getsemanie mit JESUS beten und sich fürchten, denn der GEIST GOTTES würde es ihnen so eingeben. Stattdessen haben sie einfach geschlafen, während ihr Herr Blut statt Schweiß geschwitzt hat, weil Er eben durch diesen GEIST GOTTES seine Folter sah und bekam von diesem GEIST Kraft und Mut, dieses Martyrium zu überstehen.
Eben diese Kraft und Mut, die dem Petrus gefehlt hat, weil er noch nicht mit dem HEILIGEN GEIST getauft war, und deshalb seinen Herrn 3 mal verleugnete, ehe der Hahn krähte.
An Pfingsten wurden sie mit dem Feuer des GEISTES GOTTES getauft, weil der Sohn zum Vater zurückgekehrt wa, sandte der Vater uns den HEILIGEN GEIST, der unser Beistand ist und uns alles lehrt, zur gegebener Zeit, die GOTT der Vater bestimmt.
--Fortsetzung folgt--
salzundlicht am 28. Juni 2009 20:50 Am Anfang, als man die Christen noch verfolgt hat, gab es keinen Sinn die Kinder zu taufen, sie gehören einfach zu den Eltern und sie folgen ihnen. Später wurde Christentum in vielen Ländern zur Staatsreligion. Das erste Land mit Christus als König, das war nicht Rom, sondern Armenien.(200 n.Ch.)
Wenn etwas nichtmehr verboten ist, macht sich die Lauheit breit unter den Menschen, und die machthungrigen Menschen versuchen durch den Glauben das Volk zu beherrschen.
Also kam die Zeit, das schon die Kinder mit dem Feuer des HEILIGEN GEISTES getauft werden mußten, damit sie von und durch diesen GEIST GOTTES, die Kraft und Mut empangen.
Damit sich das erfüllt, was JESUS verheißen hat: "Wer Mutter und Vater mehr liebt, der ist meiner nicht wert."
Nach der Zeit der Verfolgung, kam die Zeit der Lauheit, die Würze im Salz der Erde hat nachgelassen, das Licht der Welt wurde lau und geldgirig. GOTT brauchte in dieser, oder ab dieser Zeit die Kinder, die ihre ungläubig gewordenen Eltern und Familien bekehren zum Glauben an den Herrn JESUS.
--Fortsetzung folgt--
salzundlicht am 28. Juni 2009 21:13 Eines zu Beginn: Durch die Taufe gehören wir zur großen Familie der Christen, der größten Religionsgemeinschaft weltweit.
Da Christ sein aber auch eine Glaubensentscheidung ist, lehnen manche Christen die Kindstaufe ab. Zum einen könne ein Kind ja noch nicht selbst entscheiden, zum anderen dürfe man ihm die Entscheidung nicht einfach abnehmen.
Manche wissen vielleicht auch nicht, dass die Taufe nicht etwas exklusiv christliches ist. Schon in der Bibel wird z.B. von der sogenannten Johannestaufe gesprochen, die auch Jesus vollzogen hat (Mk 1,10). Wie aber schon Johannes erwähnte, hat er nur mit Wasser getauft, "er aber wird euch mit dem heiligen Geist taufen" (Mk 1,8).
Jesus sagte uns: "Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Mt 28,18).
Dementsprechend haben die Apostel und die, die nach ihnen kamen, die Menschen getauft. Auf die Frage an die Apostel: "Was sollen wir tun, Brüder?" antwortete Petrus: "Bekehrt euch, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung eurer Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen" (Apg 2,37-38).
Lesen wir aber weiter:
"Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird" (Apostelgeschichte 2, 39; Einheitsübersetzung. Fettdruck hinzugefügt).
In der sogenannten "Zwölf-Apostel-Lehre" (Ende des ersten Jahrhunderts) können wir bereits nachlesen, wie die Taufe vollzogen werden soll.
--Fortsetzung folgt--
salzundlicht am 28. Juni 2009 21:16 Zeichen der Taufe ist also Wasser, das der Priester (im Ernstfall aber auch jeder andere Mensch!) über den zu Taufenden gießt. Dabei sagt er: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Was geschieht nun durch die Taufe?
Wird ein Mensch getauft, wird dadurch die Erbschuld sowie alle bis dato begangenen Sünden vergeben.
Früher taufte man die Menschen immer in der Osternacht und sie trugen dann acht Tage lang ein weißes Kleid. Auch heute noch nennen wir deshalb den Sonntag nach Ostern den "Weißen Sonntag".
In der Bibel lesen wir, dass wir durch die Taufe Sterben und mit Christus wieder auferstehen (Römer 6,3-11). Wir werden also nicht einfach nur mit Wasser abgewaschen, sondern innerlich völlig verändert. Der Mensch, der wir früher waren, stirbt. An seine Stelle tritt ein neuer Mensch. Um dies besser auszudrücken, hat man früher die Menschen ganz im Wasser untergetaucht.
Sehen wir uns einige Bibelstellen zu diesem neuen menschen an:
"Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen." (Johannes 3,5 - Einheitsübersetzung).
"Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das alte ist vergangen, Neues ist geworden" (2. Korinther 5,17 - Einheitsübersetzung).
In Titus 3,5 lesen wir vom "Bad der Wiedergeburt" und der "Erneuerung im Heiligen Geist".
