Demnächst wird unser Haus fertig und wir sind nun dabei einen passenden Laminat (oder auch Parkett) auszusuchen. Eigentlich kam es uns in den Sinn den Boden pro Ebene komplett zu verlegen sprich übergangslos zu verlegen, sodass man keine Schwellen zwischen den einzelnen Räumen, sondern eine Fläche vor sich sieht. Obwohl wir das schön des öfteren in der Praxis gesehen haben, hat uns letztens ein "Fachmann" davon abgeraten, da er meinte, man könnte Probleme bekommen, weil der Boden ja schwimmend verlegt würde und so könnte es zu Problemen (z.B bei den Türstöcken) kommen. Laut seiner Aussage wären dann hässliche Fugen zu sehen, weil der boden nicht so zusammenhält.
Hat jemand Erfahrung damit

Mir wurde nur mal gesagt, dass die Schwellen an den Türen Zugluft verhindern und schalldämmend wirken und daher von Vorteil seien.

Ich bin Parkett- und Bodenleger, kann dzu so viel sagen, daß es fachlich richtig wäre jedes Zimmer duch Übergangsschienen abzutrennen, da sich jeder schwimmende Bodenbelag bewegt. Gerade an den Türstocken passiert es sonst, daß der Boden auf einmal ansteht und sich wölbt. Ich schreibe extra ´es kann sein´, muß aber nicht. Ein Tipp wäre die Türstöcke auszusägen, so daß der Boden darunter Platz zum bewegen hat. Bei Flächen von über 80qm müsse auch Dehnungsfugen eingebeut werden. Also komplette Stockwerke durchlegen birgt immer ein Risiko, was ihr macht müßt ihr selber entscheiden, hoffe ich konnte ein wenig helfen, viel Glück.

Ich habe das in der Praxis nur einmal gesehen und finde es klasse! Probleme hatte nur derjenige der das verlegen musste, da die Schnippelei ein wenig aufwändiger ist.
Gegen Zugluft und Schall könnte man sich eine absenkbare Bodendichtung in die Tür einfräsen oder aufschrauben lassen. Dagegen ist die Schwelle nicht das einzige Mittel.