Frage von cherrylady3000, 42

Lässt das schulsystem einen selbst verdummen?

Antwort
von TheTrueSherlock, 19

In gewissen Bereichen ja! Man könnte viel wichtigeres lernen, aber stattdessen bleiben wir bei speziellen Themen dumm. Die Themen sind zum Beispiel: Kredite und Verträge abschließen, was muss ich beachten, wenn ich mir eine Wohnung suchen will? Was sind psychische Störungen, wie helfe ich mir oder Betroffenen? Wo kann ich hingehen, wenn ich psychische Probleme habe?

Stures Auswendiglernen ist natürlich auch nicht gut, allerdings habe ich trotzdem gelernt, Dinge zu hinterfragen und auch in meiner Freizeit mal nach Themen zu recherchieren, die mich persönlich interessieren :)

Ich mag seit letztem Jahr das Schulsystem gar nicht mehr.. Man wird nur auf Noten reduziert und gerade in der Oberstufe lernt man so viel Zeug, das man nicht mehr braucht.. Da hätte ich viel lieber das oben genannte gelernt/vertieft.

Kommentar von karottencurry ,

Das ist mal wieder totaler bullshit. Also, wohin man geht, wenn man probleme hat, das wurde uns beigebracht: Zum Schulpsychologen, Lehrer, freunde, eltern oder sogar bei Hotlines.

Zweitens, es ist wichtig, dass man auf noten reduziert wird, auf was denn sonst!? Ohne Bewertungssystem- wie stellt ihr euch das denn vor? Dann würden die faulen nur noch fauler werden. Seid mal realistisch, ohne Noten würde alles zusammenbrechen! 

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Nope!
Wenn man Probleme hat, ja. Kindergartensch.. aber wenn man psychische Störungen hat, dann hilft einem kein Lehrer weiter, weil die damit nur überfordert sind und einem im schlimmsten Fall noch negativ bewerten. Schulpsychologe ja ist eine Option, aber viele wollen sich dem nicht anvertrauen.
Eltern tzz.. meine haben sich einen Scheiß um mich gescherrt.

Hotlines wurde uns nie gesagt.

Ja, klar braucht man i-wie ein Bewertungssystem. Ich weiß allerdings nicht, welchen Abschluss du hast. Ich habe in diesem Jahr Abitur gemacht und ging durch die Hölle. Zusätzlich mit Depression und Sozialphobie ist das alles andere als einfach! Du bekommst Notenpunkte von 0 - 15.. 15 ist fast unmöglich zu erreichen. Selbst bei einem Top-Referat kriegt man vielleicht gerade noch so eine 1 oder bestenfalls eine 2 wie bei meiner Ethik-Lehrerin. Die hat das mit der Aussage "Ich vergebe nur dann eine eins, wenn ich es nicht hätte besser machen können" begründet. Ja, sehr witzig. Wir sollen auf dem gleichen Stand wie eine Lehrerin Referate produzieren? Und selbst wenn du 13 Punkte kriegst, dann weißt du immer noch, dass es besser hätte gehen können. Das ist einfach demotivierend, weil du selbst bei einer 1 nicht hundertprozent zufrieden bist.

Alles zu erklären, was ich am Schulsystem schlecht finde, würde noch ewig dauern. Ich habe dazu mal eine Antwort auf eine andere Frage geschrieben und habe mich da schon ausführlich ausgelassen (falls es dich interessiert, kannst die Antwort auf meinem Profil unter meinen Beiträgen suchen - denke ich aber nicht, dass du das machst).

Antwort
von karottencurry, 11

Ziemlich sinnfreie Frage... Geschichte, Erdkunde und generell Gesellschaftswissenschaften wie Politikwissenschaft , Wirtschaftswissenschaften oder anderes sorgen dafür, dass die Menschen noch allgemeinwissen bekommen.

Antwort
von ArnoldBentheim, 9

Nein, grundsätzlich nicht.

Aber die gewohnheitsmäßige Erledigung von Schulaufgaben durch "copy & paste" aus dem Internet trägt erheblich dazu bei, weil die grundlegenden Informationen nur durch den Prozessor des Computers, aber nicht durch das Gehirn der Schüler geht.

MfG

Arnold

Antwort
von Schnoofy, 14

Das Schulsystem in Deutschland ist verbesserungswürdig.

Das heißt aber nicht, dass es für alles verantwortlich ist was Eltern bei der Erziehung ihres Nachwuchses falsch machen.

Auch bei individueller Faulheit von Schülern ist das perfekte Schulsystem hilflos.

Kommentar von karottencurry ,

Seh ich auch so.

Antwort
von Otilie1, 9

da ist jeder für sich selber verantwortlich. kommt drauf an was °°man°° darsu macht

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