Früher hat man deshalb den Kindern oft Namen von Menschen gegeben, die vorbildliche Christen waren. Sie sollten das beginnende neue Leben symbolisieren. --Fortsetzung folgt--
salzundlicht am 28. Juni 2009 21:20 Mit der Taufe werden wir auch Mitglied in der Kirche. Manchmal vollzieht man deshalb die Taufe am Eingang der Kirche, um dies besser zum Ausdruck zu bringen. Idealerweise sollte das Taufsakrament vor versammelter Gemeinde gespendet werden - schließlich wird der Täufling in deren Gemeinschaft aufgenommen. Eine Taufe zu Hause oder im Krankenhaus wird deshalb nur in Notfällen vollzogen.
Entgegen weitläufiger Meinung sieht die Katholische Kirche jeden als gültig getauften Christen, der durch Übergießen mit Wasser und im Namen des dreifaltigen Gottes getauft wurde. Deshalb ist eine erneute Taufe hier auch nicht nötig.
Im April 2007 haben mehrere große christliche Kirchen die gemeinsame Anerkennung der Taufe in einem gemeinsamen Gottesdienst bestätigt.
JESUS Segen und Liebe. JESUS liebt dich, gib dich bitte nicht mit weniger zufrieden.
salzundlicht am 28. Juni 2009 23:49 Man wird gläubig nur, wen GOTT ihm das Herz öffnet und er in diesem Glauben dann wächst. Denn man muß im Glauben wachsen. Im Gebet und durch Gebet GOTT durch JESUS kennenlernen. Die Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich, sie werden sich später dafür veranworten müssen, wenn sie ihre Kinder zu Atheisten gemacht haben. Und wenn aus den Kindern Erwachsene geworden sind, dann werden sie sich für ihre Entscheidung verantworten müssen, nach dem Maß, nach dem sie das selbst hätten später ändern können.
Dafür gibt es bei uns Katholen die Möglichkeit der Reinigung durch das Fegefeuer.
Nicht der ungläubige Nachbar wird bestraft, sondern sein christlicher Nachbar, der ihm die Liebe JESUS nicht vorgelebt hat. Und sich ständig über den ungläubigen Nachbar selbst erhöht hat. Wir Gläubigen werden mehr bestraft als Ungläubige, weil es gibt nichts schlimmeres als: wenn einer einfach nicht hören will und einfach nicht sehen will.
GOTT ist die Liebe--Nur Himmel oder Hölle-- Das wäre grausam gegenüber denen, die keine Chance hatten, die Frohebotschaft zu hören.
GOTT liebt auch die Ungläubigen, oder anders Gläubigen.
Wir Christen sind für alle verantwortlich, wir müssen sie lieben und für sie beten, damit sie auch lieben wollen und mit dieser Gnade beschenkt werden.
maydayfly am 28. Juni 2009 18:32 Vergebung der Sünden erfahren wir durch den neuen Bund. Denn ER verzeiht.

Ich denke, Suche ist nicht gleich Suche und Grund nicht gleich Grund.
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Ich bin mir absolut sicher, dass viele Menschen sich einen Grund außerhalb des Lebens suchen, weil sie im Leben keinen haben finden können - in diesem Sinne ist diese Suche und ihr angebliches "Finden" das nicht getroffene Eingeständnis, am Leben versagt zu haben.
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Ich bin mir ebenso sicher, dass viele aufgrund logischer Überlegungen auf das Mystische stoßen - ich verweise hier auf Wittgenstein, der über das Mystische am Ende seines Tractatus Logico Philosophicus nicht sagt, es gäbe das Mystische nicht. Er sagt nur: "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen". Als gäbe es einen Rest, der nur durch das eigene Empfinden zu klären ist. Dieser Rest wäre im wissenschaftlichen Sinne nicht kommunizierbar und nicht benennbar, weil eine Privatsprache, wie Wittgenstein in seinen Philosophischen Untersuchungen nahe legt, unsinnig ist, weil sie nichts bezeichnet. In diesem Sinne wäre diese Suche mit einer Empfindung, einer Sensibilität für das Unaussprechliche, das dann aber auch NICHT im Sinne einer dogmatischen Religion verstanden werden kann, treffend umschrieben.
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Es darf auch nicht vergessen werden, dass die religiösen Werke selbst eine gewisse Anziehungskraft besitzen. Hier kann meines Erachtens nicht ausschlaggebend sein, dass diese Werke es möglich machen, missbraucht zu werden - das wurde der Faust auch durch die Nationalsozialisten, durch die SED und viele andere mehr - und trotzdem ist es das literarische Buch, über das am Meisten Literatur existiert. Kein Mensch lebt lange genug um alles zu lesen, was bisher über den Faust geschrieben wurde. Mit der Bibel, dem Koran, der Baghavad-Gita, der Thora, den Veden, den Pali-Kanon verhält es sich ähnlich - sie alle sind Werke, deren Inhalt fasziniert. Und manch einer kann über diese Faszination zum Glauben gelangen - zumindest sehe ich das so.
