Frage von Centario, 256

Leben die US Amerikaner sicherer als andere, da sie freien Zugriff auf hausübl. Feuerwaffen haben und somit sich gegen Einbrecher und Diebe verteidigen können?

Antwort
von rolfmengert, 58

Grundsätzlich galt es zu allen Zeiten in der Geschichte der Menschheit, dass "Wehrhaftigkeit" zu den Tugenden des Menschen zählt. Schon den Kindern wurde in allen möglichen Lebenssituationen klar gemacht, dass sie für sich selbst Verantwortung übernehmen müssen, und das bedeutet eben auch, dass sie den Mut aufbringen müssen, sich gegebenenfalls verteidigen zu können. 

Was ehedem mit der blanken Faust ausgetragen wurde, wurde bei einer zunehmenden Technisierung von Waffen dann auch auf die Beherrschung solcher Waffen ausgeweitet.

Die dazu notwendige Praktik des "Kämpfens" wurde ebenfalls zu allen Zeiten als positiver Wert dargestellt. Wie ehemals kämpfen wir auch heute um Einflusssphäre, um Kompetenzen, um Weisungsbefugnis, um Rechte, um Besitzansprüche und in vielen Fällen um die Anwendung der Regeln der Gleichbehandlung bei gleichen Ausgangsbedingungen und um Gerechtigkeit. Bedeutend ist auch der "Kampf um Anerkennung", wie der Titel des bekannten Buches von Axel Honneth lautet. Auch im Sport wird in zahlreichen Disziplinen gekämpft, nicht nur um den Sieg sondern auch um einen ehrbaren Platz in der Rangfolge.

Wir können somit festhalten, dass der Konflikt zu den konstituierenden Größen jeder menschlichen Gemeinschaft zählt und der damit oftmals einhergehende Kampf in gleicher weise.

Wenn nun in der amerikanischen Gesellschaft hausübliche Feuerwaffen zum Standardbesitz gehören, ist damit keineswegs gesagt, dass in so einer Gesellschaft mehr Tötungen von Mitmenschen erfolgen als in Gesellschaften, in denen der Waffenerwerb extremen Beschränkungen unterworfen ist. Im Gegenteil zeigen sogar sorgfältige und unvoreingenommene Untersuchungen, dass die Zahl der waffenbedingten Morde in Sozietäten mit dem freien Verkauf von Waffen deutlich niedriger ist als in solchen mit den genannten Beschränkungen. 

Dass wir die Fälle von waffenbedingten Tötungen gerade in den USA immer wieder spektakulär aufgemacht in den Medien finden, liegt lediglich an der extrem agilen Presse, die jeden Fall groß herausbringt, weil das die Gemüter stets bewegt und gut für die Auflage ist. Wenn man gelegentlich Statistiken von anderen Ländern liest, stellt man fest, dass die Zahl der Tötungen oft zehn- bis hundertfach so groß ist, doch gehört der Mord dort so zum Alltagsgeschehen, dass darüber nicht mehr im einzelnen berichtet wird.

Ich selbst bin wochenlang in den USA in einem kleinen Camper unterwegs gewesen, habe fast immer irgendwo in der Wildnis frei übernachtet und fühlte mich sehr sicher. Jeder mögliche Räuber, der mich hätte ausrauben wollen, stand unter der klaren Vorstellung, dass sich in dem Auto ein bewaffneter Mensch befindet, der ungehemmt von seiner Waffe Gebrauch machen wird, wenn er sich angegriffen fühlt. Obwohl ich nie eine Waffe hatte, war mein Gefühl der Sicherheit zweifellos ein Vorteil.

Bilanz: Ich denke, obwohl das in Deutschland eine eher anstößige Meinung ist, dass die Amerikaner als waffentragende Nation damit deutlich sicherer leben als wenn sie dies nicht täten. 

Kommentar von GoodFella2306 ,

" mit der klaren Vorstellung eines bewaffneten Menschen in seinem Auto der ungehemmt von seiner Waffe Gebrauch machen wird" du findest es also besser, dass man damit ständig rechnen muss dass jemand mit einer Waffe auf einen zukommt, im Unterschied zu Deutschland wo man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass beide Parteien unbewaffnet sind? Da halte ich die zweite Lösung doch für weitaus angenehmer. ich wünsche mir, dass die Leute nett zueinander sind weil sie nett zueinander sind, nicht aus bloßer sorgen dass der andere mit einem bösen Vorhaben und einer Knarre in der Hand auf mich zukommt. Mag sein dass das blauäugig ist, doch seit 45 Jahren bin ich in Deutschland ganz hervorragend auf diese Art und Weise bist Leben gekommen. Unter anderem einer der Gründe, warum ich persönlich in meinem Leben wohl keinen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten absolvieren werde. Ich möchte nicht durch an Land laufen, in dem es normal ist mit Waffen zu hantieren.

Kommentar von Lestigter ,

Tipp:

Dann halte dich auch von Tschechien, Österreich und auch der Schweiz fern, nicht daß du dort mal  zu Tode erschreckst, wenn du dort jemanden in der Bahn oder mit dem Fahrrad fahrend ein Sturmgewehr in den Händen oder auf dem Rücken umgeschnallt siehst..

Das sind dann nur normale  Bürger, die entweder mit Ihrer Zuhause gelageten Waffe zur Schiessübung fahren oder in Österreich mit einem Waffenpass oder in Tschechien auch ohne größere Probleme mit eigener Waffe  durchs "Land" laufen, weil es doirt auch "normal " ist, eine waffe besitzen zu dürfen..

Antwort
von ES1956, 63

Selbstverständlich Ja.
Sofern sich diese Waffe in den Händen verantwortungsbewusster Bürger befinden.
Die hohen Tötungsraten aus gangverseuchten Städten in diese Betrachtung mit einzubeziehen ist so unseriös als würde man die Waffen/Tötungsrate von Österreich mit Syrien vergleichen.
In Österreich ist es übrigens um einiges einfacher als in einigen US-Staaten an eine Schusswaffe zu kommen, erhöhte Zahlen bei Mord & Totschlag: Fehlanzeige.
Was viele hier in ihrer Naivität nicht begreifen ist dass Verbrecher sich nicht an Gesetze halten.
Ein Waffenverbot zu fordern an das sich letztlich nur die 'Guten' halten werden ist schlicht naiv.
Und weil es immer wieder behauptet wird, wie dumm muss man sich anstellen damit ein Einbrecher einem die Waffe abnimmt? Da haben wohl einige zu viele schlechte Filme gesehen.

Kommentar von GoodFella2306 ,

das hat nichts mit Dummheit zu tun, wenn einem die Waffe abgenommen wird. die typischen Fehler sind zu nahe dran stehen mit der Waffe in der Hand, zögern, überlegen ob es das jetzt wert ist einen Menschen zu töten, und so weiter und so fort. jetzt kann man natürlich sagen über so etwas denkt man doch nicht nach, doch der normale Mensch ist in einer emotionalen Ausnahmesituation vollautomatisch besuchen, all diese Entscheidungen und Überlegungen innerhalb von Sekunden zu tätigen. und währenddessen ist es durchaus möglich, jemandem eine Waffe abzunehmen. man hat zwar die Vorstellung, dass man ganz locker und cool und schnell zieht und dann auch schießt. In der Realität das Ganze aber doch anders aus.

Kommentar von Lestigter ,

Deshalb ja "üben,üben üben" - nach deinen Worten braucht man sich auch keine Pfefferspray kaufen, weil  man da auch zögern "könnte"...

Aber lieber eine Waffe mit der man zögern kann, als nichts in den Händen - Am Ergebnis ändert das nichts, weils egal ist, ob Ich totgetreten, erstochen oider mit der eigenen Waffe erschossen werde, mit der ich mich nicht wehre..

Kommentar von ES1956 ,

Dein Szenario ist realitätsfern und entstammt vmtl einem schlechten Film. Genau das ist 'Dummheit'. Bei Verdacht auf Einbruch gibt es für mich nur 1 Ideallösung: Rückzug in einen sicheren Raum ( beim Waffenschrank) - Polizei rufen - Zugang sichern. Wer sich mit der Waffe aufmacht den Einbrecher zu stellen hat schon verloren, egal wie es ausgeht. Genau das ist Dummheit.

Antwort
von Cubrapido, 18

In Österreich darf jeder der über 18 ist und keine Vorstrafen hat Schrotflinten und Repetierter kaufen. 

Es hat fasst jeder dort Scharfe Waffen daheim und es passiert auch nicht mehr als bei uns auch. 

zu denken das wenn jeder Waffen hat, Leute anfangen würden sich gegenseitig abzuballern ist eine Kindische Vorstellung und hat mit der Realität nichts zu tun. Jedoch müssen Einbrecher eher damit rechnen, dass sie bei einem Einbruchsversuch drauf gehen könnten, was schon dazu führt das sie sich die Sache zwei mal überlegen müssen. 

Ein Waffenverbot jedoch schreckt Kriminelle nicht ab trotzdem welche zu besitzen. 

siehe Deutschland 7,6 Millionen Legale Waffen und 20 Millionen  Illegale Waffen. Würde man die Illegalen Waffen auf alle Bürger verteilen hätte jeder 4. eine Illegale Schusswaffe in Deutschland und das ist schon sehr krass finde ich. 

Kommentar von Centario ,

Was meinst du mit sehr krass: unterbewaffnet?

Kommentar von Cubrapido ,

ich meine damit das es viel zu viele Illegale Waffen in Deutschland gibt und der Staat nur die Legalen Waffen weiter unterbindet und das bringt halt Garnichts weil 

1. Legale Waffen in Deutschland keinerlei Probleme machen und

2. Die Illegalen Waffen davon trotzdem nicht verschwinden

Antwort
von Rekin2876, 93

Das ist wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei.

Es ist schwer zu sagen, ob sie "sicherer" leben.

Sicherlich können sich im Ernstfall die "Guten" gegen die "Bösen" verteidigen.

Das Problem ist aber, wenn jeder eine Waffe hat, bedeutet das im Umkehrschluss, dass auch der "Böse" eine hat.

Ich persönlich finde ein generelles Verbot für nicht hilfreich und auch nicht als Lösung des Problems. Der Gedanke, dass ich mein Haus und Grundstück "verteidigen" darf, mit fast allen mitteln, ist auch nicht verkehrt.

Das tragen in der Öffentlichkeit sollte aber nach wie vor der Polizei vorbehalten bleiben.

Auch die Kontrollen, wer bekommt überhaupt eine Waffe, sollten verbessert werden. Eine regelmäßige Überprüfung wäre gut.

Aber ob Sie nun wirklich sicherer Leben mit mehr oder gar keinen Waffen ist meiner Meinung nach nicht zu beantworten.

Hoffe das hilft dir trotzdem.

Gruß


REK 

Kommentar von Lestigter ,

Im Moment ist es aber eher so, dass wenn einer der Beiden eine Waffe hat, es dann meist der "Böse" ist und nicht umgekehrt...

Denn der muss sich nicht an Gesetze halten und bekommt im Zweifelsfall keine Waffe, weil er vor 5 Jahren mal Steuern hinterzogen hat oder  weil er mit 1,6% mit dem Fahrrad unterwegs war...

Kommentar von Weinberg ,

Wenn die "Guten" keine Waffen haben, sind nur mehr die "Bösen" bewaffnet... 

Antwort
von GoodFella2306, 81

Die von den Amerikanern immer propagierte Sicherheit zu Hause ist ein völliger Trugschluss, weil man so gut wie nie ständig mit einer umgeschnallten Waffe durch die Wohnung läuft. Und was machst du, wenn du dann unter der Dusche stehst und plötzlich jemand einbricht? Niemand hat eine Waffe mit unter der Dusche. Ein plötzlicher Einbruch oder Überfall hätte dann genauso zur Folge, dass man eben nicht in der Lage ist sich zu verteidigen. Hinzu kommt dass in vielen Bundesstaaten auf die Waffe in einem Tresor oder in einem abschließbaren Waffenschrank gelagert werden muss. Was macht man dann, wenn dann plötzlich ein Einbrecher in der Tür steht? Sagt man ihm dann bitte dass er einen Moment warten soll, damit man die Waffe aus dem Schrank holen kann? Diese Argumentation ist beliebt bei den Amerikanern, weil sie gerne rechtfertigen möchten dass Sie Waffen haben wollen. In Wirklichkeit sind sie aber eigentlich nur Waffennarren

Kommentar von Lestigter ,

Niemand hat eine Waffe mit unter der Dusche.

Na ja, "Niemand" würde Ich so nicht sagen..

http://oi27.tinypic.com/20rl6y9.jpg

http://farm4.static.flickr.com/3312/3616420419_4ab3142193_o.jpg

http://www.prepper-resources.com/wp-content/uploads/2014/01/Shower-Gun-Box-7.jpg

Wer die Geschichte der USA nicht versteht und Ihr daraus erwachsenes Recht auf das besitzen und führen von Waffen, sollte besser nicht antworten.

In Gegenden, in denen die Polizei 30 Minuten und länger braucht. um dorthin zu kommen, ist eine eigene Waffe und die "Castle  Doctrin" das einzige, was  im Notfall zählt..

Und das best Argument gegen einen Waffengegner:

Die, die am meisten!! gegen Waffenbesitz wettern sind die ersten, die bei einer gefährlichen Situation am Telefon hängen und nach einer Person mit einer Waffe rufen..

