Frage von 4ssec67, 28

Lässt sich die aktuelle Schulbildung fairer gestalten?

Momentan stören mich schon recht viele Sachen am Deutschen Bildungssystem. Die Noten werden dadurch bestimmt, was die Lehrer von einem halten. Introvertierte genießen nicht nur den Nachteil, dass sie nicht so gut mündlich sind, wie schriftlich, Nein mündlich zählt auch noch mehr. Bei schüchternen ganz ahnlich. Was bitte, bringen momentan die Zeugnisnoten? Sagen die irgendwas über einen Menschen aus? Ich denke nicht. Wäre es nicht viel praktischer nach den Leistungsfähigkeiten bewertet zu werden? Sprich: Gedächtnis, Zahlenverständnis, Umgang mit Menschen Sprachverständnis, Ordnung, Räumliches denken, etc.?

  1. das Zeugnis sagt etwas über den Schüler aus, worin er gut ist, worin er sich mehr anstrengen muss.
  2. Man kann besser entscheiden, was man später werden möchte.
  3. Lehrer müssen gezwungenermaßen sowohl richtigen Unterricht machen, als sich mit ihren Schülern beschäftigen, da sie sich nicht einfach irgendwas ausdenken können, das bspw. Stark von den Leistungen in anderen Fächern im gleichen Bereich abweicht.
  4. Der Arbeitgeber kann den Menschen besser einschätzen und selbst eine Gewichtung der Eigenschaften vornehmen, die ansonsten von den Lehrern vorgenommen wird.
  5. Jeder erhält seine Chance und Phasen, die jeder zu anderen Zeiten durchlebt wirken sich nicht so stark aus, da die Stärken und Schwächen dieselben bleiben.
  6. Selbst Diejenigen, die Opfer ihrer Umstände sind, bspw. Asylanten oder Elternlose haben die Chance ihre Stärken zu beweisen, selbst wenn sie deutsch nicht so gut sprechen oder andere Probleme haben.

Jetzt will ich wissen, seht ihr das genauso, was haltet ihr von der Idee oder habt ihr selber Ideen um die Probleme zu überwinden und vielleicht tatsächlich Chancengleichheit zu erreichen.

Antwort
von atzef, 16

Ich sehe da gar keinen Ansatz für eine tatsächliche Verbesserung außer der bloßen Behauptung, das, was du da auflistest, sei irgendwie "besser".

Noten haben die Funktion, einen leidlich objektivierbaren Überblick über die Leistungsfähigkeit der Schüler zu geben und auf dieser Basis berufliche Chancen und Perspektiven zuzuweisen.

Schaue ich mir an, was in Gestalt der Bundesrepublik vor dem Hintergund des "alten" Bildugssystems praktisch in jedweder Hinsicht abgeliefert wurde,wäre ich versucht auszurufen:

"Lang lebe unser Bildugssystem in seiner aktuellen Beschaffenheit! Schützt es vor Verschlimmbesserungen!"

Kommentar von 4ssec67 ,

nehmen wir an ich habe eine gute Note in Französisch, weil ich gut auf französisch sprechen kann und auch ganz gut interpretieren kann. Wenn ich mir nur keine Vokabeln merken kann sollte ich trotz meiner guten bis sehr guten Note nicht als Dolmetscher mein Glück versuchen. Wenn man mir aber ein gutes Gedächtnis nachsagt, und ich ein gutes Sprachverständnis habe, dann kann ich es durchaus als Dolmetscher wagen. Jeder Job zeigt also Anforderungen. Bei Fall 1 muss ich gut in Französisch sein und mir was merken können. Dargestellt wird das aber nicht durch die Franzosischnote. in Fall 2 wird das durch mehrere Noten angezeigt

Kommentar von atzef ,

Vermutlich bist du noch recht jung... :-) Dafür spricht dein Eifer, aber eben auch deine Überblickslosigkeit. So "qulifizieren" Schulnoten ja nicht direkt für einen bestimmten Beruf, haben auch nicht diese Funktion und auch gar nicht den Anspruch. Dolmetscher wird man wiederum nicht mit einnem Schulabschluss, sondern entweder nach einem einschlägigen sprachwissenschaftlichem Studium oder nach einem langwierigen beruflichen Werdegang im kaufmännischen Bereich mit exzellenten Fremdsprachenkenntnissen.

Kommentar von 4ssec67 ,

ich bin jetzt nicht mehr ein Kind, ich weiß was man in bestimmten Berufen für Schulabschlüsse braucht, aber ich fand das sei ein gutes Beispiel um das Problem in den Schulnoten darzustellen. Wenn man als Schüler gut in Französisch ist und sich damit beschäftigt Dolmetscher zu werden, obwohl man nicht die nötigen Eigenschaften trägt, aber eine gute Note in Französisch hat, dann ergibt das für mich keinen Sinn. klar, man kann das Studium abbrechen, aber das ist dann verlorene Lebenszeit und in meinen Augen sinnlose Zeitverschwendung

Antwort
von robi187, 16

die schule ist zum sieben da?

das wird sich nie ändern?

vorallem können es die junge immer besser als die alte aber das wissen das sie haben kommt nie von den alten?

Kommentar von 4ssec67 ,

hä? das versteh ich jetzt nicht. meinst du ich soll nicht denken, dass ich es besser kann als das Bildungsministerium? tue ich nicht, aber ich glaube das ich dazu beitragen kann, dass sie ihre Arbeit besser erledigen, weil ich mein Wissen zu ihrem hinzufüge

Kommentar von robi187 ,

super mache dies schick es dem ministerium.

Kommentar von 4ssec67 ,

also meintest du das. ok. Was hälst du denn von der idee? denkst du, dass die oben genannten positiven Auswirkungen eintreffen, oder eher nach dem Kobraeffekt das Gegenteil eintreten wird? Siehst du vielleicht abgesehen von einigen Kosten weitere Nachteile?

Kommentar von robi187 ,

ich sagte nicht das es ok ist. sonder mache was du willst.

frage mal die arbeitgeber was die davon halten -.)

die schul noten sind nur kleine punkte die was über die schulzeit sagt. viel wichtiger ist wie sich der mitarbeiter ins system der firma einfügen läst und welchen vorteil er dem unternehmen bringt.

dazu ist es nötig probleme in einer gruppe zu lösen. weniger einzelleistungen. wenn es nötig ist eine sprache zu verbessern (wie es bei meiner bekannten der fall war) bekommt sie einen lehrgang bezahlt und der AG erwartet dann dass das problem ab gestellt ist.

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