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Und dann ist da noch der Punkt, dass ein Mensch eine persönliche Erfahrung machen kann, die es nahe legt, einen Gott anzunehmen. Ich spreche hier nicht von blutenden Statuen und dergleichen. Ich spreche von Erfahrungen, wie sie von Kant zum Beispiel in der Kritik des Erhabenen nahe gelegt werden - Erfahrungen die den messenden Verstand aushebeln und darin das Unendliche erfahrbar machen. Von außen sind derartige Erfahrungen natürlich höchst strittig - aber derjenige, der sie erlebt, gewinnt dadurch oftmals Klarheit. Ich denke also, auch dies ist ein Weg, wie ein Mensch ein Göttliches zur Bedingung sine qua non macht.
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Ich sehe derartige Erfahrungen als positiv und wünschenswert an, solange nicht versucht wird, daraus irgendetwas Dogmatisches abzuleiten. Ich denke, die gesamte Problematik besteht darin, mit einer subjektiven Erfahrung ein objektives Gesetz zu legitimieren. Davon nehme ich Abstand.
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Der große Schwachpunkt wissenschaftlicher Erklärungen besteht in ihrer Terminologie, weswegen sie unvollständig sind. Sie sind hervorragend dazu geeignet, das "wie" zu erklären, aber nicht das "was" in Relation auf das Gemüt. Ein Beispiel:
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Wie Regen entsteht, ist für mein Gefühl, ihn an einem heißen Sommertag auf der Haut zu spüren, völlig bedeutungslos.
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"Dieser regnerische Sommertag, an dem ich mit Nina an jenem See lag und wir uns das erste Mal küssten. Ich weiß noch genau, wie die Tropfen von ihrem braunen Pony auf ihre Lippen fielen, diese Lippen, an die zu erinnern ich nicht müde werde - und die mich lehrten, was Liebe bedeutet..."
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Das ist natürlich erfunden, spiegelt aber gut wieder, was ich meine - die emotionale Gewalt, mit der uns das Leben erfasst und Bilder, Momente über gefühlte Ewigkeiten regieren können, scheint wissenschaftlich nur sehr unzureichend zu beschreiben zu sein. Dies kann eine emotionale Sprache, wie sie der Religion eigen ist, leisten. Aus diesem Grunde wird Religion meines Erachtens niemals verschwinden.
playswithwolves am 30. Juni 2009 22:27 Sehr interessant deine Ausführungen. Zwei Anmerkungen würde ich allerdings gerne loswerden. Das mit dem Missbrauch der religiösen Werke:- Ich stimme dir zu. Es ist der Mensch, der die Inhalte oft falsch auslegt und damit Schaden anrichtet. Das Problem ist nur, dass genau diese Schriften, durch ihre überschätzte Wichtigkeit im Leben vieler Menschen, das provozieren. Wenn jemand z.B. die Herr der Ringe-Bücher falsch versteht oder falsch interpretiert, wird er oder sie sich nicht aufgrund der Inhalte in die Luft sprengen, denn sie sind das, was sie sind - faszinierende Bücher mit einer tollen Geschichte. Auch werden keine Menschen diskriminiert, unterdrückt oder sogar als Ketzer verbrannt, die diese Bücher nicht gelesen haben, die Geschichte darin nicht glauben oder sie anders verstehen.
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Emotionale Auswirkungen äußerlicher Reize sind, wie du richtig bemerkst, unzureichend wissenschaftlich erklärt. Man darf aber nicht vergessen, dass die Wissenschaft noch in ihren Kinderschuhen steckt. Ich würde zwar nie behaupten, dass die Wissenschaft sie irgendwann erklären kann, aber ich würde definitiv nicht übernatürliche oder übersinnliche Kräfte dafür verantwortlich machen. Religion mag für viele die Antworten haben, die sie befriedigt, aber für mich sind das definitiv keine Antworten sondern bestenfalls vermutungen. Ich gebe mich damit nicht zufrieden. Habe aber auch kein Problem damit zu sagen: "Ich weiß es nicht und warte lieber auf eine plausible Antwort, auch auf die Gefahr hin, dass ich sie vielleicht bis zum Ende meines Lebens nicht erhalten werde".
Razon am 1. Juli 2009 02:13 Ich denke, die Hauptproblematik besteht in aus einer "religiösen" Erfahrung abgeleiteten Dogmen in Verbindung mit Sendungsbewusstsein. Fehlt das eine oder das andere, dann ist es schlechterdings unmöglich, dass Religion zum Problem wird.
Denn wenn einer religiöse Dogmen hat und sie für sich behält, so entsteht kein Problem. Oder wenn einer über eine Erfahrung unbedingt sprechen möchte, daraus aber keine dogmatischen Ansprüche ableitet, dann entsteht auch kein Problem.
Probleme entstehen nur, wenn einer zu wissen glaubt, es jedem erzählen muss und dabei gleichzeitig jede andere Meinung ungeprüft als unwahr zurück weist.
playswithwolves am 1. Juli 2009 02:59 Da stimm ich dir zu. :- )

Hallo playswithwolves,
ich habe Sinn im Leben, hier und jetzt (Familie, meine Tätigkeiten, ....), aber es kommt manchmal so, dass ich anstehe und es einfach nicht mehr weiter zu gehen scheint. Der Glaube (= das Vertrauen) an Gott, der mich und die Menschen, um die ich mich sorge, liebt, der mir in der Bibel zusagt, dass er mir hilft, dass er diese Menschen noch viel mehr liebt als ich, oder dass er mich durchträgt, wenn Unerträgliches über mich kommt, ...., dieser Glaube gibt mir den Mut, auch im Hoffnungslosen noch zu hoffen, dabei nicht mehr auf die eigene Kraft zu bauen, und in sehr vielen Situationen habe ich erlebt, wie das Unverhoffte geschehen ist, und es gut weiter ging. Ich habe auch erlebt, wie Menschen aus schwerer Krankheit genesen sind, oder auch wie sie im Frieden und versöhnt gestorben sind und noch vieles mehr.
Ich würde sagen, der Sinn im irdischen Leben und die Transzendenz haben sehr viel miteinander zu tun.
LG!
playswithwolves am 30. Juni 2009 18:58 Danke für deine Antwort. Das, was du schreibst, ist nachvollziehbar, wenn auch für mich als Ungläubigen vielleicht weniger, als für einen Gläubigen. Es gibt auch nichts, was gegen eine solche Einstellung spricht. Du findest den Sinn im Leben ebenso im Leben selbst, wie ich. Das du dich in gewissen Situationen an etwas anlehnst, was für mich nicht existiert, sei dir nie und nimmer abgesprochen, denn es ist dein privates gutes Recht.
Ich denke, dass du mit deiner Einstellung zum Lebenssinn mit dieser Frage auch nicht unbedingt angesprochen wurdest. Von vielen Gläubigen muss ich mir als Atheist und Naturalist ständig sagen lassen, dass mein Leben, ohne den Glauben an etwas Transzendentes, keinen Sinn haben kann. Auch wenn du den Sinn des Lebens mit etwas Tranzendentem verbindest, lässt deine Antwort zumindest auch die Möglichkeit durchblicken, dass dem nicht unbedingt so sein muss, was dir hoch anrechne. DH
Weil sie irrational denken. Würde jeder die Fähigkeit besitzen, rational und logisch zu denken, dann gäbe es keine Religion/Ideologie/Wahn mehr.
Wer dies berücksichtigt, erkennt, dass das Leben sinnlos ist. Wir sind zufällige Produkte der Evolution. Weil wir so ungeheure Leistungen erbringen können (im Gegensatz zu Tieren), können Menschen überhaupt anfangen, sich darüber den Kopf zu zerbrechen.
playswithwolves am 28. Juni 2009 07:02 Dies ist grundlegend auch meine Sichtweise. Bin aber gespannt auf gegenteilige Standpunkte mit den dazugehörigen Hintergründen - daher meine Frage. Trotzdem Danke. :- )
maydayfly am 28. Juni 2009 08:12 Nun gut, aber ich bete zum Beispiel, wenn ich mit mir ins Reine kommen will. Ist das irrational?
playswithwolves am 28. Juni 2009 08:35 Es kommt darauf an, wie deine Gebete aufgebaut sind. Betest du für ein Wunder, halte ich es für irrational. Sind deine "Gebete" mehr eine Art Meditation, solltest du sie nicht Gebete nennen, denn Meditation ist nicht irrational.
salzundlicht am 28. Juni 2009 12:45 Beten bedeutet Komunizieren. Also wenn ich bete dann komuniziere ich mit GOTT. Ich komuniziere mit GOTT durch diesen Sinn, den mir der GEIST GOTTES ermöglicht.
Blinde Menschen könenn ihren Gegenüber nicht sehen, und trotzdem spühren sie ob es ein guter oder schlechter Mensch ist.
Während ich hier über die Blinden und ihren ausgeprägten sechsten sinn schreibe, fehlt mir ein, dass gerade sie die Liebe vor sich erkannten.
daddysdearest am 28. Juni 2009 13:00 Das ist sehr kurz gedacht - nämlich nur bis zu den Grenzen des Verstandes.
..
Was die "ungeheuren Leistungen" angeht, solltest Du Dich mal eingehend mit z.B. Ameisen beschäftigen, dann vergeht Dir diese Überheblichkeit.
Solipsist am 28. Juni 2009 14:20 Dann erklär mal endlich -die uralte Frage die Du niemals beantwortest- wie Du lang, wie Du hinter den Gerenzen der Verstandes denkst.

Ich empfinde folgendermaßen: Wir leben in Raum und Zeit, wir nennen diese Welt Wirklichkeit. Gelegentlich mache ich die Erfahrung, nein, eigentlich empfinde ich nur die Ahnung, dass es eine Fortsetzung dieser Dimension gibt. Eine weitere Dimension, die eine andere Wirklichkeit darstellt – zu der wir aber keinen Zugang haben. Ich denke, sowas Ähnliches bildet den Ursprung der Religionen. Eine Ahnung von etwas, das hier im Leben nicht dran ist, aber parallel existiert. Die Relativierung unserer hiesigen Aufgaben, Zwänge und Lüste (den Begriff benutzte ich grundsätzlich im positiven Sinne) ist die Quelle der Frage nach dem Lebenssinn. Allerdings, die Religionen verschließen diese Wahrnehmungsöffnung zur anderen Dimension sobald sie aufgetan ist, da sie sofort eine Knetmasse in die winzige Lücke stopfen. Die Masse besteht aus Moral und Herrschaftsanspruch. Eine stinkende giftige Mischung…! So entstehen so wirklich hanebüchene Konstruktionen, wie Vatergötter, dreiteilige Götter, mitleidende Götter…! Nach der kurzen Phase des „Urknalls“ einer Religion wird sich nur noch mit der Knetmasse beschäftigt, es werden Moralregeln fabriziert und durchgesetzt usw. Mit anderen Worten, der Urknall ist schon abgewürgt, bevor sie richtig expandieren konnte. Dennoch bleibt die Neugierde im Menschen, jenseits der Beschränkungen, in der wir in dieser Dimension leben, eine höhere oder zumindest anders geartete Dimension der Erkenntnis zu erleben. Das ist für mich die Such nach dem Lebenssinn.