Auf die falschen Zeilen wegen dem einlagern (wenn man Zuhause ist , muss man gar nichts "einlagern", da kann man die neben das Bett oder die Couch legen) weise Ich nur auf folgendes hin:

https://www.youtube.com/watch?v=BQHWTfFV3Vc

Kommentar von Kronos007 ,

Ich weiß ja nicht, wie genau dein Lebensalltag so aussieht, aber ich persönlich stehe nur einen sehr kleinen Teil des Tages unter der Dusche ;)
Es gibt auch unzählige sichere Aufbewahrungsmöglichkeiten, die sich innerhalb von Sekundenbruchteilen öffnen lassen (z.B. mit einem Fingerabdruck-System).
Desweiteren gibt es in den USA keine Pflicht alle Schusswaffen in einem Safe aufzubewahren, weswegen diese auch ganz einfach versteckt aufbewahrt werden können und somit man wenn es nötig ist schnell drauf zugreifen kann. Es gibt auch spezielle Möbel-Stücke, die dies ermöglichen: https://tacticalwalls.com/product-category/shelves/

Es ist außerdem in den meisten Staaten in den USA erlaubt auch eine Waffe zur Selbstverteidigung mitzuführen, nachdem man einen Waffenschein erworben hat. Daher gibt es auch unzählige Taschenpistolen, die man problemlos in der Hosentasche aufbewahren kann, weswegen man die genauso einfach mitnehmen kann wie ein Smartphone.

Somit haben tatsächlich viele Amerikaner immer eine Waffe zur Selbstverteidigung in Griffnähe, weswegen deine Einwände etwas realitätsfern sind.

Kommentar von GoodFella2306 ,

wer die Regeln der allgemeinen Netiquette im Internet nicht versteht und das daraus erwachsene Zusammenspiel zwischen Personen und dem gesitteten Führen einer Diskussion, der sollte besser nicht antworten. mir ist die Historie der USA durchaus bekannt und die Geschichte des zweiten Verfassungszusatzes ebenfalls, insofern finde ich es einfach nur billig, jemandem sofort in der ersten Antwort einer Unterhaltung jedwede Kompetenz abzusprechen. Ich bleibe bei der Aussage, dass man nach wie vor die Waffe doch in relativer Griffreichweite haben müsste um einen eventuellen Einbruch oder Überfall abwehren zu können. Und dann stellt sich die Frage, ob man in wirklich jeder Situation die Waffe dabei hat. Sitze ich auf dem Klo, habe ich die Waffe dabei? Stehe ich unter Dusche, habe ich die Waffe dabei? Gehe ich in den Keller um eine Flasche Bier hoch zu holen, habe ich die Waffe dabei? Es kann mir keiner erzählen, dass er ständig mit einem tiefgeschnallten Colt durch die Gegend rennt. Die Inhalte des zweiten Verfassungszusatzes stammen aus einer Zeit, in der die Gesamtlage noch sehr unsicher war und die amerikanische Verfassung noch sehr jung. in Zeiten eines Bürgerkrieges sowie einer noch nicht existenten Polizei Infrastruktur war es sicherlich vonnöten, sich in jeder Situation verteidigen zu können. Das ist aber in den meisten Fällen, gerade in Großstädten und industrialisierten Bereichen, heutzutage eigentlich nicht mehr vonnöten . zudem war die Waffen Situation damals eine völlig andere. Zu der Zeit, als der zweite Verfassungszusatz geschrieben wurde, wurde noch mit Musketen und Zündplättchen Pistole geschossen. Damals gab es noch nicht an jeder Ecke halbautomatische Feuerwaffen zu kaufen. aber was rede ich. verrückterweise sind in jedem Land in den letzten 50 60 Jahren, in dem der Waffenbesitz rigoros eingeschränkt wurde, die Unfälle mit Waffen sowie Massaker drastisch zurückgegangen. Es ist eindeutig eine Korrelation nachweisbar. Die einzigen, die sich dagegen wehren, sind die Amerikaner mit dem Hinweis auf ihr verbrieftes Recht. wenn sie wenigstens zugeben würden, dass sie einfach geil sind auffassen, würde das glaube ich niemand wirklich so wie Gott finden. Aber diese ständigen Argumentationen von wegen Sicherheit, Familie beschützen, oder den eigenen Grund und Boden sichern ist einfach nur lächerlich. zudem stellt sich mir die Frage, in welcher Gesellschaft man leben muss dass man ständig damit rechnen muss, dass jemand mit einer Waffe auf mein Grundstück kommt.

Kommentar von Lestigter ,

Was willst du damit nun sagen?-  Kannst du deinen Roman auch in Kurzform zusammenfassen? - Die meinsten Punkte (Waffe überall dabei wenn ernst wird) sind nicht so ,wie du es dir vorstellst !

Hier steht die Realität - Und da sind viele Beispiele, wo sich derjenige erst die Waffe holen musste, bevor er sich wehrte. Das passt nicht zu deinen unrealistischen Vorstellungen vom "habe Ich aber nicht immer dabei", "lächerlich", ect....

https://www.nraila.org/gun-laws/armed-citizen/?page=5

Kommentar von GoodFella2306 ,

bigott, nicht wie Gott (Spracherkennung)

Kommentar von GoodFella2306 ,

nun ja, wir können noch ewig darüber diskutieren, aber im Endeffekt wird es in Deutschland auch auf lange Sicht nicht so sein, dass hier für jeden Waffen frei verfügbar sein werden, und das ist gut so

Kommentar von Lestigter ,

Das sind sie ja auch in den USA nicht, siehe den derzeitigen Überrpüfungsaufwand dort, wenn man eine Waffe haben möchte,

https://www.atf.gov/file/61446/download

Und das ist nur für den Kauf, für die License zum führen werden weitere Kurse und Schulungen verlangt..

Also für "jeden" gibt es dort und auch hier legal!! keine Waffen und wird es auch nicht in absehbarer Zeit, da stimme Ich zu!

Antwort
von macqueline, 56

Mich befremdet die Wortschöpfung "hausübliche Feuerwaffen". Ich habe selbst Waffen im Haus, vorschriftmässig im sicheren Waffenschrank,  würde Waffen aber nie als hausüblich bezeichnen.

Antwort
von DesbaTop, 82

Hausübliche Feuerwaffen sind Gummibänder die man zum flitschen benutzt. Alle andere Feuerwaffen haben in einem Haushalt nichts verloren.

Kommentar von DocCyanide ,

Ach ja? Weil du das sagst? Gott sei Dank haben Gutmenschen wie Du nichts zu melden.

Kommentar von DesbaTop ,

Miau...da ist aber heute jemand Kratzbürstig.

Ich liebe ja Menschen, die nur ihre eigene Meinung akzeptieren^^

Also entweder benimmst du dich wie ein Erwachsener, oder du gehst wieder zurück zu deinem Sandkasten :)

Kommentar von Nitarius ,

Ist die Bezeichnung "Gutmensch" mittlerweile zum Trend geworden?

Kommentar von DesbaTop ,

Ich habe keine Ahnung. Ist mittlerweile wohl ein genereller Begriff für Leute mit anderen Meinungen. 2017 dann das Jugendwort des Jahres..

Kommentar von DocCyanide ,

Nein, das ist die Bezeichnung für Gutmenschen! Es grüßt der Erwachsene Legalwaffenbesitzer

Kommentar von Kronos007 ,

Wenn du das so siehst, dann kauf dir einfach keine. Warum musst du aber die Entscheidung für alle anderen Menschen mit treffen wollen?

