Frage von XAkor, 401

Leben ohne Religion?

Hi.

Was denkt ihr wie und in welchen Punkten sich unser Leben ohne Religion, bzw. durch vollständige Abwesenheit der Religion ins negative verändern würde.

Merci für eure Ideen.

Antwort
von LiselotteHerz, 170

Ich wurde getauft und bin auch konfirmiert worden.

Als ich als junge Frau mich immer mehr mit dem Christentum bzw.  anderen Religionen beschäftigt habe, bin ich aus der Kirche ausgetreten. Ich kann mich mit dem christlichen Glauben nicht identifizieren und mit der staatlichen Kirchen will ich schon mal gar nichts zu tun haben.

Ich kann jetzt nicht behaupten, dass sich mein Leben negativ verändert hat. Im Gegenteil. ICH habe mein Leben in der Hand und kann nicht für irgendwelche Vorkommnisse irgendeinen Gott verantwortlich machen (falls es denn überhaupt einen Gott gibt?).

An einen "lieben Gott" glaube ich schon lange nicht mehr. Würde es den wirklich geben, hat er wohl keinen Bock mehr oder ist gestorben.

Und selbst wenn es einen Gott gäbe, warum soll der sich mit unserer Sch.... befassen, die wir selbst verursacht haben??

Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und er selbst bestimmt mehr oder weniger, wie sein Leben verläuft. Das ist meine Auffassung und ich lebe ganz gut damit. lg Lilo


Kommentar von comhb3mpqy ,

ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn Sie an einigen Gründen/Argumenten interessiert sind, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mich hier fragen oder mal bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen, dort findet man Argumente.

Kommentar von HumanistHeart ,

Dann frage ich. Weshalb glaubst Du dass solches existiert?

Antwort
von Rosenblad, 133

Dann bräuchte der Mensch anderer Bewältigungs-, (Rück)projektions- und Repräsentationsformen um Sinnstiftungen, Deutungsabschnitte, (Selbst-) Darstellungsebenen, Orientierungslinien und Rückbindungungsfiguren erzeugen zu können.

Kommentar von SamOthy ,

welche könnten das in einer religionsfreien Weltenbetrachtung sein? Irgendwie fällt mir dazu nichts ein :3

Kommentar von HumanistHeart ,
Irgendwie fällt mir dazu nichts ein :3

Das wird wohl Dein Problem sein.

Wenn der Mensch sich endlich seiner Endlichkeit bewusst würde, er kapieren würde dass ein Nachleben NUR in der Erinnerung an seine Person und in einem "weiterleben" als Angedenken in seinen Kindern möglich ist...
Wenn er endlich lernen würde Rationalität und Vernunft als ein unschätzbar wertvolles Gut zu betrachten und dass all unser Streben, einer Verbesserung der Lebenssituation ALLER Menschen, wenn nicht gar ALLER Lebewesen überhaupt gelten sollte – speziell der künftigen... 

Dann wäre einiges an neuen Richtschnüren vorhanden.

Wir sind das Zentrum hier auf diesem Planeten.
Wir haben es in der Hand ob das für uns alle gut oder schlecht ausgeht. Das ist eine enorme Aufgabe. Eine wertvolle Aufgabe. Eine bedeutsame und sinnstiftende Aufgabe.

Siehst Du das nicht – oder willst Du das nicht sehen?

.....

"Liebe und tu, wie Du willst."

Und ist man dabei zusätzlich eben nicht ganz blöd, sondern aufgeklärt vernünftig, kann was wunderbares dabei entstehen.

Antwort
von thetee99, 168

Es müsste sich nicht ins negative verärndern, wie hier ja schon geschrieben wurde. Aber es geht bei den Religionen oft auch um "Demut", dass es immer noch jemanden/etwas gibt der über dir steht und deine Taten moralisch bewertet. Das kann Menschen dazu bringen, sich selbst zu hinterfragen. Außerdem kann es einem auch das Gefühl von Sicherheit oder Geborgenheit geben, wenn du dir mal vorstellst, dein "Schicksal" wäre eh schon vorherbestimmt von Gott, dann kannst du sicher ziemlich entspannt leben... denn was auch immer kommt, Gott will es eh so! ;)

Das waren jetzt (evtl.) positive Beispiele, die du nur ins negative umkehren müsstest, als Antwort.

Antwort
von Andrastor, 61

Nun, gar nicht.

Ein Leben ohne Religion würde sogar viele Punkte nehmen, durch die die Menschheit seit Jahrtausenden entzweit wird.

Streitpunkte werden genommen, die Menschen werden nicht mit einem Gefühl der Megalomanie erzogen, Wissenschaft kann endlich völlig ungehindert florieren, Menschenrechte und Fortschritt werden durchgesetzt und Geschlehcter gleich behandelt.

Also ausschließlich Vorteile.

Antwort
von fricktorel, 37

Das "Leben ohne Religion" ist phantastisch, denn dann kann man unbeeinflusst Kontakt mit dem wahren Schöpfer aufnehmen (Jes.45,22; 1.Joh.4,16).

Die "Religionen" verfälschen diesen "realen Schöpfer" weil "ihr Chef", der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) die Menschheit irreführt (Eph.2,2).

Kommentar von HumanistHeart ,

Ich hab schlechte Nachrichten für Dich Fricktorei, ... Deine Bibel ist Christlich und somit Religiös.
Christen sind Teil des sog. Christentums und dies ist, denk mal einer an, eben Teil der fünf Weltreligionen.

Antwort
von Brettford, 4

Wie kann eine schule den fehler machen so christlich zu sein, dass in diesem punkt nur nach negativen auswirkungen gefragt wird? Danke merkel...

Antwort
von halbsowichtig, 103

Unser Leben würde sich ausschließlich in Positive verändern:

  • Es gäbe keine Glaubenskriege mehr.
  • Die Menschen würden sich nicht aufgrund der Weltanschauung gegenseitig diskriminieren.
  • Es gäbe keine Argumente mehr für die Unterdrückung von Frauen, Schwulen und Trans-/Intersexuellen.
  • Bildung und Wissenschaft hätten einen angemessen hohen Stellenwert.
  • Ethik und Moral würden für alle gelten, nicht nur für die eigene "Gemeinde".
  • Verhaltensregeln und Gesetze wären an Logik bzw. Realität orientiert.
  • Die Menschen würden aus dem Diesseits das Schönste, Bestmögliche machen, weil sie nichts auf ein "Paradies" verschieben können.
Kommentar von Viktor1 ,

Ziemlich weltfremd, träume weiter.

Kommentar von HumanistHeart ,

Das ist weder Weltfremd, noch Träumerei, sondern greifbare Realität überall dort wo man Bildung statt Märchen in die Köpfe Jugendlicher bastelt.

Antwort
von Netie, 72

Wenn die Gläubigen, die Vergebung ihrer Schuld haben, in den Himmel entrückt sein werden, dann wird es so sein:

2. Thessanlonicher 2 Vers 3 usw.

... dass zuerst der Abfall (Antichrist), der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei.

Ihn dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mir jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die , welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Errettung nicht angenommen haben.

Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben ...

Kommentar von HumanistHeart ,

"Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben ..."

Somit ist es also Gottes Schuld, dass ich nicht glaube. Interessant. :) 

Kommentar von Netie ,

Noch hat die Entrückung nicht stattgefunden. Der Text aus 2. Thessalonicher handelt von der Zeit danach.

Kommentar von HumanistHeart ,

Sie wird auch nie stattfinden. 

Kommentar von Netie ,

Ich freu mich schon drauf. Entweder durch Entrückung oder durch  Sterben bei meinem Herrn zu sein.

Kommentar von HumanistHeart ,

Bring Dich doch um. Geht bedeutend schneller.

Selbstmord verboten? 
Dann mach Risikosportarten.

Antwort
von Hartos, 70

Ins positive..

Religion ist eine Phantasie Welt die in vielen Köpfen der Menschheit aus unerklärlicher Weise entstanden ist ,gefährlich und unberechenbar...

Ohne wäre die Welt friedlicher,harmonischer und kulanter..

Antwort
von nobytree2, 151

Die Moralität, die Wertvorstellungen und ihre Akzeptanz als Verbindliches fußen bei vielen Menschen auf der Religion. Atheisten bzw. Religionslose (um hier die Buddhisten zu den religiösen zu zählen) versuchen teilweise (nicht alle!) "ersatzweise" eine atheistische Philosophie, eine atheistische Ideologie, ein Naturrecht, Utilitarismus oder was auch immer als Basis ihrer Moralität zu nehmen, viele lehnen moralische Gebote auch schlicht ab. Jedoch bergen atheistische Ansätze, das Gute in der Welt zu fundieren, das Risiko ihrer Brüchigkeit, denn aus purer Materie moralische Grundsätze abzuleiten, ist schwierig und wird nicht von allen konsentiert.

Moralität als Effizienzkriterium für ein soziales Miteinander hingegen hat das Risiko, dass für zumindest manche ein unethisches Verhalten ökonomisch effizienter sein kann.

Definitiv würde ein vollständigerer Religionsverlust die Welt deutlich mehr in den Egoismus treiben als er heute schon zu finden ist.

Kommentar von HumanistHeart ,

Jedoch bergen atheistische Ansätze, das Gute in der Welt zu fundieren, das Risiko ihrer Brüchigkeit, denn aus purer Materie moralische Grundsätze abzuleiten, ist schwierig und wird nicht von allen konsentiert.