playswithwolves am 30. Juni 2009 19:10 Ich denke den Drang, das Bedürfnis bzw. die Neugierde hat jeder. Vorstellungen über solche Dinge mit Sicherheit auch. Die Frage ist nur, inwieweit man sein Leben davon beeinflussen lässt, sodass man nicht einmal mehr die "Realität" wahrnehmen kann. Ich habe sehr oft das Gefühl, als würden die meisten Gläubigen ununterbrochen unter dem Einfluss einer halozinogenen Droge stehen.
Danke für deine Antwort. DH
Was verstehst Du unter "Realität"? Nach dem, was ich von Dir gelesen habe, scheinst Du nicht zur Fraktion derer zu gehören, die nur akzeptieren, "was man sehen kann", oder irre ich da?
Harterkampfer am 30. Juni 2009 20:53 Meinst du mich, Heikeps? Ja, ich meine sehr wohl, dass es andere Dimensionen der Existenz gibt, zu der wir keinen Zugangang haben.
Es erfüllt mich aber mit Erstaunen, dass viele Menschen diese Ahnung sofort mit märchenhaften Annahmen von Göttern auffüllen, die so furchtbar eitel und menschlich sind wie wir, die uns Ernährungsvorschriften machen und den Ehebruch verbieten.
Im Übrigen, ich sehe es auch wie Plays : in unserem Leben hat die Existenz von anderen Dimensionen keinerlei Bedeutung. Die Ahnung einer anderen Existenzebene, die sich vielleicht räumlich mit unserer sogar deckt, die aber für uns unzugänglich ist, ändert in keiner Weise etwas an unserem Hunger, der Steuerpflicht oder dem Stuhldrang!
playswithwolves am 30. Juni 2009 21:57 Heikephs, fallst du mich meintest, du hast recht. Ich schließe die Möglichkeit, dass es neben unserer noch andere Realitäten gibt, nicht aus, weshalb ich das Wort Realität in Anführungsstriche gesetzt habe. Gedanken über evtl. existierende andere Realitäten können durchaus nützlich sein, weil sie den Forscherdrang des Menschen positiv beeinflussen. Nur die Behauptung, so etwas gibt es zweifelsfrei, ist durch mangelnde Hinweise sehr weit hergeholt und kann durch machtorientierte Dogmatisierung sehr gefährlich sein.
Wenn jemand bsw. ohne Fall- bzw. Gleitschirm von einer Klippe springt im festen Glauben er befinde sich gerade in einer anderen Realität, in der er fliegen könne, IST das nun einmal gefährlich. Die Möglichkeit, dass eine andere Realität mit anderen physikalischen Kräften existiert, in der der Mensch tatsächlich fliegen kann, besteht. Aber erstens ist sie äußert gering und wird zweitens von den Erfahrungen der hier-und-jetzt-Realität negiert.
hell11 am 30. Juni 2009 23:17 Das AT ist laut den Kreationisten vor etwa 6000 Jahren entstanden. Zu dieser Zeit gründeten sich auch die ersten Reiche der Pharaonen, die sich als Gott fühlten bzw. sich dafür ausgaben. Vielleicht ist das AT von diesen geschaffen worden, als Gebrauchanweisung für die Untertanen, denn viele Ausführungen im AT sind wenig göttlich.
Harterkampfer am 2. Juli 2009 14:31 AT oder NT, da sehe ich keinen großen Unterschied. Im Gegenteil, im Alten Testament existiert noch ein wohltuendes Durcheinander der Erklärungen und Darstellungen, insofern empfinde ich es als "wirklichkeitsnäher" als das NT, das den Versuch einer strafferen Erlärung unternimmt, wenn auch mit solchen Verrenkungen wie jungfräuliches Geburt, heiliger Geist u.ä. Das NT ist ideologischer, missionarischer, das AT ist mehr eine Abfolge der Ideengeschichte.

Gib dem Tier sein Fressen bis es satt ist, dann ist es zufrieden. Auch die Affen sind zufrieden, wenn sie satt sind, weil sie tiere sind.
Der Mensch will immer das Ganze. "Wenn ein Wunsch erfüllt, bekommt es augenblicklich Junge." W. Busch
Der Mensch als einziges Lebewesen will immer mehr und setzt sich ständig neue Ziehle, die dann mit vollem Eifer geschafft werden müssen.
Einstein aß nichts, wenn er etwas nicht lösen konnte.
Der Affe nicht, er hört auf zu spielen und will fressen.
Aber was befridigt das Verlangen des Menschen wirklich??? Wonach sucht der Arme und der Reiche, was macht beide wirklich glücklich???
Der Mensch wird wirklich glücklich, wenn er geliebt wird und lieben darf. Die LIEBE ist das, was einen wirklich glücklich macht.
