Frage von fragebine, 25

Lebe mit 2 Kindern von 2 verschiedenen Vätern und arbeite Vollzeit.18 jähriger will jetzt ausziehen. Wie hoch ist der Selbstbehalt bei Alleinerziehenden?

  • Bin alleinerziehend, arbeite Vollzeit und habe 2 Kinder von 2 verschiedenen Vätern.
  • Tochter ist 12, lebt weiterhin bei mir (Kindsvater zahlt monatlichen Kindesunterhalt).
  • Der Vater meines Sohnes hat seit ca 2 Jahren nicht mehr Kindes-Unterhalt gezahlt; aktuell ist er insolvent bzw. privatinsolvent und wohl Rentner.
  • Sohn ist nicht erwerbstätig, macht auch keine Ausbildung, hängt aktuell nur herum und möchte jetzt einfach von zu Haus ausziehen (da er volljährig und erwachsen ist und ich ihm nichts mehr zu sagen habe ..).

Dass mein Selbstbehalt gegenüber meinem Sohn wohl bei 1300€ (da er über 18 ist) liegt, habe ich schon herausgefunden. Zusätzlich werde ich wahrschenlich außerdem die Monatskarte zur Arbeit, die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Zusatz-Krankenversicherung mindernd geltend machen können.

… und jetzt meine Fragen:

  1. Wie hoch ist der Selbstbehalt für meine Tochter und mich? Ist er genauso hoch wie für mich alleine oder wird das monatliche Nettoeinkommen bei Alleinerziehenden zusätzlich bereinigt und ein Alleinerziehenden-Mehrbedarf berücksichtigt?
  2. Wie hoch ist bei einem Einkommen von ca. 1700€ netto/St-KlasseII der Selbstbehalt?
  3. Wie viel Unterhalt muss ich noch für meinen 18Jährigen Sohn an Unterhalt bezahlen?
Antwort
von Menuett, 10

Wenn Dein Sohn keine Schule, keine Ausbildung und kein Studium macht, mußt Du gar keinen Unterhalt zahlen.

Dein Selbstbehalt bleibt bei 1080€. Der darüber hinausgehende Betrag würde zwischen den Kindern aufgeteilt. Hier gilt kein alleinerziehenden Freibetrag.

Antwort
von Weisefrau, 17

Hallo zuerst mal Frage ich mich, wie will denn dein Sohn ausziehen ohne eigenes Einkommen.

Eine Wohnung bekommt er nicht und auch kein Harz 4 da er ja noch bei dir Wohnen kann.

Warte erst mal ab, so einfach kann er nicht weg.

Kommentar von fragebine ,

Naja, er sprach von therapeutischen Jugendwohnungen und dergleichen. Kindergeld steht ihm dann ja auch zu. ..und wenn es zu Hause vielleicht auch einfach nicht mehr geht (Drogen, Therapie, überzogene Ansprüche und Streit), ist es vielleicht besser so, dass er wirklich seine eigenen Erfahrungen macht... und es würde dann vielleicht etwas Ruhe einkehren (zumindestens in das Leben meiner Tochter.)

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