Komplett falsch. Kein Mensch versucht im Atheismus Moral "aus Materie" abzuleiten. Völliger Unsinn. 
Wir sind fühlende, denkende, empathisch begabte Wesen die alle Rechte haben, Glück empfinden und in Frieden leben wollen. Das langt allemal Moral zu destillieren. Weit bessser als mit auf geistiger Unterwerfung fußenden Buchreligionen.

Und ich schreib es nun zum dritten mal auf dieser Seite hier:
Die atheistischsten Länder der Erde sind gleichzeitig auch die friedlichsten, die sichersten, die gebildetsten, die best gebildetsten, und und und. Statistisch erwiesen.

Kommentar von FragaAntworta ,

@HumanistHeart Du bist wie ein Zeuge Jehovas. Und wenn Du es noch hundert Mal hinschreibst, es wird nicht richtig dadurch. Und auch für Dich sollte gelten, auch andere haben ein Recht auf ihre Meinung, nicht nur Du.

Kommentar von HumanistHeart ,

Stimmt. Es wird nicht richtig dadurch dass ich es nur hinschreibe. 
Es ist bereits richtig und dies eben belegbar....

http://www.patheos.com/blogs/camelswithhammers/2010/06/global-peace-index-shows-...

Kommentar von nobytree2 ,

@HumanistHeart (Antwort auf Kommentar recht weit oben): Deswegen stand "aus Materie" auch in Anführungszeichen, weil es absichtlich überspitzt ist. Es sollte die Problematik der Ableitung von Moral ohne Gott aufzeigen. Deine Destillation ist auch nichts anderes als purer Utilitarismus, der von einzelnen in seiner allgemeingültigen Wohltätigkeit dadurch widerlegt worden ist, dass sie  egoistisch sowie asozial gelebt haben und damit auf Erdenzeiten "Erfolg" hatten.

Es gibt viele atheistische Länder, die sind nicht friedlich. Friedlichkeit hängt eher mit Fortschritt und Bildung ab, sofern Fortschritt und Bildung nicht für geostrategische Interessen missbraucht werden.

Und die Destillation dieser "Moral" atheistischer Utilitaristen steht bisweilen auch nur auf dem Papier zur nachträglichen "Rechtfertigung" von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie von manchen atheistischen Staaten begangen. Das ist historisch "erwiesen", und nicht nur "statistisch". In meinen Augen weiterhin nur eine Moral "aus Materie". Biegsam und frei gestaltbar.

Kommentar von HumanistHeart ,

Es sollte die Problematik der Ableitung von Moral ohne Gott aufzeigen.

Nur dass es dabei eben kein Problem hat. Im Gegenteil. Mit den klassischen Gottesbildern ist nur eine pervertierte Form der Moral möglich. Einzig ohne solche irrationalen Zusatzannahmen wie die klassischen absoluten Gottheiten ist eine gesunde Moral die den Menschen und sein Wohlergehen im Zentrum sieht, überhaupt erst möglich.
Im Christentum, Islam usw.. undenkbar.

Kommentar von HumanistHeart ,

Es gibt viele atheistische Länder, die sind nicht friedlich.


Richtig. Nur sind es eben "einige", nicht "viele".
Dennoch ist was die Liste der friedlichsten Länder der Erde eben anführt, hauptsächlich atheistisch. Das ist nun mal belegt.

Kommentar von HumanistHeart ,

von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie von manchen atheistischen Staaten begangen.

Existiert nicht, da Du keine Handlungsmaxime oder Ideologie aus dem Atheismus ableiten kannst.

Kommentar von HumanistHeart ,

In meinen Augen weiterhin nur eine Moral "aus Materie". Biegsam und frei gestaltbar.

Nicht im geringsten. Folter Kinder zum Spaß – und Du liegst nun mal moralisch falsch. Da gibt es keine "biegsamen" Ausnahmen.

Antwort
von Viktor1, 118

Diese Situationen sind ja hinreichend bekannt aus den kommunistischen Diktaturen in den verschiedenen Kulturkreisen.
Es würde mit einer "Verarmung" der Kultur einhergehen, weniger Idealismus in Bezug auf das Zugehen (im weitestem Sinne) auf den Nächsten.
Der latente Egoismus würde sich verstärken. Der Atheismus hat nicht die Kraft da irgendwas zu bewirken bzw. dem etwas entgegen zu setzen.
Dies zeigt sich ja auch in den Ländern, welche noch atheistisch geprägt sind aber das Wirtschaftssystem kapitalistisch gestalteten.
Es sind heute die Länder mit dem brutalsten Kapitalismus.

Kommentar von Yudara ,

Das lustige dabei ist die Tatsache, dass viele US-Amerikaner christlich sind.

Kommentar von Viktor1 ,

Wieso lustig ? Hast du was gegen US-Amerikaner ?

Kommentar von SamOthy ,

Lustig in sofern, dass es anscheinend eine Verschmelzung von Religion (Christentum), Identifikation (Patriotismus) und Wirtschaftsform (Kapitalismus) gibt, die versucht alle drei Dinge in genau diesem Dreieck existentiell gut zu heißen und sie miteinander im politischen Kontext zu verschmelzen. Witzig ist dass es klappt. Traurig ist es auch. Schade auch, aber der 'Fortschritt', so verschieden er definiert wird, ist ebend nicht aufzuhalten. Grüße , Sam

Kommentar von HumanistHeart ,

Der Atheismus hat nicht die Kraft da irgendwas zu bewirken bzw. dem etwas entgegen zu setzen. 
Dies zeigt sich ja auch in den Ländern, welche noch atheistisch geprägt sind aber das Wirtschaftssystem kapitalistisch gestalteten.
Es sind heute die Länder mit dem brutalsten Kapitalismus.

Siehst Du?
Und das hasse ich dann eben doch. Wenn so derartig banal gelogen wird wie hier.

Es sind dies eben die Länder mit den BESTEN Lebensstandards. Und zwar für ALLE im Land.

Kommentar von Viktor1 ,
Es sind dies eben die Länder mit den BESTEN 
Lebensstandards. Und zwar für ALLE im Land.

Es ist offensichtlich, daß ich hier von Russland und China sprach.
Ich kenne auch keine atheistisch geprägten Länder mit hohem Lebensstandard oder welche, weil sie atheistisch geprägt sind, hohen moralischen (darum ging es hier doch) "Standard" hätten.
Das Gegenteil ist (war) aber sehr wohl der Fall - das sind Fakten.
Mir ist völlig unbegreiflich, was du hier rüber bringen willst.

Kommentar von HumanistHeart ,

Das sind Fakten?

Na dann bringen wir mal Deine "Fakten" auf den neuesten Stand......

Kommentar von HumanistHeart ,

Schweden feierte vor 2 Jahren 200 Jahre Frieden. Weltweit ungeschlagen damit. Und es gibt kaum ein Land das mehr Atheisten hat als Schweden. 

http://www.thelocal.se/20140815/sweden-celebrates-200-years-of-peace

Kommentar von HumanistHeart ,

Hier das Ranking von 2009 was die friedlichsten Länder der Erde angeht...

New Zealand (1 in 2009)
Iceland (4)
Japan (7)
Austria (5)
Norway(3)
Ireland
Denmark (2)
Luxembourg
Finland (9)
Sweden (6)

Fällt Dir was auf?
Das sind auch die Top-Nationen wenn es eben um Gottlosigkeit geht.

Antwort
von mlgneumann, 85

Ein Leben ohne Religion hat keine negativen Seiten. Menschliches Selbstbewusstsein würde herrschen.

mlg neumann

Antwort
von PrinceOfNoldor, 91

Religion kann manchen Menschen in Unsicherheit Halt geben, aber das war es dann auch schon

Antwort
von Griesuh, 98

Negative Auswirkungen ohne Religionen? Nein.

Das Gegenteil ist der Fall. religionen wirken sich allgemein negativ auf das freie Denken der Menschen aus.

Antwort
von Zicke52, 120

Leben ohne Religion hat keine negativen Folgen. Es hat positive: es macht den Menschen frei und nimmt ihm die Angst vor dem "letzten Gericht".

Ich weiss das aus eigener Erfahrung: ich bin in einem sehr religiösen Umfeld aufgewachsen und habe das in meiner Kindheit nicht als Last empfunden, im Gegenteil, ich war aus vollem Herzen gläubig und praktizierte gern. Aber mit zunehmendem Alter kam die Fähigkeit, Legenden von der Realität zu unterscheiden, und somit verlor ich den Glauben. An meinem Charakter änderte das gar nichts, weder im Negativen noch im Positiven. Ich bin der gleiche Mensch wie vorher, weder besser noch schlechter. Es hat sich nur eine leichte Erleichterung eingeschlichen, da ich Gottes Strafe nicht mehr fürchten muss.

Was hingegen die Welt positiv verändern würde, wäre die weltweite Anerkennung und Umsetzung der Allgemeinen Menschenrechte, denn die sind allen religiösen Texten weit überlegen. Aber genau die Religionen sperren sich gegen deren Anerkennung. Trotzdem hoffe ich, dass sie sich irgendwann durchsetzen, aber bis dahin ist noch ein sehr weiter Weg. Erleben werde ich es ganz bestimmt nicht, und auch die nächsten Generationen nicht.

Kommentar von FragaAntworta ,

Es würde die Welt positiv verändern? Du meinst, es würde etwas ändern, wenn man die Informationen ändert, eine Glaubensrichtung gegen die andere tauscht? So einfach ist das glücklicherweise nicht.

