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Landet man wirklich im 'Armenhaus', wenn man nicht zusätzlich zur Rente spart?

gefragt von jennybluesjennyblues am 24.11.2007 um 22:26 Uhr

Bei mir ist einfach nichts übrig, um zusätzlich zu sparen. Freunde prophezeien mir nun ein übles Ende im Alter- wird das wirklich so sein? Haben denn sonst alle Leute Geld übrig, um zu sparen? Ich bin Mitte Dreißig und allmählich wird das Thema eben ein Thema...


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HerrLich
beantwortet von HerrLich am 24. November 2007 22:34
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Ein Armenhaus wird es nicht geben. Es ist bekannt, dass für Deine Altersgruppe die gesetzliche Rente nicht ausreicht. Ich kann nicht beurteilen, ob bei Dir wirklich nichts übrigbleibt vom Einkommen. Wenn Du geförderte Sparformen nimmst, musst Du ja nicht alles allein tragen.

Kommentar von Bruno am 24. November 2007 22:49

Griechenland wird auch nicht billiger.

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 24. November 2007 22:57

Ich will ja auch nach Spanien ;-)

Kommentar von Bruno am 24. November 2007 23:23

Oh weia, da rasen wildgewordene Stiere durch die Gassen. Na, dann wirds kurzes Vergnuegen und die Kohle reicht. *gg


Indy72
beantwortet von Indy72 am 24. November 2007 22:32
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Auf die staatliche Rente kannst du dich nicht verlassen, zumindest nicht auf deren Höhe. Für Leute, die ihren Lebensabend in Deutschland verbribgen wollen ist die Riesterrente eine sinvolle Sache.


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 24. November 2007 22:36
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Nein, Du kommst nicht ins Armenhaus. Für Armenhäuser ist kein Geld da.

Für Deinen Lebensabend wirst Du selbst sorgen müssen.

Kommentar von Bruno am 25. November 2007 03:28

Brutal wie Superantwort, Kurzfilm Realitaet, schaudernd Wirklichkeit.


anonym
beantwortet von Gabixxx am 24. November 2007 22:35
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Es kommt wahrscheinlich auch drauf an, was man persönlich als Armenhaus bezeichnet. Ich bin mir sicher, daß hier niemand verhungern oder erfrieren wird, wenn er sich nach den Regeln der deutschen Gesellschaft verhält. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, daß man ohne eine Zusatzsicherung seine Zeit als Rentner nicht mehr auf dem gleichen Standard verbringen kann wie seine berufstätige Zeit. Ich bin allerdings auch äußerst skeptisch gegenüber den angebotenen Systemen eine Zusatzrente betreffend. Mein Resumee: Es wird zu Recht auf eine kommende Problematik hingewiesen, doch viele verdienen durch ungerechtfertigte Panikmache mit Anlagemöglichkeiten, die nur die Anbieter gut verdienen lassen. Anstelle im Jahr zum Dritten mal in Urlaub zu fliegen oder die neuesten Klamotten zu tragen oder alle zwei Jahre ein neues Auto zu kaufen würde ich versuchen, etwas in bleibende Werte zu investieren.

Kommentar von Bruno am 24. November 2007 22:41

Was sind bleibende Werte ? Die Amerikaner, die Schweizer, auch Deutsche vertrauten Immobilien. Und, was passiert. Vorbei die Wertsteigerung. Sogar sinkende Preise. Bleibender Wert ist eine private Versicherung auf Kapital oder Rentenbasis. Bei einem grossen Versicherer nach Moeglichkeien fragen.

Kommentar von Gabixxx am 24. November 2007 22:49

Eine kleine Immobilie zur Eigenversorgung mit geringen Grundkosten sichert zumindest den Wohnsitz, das ist etwas anderes als die Spekulation mit Immobilien. Wobei ich die Finger von Eigentumswohnungen lassen würde, da weiß man nie, was die Eigentümergemeinschaft beschließt und ob man sich das dann leisten kann. Oder idiotensichere Bundesanleihen. Bringen zwar wenig Rendite, lösen sich aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht in Nichts auf. Also wir haben ein Häuschen mit relativ geringen Fixkosten und solange wir verdienen, rüsten wir es soweit als möglich noch zu einer energie- und somit kostensparenden Variante auf.

Kommentar von 34afbe25c789e3aa453062f0e58e22besmalljustii am 25. November 2007 01:02

Eine private Renten- oder Kapitalversicherung ist ein Verbrechen am Sparer und als Geldwert außerdem Inflationsgefaehrdet.