Das heißt der nimmer sate Mensch wird immer nach dieser Liebe suchen, die sein Verlangen nach Liebe wirklich befridigt. Die Liebe aus vollem Herzen macht wirklich glücklich.
Aber bis der Mensch das erkannt hat, macht er sich auf die Suche und irrt umher.
Dazu möchte ich einen Witz erzählen: Ein Schwein aß alle Äpfel vom Boden und weil sie schmeckten und das Schwein glücklich wurde, grub das Schwein mit ihrem Maul in der Erde nach weiteren Äpfel, weil es dachte das die Äpfel in der Erde zu finden sind. Das Schwein kam leider nicht auf die Idee, das sie von oben gekommen sein könnten.
So sind wir Menschen auch: Wir suchen in der Erde nach Gold und Diamanten, aber das wahre Glück finden wir oben im Himmel. Nicht hier auf der Erde.
Wir sollen uns Schätze im Himmel sammeln, nicht auf der Erde.
Den Menschen unterscheidet von den Tieren, die Seele, der GEIST den wir vom GOTT bei unserer Zeugung empfangen. Dieser GEIST gibt dem toten Körper das Licht, das Leben.
Wir lieben mit dem Herzen, das erste Organ das sich aus diesen Zellen entwickelt, das ist das Herz. Stück Fleisch und doch mehr, denn der GEIST befindet sich in diesem Herzen.
Wir Menschen können lieben und aus dieser Liebe in unserem Herzen, wächst die Barmherzigkeit heraus.
Wir können nicht einfach irgendjemand lieben, sondern unser Herz sagt uns das. Nimand wird uns lieben weil wir das wollen, sondern wenn das Herz des Gegenüber es ihm sagt. Ich meine damit wirklich lieben, aus vollem Herzen, so das man dieser Liebe alles verzeihen könnte. Und sie aber auch frei lassen, wenn sie das will.
"Der GEIST ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt einem nichts." Vergleichbar Joh.1,4-5
http://www.faustina.eu/html/das_lichtwesen.html
"Nimand vermag die Wahrheit zu verändern, wir können nur eins: sie suchen, sie finden und ihr dienen." Pater Maximilian Kolbe ermordet in Auschwitz 1941.
"Eher kann die Welt ohne die Sonne bestehen, als ohn das heilige Messopfer." Pater Pio
"Alles ist Nebensache, die Hauptsache ist der Wille Gottes." 1944 Pater Kentenich überlebte Dachau
"Wer an mich glaubt, wird leben auch wenn er stirbt." Und wer JESUS liebt, was wird dieser? Wer noch in dieser Welt lebt, aber nichtmehr von dieser Welt ist, was wird dieser?
"Im Himmel da gibt es keinen Mann und Frau, da sind alle geich, sie sind wie Engel."
Seit JESUS gibt es keine Erzengel Erscheinungen. Warum? Weil jetzt kommen zu uns die Heiligen, die jetzt sind wie Engel und leben bei JESUS in seiner Herrlichkeit.
JESUS Segen und Liebe. JESUS liebt uns alle, geben wir uns nicht mit weniger zufrieden.

mangels alternative :-)
playswithwolves am 28. Juni 2009 06:54 Das stimmt. Wer für sein Leben keinen eigenen Sinn findet und da säkulare Weltanschauungen nicht wirklich einen anbieten, dem bleibt wohl nur noch der Hang zum Übersinnlichen.
Da Problem ist es, zu leben, aber zu wissen, dass man stirbt. Das ist schwer zu akzeptieren, so dass man nach dem Übersinnlichen sucht, das in einer oder anderer Form vor dem Tod rettet. Jesus überstand den Tod (so der christliche Glaube). Daher die religiöse Sehnsucht.
playswithwolves am 28. Juni 2009 07:32 "Daher die religiöse Sehnsucht." :- )

Wenn ich eine Familie hab und Kinder für die ich sorgen muss, DANN habe ich den Sinn meines Lebens gefunden :D
playswithwolves am 28. Juni 2009 07:04 Deine Einstellung gefällt mir. Klar und Nachvollziehbar. DH

für manche ist der sinn des lebens ihr ziel zu erreichen (kinder haus geld) das kann für andere unsinn sein für die besteht der sinn darin jeden tag einen rausch zu haben (alkohol drogen) die frage mus sich glaube jeder selber beantworten was sinn und unsinn im leben ist für mich ist der sinn des lebens meine familie
playswithwolves am 28. Juni 2009 07:08 Aus meiner Sicht ne gute Einstellung.

Du möchtest gar nichts verstehen, du möchtest provozieren und belehren.
Solipsist am 28. Juni 2009 14:22 Wie schade das unsereins auf Marktplätzen nicht mehr verbrannt werden darf, was?
playswithwolves am 28. Juni 2009 17:15 @gottesanbeterin
An anderer Stelle hätte ich gesagt: "Schuldig im Sinne der Anklage", aber nicht bei dieser Frage. Es geht hier lediglich um einen Sinn im Leben. Ich weiß, dass ich als Atheist und Naturalist in deinen Augen minderwertig bin, aber unsereins spricht seinem Leben ebenso einen Sinn zu, wie die Gläubigen ihrem Leben. Der Unterschied ist, dass wir darin nichts Übersinnliches oder Übernatürliches entdecken können, weshalb es mich tatsächlich interessiert, wie die Gläubigen zu der Annahme gelangen, der Lebenssinn MUSS einen solchen Charakter aufweisen. Metaphorisch ausgedrückt: Warum sucht man Erholung auf fernen Kontinenten, wenn man sich daheim genausogut erholen kann.
salzundlicht am 28. Juni 2009 21:50 Plays und Soli in den Augen JESUS unseres Herrn bist du genauso wertvoll wie jeder gläubige Christ, das solltest du wissen und es jedem der etwas anderes behauptet auf die Nase binden.
