Wenn ein Mensch im Koma liegt lebt er dann oder is er gewisser masen selisch tot?
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KolumnaKolumna
Richtig beantworten kann Dir Deine Frage nicht mal ein Mediziner. Es gibt mehrere Arten des Komas, und heutzutage nutzen es die Ärzte sogar, um die Selbstheilungskräfte des Köerpers zu animieren. Bewiesen ist, dass manche Komapatienten auf Berührung, Musik, Sprache reagieren und ein geringer Prozentsatz erwacht aus dem Koma völlig gesund. Andere trage große Schäden davon oder erwachen nie mehr. Es gibt Menschen, die ein sogenanntes "Nah-Tod-Erlebnis" hatten und individuell und doch irgendwie ähnlich berichten, dass sie ihren Körper verlassen und von Außen betrachtet haben. Das sich dieses "Licht entfernt hat und mit der Heilung des Körpers zu ihnen zurück kahm. Wenn dem so ist, wer will das als Außenstehender beurteilen können?
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foxiadsfoxiads
ich glaube, du machst hier eine falsche unterscheidung ... im koma liegen und nur noch von geräten am leben gehalten werden, ist nicht das gleiche ... beim koma ... klares nein zum seelischen tot... bei den geräten ... ein nicht ganz klares ja ;-)
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Norbert1960Norbert1960
Ich habe in meiner Komazeit sehr viel durchlebt, geträumt und etliche Wahrnehmungen gehabt.
Oft und viel habe im Internet Berichte zu diesem Thema gesucht, aber nicht so wirklich was passendes gefunden.
Bei etlichen Tassen Kaffee, habe ich mal all´ diese Erfahrungen und Träume während meiner Zeit im Koma (Anfang Dez. 2007 - 15.Jan.2008) aufgeschrieben, bzw. bin noch dabei alles zu vervollständigen.
Denn es ist schon merkwürdig - alle diese Träume und Wahrnehmungen kann ich heute noch, wie in einer "Videothek" abrufen. So realistisch, aber auch abgedreht, das war und ist schon richtig beunruhigend und unheimlich.
Auch heute, wenn man davon jemanden erzählt, bekommt man immer wieder eine Gänsehaut.
Wenn man sonst am Morgen, nach eine Nacht mit Träumen, wach wird .... ist das Geträumte meistens schon verflogen.
Aber diese Träume und es waren sehr viele, sind immer noch unverändert im "Speicher" vorhanden.
Nun würde mich natürlich interessieren, ob jemand auch irgendwelche Erfahrungen zu diesem Thema gemacht hat, oder davon berichten kann.
Ich glaube und bin überzeugt, es ist bestimmt spannend, zu lesen wie Beteiligte, ob Patient, oder Angehörige das erlebt haben.
Genaue Erzählungen der vielen Träume, würden hier zu weit führen, aber wer Interesse hat kann mich gerne mal hier oder per Mail anschreiben.
Über Antworten und ähnliche Dinge zu diesem Thema, würde ich mich sehr freuen, denn so eine richtige Plattform, habe ich da noch nicht gefunden.
Träume und Wahrnehmungen in der Komazeit Teilweise bestimmt durch die hohen Dosierungen der Medikamente ausgelöst. Anfang Dezember 2007 bis 15. Januar 2008 (Noch nicht in chronologischer Reihenfolge)
Auch kommen hier bei der Niederschrift, sind oft noch einzelne Details, welche dann auch sehr komplex, mit den verschiedenen Traumphasen in Verbindung stehen.
Genau so sind einige Dinge in diesen Träumen, sehr eng miteinander verknüpft, oder ergänzen und erklären sich dann in späteren Träumen erst.
Auch Gespräche mit Besuchern, welche mit einem „reglosen Körper“ versucht haben Kontakt aufzunehmen, haben einige Vorkommnisse in diesen Träumen erklären können
Beginnen möchte ich mal mit einem kleinen Bericht, wie es überhaupt zu dieser Sache gekommen ist.
Denn so kann man auch den Rest, meiner Meinung nach, besser verstehen und einen kleinen aber eindrucksvollen Blick in diesen Zustand „Koma“ gewinnen.
Vielleicht erreiche ich auch Menschen, welche etwas Ähnliches in ihrem Leben erlebt haben und sich somit einige Erlebnisse, oder Träume erklären können.