Wenn Dir Angst vor eines Gottes Strafe gemacht wurde, dann solltest Du die Fehler nicht in der Religion suchen, sondern in denen die Dir das so beigebracht haben.

Auch solltest Du bedenken, dass die Menschenrechte auf der Religiosität der Verfasser fußen.

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, eine Glaubensrichtung gegen die andere zu tauschen, würde nichts bringen.

Ich sprach von den Menschenrechten, die beruhen auf konsensueller Einsicht, nicht auf Glaube. Und sie fussen nicht auf der Religion der Verfasser, denn sie gestehen allen Menschen gleiche Grundrechte zu, was keine Religion tut. Bei denen sind die Anhänger der eigenen Religion immer "gleicher" als die anderen. Und Würde hat in den Augen jedweden Gottes sowieso kein Mensch, der ist ein sündiges Nichts, das nur durch Einsicht seiner Unwertigkeit und demütiges Betteln auf gnädige Errettung hoffen darf.

Und tu doch nicht so, als wäre Angst nicht ein wesentlicher Bestandteil jeder Religion. Sonst wären die Drohungen, von denen alle heiligen Schriften nur so strotzen, ja überflüssig. Ausserdem war die Angst in meinem Fall nicht dominant, darum sprach ich auch von "leichter Erleichterung". Aber keine Religion kommt ohne das Damoklesschwert der ausserirdischen Strafe aus.

Kommentar von FragaAntworta ,

Ah, ich verstehe, Du lehnst alle Arten von Religion ab und siehst in keiner etwas Gutes, und weil Du das so für Dich erkannt hast, ist es wichtig alle anderen davon zu überzeugen auch so zu handeln. Du bist immer noch sehr religiös eingestellt und versuchst Dein Weltbild damit zu stützen, mit Deiner Religion, dem Menschenrecht, Und noch einmal meine Bitte, werde nicht emotional.

Zudem brauche ich nicht zu tun, als wäre Angst nicht das Zugpferd, aber es ist sinnlos etwas mit etwas gleichem zu ersetzen, es wäre dann Sinn frei und das gleiche mit anderem Namen, es gibt auch Menschen die ihren Technologieglauben zu einer Religion machen.

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, du hast nichts verstanden, und es hat auch keinen Sinn, es dir erklären zu wollen.  Du drehst dich in deiner kleinen Welt im Kreis, in der alles "Religion" oder "religiös" ist, und kommst aus diesem Gedankengefängnis nicht heraus.

Allerdings schade, dass du nicht zur Zeit der Religionsgründer und Propheten gelebt hast. Dann hättest du ihnen sagen können, dass sie sich ihre wüsten Drohungen sparen könnten, da diese als Zugpferd nicht notwendig sind. Dann wären aus den heiligen Büchern nicht so dicke Wälzer geworden. 

Kommentar von FragaAntworta ,

Man bist Du voller Agression, schlimmer als ein Fundi.. und nur Unterstellungen wohin das Auge auch blickt, Du bietet keine Argumente sondern Etiketten, Du bist ein Schubladenmensch.

Kommentar von Zicke52 ,

Hatte schon begriffen, dass sachliche Argumentation nicht dein Ding ist. Diese Bestätigung wäre nicht nötig gewesen.

Kommentar von FragaAntworta ,

Das freut mich für Dich, dann können wir ja unserer Wege gehen.

Kommentar von Zicke52 ,

Natürlich können wir das, wenn du aufhörst, so unsinnige Behauptungen aufzustellen wie "ohne Religion ist der Mensch ein Tier" und andererseits zu behaupten, die Menschrechte - die jedem Menschen Würde zusprechen, auch dem areligiösen, ihn also NICHT als Tier betrachten - beruhten auf der Religion ihrer Verfasser. Und wenn ich sachlich auf solche Widersprüche hinweise, kommen wüste Beschimpfungen. An denen stösse  ich mich auch gar nicht, wenn sie wenigstens vom Hauch einer Erklärung begleitet wären. Aber so sind sie einfach nur sinnlos.

Kommentar von HumanistHeart ,

Nein, du hast nichts verstanden, und es hat auch keinen Sinn, es dir erklären zu wollen.  Du drehst dich in deiner kleinen Welt im Kreis, in der alles "Religion" oder "religiös" ist, und kommst aus diesem Gedankengefängnis nicht heraus.

Gute Einschätzung. Ist mir auch schon bei ihm/ihr aufgefallen. 
Es wird nicht an der Sache und ergebnisoffen mit Argumenten operiert, sondern wir sind Atheisten, wir haben automatisch unrecht.

Begegnet einem oft, so eine Denke.

Kommentar von FragaAntworta ,

Ja, das tut sie, vor allem bei eifernden Menschen wie Zicke und Dir, wo ist euer Problem? Könnt ihr nur eine Weltsicht? Die Eure? :D

Kommentar von Zicke52 ,

Warum antwortest du nicht auf meine obige Frage bzgl. Widerspruch zwischen deiner Behauptung, die Menschenrechte fussten auf der Religion ihrer Verfasser, und der Tatsache, daß der von dir vertretene religiöse Standpunkt "Menschen ohne Religion sind Tiere" in den Menschenrechten nicht vorkommt?

Werde konkret!

Kommentar von Zicke52 ,

Das sagst DU, der überall Etiketten drauf klebt, noch dazu völlig falsche (auf Menschenrechte "Religion", auf Sachlichkeit "emotional", auf Fakten "Unterstellungen", auf fundierte Argumente "Aggression")?

Kommentar von FragaAntworta ,

Ja, das hast Du Recht, ich habe Dir ein Etikett aufgeklebt, ein Post-It, auf dem steht, mag nicht lesen, was ich schreibe, ist gleich sauer. Ich nehm es wieder weg. ;)

Kommentar von Zicke52 ,

Doch, ich lese, was du schreibst, in der bisher vergeblichen Hoffnung, dass du irgendwann auf eine sachliche Frage eine sachliche Antwort gibst. Ja, ich weiss, das ist naiv von mir. 

Kommentar von SamOthy ,

@Zicke52 "Leben ohne Religion macht den Menschen frei und nimmt ihm die Angst vor dem 'letzten Gericht'. " -》 wenn ich religiös bin und Angst davor habe, so muss ich etwas getan haben oder tun wollen was gegen diese religiösen Grundsätze verstößt. Übrigens ist dieser Satz so ziemlich 'privat', er beschreibt deine ganz persönliche Erfahrung aber gibt keine universelle Antwort: 'Leben mit Religion macht den Menschen frei und nimmt ihm die Angst vor dem 'letzten Gericht'. " , kann man genauso Argumentieren. Ist wie mit Mathe wo man Gleichungen aufrollt und gegenüberstellt um zu checken was "wahr" und "unwahr" ist. "Aber mit zunehmendem Alter kam die Fähigkeit Legenden von der Realität zu unterscheiden, und somit verlor ich den Glauben." -》 nehmen wir mal an man hätte dir von Grund auf nicht erzählt das da ein Mann in den Wolken wohnt, sondern dass "Gott" ein Synonym für eine moralisch und menschlich richtige Lebensweise ist, dass Himmel und Hölle die Konsequenzen aus Entscheidungen verbildlichen sollen und nicht tatsächlich "existieren", dass das Beichten und die damit verbundenen Sünden die vergeben werden dazu da sind sich selbst zu vergeben, da wir ja "nach Gottes Antlitz" geschaffen sind. Nehmen wir an man hätte dir als Kind das gesagt, du/ich/kein Kind der Welt hätte das wirklich verstanden. Also macht man es sich leicht als Elternteil, man hat ja auch nicht ewig Zeit, und sagt einfach : wenn du das nicht machst (zB. 10 Gebote) kommste in die Hölle, wenn du das machst kommste in den Himmel. Das Kind weiß das Himmel=gut und Hölle=schlecht und kann somit ganz einfach moralische Verhaltensweisen verinnerlichen. Die Fehler des Glaubens (allgemein gesprochen) kommen nicht vom Glauben, sondern von den Menschen die ihn interpretieren. Der christliche Glaube und seine moralischen Grundsätze sind nicht schlecht nur weil ständig in deren Namen Gräueltaten vollbracht werden und wurden, der islamistische Glauben genauso wenig. Gar kein Glauben ist auch nicht schlecht nur weil auch in seinem Namen (dem Nichtglauben) schlimme Dinge passieren und passierten. Die Handlung eines Menschen nach seiner individuellen Interpretation kann schlecht oder gut sein, etwas universell gutes wie die Liebe kann nicht "schlecht" sein, es sei denn, wie gesagt, sie würde als schlecht interpretiert werden (der liebt mich nur weil er was von mir will! zB. ). "An meinem Charakter änderte das gar nichts..." -》entschuldige, kann ich so nicht glauben. Alle diese Dinge haben im Kern nichts damit zu tun, dass heute und jetzt eine weltweite Anerkennung der allgemeinen Menschenrechte etwas gutes wäre, jede Religion der Welt, die als Ziel hat den Menschen (universell und ohne Ausnahme) zu helfen, würde dem zustimmen. Also warum all dieses "Anti" gegen etwas was im Grunde genau das gleiche will wie "die allgemeinen Menschenrechte" ? Liebe Grüße (trotz schwierigem Thema und vielen Gefühlen),Sam

Kommentar von Zicke52 ,

@SamOthy:

1."Leben ohne Religion macht den Menschen frei und nimmt ihm die Angst"

Nein, das ist nicht 'ziemlich privat' - du kannst doch nicht übersehen haben, dass ALLE Religionen Glauben und Gehorsam mit Drohungen erzwingen wollen! Das hat rein gar nichts mit persönlicher Erfahrung zu tun, sondern ist ganz offizielle Lehre. Es bedeutet auch nicht, dass ich irgendwas böses getan oder vorhatte, ausser was so ein Kind halt normalerweise tut, wer ist schon perfekt? Aber allein die Idee dass man 24/24 unter Beobachtung steht ("Big Brother") erzeugt Unwohlsein. Und ganz egal was man tut oder nicht tut, in Gottes Augen ist der Mensch IMMER und grundsätzlich ein Sünder. Er kann also gar nichts dagegen tun, darum ist Angst durchaus fundiert. Und ich habe ja gesagt, dass das Angstgefühl bei mir nicht dominierend war, schliesslich gehört meine Exreligion zu den menschenfreundlicheren. Aber sieh dir mal die Fragen der Muslims hier auf GF an, "darf ich im Ramadan Zähne putzen?", "darf ich beim Begräbnis meiner Mutter beten obwohl ich Menstruation habe?", "darf ich der Terroropfer in einer Schweigeminute gedenken?" - da trieft die Angst aus jedem Wort.

