Frage von Deristso, 72

lebe ich noch oder muss ich zum Physiologen?

Moin Ich brauche dringend Hilfe!!! Ich habe am Freitag ein klein Jonny geraucht was aber nicht zum ersten mal war. Danach habe ich über mein Leben nachgedacht. Mir ging es danach so schlecht, weil ich dachte das ich nicht mehr lebe und nun in einer neuen Welt lebe. Ich bin dann nachhause gefahren und sofort eingeschlafen aber wo ich aufgewacht bin dachte ich immer noch das ich tot bin. Was kann man machen das man nicht denkt das man tot ist.. :D Ich dachte sogar das ich im Koma bin und alles träume aber das fühlt sich zu realistisch an. Immer wenn ich mit jemanden rede denke ich ich bin nicht real... aber ich spüre schmerzen etc Zum Arzt gehen oder was nun??

Ps bitte sagt nicht wie sowas hör auf oder sonst was ich will jetzt auch aufhören weil was ich jetzt durch mach ist schrecklich...

Antwort
von derMannohnePlan, 16

Zum Physiologen musst Du nicht. Wenn überhaupt, dann zum Psychiater bzw. zum Psychologen.

Ich denke jedoch dass es überflüssig sein wird. Falls nicht, oder Du Ängste hast, vertraue Dich Deinem Hausarzt an. Er unterliegt der Schweigepflicht.

Das was Du beschreibst, sind nichts weiter, als Deine Gedanken. Die Du umlenken musst. Du bist der Herr über Deinen Körper und Deinen Geist. Und nicht umgekehrt. 

Ich gehe davon aus dass Du es ein wenig übertrieben hast und Dich überdosiert hast. Diese Symptome sprechen zumindest dafür und verschwinden wieder.

Mit Cannabis sollte man umgehen können. Selbst geringe Überdosierungen können extreme Nebenwirkungen verursachen! Hinzu kommt dass Du noch sehr jung und unerfahren bist. Du solltest erst einmal Abstand nehmen und reifer werden.

Falls Du es später, wenn Du älter bist noch einmal versuchen möchtest, empfehle ich Dir, Dir bis dahin wissen anzueignen und Dich darauf vorzubereiten. Lies das Buch "Rauschzeichen" und taste Dich langsam an die Idealdosis heran, ohne gierig zu sein.

Cannabis führt nicht zu irreparablen Gehirnschäden. 

Ebenfalls gibt es keinerlei Nachweis dafür, dass Marihuana-Konsum zu psychischen Störungen führt.
“Bei Jugendlichen wird das Psychose-Risiko durch Cannabis-Konsum verdoppelt”, sagt Dr. med. F. Grotenhermen. “Das ist zumindest die gängige Annahme. Allerdings besteht dasselbe Psychose-Risiko bei Kindern, die in großen Städten aufgewachsen sind, im Vergleich zu Kindern, die auf dem Land aufgewachsen sind.”

“Eine Verdoppelung des Risikos ist ein vergleichsweise geringes Risiko. Statt einem von 100 Betroffenen sind bei doppeltem Risiko zwei von 100 Personen betroffen. Zum Vergleich: Wenn Sie rauchen, haben Sie ein 15 bis 20 Prozent erhöhtes Risiko an Lungenkrebs zu sterben”, sagt der Mediziner.

“Wenn man sagt, Cannabis verursacht Psychosen, müsste man also auch sagen, das Leben in Großstädten verursacht Psychosen.”

Soviel für heute. Eine psychische Störung sehe ich hier, so wie Du es beschreibst, absolut nicht.

Kommentar von Deristso ,

Vielen Dank für deine Antwort :) 

Antwort
von NosUnumSumus, 23

Das sind lediglich Gedanken, die keine eigene Kraft haben.
Glaubst Du ihnen jedoch, gibst Du ihnen Kraft und für Dich werden sie real.