"Nicht der gesunde braucht den Arzt, sondern der kranke." Da du GOTT nicht hast, ist deine Seele krank und du bedarfst JESUS Hilfe noch mehr wie der Gläubige.
Man könnte sagen, dass GOTT dadurch dass er sich nach dir sehnt, mehr nach deiner Liebe verlangt, als nach derer, die schon bei Ihm sind. Vergleichbar dazu Lk. 15,11.
Wir Christen, Kinder Gottes des Vaters durch die Taufe, dürfen euch die verlorenen Kinder des Vaters nicht verurteilen und auf euch neidisch sein, wenn einer von euch mit GOTTES Gnade beschenkt wird. Sondern von uns, die schon seine Kinder sind, wird Liebe, Mitleid, Trost, Hilfe und Vergebung, zu euch und für euch, die noch fern seid von GOTT gefordert.
Wir sollen euch durch unsere Gebete Segnen, denn ein Segen ohne Gebet ist wie Liebe ohne Herz.
Plays und Soli, sie hat das nicht so gemeint, aber wenn dann etschuldige ich mich für sie, denn sie weiß es jetzt noch nicht besser.
Wir Christen haben genug Hass unter den Brüdern geschürrt!!! Liebe und Barmherzigkeit!
"Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet. 34 Das Salz ist etwas Gutes. Wenn aber das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man ihm die Würze wiedergeben? 35 Es taugt weder für den Acker noch für den Misthaufen, man wirft es weg. Wer Ohren hat zum Hören, der höre! "
Für mich liegt der Sinn des Lebens in der Fortpflanzung.
Blumen, Insekten, Säugetier, Fische, alle Lebewesen versuchen Ihre Gene, Ihre Art weiter zu erhalten.
Nur der Mensch versucht auf vielfältige Arten und Weisen einen höheren Sinn zu finden. Ob nun die Religion dazu eine bessere Antwort findet als die Wissenschaft mit Ihrer Evolutionstheorie, kann ich nicht sagen.
Doch habe ich bereits zwei Kinder und damit habe ich meinen Lebenssinn erreicht. Nun kann ich mich zufrieden zurücklehnen und leben.

Wieso denkst Du, dass Gott außerhalb des Lebens ist? (www.gedankenpflug.de)
playswithwolves am 29. Juni 2009 11:55 Ich muss vorweg nehmen, dass ich vom biblischen Gott ausgehe. Jener Gott ist ein Gedankenkonstrukt. Etwas, was lediglich mit dem Geist faßbar sein soll. Erst ein Glaube macht es zu einer Art "Realiät" für diejenigen, die diesen Glauben haben. Ich würde nicht behaupten, dass dieser Gott für die Menschen, die an ihn glauben, kein Bestandteil des Lebens darstellt, aber ich behaupte, er wird erst zu einem Bestandteil, wenn man an ihn glaubt. Da der Glaube an einen Gott kein angeborenes Merkmal des menschlichen Geistes und somit des menschlichen Lebens ist, ist der Bestandteil des Glaubens (Gott) ebenso kein angeborenes Merkmal des menschlichen Lebens und somit außerhalb des Lebens. Gefühle sind zum Beispiel Bestandteile des Lebens, weil sie jeder von Einflüssen unabhängig entwickelt. Ein Mensch, der losgelöst von den Einflüssen der Gesellschaft aufwächst und in seiner Erziehung keinerlei Hinweise auf einen Gott erhält, wird keinen Gottglauben entwickeln. Gottglaube ist Erziehungssache. Kinder nehmen grundsätzlich den Glauben der Eltern bzw. den Glauben der Gesellschaft an, in der sie sich befinden. Er wird gelehrt und anerzogen. Wenn dem nicht so wäre, würde es in Island auch Hindus oder Moslems geben (Migranten nicht einbezogen). Wenn dem nicht so wäre, gäbe es jüdische Kleinkinder, während die Eltern und deren Umfeld Buddhisten sind.
Gäbe es derzeit absolut keinen Gottglauben und keine Religion, ist es äußerst zweifelhaft, dass sich mit dem heutigen Wissensstand noch einmal ein Gottglaube entwickeln würde. Zu viele Dinge, die der Mensch sich einst nicht erklären konnte, sind inzwischen entzaubert worden.
Razon am 29. Juni 2009 23:20 Das du vom biblischen Gott ausgehst, hättest du auch in der Frage schreiben können. Dann hätte ich nicht geantwortet - denn ich habe keine Ahnung, wie man zu dieser Überzeugung gelangt.
Ich finde auch deinen Ansatz etwas zu kurzgreifend. Ich bin deiner Meinung, dass eine orthodoxe Auslegung religiöser Texte dazu tendiert, Unheil zu stiften.