2. Ich habe die Gräueltaten, die im Namen des Glaubens begangen wurden, in meiner obigen Anwort mit keinem Wort erwähnt, verstehe also nicht, warum du das hier rein bringst.

3. Schlimme Dinge geschehen nicht im Namen eines Nichtglaubens, sondern entweder aufgrund eines Triebes oder eines Charakterzuges (im Fall von individuellen Verbrechen) oder einer Idee bzw. Ideologie (im Fall von Kollektivverbrechen, z.B. seitens eines Staates oder einer Terrorgruppe).

4. "An meinem Charakter änderte das gar nichts"

Das kannst du nicht glauben? Dann tu's halt nicht. Ich weiss es aber, darum kann ich meine Argumentation darauf aufbauen.

5. Mag sein, dass jede Religion das Ziel hat, den Menschen zu helfen. Aber was versteht eine Religion darunter? Richtig, allen Menschen zum richtigen Glauben zu "verhelfen" - gerade das hat aber mit Menschenrechten NICHTS zu tun, die gelten nämlich für JEDEN, unabhängig seines Glaubens. Und sie betrachten den Menschen nicht als grundsärztlich sündes Wesen, sondern als mit grundsätzlicher Würde ausgestattetes Wesen.

Kommentar von HumanistHeart ,
Und sie [menschenrechte] betrachten den Menschen nicht als grundsärztlich sündes Wesen, sondern als mit grundsätzlicher Würde ausgestattetes Wesen.

So ist es. Und deswegen wird Religion langfristig auch immer verlieren. Sie macht den Menschen klein.

Kommentar von Zicke52 ,

"Und deswegen wird Religion langfristig auch immer verlieren"

HumanistsHeart, hoffen wir's mal. Irgendwann wird es vielleicht so weit sein, dass sich die Menschenrechte weltweit durchgesetzt haben, aber wenn man bedenkt, dass die Menschheit ca. 200.000 Jahre gebraucht hat, um sich zur Erstellung der Menschenrechte durchzuringen, ahnt man den Weg, der noch vor uns liegt, bis sie von allen akzeptiert sind. Im Moment befinden wir uns ja gerade in einer religiös-fundamentalistischen Rückwärtsbewegungsphase (in den 70ern waren wir schon viel weiter), deshalb bin ich gerade etwas pessimistisch.

Aber irgendwann wird's so weit sein (in 1000 Jahren?), und die Menschen werden dann mit Schaudern auf unsere Zeit zurückblicken, so wie wir heute mit Schaudern auf die Zeit der Hexenverbrennungen und Inquisition zurückblicken.....

Mir tun nur die Menschen leid, die auf dem Weg dahin noch geopfert werden müssen.

Kommentar von SamOthy ,

Du bist ebenso wie HumanistHeart, in dem Punkt, dass ihr sehr gerne aus dem Kontext greift und dann "Argumentiert" ohne zu merken dass euch der Kontext abhanden gekommen ist ("wo ist mein Kontext abhanden gekommen ???" - nicht deiner, Egozentriker/in. Um argumentieren zu können muss man natürlich den Kontext des "Gegenübers" nicht verstehen (wollen), man braucht nur Phrasen hinausreißen und sie wie Inseln betrachten. Genau wie die Welt es mit Jan Böhmermanns "Schmähgedicht", tat (Es geht hier um das Prinzip, die Herangehensweise an ein Thema und damit verbundenen Inhalten). Ich hoffe ihr führt diese Art von Konversation nur hier im Netz, ich glaube es sehr stark. Kann mir ansonsten nicht vorstellen dass besonders viele Menschen mit euch zu tun haben(zumindest nicht gerne). Ich werd dich auch ignorieren Zicke, mach bitte das gleiche mit mir, diese vielen schlechten Gefühle müssen absolut nicht sein (vor allem nicht wenn offensichtlich Diskussionen auf keinen Nährboden treffen). Ich wünsche dir Zicke alles gute, das Meine ich genau so. -Sam

Kommentar von Zicke52 ,

@SamOthy: Keine Sorge, dass ich auf deinen Beitrag eingehe, wäre ohnehin nicht möglich, da ich rein gar nichts davon verstanden habe.

Aber ich bin schon etwas perplex ob des Gewitters, das von allen Seiten über mich hereingebrochen ist. Enthielt meine ursprüngliche Antwort an den  FS doch kaum den Hauch einer Religionskritik, ich sprach sogar freundlich über meine Ex-Religion. 

Naja, ich hatte erwähnt, dass meiner Meinung nach die weltweite Durchsetzung der Menschrechte die Welt positiv verändern würde. Hätte aber nie erwartet, dass das solche Gemütswallungen auslösen würde. Ich nehm's aber gelassen.

Kommentar von SamOthy ,

Ich war und bin ebenso perplex, dann haben wie ja doch noch was Gemeinsames gefunden

Kommentar von Zicke52 ,

Aber wahrscheinlich aus einem anderen Grund. Den ich allerdings nicht errate, aber egal.

Kommentar von SamOthy ,

"Aber ich bin schon etwas perplex ob des Gewitters, das von allen Seiten über mich hereingebrochen ist.". Nein, aus keinem anderen Grund sondern dem Gleichen wie deinem.

Kommentar von Zicke52 ,

Jetzt bin ich noch perplexer ...

Antwort
von Xpomul, 53

Da der Mensch über sich hinausfragen kann (das Tier kann das nicht), hat er automatisch "Religion". Er wird IMMER etwas vergotten, er kann gar nicht anders. Und wenn er sich selbst vergottet. 

Er vergottet sich selbst, wenn er sich seine eigenen Gesetze gibt. Denn etwas, woran er sich halten muss, kann er sich zwar selbst geben, aber es hat wenig Sinn, da er sich ja nicht daran halten muss. Er kann das jederzeit wieder aufheben. Das Gesetz Gottes dagegen kann er nicht aufheben. Er kann es nur übertreten.

Fazit: Nein, es ist nicht möglich, ohne Religion zu sein.

Kommentar von HumanistHeart ,

Unsinn. Es sind rund eine Milliarde ohne Religion. Auch ich.

Kommentar von Xpomul ,

Nur ohne benannte oder bekannte. Du hast dich selbst zum Gott.

Kommentar von HumanistHeart ,

Du hast dich selbst zum Gott.

Nö, Xpomul, ich bin weder ein Gott, noch halte ich mich für einen. Es soll Menschen geben, die kommen ohne solche Profilneurosen aus.

Kommentar von Xpomul ,

Missverständnis. Ich sage nicht, du seist ein Gott oder du hältst dich für einen. Es geht um die Praxis: wer sich die Regeln selbst gibt, ist sein eigener Herr (und damit Gott).

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, ein freier Mensch "vergottet" sich nicht, das sehen nur Gläubige so, die sich so krampfhaft an der Gottesidee festhalten, dass ihre Vorstellungstraft darauf beschränkt ist. Ein freier Mensch hält sich nicht für Gott, sondern für einen Menschen, der ein selbstbestimmtes Leben führt. Und die Gemeinschaft der freien Menschen kann Regeln erstellen, die dem Individium eine optimale Entfaltung und der Gesellschaft ein optimales Zusammenleben ermöglichen. Die beste Basis zur Einhaltung dieser Regeln ist die Einsicht, dass sie sinnvoll sind.

Der Glaube, Regeln kämen von Gott, ist in Bezug auf ihre Einhaltung ziemlich unwirksam. Anhänger aller Religionen begehen nicht weniger Verbrechen als Ungläubige, und die meisten Mafiabosse sind katholisch. Wenn ich aber den Sinn einer Regel einsehe, habe ich allen Grund, sie einzuhalten. 

Kommentar von Xpomul ,

Ich sagte nicht, dass er sich für Gott hält. Aber er lebt so, denn er lebt -- wie Du selbst bestätigst! -- "selbstbestimmt". 

Wenn der Mensch ein humanistisches Ideal erstellt, erstellt er den Beginn einer politischen Utopie. Ich glaube nicht, dass ich Dir sagen muss, wohin das führt.

Der Glaube, Regeln kommen (nicht "kämen") von Gott, ist tatsächlich "ziemlich unwirksam", ja mehr noch: Dort, wo das Gesetz befiehlt: Du sollst nicht begehren, da wird die Sünde erst richtig stark (Römerbrief, Kap. 7). Das Pauschalargument mit den Religionen und den Verbrechern ist indes so abgedroschen und milliardenfach entkräftet, dass ich mir das hier spare.

