Lässt man hier das Komma weg?

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4 Antworten

Ich habe es immer so gehalten, wird dem Inhalt des ersten Satzes mit einem "und" ein weiter Aspekt zum gleichen Thema in Form eines Folgesatzes hinzugefügt, kommt kein Komma. Wird ein völlig neuer Gedankengang mit einem "und" drangehängt, mach ich ein Komma.

Allerdings kann ich dafür nicht bürgen. Ich betrachte die Zeichensetzung nämlich als eine Dienerin, die das Lesen erleichtern soll und nicht als Regelbefolgung; ich habe damit als Werbetexter in 35 Jahren noch nie Probleme gehabt.

(Ceterum censeo) Im Übrigen bin ich der Meinung, dass man dem schönen, fast schon vergessenen Semikolon auch ab und zu eine Chance geben soll.

Den Satz würde ich so formulieren: Ich würde mich freuen, wenn es in Ihrem Unternehmen eine Position für mich gäbe, die meiner Qualifikation entspricht.


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Vor dem "und" steht kein Komma, denn die Passage nach dem "und" ist kein eigenstaendiger Satz. Das Subjekt fehlt. Also braucht der Satz das Subjekt vom Satzanfang (Ich"), und das Komma waere falsch.

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Kein Komma zwischen "vor" und "und".

Allerdings finde ich den Satz einfach nur grausam.
So schwulstig - kann es nicht anders beschreiben.

Ich hoffe, du wirst diesen Satz NIE in einem Bewerbungsschreiben anwenden.

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Es wird kein Komma gesetzt. Aber auf diesen Satz kann man ohnehin verzichten. Damit redest du nur um den heißen Brei.

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