Aber es gibt weit mehr Wege, religiöse Texte zu deuten und religiös zu sein. Ich finde, dass ein Grundproblem tatsächlich ein terminologisches ist - Gott ist so etwas wie ein Käfer in einer Schachtel - Niemand kann wissen, was der andere damit bezeichnet, weil ein Namensschild, dass an etwas Unsichtbarem hängt, und ein solches ist das Wort "Gott" eben dazu führt, dass das Wort selbst zu dem wird, worum es geht. Insofern stellt es ein Problem dar, einfach nach einer Gottesvorstellung zu fragen, ohne eine präzise Ansicht von Gott zu geben - du wirst immer missverständliche Antworten bekommen, weil jeder unter Gott etwas tendenziell anderes verstehen könnte, dass von deiner Vorstellung ungenannt abweicht.
Razon am 29. Juni 2009 23:20 Präzisere Formulierungen sind notwendig. Gegen einen generellen "Gott" hast du keine Argumente, weil er nicht definiert ist. Ich könnte phänomenologisch argumentieren und sagen, dass der Gebrauch des Wortes Gott auf ein unbestimmtes Residuum aller Fälle weist, in denen wir von Gott sprechen. Und dieses Residuum ist dann Phänomen - somit gibt es eine Entsprechung des Wortes Gott mit einem, noch unbestimmten Phänomen philosophischer Natur, gegen das schwerlich Einwände vorzubringen sind.
Indem Moment aber, indem ich behaupte, dieses Residuum habe die Welt dadurch geschaffen, indem es sich in seiner eigenen Fülle selbst begrenzte und aus dieser Selbstbegrenzung als Gegenbewegung seine Glorie ausgoss, damit etwas werde, wie es zum Beispiel lurianische Kabbalisten glauben, kannst du argumentieren, dass es zur Verifikation eines Beweises bedarf - und dieser Beweis bedarf einer Methode. Fehlt diese, kann diese Vorstellung als Spekulation verwiesen werden.
Razon am 29. Juni 2009 23:24 Sry, vergessen den Link zum "Käfer in der Schachtel" (PU293) zu posten, sonst ergibt das Gesagte ja keinen Sinn, wie mir auffällt :-D
http://www.geocities.jp/mickindex/wittgenstein/wittpugm.html#LocalLink-c290
playswithwolves am 30. Juni 2009 18:37 Ich habe einst einmal darauf hingewiesen, dass vor einer Diskussion geklärt werden sollte, wie Gott von den Diskussionsteilnehmern definiert wird, um weitestgehend Missverständnisse zu vermeiden. Daraufhin habe ich von verschiedenen Seiten hier zu hören bekommen, dass es völlig irrelevant sei. Seither verwende ich stets die allgemeine Definition von Gott, wie sie in Lexika und Enzyklopädien verzeichnet ist (v.A. Wiki) in der Hoffnung, meine einstige Einschätzung über die Vorabdefinition fällt auf und gibt mir somit recht. Entschuldige, dass es jetzt ausgerechnet dich traf.
Nur Leute die zuviel Freizeit haben und denen langweilig ist glauben an was Übernatürliches. xD
Falls ich in den Himmel komme hoffe ich nur, daß ich nicht Arbeiten muss und ein Computer bereitsteht. xD

das leben ist unsinnig nur für nichtwissende.
Bild/er:
... und da fällt mir zuuuufällig grad dieses Zitat in die Hände :-) Die Liebe zu einem ist eine Barbarei: denn sie wird auf Unkosten aller übrigen ausgeübt. Auch die Liebe zu Gott. Friedrich Nietzsche
Die Liebe zur Welt? was hat Nietzsche darüber gesagt? Die Welt schließt sogar die Menschheit mit ein.
@Angel
Abgesehen von der Verwendung des Wortes "Schöpfung" gibt es an deiner Antwort aus meiner Sicht nichts zu bemängeln. Danke für deinen scharfsinnigen Beitrag. :- )
Was magst du an dem Wort nicht? Schöpfung - erschaffen - Kreativität - Kunstwerk - Schönheit... Danke übrigens :-)
Schöpfung suggeriert das Vorhandensein eines Schöpfers. Ich hingegen gehe aufgrund meiner naturalistischen Anschauung von Entwicklung bzw. Entstehung aus. Ich denke auch nicht, dass hinter dem Universum (soweit wir es begreifen können) und dem Leben eine Kreativität oder Absicht steckt, obwohl beides zugegebener Maßen mit gewisser Schönheit verbunden ist. Die Faszination hinter der Komplexität und Schönheit des Universums und des Lebens ist für mich weitaus größer, da unzählige verschiedene Umstände dies verursacht haben, als wie wenn man sie einer übernatürlichen Macht zusprechen täte, welche im Grunde nur in den Kopfen einiger weniger unbedeutender Säugetiere existiert.
Na, ja... irgend etwas hat das Ganze ja in Gang gebracht... und ich seh das nicht so eng. Ob du es nun Evolution nennen magst, eine universelle Kraft, Lebensenergie.... wie auch immer, es ist für mich in seiner Gesamtheit ein Kunstwerk, eben eine Schöpfung, wie das Bild eines Malers, oder die Vielfalt der Schneeflocken...