mcgegner am 24.06.2008 um 19:10 Uhr
Die Möglichkeit der Herstellung flüssiger Produkte aus Kohle wurde bereits 1913 von Prof. Dr. Friedrich-Carl-Rudolf Bergius (1884-1949) experimentell nachgewiesen. 1926 gab es eine Großversuchsanlage zur Erzeugung von Benzin aus Braunkohle in Leuna. Ein weiterer Durchbruch bei der Braunkohlehydrierung gelang 1932 durch Einsatz von Molybdänoxid als Katalysator. Die Leuna-Werke vertrieben danach ihr Benzin über ein eigenes Tankstellen-Netz.
Frage: Warum reaktiviert man nicht die Herstellung von Treibstoffen aus den landeseigenen reichlichen Kohlevorräten und machen damit Deutschland unabhängiger von Erdölimporten?

Hallo mcgegner,
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Je länger die Kohle im Boden bleibt um so besser für Deutschland. dajene um so wertvoller wird. Im moment ist das Fördern von Kohle bei uns einfach zu teuer. Bedenke,es ist billiger die Kohle in China abzubauen über den Halben Erdball zu verschiffen als es hier abzubauen... Es ist alles eine Frage von Nutzen und Kosten.

weil die Förderung der Kohle und deren Bearbeitung erstmal wesentlich teurer wäre als Öl und das Thema Umweltschutz ein ganz wichtiges ist..
wer mal in der Nähe von Leuna, Buna gewohnt und gearbeitet hat, weis, was ich meine

Das ist noch nicht preiswert genug um gegen das Öl mithalten zu können.