Katholisch heißt genauso viel wie Deutscher sein. Das gibt einem auch noch keine Garantie, nicht rechtsradikal zu sein, nicht wahr? Daher ist das Argument keines.

Aber wenn Dir ernst mit dieser Frage ist: 

Entweder ist der Mensch autonom, also selbstbestimmt. Aber das kann er immer nur in begrenztem Rahmen sein. Die Autonomie führt früher oder später ausnahmslos zur Heteronomie (jemand anders gibt mir Gesetze). Es gibt nur die drei:

Autonomie

Heteronomie

Theonomie

Ich bin verpflichtet, Dir die Wahrheit zu sagen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Wenn der Mensch ein humanistisches Ideal erstellt, erstellt er den Beginn einer politischen Utopie. Ich glaube nicht, dass ich Dir sagen muss, wohin das führt.

Wow!! :)

Doch, bitte, sag mal wohin das führt. Ich würd das gern lesen.
Ich weiß zwar freilich was Du andeutest, aber ich will Dich nicht damit beleidigen, Dir zu unterstellen so einen falsch hergeleiteten Schwachsinn wirklich zu glauben.

Somit, sprich es bitte aus.

Kommentar von Xpomul ,

Die Massenmorde auf der Guillottine im Namen der Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit.

Die Massenmorde des sowjetrussischen Regimes unter Stalin.

Pol Pot.

Die chinesische Kulturrevolution. Alles Universalismen, die mit Gewalt versuchten, dem Menschen das Glück zu bringen. Das meinte ich.

Kommentar von HumanistHeart ,

Wie erwartet. Tiefer und falscher Griff in die Klichee-Kiste. 

Es geht auch und Gerade um das Individuum. Nicht um abgedroschenen Kommunismus o. Ä.. 

Menschen können nun mal gut und glücklich leben ohne alberne Gottesmärchen. Und Deine Schreckgespenster sind unnötig und unsinnig. Je weniger Glaube und Religion, desto friedlicher und besser dran das Land und die Gesellschaft. 

Nachweise dafür sind ziigfach aufder Seite hier verlinkt. 

Kommentar von Xpomul ,

Wohin Deine Sichtweise führt, hat Ravi Zacharias in "The Real Face of Atheism" eindrücklich gezeigt. Seine Vorträge finden sich bei YT. Deine Aussagen gestehe ich Dir gerne zu, aber es sind nur Behauptungen, keine Argumente. Und daher vollkommen ohne Wert und Sinn. Für Dich gilt kat exochen: Den Teufel merkt das Völkchen nie, selbst wenn er es am Kragen hätte. Der größte Trick des Teufels war es seit jeher, die Menschen -- zumal die Gebildeten! -- glauben zu machen, er existiere nicht.

Kommentar von HumanistHeart ,

Ravi Zacharias? also ein evangelikaler Fundamentalist "zeigte" was Atheismus wirklich für ein Gesicht hat? Lustig.

"aber es sind nur Behauptungen, keine Argumente"

Sind es nicht, da die friedlichsten Länder dieser Welt nun mal auch nachweislich die gottlosesten sind. Das ist ein Fakt.

Kommentar von Zicke52 ,

"Katholisch heisst genauso viel wie Deutscher sein"

Na DU hast ja eine Logik...

Die Staatsangehörigkeit begründet weder den Charakter eines Menschen, noch beinhaltet sie eine Weltanschauung. Ausserdem wird sie in den meisten Fällen durch Zufall erworben (Ort der Geburt) und ist daher keine bewusste Entscheidung für was auch immer. Also lassen sich aus einer Nationalität KEINE Handlungsweisen ableiten.

Ein Deutscher kann Kommunist, Rechtsextremer, Parteiloser, Umweltaktivist, Umweltverschmutzer, Atheist, Katholik, Moslem sein. DARAUS lassen sich Handlungsweisen ableiten. 

Ja, ein Katholik sollte gegen Rechtsradikalismus immun sein. Ist das oberste Gesetz seiner Religion nicht "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" und dass man auch seine Feinde lieben muss?

Kommentar von Xpomul ,

Ja, hab mich missverständlich ausgedrückt -- der Satz war ja kontextabhängig. Die Aussage ist -- wie Du richtig andeutest -- natürlich falsch.

Kommentar von Zicke52 ,

@Xpomul: Schön. Spricht für dich, dass du einen Irrtum zugeben kannst. Ehrliches Kompliment.

Kommentar von Zicke52 ,

Xpomul, jemand, der selbstbestimmt lebt, ist deshalb noch lange nicht "wie Gott". Gott wird von den Gläubigen ja als Schöpfer allen, was existiert, als allwissend, allmächtig und fehlerlos beschrieben. Diese Eigenschaften nimmt kein Mensch für sich in Anspruch.

Ich weiss schon, dass meine Autonomie nicht grenzenlos ist, sonst wäre ein Leben in Gesellschaft nicht möglich. Es stört mich auch nicht, dass andere Gesetze erstellen, wenn diese sinnvoll sind. Und wenn ich sie nicht sinnvoll finde, kann ich in einem freien Land dagegen kämpfen.

Religiöse Gesetze werden hingegen nicht auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft. Gott will es so, basta. Und das reicht mir nun mal nicht. 

Kommentar von Xpomul ,

Du hast mich nicht verstanden. Ich akzeptiere das und beende die Diskussion hiermit.

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, Xpomul, das verstehe ich nicht. Warum soll ein selbstbestimmter Mensch sich zu Gott machen, wo es doch ganz andere Eigenschaften sind, die Gott zugeschrieben werden: Ewigkeit, Allmächtigkeit, Allwissenheit. Nichts davon hat der selbstbestimmte Mensch.

Also kann man deinen Vergleich "selbstbestimmter Mensch = wie Gott" gar nicht verstehen.

Kommentar von Xpomul ,

Naja, damit sind freilich -- wie Du völlig richtig bemerkst -- nicht Gottes Eigenschaften wie Allmacht etc. gemeint.

Sondern schlicht und einfach die Tatsache, dass der Mensch sich selbst insofern zu Gott wird, als er Dinge für sich selbst bestimmt, die ihn grundsätzlich transzendieren. Er macht sich nach diesem Verständnis zu Gott, wenn er beispielsweise selbst, das heißt, nach eigenen Regeln bestimmt, wer leben darf und wer nicht (Euthanasie, Abtreibung usw.). Oder wenn er Gottes Gebote umgeht und außer Kraft setzt für sich, zum Beispiel: Du sollst nicht ehebrechen. Wenn das auch noch in die Gesetzgebung einfließt (und das tut es ja immer mehr), dann kann man von dem gesellschaftlichen Phänomen sprechen, nach dem der Mensch sich selbst zum Gott wird. Nur so ist das zu verstehen. Man könnte mit Sartre sagen: Der Humanismus ist ein Atheismus (Originalzitat: Der Existentialismus ist ein Humanismus). Er anerkennt keinen Gott über sich. Insofern denke ich schon, dass die Aussage: Der Mensch macht sich selbst zum Gott über sich stimmt.

Liebe Grüße!

Antwort
von abibremer, 1

Ich könnte mir vorstellen, dass die Welt OHNE ständigen Wettbewerb um den "besseren Gott" um einiges friedlicher sein kann.

Antwort
von SamOthy, 140

Religion prägt Moral. Moral prägt den Menschen. Der Mensch prägt Religion.

In der Theorie ein perfektes System.

Okay hypothetisch, wären alle Menschen auf der Welt mit einem Male Atheisten und Realisten ohne den Schutz der Gefühlsdämpfung (Spok ;) hätten wir innerhalb einer Woche den dritten Weltkrieg hinter uns (dritte Welt würde einfach ausrasten, westliche Welt auch, generell alle) und Mutter Natur würde nichts mehr wachsen lassen.

Traurige Grüße :/
Sam

Kommentar von HumanistHeart ,

Und wieder eine Unsinnsantwort. Um 180 Grad verkehrt.

Kommentar von FragaAntworta ,

@Humanistheart, Du bist ein Spötter, statt nur alles schlecht zu reden, solltest Du es mal mit Argumenten versuchen, und nicht wieder mit den Etiketten verwechseln, die Du anderen anhängen willst.

Kommentar von HumanistHeart ,

Die Argumente sind hier direkt darunter. Überlesen?

Kommentar von FragaAntworta ,

@Humanistheart Nein, da sind keine Argumente, nur der Versuch Deiner Meinung mehr Gewicht zu verleihen, ich vermisse immer noch Deine Bildung. Ist sie nicht mit gekommen?

Kommentar von HumanistHeart ,

:)

Kommentar von HumanistHeart ,

Atheisten Gefühle abzusprechen ist schon mal der erste Fehler. 
Und weiterhin – ich schrieb es gerade an anderer Stelle – Google mal die friedlichsten, gebildetsten, wohlhabendsten, sichersten, medizinisch bestversorgten Länder der Welt.
Es sind durch die Bank auch die säkularsten und somit atheistischsten Länder. Island, Norwegen, Schweden, usw..

Wenn Du also Frieden willst, dann BEFÖRDERT der Abfall vom Glauben diesen offensichtlich.

Kommentar von Belruh ,

Tiere haben auch Moral, aber Tiere haben keine Religion. Oder siehst du irgendwelche Tiere beten oder "göttliche" Bücher lesen? NEIN! Also ist das Argument dass nur Religionen Moral prägen total falsch!

