Frage von DasWortgewand, 29

Lässt sich die Vorschusspflicht eines Auftraggebers auch noch nachträglich vom Auftragnehmer geltend machen?

Guten Tag! Lässt sich die Vorschusspflicht eines Auftraggebers auch noch nachträglich vom Auftragnehmer geltend machen? Ich bin selbstständiger Ghostwriter und habe mit einem Geschäftspartner ein Buchprojekt begonnen. Ich habe dort unentgeltlich viel Zeit investiert. An den zu erwartenden Bucheinnahmen soll ich prozentual beteiligt werden. Ich bin davon ausgegangen, dass wir gleichberechtigte Partner seien. Jetzt beharrt mein Partner darauf, dass er Auftraggeber sei und ich Aufrtragnehmer und seinen Anweisungen zu folgen hätte. Für den Fall würde ihm gerne für die bereits investierte Vorarbeit eine Vorschuss-Rechnung stellen. Geht das nachträglich noch?

Antwort
von Mignon4, 21

Stelle dir vor, du als Ghostwriter bekommst einen Auftrag aus dem Gebiet BWL und/oder Jura. Deine Arbeit umfaßt Vertragsrecht. Dafür mußt du eingehend recherchieren, da du keine umfassenden juristischen Kenntnisse hast, wie ich vermute.

Du solltest als guter Ghostwriter in der Lage sein, für dich selbst zu recherchieren, wie dein Fall juristisch zu beurteilen ist. Das würde dich als Ghostwriter glaubwürdig machen und qualifizieren. :-)))

Kommentar von DasWortgewand ,

Hallo, Mignon, zu deiner Information: Ich schreibe keine akademischen Arbeiten, sondern ganz normale Bücher. Deshalb habe ich in der Tat keine juristischen Kenntnisse. Und deshalb recherchiere ich ja auch – unter anderem hier.Im Gegensatz zu manchen Zwergdenkern muss ich täglich Geld verdienen und habe leider keine Zeit, mich noch nebenbei tief ins Arbeitsrecht einzuarbeiten. Ich hatte gehofft, dass sich hier vielleicht ein anderer Selbstständiger aufhält, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Ansonsten kann ich immer noch für viel Geld einen rechtsanwalt beauftragen. Bei dir sagt der Name wirklich alles. Wenn du keine ausgewachsene Antwort geben kannst, okay. Aber hör auf, andere Menschen als unqualifiziert abzukanzeln.

Kommentar von Mignon4 ,

Zu deiner Information: Mignon ist eine Romanfigur aus dem Bildungsroman "Wilhelm Meisters Lehrjahre" von Goethe.

http://www.xlibris.de/Autoren/Goethe/Kurzinhalt/Wilhelm%20Meisters%20Lehrjahre

Kommentar von DasWortgewand ,

Mag sein. »Mignon« bezeichnet aber auch alles, was klein und zwergenhaft ist, etwa Batterien der Mignon-Größe. Wikipedia. »Die Bezeichnung „Mignon“ kommt aus dem Französischen und bedeutet dort „niedlich“.« 

Kommentar von Mignon4 ,

Ich kenne den französischen Ursprung von Mignon und weiß inzwischen, dass der Name etwas mit Batterien zu tun hat. Davon erfuhr ich jedoch erst, nachdem ich mir den Nick zugelegt hatte. Aber egal, ist stehe trotzdem zu dem Nick... :-))

Ansonsten kann ich nur sagen: Wenn du meinst...., aber auch das ist egal... :-)))

Kommentar von DasWortgewand ,

Ja, alles egal. Hauptsache, wir haben Spaß. Ach, wie niedlich.

Hilft mir bei meiner Frage aber nicht weiter.

Dann suche ich eben mal in juristischen Foren. Dürfte ergiebiger sein.

Kommentar von Mignon4 ,

Du solltest deine Frage noch einmal einstellen und andere Stichworte wählen. Zum Beispiel: Vertragsrecht, Recht, Jura, Rechnung usw.

Dann wird deine Frage besser von den Leuten gefunden, die möglicherweise eine Antwort haben. Davon gibt es hier eine ganze Reihe.

Alternativ kannst du die Frage bei

www.Finanzfrage.net

einstellen. Das ist ein Ableger von GuteFrage. Dort sind Experten, die dir sehr wahrscheinlich helfen können.

Viel Erfolg!

Kommentar von DasWortgewand ,

Na, DAS ist doch mal eine hilfreiche Antwort. Vielen Dank!

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