
Eigentlich sagt der Volksmund ja „Lakritz macht spitz“.
Die gegenteilige Befürchtung ist erst im vergangenen Jahr wieder wissenschaftlich untersucht worden.
Die iranischen Forscher um Mahmoud Mosaddegh konnten frühere Studien bestätigen, nach denen der Genuss von Lakritz den Spiegel des männlichen Hormons Testosteron signifikant senkt.
Vermutet wird ein Zusammenspiel des Wirkstoffs Glycyrrhizin mit einem körpereigenen Enzym, das an der Testosteronproduktion beteiligt ist.
Ist allerdings vollständig reversibel d.h.: der Hormonspiegel bleibt nicht so.
Ausserdem ist der Zusammenhang zwischen Testosteron und Potenz nicht geklärt.
Schwarze Leckerei: Doch wie gesund ist Lakritze wirklich?
Ob Schnecken, Stangen oder Pfoten: Lakritze schmeckt lecker-würzig, aber ist es auch gesund? Nein, meint der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Das Naschen von zu viel Lakritze könne zu Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen führen und bringt den Mineralstoffhaushalt des Körpers durcheinander. "Bereits 100 Gramm Lakritze, das entspricht sechs bis acht Lakritzschnecken täglich, können die Symptome hervorrufen", warnt Dr. Gerd Guido Hofmann vom BDI. Die schwarze Leckerei spaltet Gesundheitsexperten und Naschkatzen gleichermaßen: Manchen ist es zu salzig, andere schwören auf den herben Geschmack. Mal gilt es als gesunder Fettkiller, dann wiederum steht es im Verdacht impotent zu machen. Wann Lakritze wirklich gut tut und wie viel erlaubt ist. Kopiert: