Muss ich die Mietkürzungen, die der neue Mieter vornimmt, bezahlen, wegen angeblicher Lärmbelästigung durch den Holzboden?

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4 Antworten

Nö....die Schallschutzbestimmungen für Trittschall und Co. gelten nicht aktuell, es werden die Normen angewendet, die in dem Jahr galten, als die Wohnung/das Haus erstmalig bezugsfertig war. Und die waren damals (ich gehe wegen hellhörig und Holzfußboden von einem ziemlich alten Haus aus) halt lange nicht so streng wie heute. Ist aber nicht Dein Problem.

Und Körperpflege und Morgentoilette gehört eh zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnung

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Tatsächlich habt ihr von 22.00 bis 06.00 jeden vermeidbaren, nach außen dringen Lärm zu unterlassen :-)

Da kann man die Küchenmöbel nicht geräuschvoll über den Boden ziehen, sie mit Filzgleitern ausstatten, in weichen Pantoffeln laufen und seine Kinder ermahnen, sich ausgesprochen leise zu unterhalten, nicht zu rennen, trampeln, bis die Uhr auf Sieben steht :-)...

Und sollte darüber nachdenken, dass Kork- oder Teppichbodenbelag die (Lauf-)Geräusche spürbar dämpft.

Auf genau dieses rücksichtsvolle Verhalten, das Geräusche der vertraggemäßen Nutzung auf das erforderliche Mindetmaß reduziert (aufs Duschen oder frühmorgendlichen Toilettengang müsst ihr natürlich nicht verzichten) käme es bei der Frage, ob euch der Vermieter wegen der Mietminderung in Regress nehmen kann, entscheidend an.

G imager761


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Kommentar von derfiesefriese
26.11.2015, 07:51

Wenn, dann leise bis sechs, wenn Du schon auf die Nachtruhe ansprichst.

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Kommentar von Gerhart
26.11.2015, 17:30

Ein trefflicher Streit stünde da ins Haus, wenn mich ein Vermieter in Regreß nehmen wollte, weil ich vor 6 h in der Küche hantiere. Du hast doch bestimmt ein einschlägiges Urteil in petto? 

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Ich emnpfehle, soviel wie möglich mit Teppichen auszulegen. Das schützt etwas vor der Läementwicklung. Mehr könnt ihr aber nicht machen. Der neue Mieter soll sich mit dem Vermieter in Verbindung setzen, vielleicht gibt es noch Möglichkeiten des Schallschutzes in der Wohnung unten. Wenn der Vermieter da nichts machen will, dann könnten sie das auch selbst machen.

Ihr könnt nur immer wieder darauf hinweisen, dass es eben ein hellhöriges Haus ist und man damit leben oder ausziehen muss.

Du brauchst die Mietkürzung nicht ausgleichen. Aber rede doch mal selbst mit eurem Vermieter. Er kennt das Haus doch und wird die Äußerungen des neuen Mieters einschätzen können.

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