Kommentar von DesbaTop ,

Gutmenschen ist ein Begriff für Gutmenschen? Alles klar, danke

Antwort
von Panazee, 73

Das möchte ich bezweifeln.

Jeden Tag sterben in Amerika 7 Kinder/Jugendliche durch Schusswaffen. Die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Gar nicht einmal so selten, weil sie von anderen Familienangehörigen für Einbrecher gehalten werden. Oft auch, weil sie die Waffen finden, damit herum spielen und dann sich oder ein anderes Kind unabsichtlich erschießen.

Kommentar von oxBellaox ,

na absichern ist ja wohl zwingend erforderlich.

Kommentar von sepki ,

Natürlich ist das Absichern erforderlich.

Aber da quasi jeder an eine Waffe kommt und auch Kinder schon an den Schießstand gehen, ist der Umgang sehr salopp.

Also nicht verwunderlich, dass viele Unfälle passieren können.

Kommentar von Kronos007 ,

Von den täglichen 7 Kindern und Jugendlichen sind tatsächlich über 80% 17 Jahre oder älter. Es handelt es sich dabei in der Regel um Gangmitglieder, die sich in sozialen Problemvierteln vieler Großstädte (Chicago, Washington DC, Baltimore, etc.) im Kampf um Einfluss im Drogenhandel gegenseitig über den Haufen schießen.
Das hat erstmal recht wenig mit den von dir beschriebenen Szenarien zutun. 

2010 sind z.B. genau 36 Kinder unter 10 Jahren durch Schusswaffen gestorben. Davon ist sicherlich jeder Fall tragisch, dennoch sind dies im Vergleich zu vielen anderen Todesursachen relativ wenige Fälle (z.B. sind in dem Jahr 923 Kinder in der Altersgruppe bei Verkehrsunfällen gestorben, 609 erstickt und 262 bei Bränden gestorben).

Bei dem Großteil der 36 Fälle befand sich die Waffe dabei in der Hand eines Erwachsenen. Somit ist der Fall: "Kind findet Waffe beim Spielen und erschießt damit sein Geschwisterkind" oder ähnliches tatsächlich sehr selten. 
Nur wird eben jeder dieser Fälle auch in Deutschland medial groß ausgebreitet. Dies ist z.B. bei den 2-3 Kindern unter 10 Jahren die täglich bei Verkehrsunfällen in den USA sterben komplett anders.

Kommentar von GoodFella2306 ,

du versuchst zu relativieren, indem du höhere Zahlen bei anderen Unfällen nennst. Hast du denn auch eine Zahl parat, wie viele Überfälle im vergangenen Jahr in den Vereinigten Staaten durch den Einsatz privater Waffen vereitelt wurden? Davon abgesehen ist glaube ich jedes einzelne durch Waffengewalt getötete Kind ein Kind zu viel. da interessiert es mich nicht, ob es nur nur drei sind oder nur fünf oder nur zwanzig . das Meer Kinder durch Brände gestorben sind, macht die Anzahl der getöteten Kinder durch Waffen nicht besser.

Kommentar von Lestigter ,

Macht es dir was aus, auf den Kommentar zu antworten und nicht auf die "Antwort"? - Dann wüssten die Mitleser auch mit wem du diskutierst.. Danke!

Kommentar von Kronos007 ,

Tatsächlich geht es weniger um Relativierung, sondern mehr um das Aufzeigen unterschiedlicher Maßstäbe. 
Währenddessen beim Straßenverkehr akzeptiert wird, dass durch Unfälle zahlreiche Menschen jedes Jahr sterben (etwa 50x mal so viele wie bei Unfälle mit Schusswaffen in den USA), wird bei einer Schusswaffe jeder einzelne Fall für Verbotsforderungen instrumentalisiert. 

Natürlich ist jeder Unfall einer, den man gerne verhindert hätte. Das trifft aber eben nicht alleine auf Schusswaffen zu, sondern auf jede Unfallursache.
Anstatt aber mit Verboten reagieren zu wollen, ist es doch sinnvoller den sicheren Umgang damit zu verbessern. Die NRA versucht übrigens z.B. mit dem Eddie Eagle - Programm ihren Teil dafür zu tun.

Dennoch kann man eben nicht über den Fakt hinwegsehen, dass tatsächlich nur ein kleiner Prozentsatz aller Unfälle auf Schusswaffen zurückzuführen ist, aber medial dieser Anteil überdurchschnittlich repräsentiert wird.
Hier mal ein Beispiel: Über diesen Fall in Cleveland wurde bei allen großen Medien in Deutschland berichtet: https://www.google.de/search?q=kind+erschie%C3%9Ft+usa&rlz=1C1AVNE\_enDE655D...
Über einen ähnlichen Fall in Neuseeland wurde dagegen nur regional in neuseeländischen und australischen Newsportalen berichtet: http://www.stuff.co.nz/national/74305692/3yearold-girl-dies-after-sibling-hits-h...
Die Ursache liegt einfach darin, dass bei dem Unfall keine Schusswaffe, sondern ein Golfschläger beteiligt war.


Schätzungen gehen etwa von 1-2,5 Millionen Fällen jährlich aus, in denen Schusswaffen in den USA zur Selbstverteidigung verwendet wurden.

Antwort
von oxBellaox, 45

sie haben ja auch nicht weniger Straftaten, weil sie die Todesstrafe praktizieren ...

wäre aber sicher ne Überlegung wert aufgrund der steigenden Kriminalität


Kommentar von Velodogs ,

....aufgrund der steigenden Kriminalität

Die allgemeine Krinminalität in den USA steigt nicht, sondern sie fällt seit Jahren kontinuierlich. Leicht zu ergoogeln.....

Und das, obwohl die normalen, durchschnittlichen US-Amerikaner jedes Jahr zig-hunderttausende Waffen neu hinzukaufen.

Kommentar von oxBellaox ,

das hast du falsch verstanden: ich meinte die steigende K. in Deutschland

na vielleicht fällt sie in Amerika gerade wegen der Waffen.

Kommentar von oxBellaox ,

im Übrigen recht dreist, mir als Beantworterin der Frage zu raten, ein Thema zu ergoogeln, was ich gar nicht vertiefen möchte

Kommentar von ES1956 ,

Auch in D steigt die Kriminalitätsrate nicht signifikant. Das ist leicht zu googeln.

Antwort
von Kitharea, 69

Definitives Nein ... Gäbe es dort keine Waffen, wäre es halt auch für Einbrecher pp wesentlich schwerer überhaupt zu agieren. Möglich ist alles, aber ein Waffenverbot verhindert schon einmal (Großteils), dass überhaupt Waffen im Spiel sind.
Mit einer Waffe ist man halt schnell tot. Wenn du (und die Einbrecher) ein Messer oder einen Knüppel verwenden ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand überlebt, wesentlich höher.
Davon abgesehen sinkt die Hemmschwelle bei Problemen - wenn du wen nicht magst oder mal kurz absoluten Hass auf den Anderen entwickelst - was garantiert oft passiert - geht man halt mal kurz rüber zum Nachbarn und pustet ihm das Gehirn weg. Ohne Waffe ist das wesentlich schwieriger etwas zu tun was beim Anderen zum Tode führt.