Kaufkraftverlust droht!!! statt bleibender Sicherheit.

Darueber hinaus fressen hohe Kosten einen Grossteil der Sparbeitraege auf.

Außerdem zahlt ein Grossteil der Versicherungen derzeit keine oder kaum Überschuesse (Verzinsung).

Wer bitte will zu hohen Kosten anlegen, wenn er dafuer keine Zinsen bekommt?

Kommentar von Bruno am 25. November 2007 02:34

Also mit dem Wort Verbrechen wuerde ich an Deiner Stelle raten, etwas vorsichtiger umzugehen. Die Zinsen bestimmt der Markt. Soll ich weinen, vor 15 Jahren gaben mir die Griechen noch 20 ja, zwanzig Prozent auf mein Sparbuch. Norbert Bluem der Rentengutredner, ein Verbrecher ? Also, maessige Dich bitte. Haettet ihr Schroeder fuer eine gewaltige, nicht kleinliche Rentenform untertuetzt, ihr waert alle gluecklicher.


anonym
beantwortet von oldbag1 am 24. November 2007 22:39
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Deinem Profil nach hast du noch ca. 30 Arbeitsjahre vor dir. Das wäre schon mal ein Grund, nicht so schwarz zu sehen. Vielleicht finden ja zukünftige Regierungen wieder zu einer Politik sozialen Marktwirtschaft zurück, wo sozial und Marktwirtschaft wieder gleichrangig sind. Ansonsten rate ich, eine Riester Rente und sei es nur mit einem monatlichen Minimalbetrag abzuschließen, schon um der staatlichen Zulagen willen. Meine Tochter hat gerade angefangen zu studieren und hat nebenbei einen Job. Von diesem Einkommen zahlt sie monatlich 5€ in die RR ein. Ich finde, das ist eine gute Idee.



Qetan
beantwortet von Qetan am 24. November 2007 22:40
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Wenn Du im Alter noch einigermaßen mit Deiner Rente auskommen willst und Dir vielleicht auch noch hier und da mal etwas leisten möchtest, kommst Du um die private Vorsorge nicht drumrum.


anonym
beantwortet von dermaxel am 24. November 2007 22:42
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Hallo Jenny, ich kann jedem jungen Menschen nur raten,etwas zur eigenen Rentenvorsorge anzusparen. Der Staat gibt einige Anreize. Je älter man ist, desto mehr Prozente mußt du zum Rentenausgleich dann zuzahlen.Ja man spricht von Altersarmut. Du kennst aber die Politik des Staates und weißt...es kann sich vieles ändern bis zur Rente. Man könnte darüber stundenlang diskutieren. Eins ist aber realistisch. Es müssen schon heute mehr junge Menschen die Rente der Älteren erarbeiten, weil die Rentenkassen leer sind. Ist dein Arbeitsplatz sicher? Welche Prioritäten hast du dir in deinem Lben gesetzt, was möchtest du erreichen? 10,00euro monatlich wären schon ein Anfang ;o)


anonym
beantwortet von Bruno am 24. November 2007 22:48
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Es sieht fuer Deutschland wahrlich nicht gut aus. Noetig waere eine "richtige" Rentenreform. Kenne persoenlich das System Schweiz. Sehr sozial. Reich bezahlt viel und bekommtam Ende das Gleiche, wie der, der nur wenig einbezahlt hat. Scheint auch fuer die Zukunft gut abgesichert System, wird laufend durch die Regierung angepasst. Wurde unter Regierung Schroeder diskutiert, fand keine Mehrheit, wie so vieles, das noch immer ungeloest in den Schubladen doest. Erinnere:Steuererklaerung auf Bierdeckel.


abacus111
beantwortet von abacus111 am 24. November 2007 22:49
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jau ich habe mit 62 jahren gerade den bescheid bekommen - stolze 124.- € rente na denn man prost

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 24. November 2007 22:54

Hast nicht viel eingezahlt, dann. Hoffentlich nicht Dein einziges Einkommen.

Kommentar von 93a45bf028f798d8b3dd6dd3c4127f8fsmallcmk7145 am 24. November 2007 23:53

das ist zwar keine wirkliche antwort auf die frage, lässt mich aber wiederum nach dem zeitraum fragen, für den du 124 euro avisiert bekommen hast

Kommentar von E9a977ab2bb9e334e9f0ac05ba1f0802smallabacus111 am 25. November 2007 00:25

wenn man 32 jahre selbstständig war und nie geklebt hat, kein wunder, macht aber nix. viele meiner bekannten sind jünger gestorben. zur not gibt es noch raub, diebstahl, betrug, fahren ohne führerschein und dadurch eine rundumversorgung vom staat - und- das finanzamt, was mich hingerichtet hat - kriegt NIX

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 25. November 2007 00:35

Genau, und wie man das macht, das stellst Du hier als Frage ein ;-) Alles Gute.