Kommentar von FragaAntworta ,

Tiere haben eine Moral? Du solltest menschliche Erfahrungen nicht auf Tiere anwenden, das funktioniert nicht.

Kommentar von Zicke52 ,

Unsinn. Würden alle Menschen die Allgemeinen Menschenrechte anerkennen (wogegen sich die Religionen sperren), wäre Frieden auf der Welt. Das hat keine Religion je geschafft, und wird es nie schaffen. 

Kommentar von FragaAntworta ,

Nein Zicke, Deine Ausführungen sind nicht Stichhaltig, nicht die Religion verbietet, sondern deren Führer, und diese wiederrum verwenden es nur als Hilfsmittel um die sog Massen zu kontrollieren, das lässt sich allerdings auch ohne Religion machen, Beispiele dafür sind mehr als genug zu finden.

Kommentar von SamOthy ,

interessante Antworten hier. Zuerst mal habe ich keinem Atheisten und keinem Realisten Gefühle abgesprochen, nochmal GENAU lesen und verstehen. Island Norwegen Schweden, ich wette auch dort leben gläubige Menschen. Übrigens gehöre ich selbst keiner Religion an, nur um das mal los zu werden. Tiere haben keine Moral, nö. @Zicke52 interessanter Ansatz, die allgemeinen Menschenrechte sind doch das Produkt vergangener humanitär betrachteter Erfahrungen (Krieg is nich so geil, Anarchie auch nich, Menschen wollen geführt werden). Bei all diesen Dingen war und ist Religion unendlich wichtig. übrigens habe ich auch nirgends geschrieben das NUR Religion die Moral prägt,was is denn hier los ej? @FragaAntworta dank dir für die Verteidigung. Aber anscheinend gibt es hier auch persönliche Rivalitäten? Ich verstehe nicht so recht die Aggressivität gegen meine Aussagen. Grüße an alle :) Sam

Kommentar von Zicke52 ,

SamOthy, nein, Menschrechte und Menschenwürde sind mit Religionen unvereinbar, jedenfalls mit denen, die sich auf einen Gott berufen. Es ist kein Zufall, dass weder der Vatikan noch de islamischen Laender die Erklärung der Menschenrechte anerkennen. Für deren Gott ist der Mensch ein unwürdiges Wesen, das dies Gott laufend bestätigen und ihm versichern muss, ER sei der Größte. 

Kommentar von FragaAntworta ,

So falsch Zicke, so unglaublich falsch und uninformiert.

Kommentar von Zicke52 ,

Ach so, es ist falsch, dass weder der Vatikan noch die islamischen Länder die Erklärung der Menschenrechte anerkennen?

Du lebst ja in einer interessanten Parallelwelt. 

Kommentar von Zicke52 ,

Warum hast du auf meine Frage nicht geantwortet, ob es falsch ist, dass weder der Vatikan noch die islamischen Länder die Menschenrechte anerkennen? Siehst du, das meinte ich: geh EINMAL konkret auf ein Argument ein, anstatt dich nur in Allgemeinheiten über meine angebliche Dummheit, meinen Hass, meinen Narzissmus und was weiss ich noch alles auszulassen. Nicht dass mich deine Verleumdungen stören würden, aber sie bringen die Diskussion nicht weiter. Also gib doch ganz einfach mal eindeutig Antwort auf meine Fragen. Und deine Beschimpfungen kannst du ja trotzdem weiterhin unterbringen, aber bitte in einem getrennten Beitrag, damit's nicht zu unübersichtlich wird (also nicht mit deiner Antwort vermischen).

Kommentar von FragaAntworta ,

Hallo Sam, das verstehe ich auch nicht, die Zicke und der Humanist sind sehr aggressiv, erinnert mich an Terrier, die einmal losgelassen, auch nicht mehr anders können als geradeaus, dafür bin ich vor Jahren nicht aus der Kirche ausgetreten, um das von angeblichen Humanisten wiederzuhören, was ich an der Kirche nicht gemocht habe.

Kommentar von HumanistHeart ,

FragaAntworta, ich bin nicht im geringsten aggressiv. Wieso auch. Ich argumentiere schlicht das Zeug was ich weiß und legen meinen Finger auf Deine Fehler wenn ich welche sehe. Dabei steigt mein Puls kein bisschen.

Kommentar von FragaAntworta ,

humanist, doch Deine Worte sind Aggressiv, nicht im Sinne von bösartig, sondern eher wie Nebelkerzen, sie versperren Dir die Sicht auf die Dinge ansonsten hättest Du schon längst etwas erkannt, was ich auch schon geschrieben habe.

Kommentar von HumanistHeart ,

Du bist so ein Schwätzer. Es ist unglaublich. 

Wir unterhalten uns bitte künftig nur noch über Fakten. Und das dann ohne Deine ewigen Themenwechsel. 

Nix Nebelkerzen, sondern Fakten. 

Evtl fällt Dir dann auf wer hier ständig ausweicht. 

Ethisches, also moralisches Handeln bedarf nun mal keiner Religion sondern ist bereits durch blanke Empathie ermöglicht, um nur ein Beispiel zu nennen. 

Du bleibst bei Deiner falschen Behauptung? Dann belege sie als wahr!

Kommentar von HumanistHeart ,

Ich habe Dich nach Belegen für Deine Aussage gefragt, FragaAntworta.

Kommentar von SamOthy ,

"Was denkt ihr wie sich unser Leben ohne Religion ins negative verändern würde?" Soo, hier haben wir nochmal die Frage, gekürzt und auf den Kern gebracht. Ich betrachte diese Frage im humanistisch-geschichtlichen Kontext und folgende Dinge gehen mir durch den Kopf: Betrachten wir (aufgrund der Fragestellung "unser Leben") die Menschheit als ganzes, vielleicht als 'Erdpartei 1', so könnten wir die Tiere 'Erdpartei 2' nennen. Die Vergangenheit von Erdpartei 1 sieht so aus, dass da zuerst mal viel Gewalt und Überlebenskampf auf der Zeitleiste liegt, die Erde selbst war noch ein Mysterium, es gab keine Kartografie, die Menschen zu der Zeit kannten oftmals nur die Umgebung in der sie geboren wurden, multikulturelle Inhalte waren allerhöhstens "Stein auf sein Kopf, Kopf ab, Blut trinken,staaaaark", oder Handel, mehr hat man mit 'anderen' (fremden) Menschen und Stämmen in der Regel nicht gemacht. (Abgesehen davon das Religion sie später zusammenbrachte, Anfang von "Zivilisation"?). Zu dieser Zeit war das Tier im Menschen noch richtig aktiv, logisch, es hieß ja auch "entweder du oder ich", da man noch keine diplomatischen Fähigkeiten hatte (ausser vllt. ein Äquivalent zu "Zuckerbrot und Peitsche", ich nenne es "Beerenmuß und Keule" ). Erdpartei 2 war zu jener Zeit vorherrschende Macht auf dem Planeten. Dies wandelte sich im Laufe der Zeit, Erdpartei 1 begann sich zu zivilisieren, mit fortschreitender Kommunikationsfähigkeit schlossen sich immer mehr Menschen zusammen um die Gefahren des 'Alltags' zu bestehen und zu überleben (überleben ist das oberste Ziel eines jeden gesunden Menschen). Ein Hauptkriterium damit sich Menschen zusammenschließen ist irgendeine Form von Vertrauen. HumanistHeart, wie könnte die Erdpartei 1 wohl im Laufe der Jahrtausende überlebt haben, gäbe es nicht all die Formen von Religionen auf der Welt, welche Schuld, Hass, Verantwortungsgefühl (abgeben) etc. verarbeiten, etwas Neues schaffen (in einer ansonsten absolut Lebensfeindlichen Umgebung) und die Sicherheit im individuellen Menschen schafft, dass das was er tut "richtig" ist. (?) Oder anders, wenn du ein Mensch wärst der nicht in einem modernen 'zivilisierten' Land lebt, wie würdest du dir dann aufkommende Fragen und Zweifel an deiner Existenz beantworten wenn nicht durch irgendeine Form religiösen Verhaltens? Wie würdest du darüber hinweg kommen mehrere andere "Ich" getötet/verletzt zu haben? Früher gab es keine Spiegel, solch eine Individualisierung wie heute gab es schlicht nicht, sie war nichtmal ansatzweise so komplex möglich wie heute, du warst ich und ich war du, (Vergiss nicht, es gab kein Internet, aus deiner Familie, deinem Stamm, dem einzigen Weltenhalt in deinem Leben starben ständig Menschen (im Wochentakt, mindestens), Kommunikation war simpel, "Wissen" beschränkt, da ein einzelnes Individuum in seinem Leben nicht auf sich gestellt so viele Erfahrungen machen konnte, die auf "Wissenschaft" hinauslaufen, was dazu führt, dass Möglichkeiten gesucht wurden das Wissen aus der früheren Zeit, den Menschen die schon gestorben sind, zu bewahren und weiter zu reichen.) Beschränke deine Sicht nicht nur auf das heute und deine persönlichen Erfahrungen wenn du solche Fragen beantworten möchtest. Ansonsten wirst du auch in Zukunft als piksender Stenkerheini angesehen werden, denn ordentliches Argumentieren sieht anders aus. Ohne Religion die mir sagt, dass ein jeder Mensch seinen eigenen Weg geht und genau das okay ist hätten so manche Menschen wohl schon nen Dolch genommen und dir in den Rücken gebohrt. Denn rational und unmoralisch gesehen gibt es für mich keinen Grund dich nach deinen (meiner Meinung nach) dummen Aussagen (die sich widersprechen) am Leben zu lassen, du bringst mir nichts ausser Arbeit und Ärger da du auch nicht auf meine kommunikativen Versuche eingehst und stattdessen nur weiter stenkerst. Ich könnte noch weiter gehen und dir deine Existenz hier aberkennen, da du nicht einmal gewillt scheinst die Frage (um die es hier geht, ich meine "gutefrage", hallo?) zu betrachten und sie über dein Ego zu stellen. Blanke Empathie, ich weiß ja nicht. Wie soll die bei 2 Menschen entstehen ohne Gemeinsamkeiten, die klar machen, dass sie keine Feinde sind? Und bitte benutz doch nicht das Wort "Fakten" in einem Kontext der besagen soll,dass sie universell richtige Dinge beschreiben. Denn ansonsten fange ich auch an so zu argumentieren und was dann passiert ist, dass alle Parteien, da sie nichts gemeinsam haben ausser die Streitfrage, anfangen Krieg zu führen (zu Hassen). Und da wir ja schon ein paar Generationen an Menschen hinter uns haben, die uns zum Glück eine komplexe Kommunikation und die Fähigkeit zur Empathie überbrachten, muss das ja nicht sein (genau das denkt sich übrigens auch moderne Politik, aber das wird wohl zu viel). Grüße Sam