Kriege dasselbe Thema - würden die Länder heute noch mit Schwertern und wasauchimmer aufeinander losgehen - gäbe es 1. wesentlich weniger Kriege und in diesen wesentlich weniger Tote.
In der Steinzeit sind pro Krieg 20 Leute gestorben, im Mittelalter 20000 und heute sind es ein paar 100000 je nachdem. 95% davon übrigens Zivilopfer. Allein in Syrien sind "geschätzt" rund 80000 Menschen gestorben. Hätten Menschen keine Waffen weil keine produziert werden, könnte einen auch niemand erschießen.

Je mehr Waffen im Spiel sind desto mehr Opfer fordert ein Krieg. Das kann man auch im "kleinen" für Staaten so hinnehmen. Psychologisch gesehen ist es auch wesentlich einfacher auf einen Knopf zu drücken um Leute zu töten oder einen Abzug - als hinzugehen und ihn niederzuknüppeln.

Und um auf das Private zurückzukommen weil - Kriege betreffen uns ja eh nie und so ... (...) - mit einer Waffe im Haus steigt einfach die Wahrscheinlichkeit daran zu sterben.

Kommentar von Lestigter ,

Definitives Nein ... Gäbe es dort keine Waffen, wäre es halt auch für Einbrecher pp wesentlich schwerer überhaupt zu agieren

Vorausgesetzte die Einbrecher wären so fair und würden sich auch ans Waffenverbot halten und keine haben und auch nicht mit ihren Schraubenzieher zustechen, also diese als Waffe benutzen..

Zu den weiteren negativen Unterstellungen bez. Waffenbesitzer:

Warum "pusten" in der Schweiz nicht mehr Leute Ihren Nachbarn einfach den Kopf weg? - Fast in jedem Haushalt ist ein Gewehr?

Warum passiert das nicht auch in Tschechien, wo die Leute auch Waffen besitzen dürfen und das auch tun (sogar dabeihaben, nicht nur Zuhause?)

Warum herrscht nicht Mord und Totschlag in Österreich, wo man auch ab 18 seine scharfen Waffen haben kann?

Wissen diese Länder denn nichts von diesen "Mordtheorien" oder ist es ganz einfach so, dass diese Szenarien Unsinn sind?


Zusammnegefasst und global gesehen - NAIV!

Kommentar von Kitharea ,

Dann liegt es also daran dass die Amis einfach nur blöd sind weil da so viele Kinder dran sterben ja?
Solche Länderprämissen sind Einstellungssache und Einstellung ändert sich mit der Zeit weil Dinge offiziell erlaubt und geduldet und genützt werden und der Umgang damit angelernt ist.
Keine Waffen keine Kriege ganz einfach. Es geht um Wahrscheinlichkeit - von mir aus - weil du es erwähnst - auch "erwachsenen Umgang" mit den Dingen was den Unterschied zwischen den Schweizern und den USA beschreiben würde. In den USA ist es "cool" eine Waffe zu haben und quasi Standard damit rumzuwedeln. "Besitzen" dürfen Menschen Waffen quasi in jedem Land - die Frage ist nur wie geht man damit um und wie gibt man dieses Verhalten weiter. In Österreich haben auch viele Waffen allerdings sind diese zur Jagd bestimmt. Und es macht sehrwohl einen Unterschied ob ich ein Hirschgewehr (blablubb) oder eine Handfeuerwaffe oder ein Maschinengewehr im Keller liegen hab.

Fakt ist - je mehr Waffen in einem Land sind desto mehr Tote gibt es deswegen. Je mehr Autos desto mehr Verkehrsunfälle. Das ist nicht naiv das ist Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Kommentar von Weinberg ,

Da liegst du aber völlig daneben!! 

Sowohl was Waffen betrifft,  als auch Autos.

Kommentar von Lestigter ,

weil da so viele Kinder dran sterben

Wie? viele Kinder? - Bring mal 10!! Beispiele - bei einer Nation mit über 300 Mio Einwohnern wirst du doch 10 Fälle aufbringen können aus jüngster Vergangenheit mit "vielen Kindern"

Wenn nicht - alles klar...

Das hört sich so an, als ob dort drüben jeder 6 jährige seine eigene
Waffe, die ihm seine Eltern gekauft haben den ganzen Tag mit sich
rumschleppt, damit allein zur Jagd geht und auch voll und ganz dafür verantwortlich ist, sich bei Walmart seine Munition selber kauft und in Texas beispielsweise die Waffe auch offen tragen darf..

Und deshalb schon mal aus Unachsamkeit seine Banknachbarn in  der Schule tötet. - so naiv wird das unterstellt...

Daß "eigene Waffe" ("my first rifle") hier bedeutet, daß die Kinder eben mit eigens für sie gekauften Waffen, mit denen nur sie schießen mit den Eltern zusammen auf dem Schiessplatz sind und ansonsten natürlich nicht die Waffe im eigenen Schrank oder in der Nachttischschublade haben, versteht nicht jeder (oder will es nicht verstehen)

Auf den Einwand mit dem Maschinengewehr im Keller( Du kennst gar nicht den Unterschied, für dich ist alles was schwarz und kantig ist einfach "böse", willst aber damit Meinung machen) gehe Ich nicht näher ein.

Übrigens hat normalerweise ein Jäger - der mit dem "Hirschgewehr" - auch eine Kurzwaffe für Fangschüsse dabei, besitzt also eine "Handfeuerwaffe" wie du es nennst, das nur zur Vollständigkeit deines Wissens, der eine hätte nur dies ODER das, das eine sei ok, da andere nicht!

Kommentar von ES1956 ,

Schon die Prämisse "gäbe es ..... keine Waffen" ist ähnlich zu sehen wie " wären alle Menschen gut": Realitätsfern.

Kommentar von Kitharea ,

Weiß nicht ... was wollt ihr ... einen sinnvollen Wert zu erhalten muss man den höchsten und den niedrigsten vergleichen. Es hilft null wenn man mit seiner persönlichen Einstellung versucht Antworten zu finden wo es nur um Zahlen geht.
Zwischen 0 und 100 liegt 50. Das wüsste man nicht wenn man nicht wüsste dass es die 0 gibt.
Also stellt sich nur die Frage - was wäre wenn es 0 Waffen gäbe und was wäre wenn jeder 10 davon hätte. Wie sieht die Wahrscheinlichkeit in Fall 1 aus zu sterben und wie in Fall 2.
"Sicherheit" ist kein Gefühl - für uns persönlich ja - aber für Todeszahlen nicht. Es ist eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit in den nächsten 2 Jahren durch einen Terroranschlag ums Leben zu kommen. Laut Medien geht sie gegen 90%. In Wahrheit liegt sie bei 0,0001%.

Kommentar von DocCyanide ,

Fakt ist - je mehr Waffen in einem Land sind desto mehr Tote gibt es deswegen. Je mehr Autos desto mehr Verkehrsunfälle. Das ist nicht naiv das ist Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Nein, das ist Schwachsinn.

