Frage von 19Larachen94, 19

Laktoseunverträglichkeit, Kautabletten?

Seit mehreren Jahren leide ich darunter, versuche es zu meiden. Wer es aber kennt, weiß wie schwierig es ist. Ich nehme dafür Tabletten ein. Zuerst habe ich es mit den ganz normalen versucht, denen aus dieser "TicTac"-Packung. Jedoch hielt der Erfolg nur kurze Zeit. Ich habe die FCC erhöht - half ebenso wenig. Jetzt bin ich auf Kautabletten von Tilactamed umgestiegen. Ein Traum! - Bis zu 3 Stunden... Dann verabschiedet sich die Wirkung. Die Tabletten haben 2.000 FCC was eindeutig zu wenig ist. Ich habe schon nach anderen Kautabletten gesucht mit mehr FCC und bin erfolglos geblieben. Kennt sich da jemand genauer aus und kann mir weiter helfen? Ich weiß es gibt noch Kapseln, Pulver etc., dass möchte ich aber nicht. Ich hätte gerne Kautabletten mit mehr Stärke!

Danke im voraus!

Antwort
von DorisPaas, 5

Hallo Lara,

das mit der Langzeitwirkung ist aus meiner Sicht eher ein "an-der-Nase-Herumführen", denn alle Laktase-Präparate wirken so lange, wie die Speisen im Magen sind. Und 2000 FCC-Einheiten sind, wie du selbst sagst, definitiv zu wenig und ein Anachronismus.

Wenn du ein gutes - und vor allem preiswertes Präparat haben willst, schau auf der Website der Laktasekampagne nach ( www.laktasekampagne.de ). Dort gibt es Pulver (für zu Hause ideal) und Kautabletten (für unterwegs). Im Gegensatz zu den meisten anderen Produkten enthalten diese keine fragwürdigen Hilfs- und Zusatzstoffe. Ich denke, das sind die empfehlenswertesten.

Wenn du magst, kannst du dir hier einige (persönliche) Produkt-Tests anschauen: http://www.dorispaas.de/praeparatetest

Viele Grüße, Doris

Kommentar von 19Larachen94 ,

Danke für deine Antwort! Ich werde mich einmal schlau lesen. 

Ich glaube jedoch nicht, dass die Präparate solange wirken bis die Nahrung aus dem Magen verschwunden ist. Denn zu einem haben alle Medikamente eine bestimmte Wirkzeit und zum anderen haben bei der erworbenen Intoleranz die Zotten des Dünndarms etwas damit zu tun. 

Kommentar von DorisPaas ,

Es ist richtig, dass die Zotten der Dünndarmschleimhaut "etwas damit zu tun haben" - nämlich, dass dort die erforderlichen Enzyme und Transportproteine gebildet werden. Wenn aus verschiedenen Gründen diese Produktion nicht oder  nicht ausreichend funktioniert, sollte man unverträgliche Nahrungsmittel meiden bzw. minimieren. Alternativ kann man die Enzyme durch industrielle Präparate ersetzen. Bei der Laktase sind es die Mittel, die die sogenannte saure Laktase enthalten, die leider ihr Wirkoptimum im Magen hat. Dort wirkt sie halt solange, wie der Speisebrei im sauren Milieu des Magens ist. Im neutralen Milieu des Dünndarms wirkt sie kaum noch - unabhängig davon, in welchem Zustand die Darmschleimhaut ist.

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