Kommentar von HumanistHeart ,

@SamOthy.

Das wird noch lustig....

Fangen wir erst mal hier an:

"Deinen dummen Aussagen (die sich widersprechen)"

Welche Aussagen sind dumm, welche Widersprechen sich. Beispiele bitte. Kopier mir entsprechende Aussagen von mir hierher und begründe Deine Behauptung.

Kommentar von HumanistHeart ,

Psychologist Matt J. Rossano muses that religion emerged after morality and built upon morality by expanding the social scrutiny of individual behavior to include supernatural agents. By including ever watchful ancestors, spirits and gods in the social realm, humans discovered an effective strategy for restraining selfishness and building more cooperative groups.

Wiki: "Evolution of morality".

"Und bitte benutz doch nicht das Wort "Fakten" in einem Kontext der besagen soll,dass sie universell richtige Dinge beschreiben."

Doch. Benutze ich. Da Ethik und Moral nun mal Produkte der Evolution sind und weit vor der Religion bereits in uns angelegt sind. 
Das ist nun mal nachweislicher Fakt.

Und Fakten zu benennen, mit diesen zu argumentieren, ist bei Dir, "Stenkern"?

Kommentar von HumanistHeart ,

Ohne Religion die mir sagt, dass ein jeder Mensch seinen eigenen Weg geht und genau das okay ist hätten so manche Menschen wohl schon nen Dolch genommen und dir in den Rücken gebohrt. Denn rational und unmoralisch gesehen gibt es für mich keinen Grund dich nach deinen (meiner Meinung nach) dummen Aussagen (die sich widersprechen) am Leben zu lassen,...

Ernsthaft? Du und Deinesgleichen braucht erst religiöse Anleitung um Euren Nächsten nicht zu ermorden, wenn´s grad passt?
Ist das wirklich Dein Argument?

Kommentar von SamOthy ,

Nein das ist nicht mein Argument. Es geht mir immernoch (schon seit das hier angefangen hat) um die Ursprungsfrage die hier gestellt wurde aus der du einen Elefanten machst. Meine Ursprungsantwort scheinst du noch immer nicht recht verstanden zu haben oder aber meine Anlehnung an Star Treck ist unter gegangen in alledem was dich an meinen Aussagen so angegriffen hat. Auch nach meiner Klarstellung siehst du dich nicht in der Lage auch nur einen einzigen Schritt zurück zu treten und das Ganze nochmal zu betrachten. "Wenn du also Frieden willst dann BEFÖRDERT der Abfall vom Glauben diesen offensichtlich." Ist für mich zB eine dieser dummen Aussagen die sich selbst widersprechen. Der Glaube ist im individuellen Menschen dazu da mit weltlichen Dingen abschließen zu können und zwar (im Idealfall) ohne dabei anderen Schaden zu zu fügen. Habe ich also einen geliebten Menschen verloren kann mich der Gedanke trösten dass er nun an einem besseren Ort ist. Hätte ich nun diesen Glauben, diese "Gott" geschaffene Sicherheit respektive Erkenntnis nicht, so würde ich nicht abschließen können, ich wäre nur wütend auf "das", was den Tod herbei geführt hat. Nun ist und war es so, dass Menschen grausam sind (mit und ohne Religion) und dass Religiosität dieser weltlichen Grausamkeit einen Sinn verleihen kann. Mit den guten Grundsätzen an die man sich halten soll und die alle einen Sinn haben und hatten. Man kann also "Religion" schlecht reden, man kann sie gut reden, man kann sie aber auch ganz neutral betrachten und zu der Erkenntnis kommen, dass viele Menschen vom Zorn getrieben sein würden, gäbe es diese Form der weltlichen Konfliktbewältigung nicht. Auf der anderen Seite kann man zu der Erkenntnis gelangen, dass sehr oft in der Menschheitsgeschichte Religion (durch ihre menschlichen (!)Führer , die dementsprechend nicht "Gott" sind und somit Fehler machen ) auch zu gegenteiligem geführt hat, zB Kreuzzüge. Ich gehöre selbst keiner Religionsgemeinschaft an und bin dennoch religiös. Paradox? Ich weiß nicht, ich verteufele keine grundsätzlich wundervolle Idee (die Menschen in Harmonie miteinander leben zu lassen) nur weil Menschen (!) dieses anders interpretieren und damit "Fehler" machen, anderen Leid zufügen oder sich in Götterkomplex ähnlicher Struktur selbst zu bereichern. Mein Beispiel mit dem Dolch, dem Rücken und dem am Leben lassen sollte vor allem eines verdeutlichen: Wir Menschen tragen gottähnliche Kräfte in uns, wir können Welten erschaffen (Freundschaften, Geburten, Staaten...), wir können genauso gut Welten vernichten ( simples Töten, psychisches Niedermachen, Selbstmord ). Die Religion ist dabei ein Konstrukt welches ,wenn eine bestimmte Gruppe sich daran hält, dazu führt, dass alle in dieser Gruppe lebenden Menschen eine Ideologie teilen und sich damit alle gegenseitig wichtig sind (es Wert sein zu leben, etwas zu bewirken) und sie (im Idealfall ) dadurch friedlich sein 'dürfen' (!). Es wird quasi eine Kontrolle geschaffen, ein Raum in dem man Leben darf und nicht unmittelbar den Tod fürchten muss. Das du ohne dieses System zurecht kommst ist gut, ich hoffe du bist ein guter Mensch und beeinflusst deine Umgebung positiv. Vergiss aber bitte bei all deiner Argumentation nicht, dass deine so genannten Fakten nur nachzitiertes Wissen ist, genauso wie es radikale religiöse Menschen machen (das wird dich jetzt wieder angreifen dabei will ich das garnicht, ich versuche nur irgendwie klar zu machen dass es sinnvoll ist sich zuerst über seine Motive im klaren zu sein). Nur weil Ethik und Moral weit vor der Religion in uns verankert sind heißt das doch nicht das Religion nicht wichtig wäre. Und ja, du hast gestenkert, genau wie ich mit dem Dolch und dem Rücken ;) aber wer hat hier angefangen? Der Verlauf der Aussagen ist noch nach zu vollziehen und ich sehe mich da nicht auf der "Stenkerseite" :3 Ist dir aufgefallen wie du nur die Passagen von mir kommentiert hast die dich direkt ansprachen? Den Rest hast du irgendwie ignoriert, was schade ist, ich hab mir mühe gegeben mit eigenen (!) Worten und Gedanken meine Sichtweise dar zu legen. Ich finde das ist mir bis hierher ganz gut gelungen und in meiner Ursprungsantwort auf die Ursprungsfrage sehe ich noch immer nichts, was bei einer Hypothese als "falsch" klassifiziert werden könnte. Denn das Religion die Moral prägt ist genauso Fakt wie das Moral den Menschen prägt und der Mensch die Religion. Diese Aussage kann dir höhstens ungenügend sein weil dein Anspruch an die Antwort auf die Frage schon von vornherein war, dass "keine Religion=kein Krieg", und das ist einfach unwahr, genau wie "Religion = Krieg" . Ich grüß dich nochmal .

Kommentar von HumanistHeart ,

"Wenn du also Frieden willst dann BEFÖRDERT der Abfall vom Glauben diesen offensichtlich." Ist für mich zB eine dieser dummen Aussagen die sich selbst widersprechen. 

Hier sind quer über die Seite lauter Links verteilt, die belegen dass die friedlichsten Länder dieser Erde nun mal auch die gottlosesten sind. 
Keine Ahnung wie man das einfach ignorieren kann und man stattdessen lieber was als dumm abqualifiziert.

"Verwirren sie mich nicht mit Fakten... usw"

Kommentar von HumanistHeart ,

Und den Rest dieser etwas unhöflich unstrukturierten Texttapete lese ich evtl heute Abend. 

Falls Dich interessiert was Du schreibst, dann respektiere mal Dich und Mitlesende indem Du einfach mal ein paar Absätze und Zeilenumbrüche mit rein baust. 