Kommentar von Kitharea ,

Wirklich - 0 Autos wieviele Verkehrsunfälle ? 10 ? Woher ?

Kommentar von Lestigter ,

google mal "Verkehrsunfälle" und lerne, dass Verkehrsunfälle alle Unfälle sind die im Verkehr stattfinden und nicht wie du suggestieren möchtest alle mit Autos....

Kommentar von ES1956 ,

Dein Problem ist dass du nicht weiterdenkst. 0 Autos = 0 Unfälle ist Kindergartendenken. Die Unfälle werden nur auf Radfahrer, Fußgänger, Roller, Busse, usw... umgelenkt.

Kommentar von Kitharea ,

Und euer Problem ist dass ihr denkt mit Waffen die Welt retten zu können

Antwort
von emib5, 65

Nein, allein schon daher, dass auch jeder Dieb oder Einbrecher sehr keicht an eine Waffe kommt und daher auch bewaffnet sein kann.

Kommentar von DocCyanide ,

Das kann er auch hier zu Lande, denn Kriminelle interessieren sich nicht für Waffengesetze.

Antwort
von ponyfliege, 66

was bitte sind "hausübliche" feuerwaffen?

und - nein. wer einmal abgeknallt wurde, kann nur ganz schwer zurückschiessen...

Antwort
von LeroyJenkins87, 85

Ich denke nicht. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Einbrecher dich verletzt oder sogar töten ist grösser, wenn du bewaffnet bist.

Kommentar von ES1956 ,

Kannst du diese Behauptung belegen?

Kommentar von Nube4618 ,

Die Schweiz hat eine 10x geringere Tötungsrate als die USA. Damit ist nicht bewiesen, dass dies einzig wegen des freizügigen Waffengesetzes in den USA so ist, aber sicher hat das auch einen Einfluss. 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tungsrate_nach_L%C3%A4ndern

Kommentar von Panazee ,

Die Schweiz hat immer noch wesentlich weniger Waffen im Umlauf als Amerika. In Amerika kommen auf 100 Bürger 97 Schusswaffen. In der Schweiz sind es nur 61. Von diesen 61 sind mehr als die Hälfte Waffen, die die Schweizer vom Militär mit nach Hause bekommen.

Die soziale Schere klafft in der Schweiz auch nicht soweit auseinander und der Schweizer an sich ist eher auf Kompromiss aus und gehört zu den friedfertigeren Menschen auf dieser Welt.

Kommentar von LeroyJenkins87 ,

Ich habe mal eine Studie darüber gelesen. Da ging es darum, dass allgemein Personen, die sich bedroht fühlen, leichter zu Gewalt greifen. Wenn also ein Einbrecher vor einer unbewaffneten Person steht ist die Bedrohung deutlich kleiner als wenn diese eine Schusswaffe hat.

Ich kann dir aber leider keinen Link dazu liefern.

Kommentar von Lestigter ,

Wenn also ein Einbrecher vor einer unbewaffneten Person steht ist die Bedrohung deutlich kleiner als wenn diese eine Schusswaffe hat.

Sicherlich für den Einbrecher, das dürfte niemand bezweifeln..

Kommentar von sepki ,

@ES oft soll die Waffe nur einschüchtern, eine Bedrohung darstellen.

Hat der Gegenüber nun auch eine Waffe, kommt sogar der Einbrecher in die Situation, dass er sich schützen muss. Der tatsächliche Schuss wird umso wahrscheinlicher.

Das ist eine menschliche Reaktion, dafür braucht man nichtmal eine Studie.

Kommentar von DocCyanide ,

Wenn ein Einbrecher in meinem Haus ist, mache ich von meiner Schusswaffe Gebrauch. Drohen ist Schwachsinn.

Kommentar von DesbaTop ,

Na dann viel Spaß im Knast DocCyanide^^

Kommentar von Nitarius ,

Erst schießen, dann fragen? Das ist Schwachsinn.

Kommentar von ES1956 ,

Bei Notwehr nach §32 StGB darf wenn erforderlich auch tödliche Gewalt angewendet werden.

Wenn du dir einen Überblick verschaffen möchtest was Gerichte für Urteile fällen lies hier:
https://dejure.org/dienste/lex/StGB/32/1.html
Ein besonders interessantes Urteil weil hier zur Notwehr eine illegale Schusswaffe eingesetzt wurde:
http://www.quellengrun.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1...
Oder hier mit einer legalen Schusswaffe gegen die Polizei:
http://www.stern.de/panorama/stern-crime/polizist-erschossen-bundesgericht-spric...

Kommentar von LeroyJenkins87 ,

Ist es erforderlich eine Person ohne fragen zu erschiessen, nur weil er eingebrochen ist?

Kommentar von Lestigter ,

Erschiessen? - erst mal "schiessen" bitte nicht übertreiben..

Ja - und wenn die unteren Extremitäten nicht reichen, dann etwas höher weitermachen..

Kommentar von Lestigter ,

Berufsrisiko, würde der Einbrecher sagen - Der meist mit einem Schraubendreher oder einer Brechstange vor einem steht und damit schon etwas bedrohlich wirken könnte - und ob er die Hände hebt zum zuschlagen oder um sich zu ergeben weis man vorher ja nicht...

Kommentar von DocCyanide ,

Ja, weil man eben nicht weiß, ob er bewaffnet ist und wie er reagieren wird, wenn man ihn konfrontiert. Ob er einem körperlich überlegen ist kann man i. d. R. auch nicht einschätzen. Da die Entfernungen innerhalb von Gebäuden normalerweise gering sind und man sich selbst nicht in Gefahr begeben soll/muss ist die Schussabgabe definitiv gerechtfertigt. Und an die Gutmenschen hier: ich bin lieber im Knast als tot. Wenn ihr das für Euch anders handhaben möchtet, nur zu. Da der Knast aber eh unwahrscheinlich ist, sehe ich einem Einbruch sehr gelassen entgegen. :D

Antwort
von Loris64, 65

Da gibt es viele verschiedene Gesichtspunkte Nur einer: unterscheide zwischen Stadt und Land!

Land: schwacher Staat (Polizei usw) man glaubt auf sich selber angewiesen zu sein, eigener Schutz

Grossstadt: Polizei allgegenwärtig, Waffenbesitzer : Gefahr

Antwort
von Ursusmaritimus, 39

Wo ist der Schutz vor Einbrechern?

Der Einbrecher weiss das er kommt, du aber nicht!

Wenn er damit rechnet das du bewaffnet bist und dich ihm bewaffnet entgegenstellst.

Damit wird er sich bewaffnen und er weiss das er kommt.......

Bist du jetzt besser geschützt?

Kommentar von Lestigter ,

JA- Weil die Einbrecher mit Schraubendrehern und Messern schon mal nicht kommen werden, wenn sie wissen, dass der Eigentümer eine Schussswaffe hat. - Nach dem Motto:

"Komm niemals mit einem Messer zu einer Schiesserei" 

Dein Szenario beschreibt keine "Einbruch", sondern einen "Überfall", der Unterschied ist schon klar, oder?

