Marieke2712 am 15.09.2009 um 14:09 Uhr
Hallo, ich bekam vor 10 Tagen eine Vollnarkose. Direkt nach dem Aufwachen bemerkte ich ein Kribbeln und ein Taubheitsgefühl in Kleinfinger und Ringefinger der linken Hand (dortr wurde die Infusione gelegt). Der informierte Anaestesist meine, das verginge wieder. Bis jetzt keine Besserung. Ich kann derzeit noch nicht zum Neurologen um das abklären zu lassen. Falls es sich um einen irreversiblen Schaden handel sollte, muss das Krankenhaus dann haften? Oder zählt das zu den Risiken für die man unterschreibt? Vielleicht haben wir hier ja entsprechende Fachleute unter uns. Vielen Dank!

Wahrscheinlich hat der Narkosearzt einen nerv erwischt beim setzen der Nadel.Das dauert zwar eine Weile,vergeht aber wieder.
Generell zählt so etwas zu den Risiken. Einzige Ausnahme: Du kannst nachweisen, dass der Anesthäsist grob fahrlässig gehandelt hat.... Aber das wird wohl problematisch weil in Dt. gilt in der Medizin noch immer das "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"-Prinzip
Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist bei der Lagerung der Ulnaris (Nerv im Ellenbogen) beeinträchtigt worden.
Kann wieder weggehen, hat bei mir Monate nach der OP gedauert und durch einen Zufall behoben.
Sprich mit deinem Hausarzt und wende dich an deine Krankenkasse. So würde ich es jedenfalls machen. :-)
Der Arzt war zu feige dir zu sagen, dass ein kleiner Fehler unterlaufen ist!!