Peter Axt am 06.12.2007 um 10:06 Uhr
In einem Email habe ich die Mitteilung erhalten, das es ab 2013 kein Trinkwasser mehr aus der Leitung geben wird. Dies bedeute, das wir Wasser im Supermarkt kaufen müssen wie in Spanien. Weiter heisst es in diesem Email: "Alle Jahrzehnte erhöht der Gesetzgeber die Grenzwerte, um sich vor der Verantwortung zu entziehen. Wenn wir die Wasserqualität von Heute mit dem Grenzwert von 1980 vergleichen würden, dann hätten wir eine Katastrophenmeldung (Trinkwassergefahrenmeldungen sind heute schon an der Tagesordnung) in Medien, die uns vor dem trinken warnen würden…in Frankreich gibt es mittlerweile eine Sterbestatistik, die abhängig von
wenn die deutschen Trinkwassernormen für spanisches Flaschenwasser gelten würden, dann dürften die Spanier vermultich kein Wasser mehr verkaufen.
Die Wasserqualität ist vermutlich nirgendwo besser als bei uns und ich gehe mal davon aus, daß das auch so bleiben wird.
pj

Da der Staat ja eine (Grund-) Fürsorgepflicht hat, kann ich mir nicht vorstellen, daß wir in naher Zukunft kein trinkbares Wasser aus dem Wasserhahn mehr bekommen sollen... ;-)
Vermutlich möchte der Emailabsender dir Zertifikate oder Sonstiges verkaufen? Oder einfach nur Panik machen?
Wer ist denn der Urheber dieser Aussage, woher kommt die Behauptung und auf was gründet sie sich??
Peter Axt am 6. Dezember 2007 10:17 Es handelt sich hierbei wohl um eine Firma die Vertriebspartner für Wasserfilter sucht.
Wieselchen1 am 6. Dezember 2007 10:19 Na, dann hast du ja deine Antwort... Kein Trinkwasser mehr zu liefern würde ja bedeuten, dass kein Wasser mehr aus dem Hahn kommen dürfte, weil man den Leuten ja nicht verbieten kann, das Leitungswasser zu trinken. Und wie will man das abbilden...
prima nachgefragt. Ich hatte so einen Hintergrund auch schon vermutet. Erstaunlich, mit welchen Maschen manche ihr Geld verdienen wollen. Vermutlich wirst Du, wenn Du für die arbeiten willst, erstmal ein Seminar für 5000EUR besuchen dürfen, Dir dann für 2000EUR Ware vorab liefern lassen (und bezahlen) und dann auf eigenes Risiko lostingeln (darum heißt es "Vertriebspartner" und nicht "Vertriebsmitarbeiter"). Manchmal denke ich, daß ich einfach nicht skrupellos genug bin. Es gibt so viele, die sich an der Leichtgläubigkeit oder Dummheit der anderen ne goldene Nase verdienen.
pj
Wieselchen1 am 6. Dezember 2007 10:27 sehe ich ganz genau so, pj. DH!
bommel65 am 6. Dezember 2007 13:16 Hui, da bin ich mal eben fort und dann so eine Antwort-Schlange.. ;-)
Also "Peter Axt" die Angst, vom Staat mal kein Wasser mehr zu bekommen, ist meines Erachtens unbegründet.
Was aber durchaus sein kann, ist daß durch die vielen Filter- und Reinigungsdurchläufe die "Geschmacksqualität" im Laufe der Jahre evt. abnehmen könnte - es schmeckt vielleicht irgendwann zu chlorig o. Ä.
Und den Emailabsender würde ich schleunigst in den SPAMfilter nehmen... :-)
Grüße!
Das Wasser was dann hier raus kommt ist nur noch Abwasser und zum Duschen , aber nicht mehr zum kochen oder so zu verwenden!
So ein Murks habe ich selten gelesen! Ich weiß nicht, Peter_Axt, ob Du schon mal in Spanien warst, aber glaub mir doch bitte, dass auch dort Wasser aus der Leitung fließt. Allerdings ist es traditionell stark gechlort und daher nicht so lecker wie unser, dass ich notfalls auch aus der Leutung trinke. Die EU-Richtlinie fordert von den Mitgliedstaaten lediglich, die Versorgungsleistungen, welche derzeit noch überwiegend in staatlicher Hand sind, für den Wettbewerb zu öffnen. Damit sind wohl deren Outsourcing und/oder Privatisierung gemeint.
Das kann ich mir nicht vorstellen. Siehe ein Ausriss dazu
Organisation der Wasserversorgung
Deutschland, Österreich und die Schweiz sind aufgrund ihrer geographischen Lage und Niederschlagssituation so wasserreich, dass der Wasserbedarf meist lokal oder regional gedeckt werden kann. In einigen Fällen sind aber auch in Mitteleuropa überregionale Versorgungen (zum Beispiel Bodensee-Wasserversorgung) aufgebaut worden. Die Errichtung, Erhaltung und der Betrieb von Wasserversorgungsanlagen erfolgt in den meisten Ländern durch Einzelpersonen, Betriebe und Unternehmen, Wassergenossenschaften, Kommunen und Wasserverbände. Anders als in anderen Ländern, wo teilweise wie in den Niederlanden Konzentrationsprozesse staatlich beschleunigt wurden, ist in Deutschland die öffentliche Wasserversorgung bisher kommunal geprägt und sehr kleinteilig organisiert. Nur wenige der deutschen Versorgungsunternehmen sind überregional und noch weniger international tätig (Ausnahme: RWEaqua). Dagegen sind die großen französischen Versorgungsunternehmen weltweit an der Privatisierung der Wasserversorgung aktiv beteiligt. http://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasser
Wieso liefert der Gesetzgeber Trinkwasser? Das hat er doch noch nie getan!
HerrLich am 6. Dezember 2007 10:12 Aber ist doch eine nette Idee ;-)
Peter Axt am 6. Dezember 2007 10:12 Es sind hier wohl die Wasserwerke gemeint, die sind schon Staatlich.
:-)
Der Staat ist nicht gleich Gesetzgeber. Auch haben wir in der BRD den Föderalismus. Die Versorgungsbetriebe gehören jedoch (noch) i.d.R. den Kommunen und anden Gebietsköperschaften.
Sender am 26. Januar 2008 07:38 Oh? RWE ist staatlich? Ich dachte, das sei eine AG und keine Behörde?
So einen Unsinn habe ich bisher noch nicht gehört. Wie schon erwähnt ist das sicher eine miese Reklame einer dubiosen, unverantwortlichen Firma oder links-grünen Organisation. Es gibt in Deutschland und Österreich kein besseres und besser kontrolliertes Wasser als das, welches die Wasserversorgungsunternehmen abgeben.
(...) Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt die Prüfung von ca. 200 verschiedenen gelösten Stoffen, um das Trinkwasser nach seiner Güte zu beurteilen. Nach der deutschen Trinkwasserverordnung müssen nur 14 Stoffe auf ihre Grenzwertigkeit überprüft werden.
Darüberhinaus gibt es in Deutschland für zahlreiche Inhaltsstoffe keine Grenzwerte, sondern nur Richtwerte. Die meisten möglichen Wasserinhaltsstoffe werden also gar nicht überprüft. Wissenschaftler gehen mittlerweile von über 1700 verschiedenen gelösten Substanzen im Wasser aus. (...)
(wasser-total.de - Hervorhebungen von mir)