Kommentar von Nitarius ,

In meiner Stadt gab es lange Zeit eine Einbruchsserie, die Täter waren zu 90% Drogen Junkies aus einem nahen Problemviertel, die spontan in unbeleuchtete Wohnungen einstiegen, was selbst dann nahezu unbemerkt blieb, wenn die Bewohner zuhause waren.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

@lestigter

Der normale Einbrecher in D wird niemals bewaffnet zu einem Einbruch gehen. Der Unterschied zwischen Einbruch und bewaffnetem Überfall ist immens. Außerdem rechnet er damit bei ertappt werden sich durch schnelle Flucht zu entziehen.

Wenn er jedoch mit einer Schusswaffe ( bei höherem Bewaffnungsgrad) an der Flucht gehindert werden kann wird er wohl über Alternativen nachdenken, oder?

Kommentar von Lestigter ,

?? -Hallo? - du hast doch mit dem "Hirngespinst" angefangen  - scroll mal rauf - dass sich ein Einbrecher bewaffnen würde, wenn er wüsste, dass der Besitzer der Wohnung /des Hauses bewaffnet ist.

Also warum legst du es nun mir in den Mund?

Dein Beispiel - Wenn diese "spontanen einstiege" aber nun bei jemanden passiert wären, der eine Waffe gehabt hätte - Was dann?

Hör bitte entweder auf, solche Geschichten zu erzählen oder schieb deine ansichten wenigsten nicht mehr mir in die Schuhe!

Zitat von dir "Wenn er damit rechnet das du bewaffnet bist und dich ihm bewaffnet entgegenstellst. Damit wird er sich bewaffnen und er weiss das er kommt.."

Schon vergessen?

Kommentar von Velodogs ,

Damit wird er sich bewaffnen und er weiss das er kommt.......

Nö....., sondern er sucht sich einfach ein Ziel, wo der Einbruch mit weniger Risiko für ihn verbunden ist.

Wenn jemand irgendwo einbricht wo er mit bewaffneter Gegenwehr rechnen muß sinkt für ihn das Risiko, verletzt oder getötet zu werden nicht damit, daß er ebenfalls eine Waffe hat.

Dazu müßte er schon vorsorgllich alle Bewohner töten.

Einem Einbrecher geht es aber nicht darum, Leute zu töten oder mit möglichst viel Gewalt vorzugehen sondern schlicht darum, möglichst einfach und ohne großes Risiko an  verwertbares Diebesgut zu kommen.

Eine angebliche " Aufrüstung " ist daher nicht logisch und auch nirgendwo zu beobachten.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Die Auswahl des Einbruchszieles ist selten mit dem Wissen über Bewaffnung verbunden (oder hast du ein Schild "Bin bewaffnet und Schieße")? Also wird er nach Wahrscheinlichkeit gehen und wenn die Gefahr groß genug ist......

Auch geht es nicht um vorsätzlichen Mord sondern um eine Verteidigungshaltung (Flucht oder Kampf) wenn er gestellt wird.

Kommentar von Lestigter ,

Lass es - der weis nicht mal mehr, dass er diese überzogene Ansicht hier eingebracht hat..

..Wenn er damit rechnet das du bewaffnet bist und dich
ihm bewaffnet entgegenstellst. Damit wird er sich bewaffnen und er weiss das er kommt....

Aber jetzt tut er so, als ob andere das aufgebracht hätten und stellt sie als unrealistisch hin...

Antwort
von Peter501, 45

Nein,dass Gegenteil ist der Fall.Einerseits wird die Selbstjustiz gefördert,andererseits weiss jeder Einbrecher was ihn erwarten kann und rüstet selbst auf.

Antwort
von SunKing33, 47

Hallo,

nein!

Niemand lebt sicher in einer Gesellschaft, in der sich grundsätzlich jeder bewaffnen kann. Denn die Waffe selbst schafft keine Sicherheit - im Gegenteil, sie erzeugt eine Bedrohung für andere.

Die Sorge vor der Bedrohung soll andere abhalten zur Bedrohung zu werden. Das Ergebnis ist auf allen Seiten Angst und Misstrauen. Ein Mensch kann aber nur gesund leben, wenn er in seiner Existenz gesichert ist. Angst vor dem Anderen macht deutlich, dass die Existenz bedroht ist.

Die Waffe schafft ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Trügerisch deshalb, weil sie suggeriert, man könne etwas gegen die Bedrohung tun. Man erlebt sich nicht als hilflos.

Vergessen wird dabei, dass nur der sich wirklich durch eine Waffe schützen kann, der sie auch gebrauchen wird. Die Bedrohung des anderen muss glaubwürdig sein, um abschreckend zu wirken.

Das heißt, Menschen, die Angst haben und friedlich wie Lämmer sind, gewinnen durch die Waffe nichts. Menschen, die von der Waffe profitieren, sind die vor denen man sich schützen muss.

Ein Leben ohne Waffen ist eindeutig sicherer und friedlicher als ein Leben mit Waffen.

Alles Gute!

Kommentar von Lestigter ,

Seltsam - Wenn ich auf dem Balkon sitze im Sommer und meine Waffen nach dem Schießstandbesuch reinige, dann halte Ich meist mit den Nachbar eher ein Schwänzchen, statt dass diese  davon rennen, weil sie sehen, was Ich da mache...

Kommentar von SunKing33 ,

War nicht nach den USA gefragt?
Bei uns bekommt nicht jeder eine Waffe und sie liegt dann auch nicht griffbereit herum.

Hast Du Deine Waffe tatsächlich gekauft, um Dich zu schützen? Vor wem eigentlich? Woran erkennst Du, dass Du bedroht wirst? Und wenn: sagst Du dann: "Moment!" und dann gehst Du zum Waffenschrank holst die Waffe und schützt Dich dann? - oder läufst Du verbotswidrig mit der Waffe in der Tasche durch die Gegend?

Waffen haben nichts scherzfähiges!

Kommentar von Lestigter ,

Das Wort "USA" kam in dem Vortrag nicht vor, nur "Gesellschaft" und "Menschen" .- Oder sollte der Vortrag nur für USA Gültigkeit haben?

Glaub ich nicht, das war eine globale Sichtweise für mich, also auch für mein Land....

Ich bin übrigens "Sportschütze" - das ist das Bedürfnis, das Ich habe und aufgrund dessen der von uns gewählte Staat mir erlaubt, mir Waffen ins Haus zu holen..Das zu meiner Person..

Bei Notwehr würde Ich angemessenen Mittel Zuhause nutzen, das ist richtig!

Kommentar von SunKing33 ,

In der Ausgangsfrage war gefragt, ob US-Amerikaner wegen des Waffengesetzes sicherer leben als andere.

Ich selbst bin auch zum Umgang mit Waffen ausgebildet und kann aus eigenem Erleben sagen, dass ich immer dann, wenn ich zur Verteidigung eine Waffe trug, der Anlass dafür mich mehr besorgte als mir die Waffe Sicherheit gab.

Wann habe ich das Recht, jemanden zu töten? In einem Land, das die Todesstrafe kennt und vollzieht, wird diese Frage anders beantwortet werden, als in einem Land, das das Töten auch bei schwersten Vergehen (Mord) nicht für legitim hält.

Jeder, der bereit ist, präventiv an einem anderen für ein nach dem Gesetz nicht todeswürdiges Verbrechen die Todesstrafe zu vollziehen, stellt sich damit moralisch über das Gesetz und verlässt damit den Boden des Grundgesetzes.

Sicher: ein Verbrecher tut das auch. Sollte man sich mit Verbrechern auf dieselbe Stufe stellen?

Beamte, die einen Eid auf die Verfassung abgelegt haben, sind im Umgang mit der Waffe geschult und auch für einen angemessen abwägenden Einsatz qualifiziert. Niemand sonst darf das Gesetz mit der Androhung von Waffengewalt vertreten.

Kommentar von Lestigter ,

Nochmal  - Dein Pamplet liest sich nicht wie auf USA bezogen, aber wenn du das behauptest, dann OK.

Ich denke dein wirkliches und grundlegendes Problem ist, dass du "Schusswaffe" immer gleich mit "töten" gleichsetzt - auch ohne Kniescheibe oder mit zertrümmerten Oberschenkel wird es schwer, weiter auf jemanden zuzugehen oder diesem zu folgen und für diesen eine Bedrohung zu sein...

Aber du verbindest das ja sofort mit ERschiessen, warum auch immer, davon hat hier, ausser den Waffengegnern niemand geschrieben..

Wenn Ich in meinen 8 Jahren BW eine Waffe trug, dann wusste Ich, dass Ich damit Mich und meine Kameraden schütze und die sich darauf verlassen, dass Ich das auch richtig mache. Das habe Ich auch genau so von meinen Kameraden erwartet!

Dass und wie die Gefährdungslage aussah, war ja bekannt, die wechselnden Einzelheiten wurden ja immer wieder gebrieft. Also wenn Ich mir da nun wie du auch noch einen Kopf gemacht hätte, warum ich eine Waffe tragen muss, dann wäre ich mit Sicherheit falsch am Platz gewesen.  Für so etwas war genau so wenig platz wie für das "Alle Soldaten sind Mörder" Urteil..

Also einfach mal versuchen zu akzeptieren, nicht immer gleich auf Oberkörper oder Kopf schießen zu müssen. Selbstverständlich kann jemand auch an einer zerrissenen Oberschenkelarterie recht schnell verbluten, das gibt aber weniger Erklärungsbedarf als Brust oder Kopftreffer.

Und das auch nicht gleich jeden unterstellen, das wäre schon ein Anfang!

Kommentar von SunKing33 ,

Sorry, ich habe kein Pamphlet verfasst, sondern meine Meinung mitgeteilt - Du hast eine andere. Allerdings gibt Dir das nicht das Recht, meine zu disqualifizieren.

Das Erschießen ist eine sehr realistische Option, die billigend in Kauf genommen wird. Wieviele Menschen, die in den USA eine Waffe besitzen, um sich zu schützen, sind qualifiziert und nervenstark genug diese Qualifikation im Ernstfall auch zu nutzen und dann einen Angreifer gezielt kampfunfähig zu schießen anstatt diesen zu erschießen?

Ich behaupte nicht, dass jeder, der eine Schusswaffe besitzt, ein potenzieller Mörder sei. Als Psychologe weiß ich aber, dass selbst gut qualifizierte Menschen unter Stress irrational und impulsiv handeln. Das erhöht das Risiko für sehr bedauerliche Konsequenzen.

Und bei schlecht ausgebildeten Menschen, die Angst haben, und weder klar denken können noch gut genug hinsehen, ob da tatsächlich eine Bedrohung durch eine Waffe ist, erzeugt die Waffe zur Verteidigung das Risiko für eine Tragödie, wie sie in den USA nur allzuoft passiert - und leider auch in Deutschland manchmal vorkommt.

Kommentar von Lestigter ,

Ich behaupte nicht, dass jeder, der eine Schusswaffe besitzt, ein potenzieller Mörder sei.

von "anschiessen" lese Ich aber in und "zwischen" deinen Zeilen auch nichts..

Auf den Punkt gebracht - wenn jemand in den USA eine Waffe hat, diese tragen darf (consealed oder open, je nach Licence) - dann soll der, wenn er hört, wie jemand die Hintertür seines Hauses aufbricht sich lieber im Bad einschliessen?

Ehrlich?

Das erwartest du von Demjenigen? Nur weil er vielleicht noch nie auf einen Menschein schiessen musste und billigend schwere Schäden oder den Tod des Einbrechers in Kauf nehmen müsste, wenn er es tut? - Während er weis, dass Ihn die Castle Doctrin vor Strafe schützt?

Etwas "blauäugige" Denkweise, gelinde ausgedrückt...

So sieht die Realität dort Tag für Tag in den USA aus, bezüglich der "Zivilcourage"   - nur diese Geschichten liest man seltsamerweise nicht in den Obama Nachrichten, stimmts?

https://www.nraila.org/gun-laws/armed-citizen/

Und stell dir mal vor - nicht alle in diesen Beispielen wurden  erschossen. anscheined ist die Realität wohl doch nicht so, wie du das zu vermittlen versuchst...

Kommentar von SunKing33 ,

Ich erinnere an die Ausgangsfrage, ob die US-Amerikaner wegen der Waffengesetze sicherer leben.

Mir scheinen auch Deine Antworten zu belegen, dass das nicht der Fall ist. Das Risiko, einem bewaffneten Angreifer gegenüber zu stehen, ist dort eindeutig größer als bei uns. Und dass in den USA von den Waffen Gebrauch gemacht wird, weil das unter den von Dir angesprochenen Bedingungen erlaubt ist, ist auch unstrittig - oder?

Warum also einen Dissenz in dieser Frage konstruieren - nur weil Du Waffen magst und ich sie ablehne.

Kommentar von Lestigter ,

Mir scheinen auch Deine Antworten zu belegen, dass das nicht der Fall ist.

Du kannst mit dem Link nichts anfangen, oder? - hunderte von Fällen aus den USA , in denen darüber berichtet wird, wie durch zeigen oder benutzen einer Schusswaffe Straftaten und Verbrechen verhindert wurden.

Wie weltfremd muss man da sein um ernsthaft zu schreiben

Mir scheinen auch Deine Antworten zu belegen, dass das nicht der Fall ist.

Die Leute dort waren froh, sich wehren zu können und Ihnen die Waffe Sicherheit gab - auch wenn du das nicht verstehen willst

Wenn du das persönlich nicht willst (hier geht es richtigerweise nicht um uns hier sondern um die USA, also interessiert das bei der Frage auch gar nicht) dann ist das OK - Kein Grund, für so ein Pamphle.

Wäre Ich dein Nachbar, würde Ich deine Einstellung begrüßen und aus Respekt dir gegenüber sogar noch darauf hinweisen, weil dieser Aspekt  ja auch meine Sicherheit erhöhen würde - 

http://www.thisistrue.com/images/neighbor-has-no-guns.jpg


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