Oder beides?

Das Dreirad vermittelt Selbstsicherheit und erleichtert den Umgang mit den Pedalen. Das Laufrad trainiert den Gleichgewichtssinn und kann den Übertritt zum Fahrrad erleichtern. Trotzdem sollte man keinen Druck ausüben, das wirft die meisten Kinder zurück. Meiner Erfahrung nach haben Dritte wie Oma oder Opa meist mehr Geduld mit den Kleinen. LG Detlef
Wir haben das Dreirad und das Laufrad. Mein Kleiner bevorzugt allerdings das Dreirad. Jetzt warte ich eigentlich nur auf seinen nächsten Wachstumsschub. Dann ist sein Dreirad nämlich zu klein und er muss zwangsweise auf das Laufrad umsteigen.
Versteht mich nicht falsch! Ich übe keinen Druck auf mein Kind aus. Aber diese Bequemlichkeit kann ich auch nicht immer dulden. Und wie demosthenes schon schrieb, die Fähigkeiten müssen entwickelt werden! Und das funktioniert nur mit neuen Herausforderungen!

Wenn das Kind überhaupt eine Neigung dazu zeigt, dann würde ich mich immer für das Laufrad entscheiden, weil das Kind damit mehr Fähigkeiten entwickeln kann als mit dem Dreirad.
Ich denke beides zu können ist nicht schlecht. Unser Sohn fährt seit 1 Jahr leidenschaftlich Laufrad und seit dem KIGA auch Dreirad. Für die Koordination von Lenken und Treten finde ich das Dreirad gut und für den Gleichgewichtssinn und das praktische Fahren im Straßenverkehr, wie Bordstein rauf und runter, anhalten am Bordstein etc. ist das Laufrad super, weil er ja praktisch nahtlos die Füße am Boden hat. In letzter Zeit fährt er vermehrt bei kleinen oder größeren Gefällen mit den Füßen oben. Ob er dann den Umstieg auf das Fahrrad leichter gebacken kriegt mit diesen "Vorübungen" werden wir im Sommer/Herbst sehen.
Bei uns kam zuerst das Dreirad (anstelle der unseligen Bobby-Cars, die meiner Meinung nach ein Tort für die Beine und Hüften der Kinder und die Ohren der Mitmenschen sind), später dann das Laufrad...
da schließ ich mich an !