Frage von Nightlife93, 31

Ladungsausgleich einer Komplexbildungsreaktion?

Hallo liebe Menschen,

ich kämpfe gerade mit einer Reaktionsgleichung. Ich soll erkennen, um was für eine Reaktion es sich habdelt und sie stöchiometrisch korrekt aufstellen mit Ladungsausgleich.

Ursprüngliche Angabe der Gleichung: PO4 3- + Mg 2+ --> Mg3(PO4)2

Meine Gedanken bis jetzt:

Es handelt sich um eine Komplexbildung. Bin mir aber absolut nicht sicher. Und wenn ja, wie funktioniert da der Ladungsausgleich? Mit H3O geht es nicht, da ich ja auf der linken Seite eine Ladung von -10 habe und rechts alles neutral ist. Wenn ich dann 8 H3O links zugebe, dann kann ich recht nicht passend Wasser zutun. Habe die Moleküle allerdings schon angeglichen und bin mir sicher, dass zumindest das korrekt ist:

2PO4 3- + 3Mg 2+ --> Mg3(PO4)2

Oder ist das schon richtig so? Aber dann sind die Ladungen ja nicht gleich...

Bin da jetzt verwirrt und finde meinen Denkfehler nicht. Wär cool wenn mir da jemand auf die Sprünge helfen könnte.

Viele Grüße

Antwort
von user21011982, 18

Ich verstehe nicht ganz, wo jetzt Dein Problem liegt. Mit Deiner Lösung liegst Du jedenfalls richtig.

Antwort
von ThomasJNewton, 14

Komplexe sind ganz was anderes. Das kommt in einigen Jahren dran.

Du beschreibst auch keine Reaktion, sondern nur Kurzschlüsse der Didaktik.

Das ist einfach nur ein Salz, Magnesiumphosphat, und das bildet sich sicher nicht, indem einer einen Eimer Magnesium- und der andere einen Eimer Phosphationen mitbringt.
Und die beiden dann was daraus basteln.

Kommentar von Nightlife93 ,

Wie bildet es sich dann?

Mir ist schon klar, dass die "Reaktion" oben nur das Prinzip darstellt. Daraus soll ja die Reaktionsgleichung aufgestellt werden. 

Es war ein Nachweis für Phosphatanionen in einer unbekannten Substanz. Durch Zugabe von Magnesiumkationen entstand Magnesiumphosphat als kristalliner Niederschlag. Dadurch wurden die Phosphationen nachgewiesen. Da muss ja eine Reaktion ablaufen, bzw. die Bildung dieses Salzes. 

Kommentar von ThomasJNewton ,

Wie sich Magnesiumphosphat bilden kann, da gibt es sicher viele Wege.

Und wenn du 3 Mg²⁺(aq) + 2 PO₄³⁻(aq) -> Mg₂(PO₄)₂(s) hinschreibst, ist das eine Form der Bildung.
Die nennt sich dann Fällung. Weil ein Feststoff ausfällt.
(aq) bedeutet in wässriger Lösung, (s) bedeutet fest. Gern macht man auch einen Pfeil nach unten, für die Fällung, aber den habe ich (noch) nicht im meiner Sammlung.

Hatte nicht erkannt, dass du darauf hinauswolltest. Aber die Sprache der Chemie lernt man eben auch nicht so leicht.

Es ist einfach das Ausfallen von Salz. Wie NaCl aus einer gesättigten Salzlösung auffällt, wenn die Löslichkeit überschritten ist/wird.

Nix kompliziertes mit Chemie oder Komplexen.

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