Hallo,
ich hätte mal folgende Frage. Ich bin vor einem Jahr in die Wohnung einer Baugesellschaft eingezogen. Ich mußte dort einziehen, weil ich Hartz4 bekommen habe und meine alte Wohnung dem Amt zu teuer war. Jetzt beziehe ich eine Erwerbsunfähigkeitsrente, die aber auch nicht viel mehr als Hartz 4 ist. Mein Problem ist, das die Wohnung über mir extrem hellhörig ist. Man versteht fast jedes Wort und Trittgeräusche sind extrem laut zu hören. Meine vorherigen Nachbarn waren schon nicht so ruhig, jetzt sind aber neue eingezogen und die rücken den ganzen Tag Stühle und Sessel hin und her. Es existiert anscheinend keinerlei Schalldämmung in dem Boden der Wohnung. Es ist nicht auszuhalten. Ich habe mich zwar schon bei der Baugesellschaft beschwert, aber die Leute machen sich auch noch einen Spaß daraus, das jetzt erst recht zu machen. Ich kann denen halt auch nicht alles verbieten. Ich leide unter sozialer Phobie und habe kaum soziale Kontakte, nur einen guten Freund, der mir das alles auch schon gegenüber der Baugesellschaft schriftlich bestätigt hat, das die Geräusche auf Dauer nicht auszuhalten sind. Ich würde ja gerne umziehen, aber leider bin ich ganz alleine. Mein Bekannter ist selbst behindert. Es ist auch so schwer, eine günstige Wohnung zu finden. Kann man der Baugesellschaft auch mit Mietminderung drohen in so einem Fall ?
Diese Frage teilen