Frage von xomelaniexo, 67

Lange Krankschreibung wegen meiner Psyche?

Hallo Community. Ich wäre echt dankbar wenn ihr euch alles durchlesen würdet und mir einen Rat geben könntet. ( ich habe eine soziale Phobie und psychosomatische Schmerzen) Ich bin nun schon seit ungefähr 4 Wochen krank geschrieben (ja ich weiss was für Auswirkungen das für die Versetzung hat) letzte Woche stand der Termin an bei meiner Psychiaterin ich habe ihr wirklich alles über mich erzählt und wie ich mich fühle jedoch habe ich mich von ihr kein bisschen verstanden gefühlt. Das Gespräch ging mindestens 10 Minuten lang und ich hatte eher nur das Gefühl sie hat einfach versucht schnell zu machen und mir nicht richtig zugehört.. natürlich bei so einer Arbeit versteh ich ja auch, dass sie nicht viel Zeit oder sonstiges hat. Aber dennoch habe ich ihr alles erzählt wies mir ergeht und nicht mal Lösungswege oder sonst was hat sie vorgeschlagen mir wenigstens etwas die Angst zu nehmen zur Schule zu gehen für mich hat das Gespräch leider überhaupt nichts gebracht und ich habe 2 Wochen auf diesen Termin gewartet. Ich bin jetzt 2x zu meiner Ärztin gegangen um mich krankschreiben zu lassen und da es mir einfach nicht 1 kleines bisschen besser geht, wollte ich fragen würde sie mich krankschreiben oder denkt ihr es würde ihr jetzt reichen und sie schickt mich in ein Krankenhaus würde das gehen auch wenn ich das nicht wolle? Ich sag dazu: Ich ziehe dieses Wochenende um und gehe auf eine neue Schule wo es mir zu 100% besser gehen würde.. ja natürlich das kann nur meine Ärztin entscheiden bla bla. Aber habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und würdet sie mit mir teilen?

Antwort
von Silverakua, 57

Ein guter arzt und therapeut nimmt sich zeit..dass du dich bei ihr nicht gut aufgehoben fühlst,ist ein zeichen dass du eine andere ärztin aufsuchen solltest...und ich würde dir auch eine richtige therapie empfehlen.medis sind nur zur unterstützung gedacht,sie bearbeiten das eigentliche problem nicht.die psychotherapeuten sind ja in erster linie für die medikation und krankenmeldungen da,aber auch die sollten sich zeit nehmen,sich zumindest ein genaues bild machen zu können.meine psychotherapeutin ist auch so..hat mich genervt aber ich hab nie was unternommen..fühlte mich auch nicht so recht verstanden.dann habe ich eine richtige therapie begonnen und meine therapeutin stellte fest,dass meine ärztin,die mich seit jahren kennt,fehldiagnostiziert hat.die medis helfen bei beiden diagnosen gut,jedoch ist der therapieverlauf ein ganz anderer,als der,den ich bei der diagnose meiner ärztin in einer therapie gehabt hätte...und dieser hätte mehr schaden angerichtet als geholfen...das hat mich nun endgültig davon überzeugt,die ärztin zu wechseln und ich ärgere mich nicht früher auf mein gefühl gehört zu haben....

Antwort
von ThePsilosopher, 67

Ich war über 5 Jahre in ambulanter, währenddessen 2 mal für 9 und einmal für etwa 12 Wochen in staionärer Behandlung und weiß immer noch nicht so Recht, ob es mir jetzt geholfen hat oder nicht. Eine Therapie braucht aber grundsätzlich Zeit, bis sie irgendwas bringt. 10 Minuten? 20 Minuten? Sogar 10 Stunden sind nichts. Auch wenn du Menschen jahrelang kennst, es kommen immer neue Seiten und Dinge an dir und ihnen zum Vorschein, die wichtig für das beiderseitige Verständnis und Vertrauen sind.

Expertenantwort
von bodyguardOO7, Community-Experte für Arzt, Körper, Schmerzen, 48

Soziale Phobie gehört zu den Angststörungen - und psychosomatische Beschwerden sind eine Folge davon - aber alles kein Problem wenn Du die biochemischen Zusammenhänge des Körpers kennst. Dazu kannst Du mal hier in meine Antwort schauen.

https://www.gutefrage.net/frage/stechen-im-herz-14#answer103332304

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