LAN zugriff auf den Router durch Mieter verboten, ist das erlaubt?

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8 Antworten

Da es sein Router ist darf er natürlich entscheiden, ob du LAN-Kabel verwenden darfst

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Ich wohne in einer WG in der durch den Vermieter gegen eine Pauschale das Internet gestellt wird.

Wenn in den Vertragsbedingungen steht, dass nur WLAN genutzt werden darf, dann ist das eben so. Oder was genau wurde vereinbart? Dass hier nicht jeder ein LAN-Kabel quer durch die Wohnung in sein Zimmer legen darf, dürfte sich wohl von selbst verstehen.

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Kommentar von klonkrieger43
01.06.2016, 09:46

der vermieter wohnt nicht in der wohnung und der router steht zentral. das kabel lässt sich ohne probleme so verlegen, dass es niemanden behindert. Außerdem ist es nicht vertraglich geregelt sondern über einen Aushang, der jederzeit geändert werden könnte also auch nachträglich, das ist meines Wissens nach rechtlich mehr als nur fragwürdig.

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Ich denke hier geht um eine kleine Feinheiten in der Vertragsgestaltung. Deinen Beiträgen habe ich entnommen, dass lediglich das Internet gestellt wird. Wie der Vermieter dies nun macht, ist ihm selbst überlassen. In deinem Fall stellt er es über W-Lan zur Verfügung.

Schließt dagegen die Abmachung die allg. Nutzung des Routers mit ein, dass darf selbstverständlich auch der Router mit einem Kabel benutzt werden. Aber: Der Vermieter darf natürlich wenn er einen berechtigen Grund nachweisen kann auch diese Vertragsgestaltung entsprechend anpassen. Auch einseitig. 

Ich würde überdenken ob sich der etwaige Stress lohnt. Gibt ja auch keine weiteren Infos über die vertraglichen Vereinbarungen. Wundere mich pers. z.B., dass der Vermieter da anscheinend jederzeit in der Wohnung rumläuft. Bestimmte Konstellationen der Vertragsgestaltung könnten am Ende auch sehr schnell zu deinem Auszug führen.. Also Obacht!

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Vermutlich wurde Dir im Mietvertrag Internet zugesagt. Dafür zahlst Du eine Pauschale.

Auf welche Art nun dafür gesorgt wird, dass Du aufgrund dieser Pauschale Internet-Zugang hast, ist allein Sache des Vermieters. Wenn er Internet-Nutzung über seinen Router per W-LAN gestattet, hat er seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllt. Wenn er darüber hinaus das Einstecken eines LAN-Kabels verbietet, ist das ebenfalls seine Sache. Ob das nun dem Router was macht, in die Konfiguration eingreift oder nicht oder welche Gründe sonst noch bestehen, darüber muss er sich mit Dir nicht auseinander setzen.

Es braucht dafür auch keine W-LAN-/LAN-Paragraphen. Es ist sein Router und er bestimmt, wer den Router anfassen darf oder was einstecken darf und wer nicht.

Ich vermute, er wird gute Gründe dafür haben und Du musst Dich damit abfinden.

Falls Dir das Internet für die Pauschale, die Du zahlst, nicht gut genug ist, musst Du ggf. die Situationen mit Problemen notieren und möglichst genau beschreiben, sodass er notfalls mit technischen Maßnahmen das verbessern kann. Beispielsweise mit zusätzlichen Access-Points, Signalverstärker u. ä.

Falls die technische Überprüfung aber ergibt, dass überall in der Wohnung zu jeder Zeit und ohne Unterbrechung der Funk ordentlich arbeitet, könntest Du noch Deinen Empfang verbessern. Vielleicht liegt es an Deinem Gerät, wenn die W-LAN-Verbindung nicht zuverlässig funktioniert.

Falls das alles nichts hilft, musst Du ggf. deswegen eine andere Wohnung suchen oder einen eigenen Anschluss legen lassen.

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Lan-Kabel einstecken ist doch keine Manipulation

wie kann da ein Zugang eingeschränkt sein?

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Kommentar von klonkrieger43
01.06.2016, 09:49

doch ist es seiner Meinung nach, er hat mein Kabel ausgesteckt vor meine Tür gelegt und mich verwarnt.

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Natürlich kann der Vermieter verbieten, was an dem Router zu machen. Das ist sogar ziemlich vernünftig.

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Kommentar von klonkrieger43
01.06.2016, 09:49

nein ist es nicht. Der Vermieter kann z.B. nicht verbieten, dass man in seiner Wohnung das W-LAN aktviert nur weil er angst vor elektro smog hat. Nur zu meinem speziellen Fall weiß ich eben nicht die rechtliche Grundlage.

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Ich weiß nicht, worüber Du dir Gedanken machst.Wie schon geschrieben, gehört der Router dem Vermieter, und er kann bestimmen, wie er genutzt wird. Wenn Du gegen das LAN-Verbot per Aushang angehst, musst Du damit rechnen, dass er Dir den "Vertrag" kündigt. Und dann hast Du gar nichts.

Unabhängig davon verstehe ich Deine Aufregung nicht. Streit mit einem Vermieter wegen eines Kabels? Das kann nicht Dein Ernst sein.

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Kommentar von klonkrieger43
01.06.2016, 10:02

doch ist es, da WLAN gegenüber einer LAN verbindung eindeutig im Nachteil ist und zudem das WLAN hier immer wieder Störungen hat, was Videos VoIP oder alles was dauerhafte verbindungen benötigt praktisch ausschließt.

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Naja, wenn du jemanden dein Fahrrad leihst, dann willst du ja auch nicht, dass derjenige dann dran rumschraubt, oder?

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Kommentar von klonkrieger43
01.06.2016, 09:51

Und wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht merkt man, dass sie unterschieldich schmecken, oder?

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