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Lässt sich eine Lernbehinderung durch gezielte Frühförderung "später" wieder ausgleichen?

gefragt von patrizia2patrizia2 am 02.09.2008 um 23:00 Uhr

Auf der Suche diese Diagnose bei meinem Kind zu verstehen die Frage. Leider ist dieser Begriff, wie ich finde, schwammig.

Meine Sorge: In wie weit bleibt mein Kind "später" womöglich zurück, auch wenn es rechtzeitig gefördert wird? Kind ist 4,5 Jahre und zeigt durchaus stetig Fortschritte, ist aber wohl weiter zurück in manchem als Gleichaltrige. Wer hat denn ein Kind, wo auch eine solche Diagnose gestellt wurde?

Danke für Antworten!


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anonym
beantwortet von Lissa am 2. September 2008 23:05
3x
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Es kommt auf die Art der Lernbehinderung an.

Vieles lässt sich durch Förderung bessern.

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 2. September 2008 23:05

anonym
beantwortet von hochglanz am 2. September 2008 23:05
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Im Prinzip ja, kommt aber auf die Art der Lernbehinderung und der weiteren Fortschritte an. Aber: Zwingt oder erwartet keine Super-Schulabschlüsse, seit mit dem zufrieden, was das Kind aus eigenem Ermessewn erreichen kann - wir brauchen nicht nur Bänker, sondern auch Buffetthilfen :-)


DaSu81
beantwortet von DaSu81 am 2. September 2008 23:07
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Wenn dein Kind schon jetzt (auch noch eher) gut gefördert wird, dann können die Defizite sehr gut ausgelichen werden. Ich habe Erfahrung mit Legasthenikern (mein großer Bruder hat dies) und der Behinderung "Down-Syndrom" (mein kleiner Bruder). Beide "Defizite" fallen nicht mehr so ins Gewicht, wie es wahrscheinlich ohne rechzeitige Förderung gewesen wäre! Wirklich: früh fördern und die Fortschritte werden nicht lange auf sich warten lassen. Wenn jetzt nichts gemacht wird, wird es bestimmt nicht besser. Also: Fordern, fördern, fördern!

L.G. Da Su


pippi60
beantwortet von pippi60 am 2. September 2008 23:09
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Ich bin kein Fachmann. Aber eine Bekannte ist Lehrerin in einer Grundschule für Förderschüler gewesen (ca. 15 Jahre lang). Es gibt Kinder die schaffen den Wechsel in eine "normale" Schule. Ihr Paradebeispiel hat sogar Abitur gemacht. Ich würde das Kind in eine integrative Frühförderung geben. Und es auch zu Hause entsprechend fördern aber nie überfordern. Und bei fachlicher, spezieller Förderung kann Dein Kind alle Defizite bis zum Schulalter aufholen. Förderung heißt nicht: das Kind ist dumm sondern es braucht eine Förderung jetzt in diesem Lebensalter!


Sofaschalter
beantwortet von Sofaschalter am 2. September 2008 23:14
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Eine Lernbehinderung ist keine Krankheit, die sich heilen läßt. Nimm dein Kind an, wie es ist, lass dich nicht von Supermamas aus der Ruhe bringen. Dein Kind ist EINZIGARTIG. Viel Kraft bei deiner Aufgabe wünsch ich dir.



Qetan
beantwortet von Qetan am 2. September 2008 23:05
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Wenn die Therapie gut ist kann der Rückstand völlig ausgeglichen werden.


anonym
beantwortet von Lucille am 2. September 2008 23:08
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Hierzu muß man wissen um welchen Grad einer Lernbehinderung es sich handelt. Manche "verwachsen" sich mit der Zeit und das Kind entwickelt zwar etwas langsamer, holt das aber später wieder auf.


Tremor
beantwortet von Tremor am 2. September 2008 23:22
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Die Lernbehinderung ist nicht heilbar aber wenn Du gute Infos suchst, schau doch mal hier http://www.lernen-foerdern.de/positionen/schule.html


anonym
beantwortet von konkon am 2. September 2008 23:17
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ich höre es überall und immer wieder, unglaublich. Du kannst mich für Spinner halten, aber: Such gute Homöopath!!!! Nicht nur gute, sondern super gute. Ich kenne zu viel mit welche Kinder, meiner meinung nach Impfschaden haben. Und Leute, als Kind für behindert verurteilt sind trozdem später akadimischen Karriere gemacht haben. Informierst du bitte selber, nicht einfach nur Arzt hören!!!!


adoptivsinn
beantwortet von adoptivsinn am 3. September 2008 08:37
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Ganz wichtig: 1. Nimm den Druck raus!Freu Dich an Deinem Kind! 2. Kümmere Dich um Fördermöglichkeiten, bei denen Du wirklich das Gefühl hast, dass sie Dein Kind unterstützen. 3. Trage die Berichte der Ärzte(insbesondere die "schlechten" ;-) zusammen, um sie später FÜR Dein Kind verwenden zu können! a) entweder zur Auswahl der richtigen Schule für Dein Kind (wichtig ist, dass das Kind dort Erfolgserlebnisse haben kann, nicht dass es von Anfang an demotiviert wird!) oder b) um Dein Kind ein Jahr zurückstellen zu lassen. Das ist SEHR schwer, aber es bringt Kindern sooo viel. Manche brauchen auch einfach etwas länger, bis sie "lernbereit" sind.

Es gibt aber auch z.B. Sprachheilschulen, die eine Art "Vorklasse" haben. Dort kann man sein Kind einschulen und das oberste Ziel dieser Schulen ist es, das Kind wieder in die Regelschule einzugliedern, wenn es dazu bereit ist - Tolle Sache! So kann man z.B. sein Kind dort ein Jahr in die Vorklasse mit super Förderung gehen lassen und danach "ganz normal" in die 1. Klasse der Regelschule einschulen lassen.

Hol Dir Informationen und lass Dir von anderen Eltern keinen Streß machen!!!


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