Wenn Du aber in gedankenloser Stille schaust, erkennst Du erst die wahre Schönheit und Lebendigkeit der äußeren Welt, die durchleuchtet ist von Deinem Wesenskern, der Dein Ursprung ist.

Die Welt wird zum Traum, wenn sich das Bewusstsein in der Vielfalt der Formen verirrt.
Bist Du still, ist Wahrheit da, Wahrheit die niemals Illusion war und auch niemals sein kann.

So einfach ist es, man muss lediglich bereit sein, sich selbst (die falsche Identität) aufzugeben...

Liebe Grüße und viel Erfolg! :-)

Kommentar von Deristso ,

Danke für deine Antwort :)

Du hast recht früher wo ich 12 Jahre alt war habe ich mir auch eingebildet das ich abends keine Luft mehr bekomme..

Hoffentlich wird es besser Liebe Grüße Nils 

Kommentar von NosUnumSumus ,

Ganz bestimmt! ;p

Antwort
von drSnuggles1210, 21

Also leben tust du zumindest, das kann ich dir bestätigen, sonst würde ich das nicht lesen :D Ich kann dein Problem verstehen, oft denkt man auch so einfach nur über sein Leben nach und es geht einem plötzlich sehr schlecht.

Wenn du nun denkst, viele Fehler gemacht zu haben, mach etwas positives daraus und probiere nachdem du diese "Einsicht" hattest, an den Dingen zu arbeiten, die du selbst nicht gut findest.

Falls du dich wirklich tot fühlst, dann warte noch einige Tage (geh ggf. unter Leute) und falls es dann noch nicht weg ist, dann lass dich beraten.

Ist nur meine Ansicht, falls das Gefühl unerträglich ist, dann hol dir sofort hilfe!

Viel "Glück" :D

Antwort
von oppenriederhaus, 21

Der Physiologe wird Dir hier nicht weiterhelfen können. Lass Dir eine Überweisung von Deinem Hausarzt zum Psychiater oder Psychologen geben

Kommentar von Deristso ,

Und was will er machen ???

Antwort
von FranziskaBlack, 23

Das geht weg glaub mir 😂 Das ist das Rest Thc in paar Tagen ist alles supi

Kommentar von Deristso ,

Das habe ich mir auch schon gedacht weil thc 3 tage im Blut bleibt und 7 tage im Urin.

mache so etwas nie wieder habe mein gras auch ein freund geschenkt :D

Antwort
von Neugierlind, 13

Du denkst, also bist du.
Ethisch gesehen reicht dieser Satz aus um deiner Existenz klar zu werden.

Kommentar von Deristso ,

waaass ?!?! :D

Kommentar von Neugierlind ,

wenn du ohne es in den Taschenrechner zu tippen mir sagen kannst was 10 x 10 sind, oder wenn du mir sagen kannst ob dein Tisch vor dem du sitzst rechteckig, oval oder so ist, wenn du die Antwort auf irgend eine Frage kannst, hast du "gedacht" wenn du denkst, existierst du. du denkst, also lebst du. wir wissen nicht was nach dem Tod passiert, wir wissen aber, das wenn wir denken, wir leben. du bist du, du bist frei, du kannst tun was du willst. du lebst. woher ich das weis? du denkst. alles was denkt, lebt.

Antwort
von Mirco3, 8

Artzt

Antwort
von Trenino, 29

Drogenkonsum kann Auslöser für psychische Störungen sein.

Kommentar von Deristso ,

Und was nun ?

Kommentar von Trenino ,

Ich rate Ihnen zu einer psychologischen Beratung.

Kommentar von Deristso ,

was soll ich ihm sagen ich bin noch keine 18 sondern bald erst 17!! Ich bereu es auch..

Kommentar von Trenino ,

Sie können ohne Bezug auf Ihren Cannabiskonsum Ihre Eltern um Rat bitten. Ein Psychologe müsste sich dann an seinen ärztliche Schweigepflicht halten.

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