Kommentar von E9a977ab2bb9e334e9f0ac05ba1f0802smallabacus111 am 25. November 2007 00:47

quatsch, wäre ja die überdenkung der ende der lösung (jetzt mach nicht auf 1938) mit 78 jahren, bis dahin komm ich mit meinem brain auch alleine klar - VERSTANDEN

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 25. November 2007 00:55

SEHR FREUNDLICH - WAS DEIN 1938 SOLL? KEINE AHNUNG - Sorry, dass ich Dir alles Gute gewünscht habe.

Kommentar von Bruno am 25. November 2007 03:09

Der ist reif. Wann wird er abgeholt ? und auch bei GF suspendiert. Bitte. Support. Nicht abwarten. Auf was ? Tschuess, bis wieder normal.

Kommentar von E9a977ab2bb9e334e9f0ac05ba1f0802smallabacus111 am 26. November 2007 03:10

was soll der dumme spruch ich habe risikoreich gelebt, nicht geklebt, meine altersversorgungsversicherung vorzeitig aufgelöst, weil ich geld brauchte um arbeitsplätze zu schaffen, hat für 3 jahre geklapptund ist dann in die hose gegangen. unternehmerrisiko. schnauze aufreissen als beamter oder mit einem (fast) sicheren arbeitsplatz kann jeder. hoffentlich arbeitest du nicht bei KARMAN

Kommentar von support am 26. November 2007 13:52

Lieber Nikolaus Schäfer, verschiedene Ansichten wird es hier immer geben. Damit ihr Euch aber nicht unnötig 'hochschaukelt' wäre ein respektvoller und freundlicher Umgang angebracht. Bitte achte doch in Zukunft auf Deine Ton, Deine Beiträge werden sonst gelöscht. Vielen Dank für Dein Verständnis und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support


cmk7145
beantwortet von cmk7145 am 24. November 2007 23:58
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sicher landet man dort schon deshalb nicht, weil es das nicht gibt;
riester ist sicher ein guter tipp wegen der staatlichen zuschüsse; und dann empfehle ich noch den satz "Bei mir ist einfach nichts übrig, um zusätzlich zu sparen." höchst selbstkritisch zu prüfen


justii
beantwortet von justii am 25. November 2007 01:08
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Wer wenig verdient und damit wenig in die gesetzliche Rente einbezahlt, hat große Chancen, spaeter unter die Grundsicherung zu fallen.

Riester rentiert sich aber nicht fuer spaetere Grundsicherungskandidaten (siehe Plusminus) und nicht fuer Besserverdiener. Der Tipp ist also fuer die Katz.

Gruss justii


anonym
beantwortet von Jesaja4817 am 25. November 2007 06:59
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Droht Arbeitnehmern ohne private Altersvorsorge die Altersarmut? Basierend auf einer Studie, die in diesen Tagen herausgegeben worden ist, findet man Informationen auf der Webseite: http://www.mabama.com/rente/ohne-private-altersvorsorge-rentenvorsorge-droht-arb...


ratpacker
beantwortet von ratpacker am 25. November 2007 09:14
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überleg mal, du kriegst deine staatliche mini-rente und sollst davon miete zahlen und was zu beissen brauchste auch noch! die beste vorsorge ist eigentum. jeder bezahlt in seinem leben eine wohnung, entweder seine eigene, oder die seines vermieters...


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 25. November 2007 10:49
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Abgesehen davon, dass es Armenhäuser heute nicht mehr gibt:

  • Die "staatliche" Rente ist auch nach einem vollen Arbeitsleben eher kümmerlich.

  • In den kommenden Jahren wird die erzielbare Rente eher noch mickriger werden, als sie das heute schon ist wegen der demographischen Entwicklung.

  • Wenn Du heute nichts über hast für eine private Vorsorge, dann verdienst Du offensichtlich sehr wenig, zahlst also auch wenig Beitrag und Deine Rente wird besonders kümmerlich ausfallen.

  • Schlimmstenfalls wird Deine Rente vom Staat auf Sozialhilfeniveau aufgestockt - sicher keine sehr erfreuliche Aussicht.


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