Frage von martines1996, 10

Laufen, Trainingsplan?

Hallo Leute,

Meine erste Frage wäre ob es schlimm ist, wenn man anhand eines Trainingsplanes trainiert und ab und zu selber einen Ruhetag einlegt(aus Zeitmangel). Nicht die Einheit auslassen sondern einfach einen Ruhetag einlegen, somit würde sich das ganze dann halt um 1 Tag verschieben. Habe dann aber irgendwie immer das Gefühl, das dann gleich mein ganzer Fortschritt weg wäre, wenn ich mal einen Tag mehr pausiere....

  1. Habe ich mich jetzt entschlossen, nicht mehr den 16;45 Plan zu nehmen sondern auf den 5km unter 18min Plan umzusteigen. Der Plan an sich ist eigentlich laufbar für mich(außer die Intervalltrainings sind zu schwer für mich, da habe ich mir auch glaube ich was zugezogen, so ein leichtes ziehen in der linken Wade. Kennt ihr das?) Darum steige ich um und 18;00min sind auch eher schaffbar und immer noch eine gute Zeit auf 5 km wie ich finde :) Den meine Bestzeit liegt bei 19;04 auf 5 km.

Macht das jetzt was aus, wenn ich einfach mittendrin einsteige? Hab die anderen Einheiten halt mit dem 16;45 plan gelaufen.

Und wisst ihr,was das ziehen in meiner Wade sein könnte?

Wie wärmt ihr euch richten auf, um sowas vorzubeugen? Also auch andere Sachen wie dehen?

Mfg

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mikkey, 10

Der Sinn eines Trainingsplans ist nicht, sich stur an dessen Vorgaben zu halten, sondern den intelligent zu realisieren.

Ich kenne niemanden, der genug Zeit hat, so einen Plan minutengenau durchzuführen.

Führe Dir also Deinen Plan zu Gemüte und verinnerliche den dahinter steckenden Sinn. Der Plan enthält Ruhetage (vermutlich 2 oder 3 pro Woche). Wenn Du eine TE zeitlich nicht schaffst, rückst Du halt einen Ruhetag an diese Stelle und läufst die TE an einem anderen Tag.

Das einzige, was Du unbedingt einhalten musst, sind Ruhetage nach langen Läufen (wenn die im Plan denn vorkommen). Die meisten anderen Einheiten kann man auch an aufeinanderfolgenden Tagen machen.

Ach ja...

Dehnen ist für nach dem Lauf. Wenn Du kalte Muskeln dehnst, kannst Du einiges kaputt machen.

Aufwärmen: Langsam einlaufen, Lauf-ABC, Hampelmänner ...

Kommentar von martines1996 ,

Aber wenn man sich genug aufgewärmt hat , dann sollte man sich vor dem Lauf dehen, denn dann ist die Muskulatur ja bereits warm?

Hab mir das ABC Aufwärmprogramm angesehen. Wie lange und wie viele Übungen sollte man davon machen und was sollte man nach dem Lauf außer dehen machen? Auslaufen?

Mfg

Kommentar von Mikkey ,

Wenn der Trainingsplan gut ist, gibt der Dir das Ein- und Auslaufen bei intensiven TE vor. Ansonsten musst Du das selbst hinzufügen.

Der Sinn des Dehnens ist, die Verkürzung der Muskeln zu verhindern bzw. zu reduzieren. Was man dabei machen sollte, ist z.B. hier gut beschrieben:

http://www.laufexperten.de/laufen-mit-lex/training-und-wettkampf/dehnen.html

Da 5km kein Sprint sind, erübrigt sich das Dehnen vor dem Laufen.

Das Lauf-ABC ist zu umfangreich, um es jedes mal vollständig durchzuführen. Einige Übungen können auch nicht kalt angefangen werden. Es empfiehlt sich, eine oder zwei davon an das normale Aufwärmprogramm anzuhängen.

Antwort
von Hallemachallema, 2

Nein, es ist nicht, schlimm, mal einen Tag zu verschieben, das wirkt sich kaum aus.

Das Ziehen in der Wade kann tausend Gründe haben - Muskelkater, Achillessehnenreizung (bedenke, dass die Achillessehne bis hoch zu den Zwillingswadenmuskeln geht, also die Hälfte der Wade ausmacht), eine Überdehnung etc. Wenn es nicht von selber weggeht, frag einfach nochmal im Forum.

Und natürlich kannst du auf den anderen Plan umsteigen. Es wäre sogar zwingend notwenig, wenn dich der bisherige überfordert hat. Nimm einfach die Trainingserfolge, die du mit em bisherigen gemacht hast, und tu so, als hättest du sie von dem leichteren Plan und als hättest du schon immer mit dem trainiert.

Antwort
von Pianoforte79, 6

Dein Körper braucht zwischen dem Training zeit um zu regenerieren

2 bis 3 Tage die Woche solltest du dich auf jeden Fall ausruhen.

Die Beinmuskulatur immer vor und nach dem Laufen dehnen um Muskelkater und Gelenkschmerzen zu vermeiden und immer auf dem Mittelfuß laufen.

Antwort
von Vierjahreszeit, 7

Ich habe den Eindruck als ob du deinen Körper wie eine Maschine betrachtest, die man nach Bedarf "aktiviert". Übe dich in Geduld, achte auf die Zeichen deines Körpers wie Schmerz, Ziehen, Druck usw. Berücksichtige, dass er erst auf Temperatur gekommen sein muss, um optimale Leistung bringen zu können. Hierzu gehören auch Pausen. Achte nicht auf das Geschwätz Anderer. Diese sind nicht für deine Gesundheit verantwortlich. Trainiere mit 50-75% deiner Leistungsfähigkeit und versuche in Wettkämpfen die Grenze auszuloten. Nur durch die Erfahrung wirst du dich entwickeln. Außerdem hast du dort die Möglichkeit dich mit Anderen zu vergleichen. Solltest du mit deinen Ergebnissen unzufrieden sein, versuche die Anzahl der Trainingseinheiten zu erhöhen, damit sich dein Körper an die höhere Belastung gewöhnt. Achte außerdem auf Laufstil und Atemtechnik, damit du mit möglichst wenig Einsatz so viel wie möglich Leistung erbringst. Dann: Viel Erfolg! - Und kein Krampf - sondern Freude/Spaß an der Leistung. Der Rest kommt dann von selbst.

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