Kommentar von SamOthy ,

Ich steh genauso auf Absätze und Zeilenumbrüche wie du, der Übersichtlichkeit zuliebe, doch ich habe keinen PC und am Handy in der App werden diese nach dem Senden nicht übernommen. Schade, aber wieder gut zu sehen wie aggressiv du reagierst (leider). Deine "quer über die Seite verteilten Links" sind super, deine Aussage mit der Beförderung des Friedens bei Anfallendem Glauben hat leider Gottes nicht so viel mit der Fragestellung zu tun wie du vielleicht denkst, denn nähme man von heute auf morgen Religion aus der Welt (was immernoch eine hypothetische Frage ist) dann würde immernoch etwas fehlen was das Ganze ersetzt. So gesehen hast du in deinem Kontext vollkommen recht mit dieser Aussage (da du die Statistiken betrachtet hast und einen Schluss daraus ziehst) und ich habe genauso in meinem Kontext recht (da ich die Menschheit mit ihren Gefühlen betrachte und keine "tote Statistik"). # Zeilenumbruch Ich habe auch weiterhin das Gefühl du möchtest nicht argumentieren (an dem Wort haben wir uns auch alle aufgegangen), sondern einfach nur recht haben. Dieses habe ich dir damit zu gesprochen, ich hoffe du bist zufrieden damit denn weiter entgegenkommen kann ich dir nicht mehr. # Zeilenumbruch Alles Gute, # Zeilenumbruch Sam

Kommentar von HumanistHeart ,
Schade, aber wieder gut zu sehen wie aggressiv du reagierst (leider).

Keinen Plan was Du meinst. Ich drück mich gern klar aus und auf dem Punkt. Das ist nicht aggressiv. Dazu gibt es ja auch keinen Anlass.


denn nähme man von heute auf morgen Religion aus der Welt (was immernoch eine hypothetische Frage ist) dann würde immernoch etwas fehlen was das Ganze ersetzt.

Das ist Quatsch. Würden wir Aberglauben los, braucht es auch keinen "Ersatz" dafür. Der ist dann eben weg und gut is.

Wobei ich mich jetzt auf eine verschwundene Religion durch Aufklärung und Bildung beziehe. Über ein paar Generationen hinweg. 
Wäre das von "Heut auf Morgen" wie Du sagst, gäbe es ein Loch, freilich. Die Menschen pflegen ja gern ihre Rituale. 


ich habe genauso in meinem Kontext recht (da ich die Menschheit mit ihren Gefühlen betrachte und keine "tote Statistik").

Komm vom Ross herunter. Ich sehe die Menschheit ebenso mit ihren Gefühlen. Und ich glaube wir sind uns einig dass die Atheisten Islands oder Schwedens (Zwei der Spitzenreiter jener "toten" Statistik), ebenso liebe, gute Leut sind wie sonst wer auch. Sie können es halt auch ohne Gott.

Ich habe auch weiterhin das Gefühl du möchtest nicht argumentieren.

Dann täuscht Dich Dein Gefühl. Ich will nix anderes.



...denn weiter entgegenkommen kann ich dir nicht mehr.

"Entgegenkommen? Wir handeln hier keinen Preis aus. Realität ist keine Verhandlungssache. Und Deine obige Antwort ist nun mal eine 100% falsche Antwort. Als Tatsache. 

Weder sind Atheisten – wie Du ehrenrührig unterstellst – gefühlsgedämpft und somit abgestumpft. Das Gegenteil ist eher der Fall. Weiterhin hätten wir ohne Religion sofort (!!) weit mehr Ruhe im Puff. Eventuell ist Dir die Weltlage der letzten zwei drei Jahre nicht entgangen. Religion tritt hier als unberechenbarer Sprengsatz in Erscheinung, nicht als friedensstiftende Komponente.

Nein. Ich bleibe dabei. Deine Antwort ist unsinnig und 100% falsch.
Und das kann man argumentieren, wie zum Teil gerade geschehen.

Du könntest es auch erkennen, aber dazu müsstest Du Dein Bild vom Atheisten evtl. mal geraderücken. 
Letztlich krankt es daran, dass religiöse immer meinen sie hätten die Moral für sich gepachtet. Hätten von Haus aus das Hoheitsgebiet darüber.
Nun, dem ist nicht so. Im Gegenteil. Auch wenn sich dieses Bild fast weltweit durchgesetzt hat.

Christentum und Islam – um nur zwei Beispiele zu nennen – sind von ihrer Ideologie her, der Doktrin, den Grundsätzen her also, moralisch komplett pervertiert. 

All dies bitte ganz sachlich und ohne Aggression. Hab ich weder nötig noch Lust drauf. Im Gegenteil.

...

Ach – und Deine Textformatierung ist hiermit freilich entschuldigt. Danke für die Erläuterung.

Kommentar von SamOthy ,

@ HumanistHeart uuuuuuuuuuund noch immer kann er nicht richtig lesen oder/und verstehen und möchte einfach nur Recht behalten, ist okay mein kleines :) Schade. Tipp: alles nochmal lesen, einen Schritt zurück treten, auf sich wirken lassen, bemerken dass man etwas 'anders' versteht als der andere, merken dass eine Diskussion nichts bringt, und ignorieren. Hey Zicke :) auf wie viele meiner "Argumente" bist du denn ein gegangen? Aber gut... Ihr beide seid sehr empfindsame Menschen, ich wüsste zu gerne was für ein Bild vor eurem inneren Auge ist wenn ihr (für mich interessant) meine Wörter lest. Denn entweder habt ihr ziemlich krass schlechte Erfahrungen mit Religion in der Vergangenheit gemacht oder aber ihr seid "einfach so" total resistent gegen die Versuche verschiedener Leute euch aufn Teppich zu holen. Ihr (Beide!) interpretiert in meine Worte mehr hinein als da ist, ich habe mich zB über niemanden "ausgelassen", das wäre das letzte was mir in den Sinn kommen würde. Wie sieht das bei euch aus?... Gut Zicke, um deine "Frage" beantworten zu können möchte ich Bitte eine Quelle zu deiner Pauschalaussage : " Vatikan und """die islamischen Länder""" (man betrachte es genau!) erkennen keine Menschenrechte an. " Bitte, danke. Desweiteren wisst ihr beide selbst dass ihr keinen klaren Kopf habt wenn es um das Thema geht. Oder aber meine Schreibweise missfällt euch im Zusammenhang damit, dass ich provokant erscheine (an dieser Stelle sei dem geneigten Leser nochmal ans Herz gelegt sich von oben nach unten die Dinge empathisch zu betrachten und sie nach Provokationsgrat, "Fakten" und dem tatsächlichen beantworten von Fragen aufsteigend zu sortieren ... ich weiß das das keiner macht, es ist eine Aussage die nur provozieren soll. Schafft ihr diese Reflektion auch? ) ich hab noch keine Quelle von dir, aber ich sag einfach mal pauschal deine Aussage ist FALSCH und dein Name, Zicke, passt perfekt. Alles Liebe euch beiden, aus Eigenschutz (und weil ich natürlich keine "Argumente" mehr habe) seid ihr ignoriert. Macht das gleiche mit mir und erspart euch die schlechten Gefühle in der schriftlichen Kommunikation (zumindest mit mir :P ). Tschüss

Kommentar von HumanistHeart ,

Öha. Was für eine unreife Antwort. Hätte ich nicht von Dir erwartet, SamOthy.

"noch immer kann er nicht richtig lesen oder/und verstehen und möchte einfach nur Recht behalten, ist okay mein kleines :)"


Ein paar Dinge dazu. 
Dein "Kleines" ist ein "Kleiner" und der ist bereits so um die 50 Jahre alt. 
Recht haben oder nicht haben, bei Tatsachenbehauptungen, ist keine Frage von Verhandlungsgeschick oder Rhetorik und ich bin aus dem Alter raus, da ich "recht behalten" will. 
Punkt ist, ich HABE nun mal recht hier. Tut mir leid wenn Dich das provoziert. Und so es Dir hilft... ich hab auch öfters mal unrecht. Nur eben nicht hier.

Du hast eine Antwort verfasst, die nun mal Religion als unabdingbares Element der Gesellschaft darstellt, ohne welches alles den Bach runter ginge. Und das entspricht nun mal auf diversen, erläuterbaren Gründen nicht den Tatsachen.

Religion ist, IST nun mal kompensierbar durch mehr Wissen, mehr Bildung, mehr Aufklärung. Glaube kann dabei sogar in großen Teilen erhalten bleiben. Aber wenn institutionalisierte Elemente wie religiöse Systeme und Praktiken wegfallen, muss das eben nicht zwangsweise in die Katastrophe führen wie von Dir behauptet. 
Auch die Moral hängt nicht an der Leine der Religionen. Die haben sich zwar stets (und mit großem Geschick) immer genau diesen Anspruch selbst verliehen, aber es stimmt nun mal einfach nicht. Christliche Moral zum Beispiel, lässt sich locker zerlegen und als schlicht falsch erweisen und belegen. Sie ist eine Sache, ohne die der Mensch wunderbar auskäme. Aber Leute wie Du kolportieren eben gern weiter dieses Stockholm-Syndrom, dass es ohne sie nicht ginge. Was halt falsch ist.

Deine Antwort ist nun mal ein blitzsauberer non sequitur. Sorry.
Und ich werd mich nicht dafür entschuldigen, Dir das zu sagen. Eher frag ich mich was mit Dir los ist, dass Du bei Widerspruch gleich untergriffig werden musst.


Antwort
von azmd108, 88

Gar nicht.

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