Frage von aaaba,

Leben nach der Lungenembolie

Habe von 3 Jahren eine Thrombose gehabt mit folgender Lungenembolie. Marcumar habe ich ein Jahr lang genommen, jetzt nicht mehr.

Ich fühle mich zwar an meisten Tagen ganz gut, kriege aber oft noch Atemnot vorallem wenn das Wetter heiß und schwül ist, oder wenn ich einfach zu müde bin. Dann kann es passieren daß ich ein paar Tage total müde bin, mir ist sogar schlecht von der Müdigkeit. Das passiert glücklicherweise immer seltener. Ich habe ein Gefühl als hätte ich nicht genügend Luft bekommen können.

Hat noch jemand solche Erfahrungen gemacht? Es wäre sehr hilfreich für mich wenn ich wüßte, das so was "normal" sei nach der Erkrankung der Lungenembolie.

VLiebe Grüße, Alex

Antwort von Casandra1995,

Villeicht hat sich dein Kreislauf noch nicht dran gewöhnt das jetzt keine Tabletten nimmst. Wenns so warm ist nicht direkt ind er Sonne sitzen und immer genug trinken. Am besten stilles wasser.

Antwort von EGI07,

Hallo Zusammen,

ich ( 40-männlich ) hatte nach einer OP am 13.06.10(Archillessehnenriss ) eine Thrombose und dann eine beidseitige und zentrale Lungenembolie. Dann 14 Tage Krankenhaus und 5 Wochen REHA bzw. AHB . Ich bin derzeit eingestellt auf Marcumar und trage an beiden Beinen Thrombosestrümpfe ( wie lange weiss ich nicht ) man hat bei mir keine Rechtsherzbelastung festgestellt und keine erbliche Vorbelastung. Heute gehe ich wieder arbeiten und versuche den Tag so gut es geht zu schaffen . Auch ich bin sehr oft müde und habe manchmal das Gefühl ich bekomme zu wenig Luft vor allem wenn es im Büro stressig wird oder ich mich körperlich anstrenge.Ich habe das Gefühl das mir die Energie fehlt die vor der Erkrankung immer da war. Das Bein mit der Thrombose tut immer noch weh ( manchmal ) und wird ohne Strumpf blau . Ich habe oft das gefühl Angst zu bekommen und versuche mich dann zu konzentrieren oder zu entspannen.Ich weiis einfach nicht ob das alles so sein darf oder wie lange das noch dauert. Euch allen viel Glück und alles Gute Gruss Carsten

Antwort von piddi50,

Hallo. Auch ich (M , 50 J.) hatte eine Thrombose mit Lungenembolie und Lungenentzündung- lag 8 Tage auf der Intensiv. Dies war Anfang Juni diesen Jahres. Und wie bereits von aaaba beschrieben, habe ich auch starke Müdigkeit, bin oft schlapp, Lustlos, Kreislaufprobleme und Angst, dass es wieder kommt. Hab aber auch schon mit anderen Patienten gesprochen, die ebenfalls eine Embolie hatten- da ist es ähnlich. Man ist dann erstmal platt- das dauert,bis man dies in den Griff bekommt. Ich hatte in 2009 einen Herzinfarkt- also ganz ehrlich- den hab ich besser und einfacher verarbeitet. Gruss

Antwort von Qigong,

Ich kann Mir denken das dein Kreislauf aufgrund der Schweren Erkrankung stark geschwächt ist,Lunge mal von Fachartz untersuchen lassen kann durch die Embolie schaden genomen haben,mir geht es Bei Warmen Wetter auch so. Gute Beserung !!!

Kommentar von aaaba,

Ja, ich habe ein solches Gefühl als könnte ich nicht genügend Luft bekommen. Man atmet, kriegt man aber keine Luft in der Lunge. Vorallem wenn es schwül ist, oder zum Beispiel im Badezimmer wenn man mit heissem Wasser duscht. Ich probiere wirklich mit einem Lungenspezialist, vielleicht kann man mir dann weiter helfen. Danke für die Antwort! LG

Antwort von ullrichkatz,

Da hast du ein schweres Krankheitsbild gehabt ! Aber bitte nicht verzagen, du darfst dich körperlich belasten, sollst das sogar ,denn dadurch wird auch die Lunge besser durchblutet.Und die Lunge selbst hat eine hohe Regenerationsfähigkeit besonders wenn du NICHT rauchst, es kann also noch besser werden , wenn du zunächst leichtere sportliche Betätigung machst ,z.B.Gehen...schwimmen, Gymnastik...Und ganz oft ist es Angst die dich hindert...die ist ja auch verständlich.Weißt du , noch vor 10 Jahren und auch heute noch,liegen Pat.mit Lungenembolie und Thrombose auf Intensivstationen ! Heute ist es bekannt, dass es besser ist sich zu bewegen, weil dadurch die Gerinnsel im Bein ( Thrombose ) und Lunge ( Lungenembolie) sich schneller auflöst...also Bewegung soweit du es körperlich schaffst ist nicht verboten , sondern besser, als zu sehr Schonung.

Thrombose 2008
Thrombose 2008
Antwort von alana8,

Also ich hatte auch ne Lungenembolie. Genau heute vor 3 Jahren. Habe Marcumar etwas mehr als 2 Jahre genommen. Ich muss aber sagen, ich hatte danach keinerlei Probleme mehr damit, obwohl meine schon ziemlich fortgeschritten war. Bei mir ist es eher so, dass ich, wenn ich z.B. mal Schmerzen von einer Erkältung in dem Bereich hab, immer Angst habe, dass es doch wieder eine Embolie ist.

Kommentar von aaaba,

Ich habe eigentlich keine Angst dass es doch wieder Embolie ist. Ist aber schwer damit zu leben, dass ich mich nicht überanstrengend darf. Z.B. längeres Fahrt ans Meer und danach heisse schwüle Luft, macht mich für mindestens 3, 4 Tage total müde. Kann nur schwer atmen, kann nicht unternehmen, muss einfach ein paar Tage abwarten und danach geht es wieder. Ist aber schwierig auch für meine Umgebung, immer wieder bin ich zu müde um was zu unternehmen. Ist auch schwer zu verstehn, was diese Aussage "zu müde" wirklich für mich bedeutet. LG

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