Wichtig aber auch für die Angehörigen, welche wissen sollen, dass Gespräche, wenn auch nur Monologe, so wichtig sind. Dieses kann ich aber nur für meine Situation erklären, denn wie es bei anderen Patienten ist und war, kann ich leider nicht berichten.
Ich beginne im Oktober 2007, als ich wie jeder schon mal, einen Termin bei meiner Zahnärztin hatte, welche mit einer umfangreichen Behandlung, das Zahnproblem lösen konnte.
Für den Notfall, gab sie mir 3 Tabletten mit, falls doch noch Schmerzen auftauchen sollten.
Wie es dann auch kommen musste, kamen am Abend sehr starke Schmerzen und schon nach einer Tablette, welche ich dann nahm, waren sie fast weg und alles schien in Ordnung.
Bis dann die nächste Zahnbehandlung Anfang Dezember 2007 folgte. Wieder das gleiche und am Abend kamen dann ebenso Schmerzen, welche unerträglich waren.
Auch, wie schon 2 Monate vorher, nahm ich einer der Tabletten, spülte sie mit einem Glas Wasser herunter und verließ dann das Zimmer, um im Nachbarraum eine Tür zu schließen.
Doch hierzu kam es erst nicht, da ich merkte, wie mir meine Luft und der Kreislauf zu schaffen machte. Ich kippte um und kann mich nicht mehr erinnern, wie es dann weiterging.
Der herbeigerufene Notarzt, war laut Erzählungen, sehr schnell vor Ort und im Rettungswagen, wurden dann alle lebenserhaltenden Maßnahmen eingeleitet. Nach der Stabilisierung zur Transportfähigkeit, wurde ich in die Intensivmedizinische Abteilung des Marienkrankenhauses in Ludwigshafen eingeliefert.
Komplett verschlaucht (Luftröhrenschnitt) und verkabelt, konnte mich meine damalige Partnerin, dann in der Intensivstation, erstmalig am 2. Tag nach dem Vorfall besuchen.
Sie berichtete mir nach der Zeit im Koma, über DIE Besuche ihrerseits wo es auch mehrere Versuche gab, mich daraus zu wecken, die aber nicht funktioniert haben.
Aus und durch diese intensiven Gespräche, ließen sich etliche Traumsituationen lösen und erklären. Da meine Besucher den Versuch einer Kommunikation immer wieder erneut gestartet haben.
Soweit mal hier aus Köln
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Annya23 Also in Koma ist man nicht Tot...man lebt und vieles Menschen die in Koma liegen bekommen viele sachen mit, also Achtung was ihr vor eine Komatöse Patient Redet....
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soncologne Die Wissenschaft ist sich uneins darüber, ob der Patient noch was von seiner Umgebung mitkriegt oder nicht. Es wird empfohlen davon auszugehen, dass JA. Also, mit dem Patient reden und so. Klinisch tot ist er nicht...dann könnte man ihn ja begraben
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KesskoKessko
Also wenn einer nur noch daliegt und von Maschinen am Leben gehalten wird ist er für mich schon seelisch tot. Wenn jemand im Wachkoma liegt ist er für mich doch noch etwas lebendig, weil der Patient soll ja alles was um ihn geschieht mitkriegen, er kann sich nur nicht dazu äußern. Ich kenne eine junge Frau (19) die seit 1 1/4 Jahren im Wachkoma liegt. Sie weint auch, wenn ihr ihre Mutter z.B. frohe Weihnachten wünscht. Aber ist das noch eine Leben?
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frugivorefrugivore
Natürlich lebt er. Aber was ist "gewissermasen seelisch tot" ? Wo hast Du denn eine Seele ?
sehe ich auch so. Man hat schon oft von Koma-Patienten gehört, die alles mitbekommen, auch wieder aufwachen. Die Freundin meines Bruders lag vor zwei Jahren für 6 Monate im Koma, wurde wieder gesund...leider ist die Krankheit, die das damals verursacht hat, gerade diese Woche wieder aufgetreten, durch frühes erkennen konnte - bisher? - ein Koma abgewendet werden.
Wird ein Mensch nur noch durch Maschinen am Leben erhalten...sieht das anders aus. Wobei die Seele dann vermutlich auch noch da ist, die geht meiner Meinung nach mit dem "tatsächlichen" Tod...