Ladet ihr zu Familienfesten sich anders Ernährende aus, wo liegt eure persönliche Toleranzgrenze?

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15 Antworten

Du hast als Thema zu Deiner Frage den Begriff 'vegan' angegeben. Ich habe auch Veganer in meinem Freundeskreis. Lade ich zum Essen ein, biete ich meinen veganen Gästen eine entsprechende Alternative an. 

Im Gegenzug kenne ich keinen Veganer, der seinen Gästen eine Alternative mit Fleisch anbietet. Damit habe ich dann schon ein Problem. 

Leider neigen viele Veganer dazu, ihre Gäste von der veganen Ernährung überzeugen zu wollen. 

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Kommentar von miboki
25.01.2016, 18:51

PS: Wenn ich mir Gäste zum Essen einlade, überlege ich mir ein Menü, das möglichst vielen schmeckt. Ich versuche dann nicht, meine Gäste von meiner Ernährungsphilosophie zu überzeugen. 

Dadurch zeichnet sich in meinen Augen ein guter Gastgeber aus.

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Kommentar von supernaturaaal
08.12.2016, 22:35

Das liegt wohl daran, dass Allesfresser veganes Essen essen aber Veganer kein Essen von den Allesfressern.

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Ausladen nicht, speziell kochen auch nicht. Irgendwann gab es mal so etwas wie "Manieren", und dazu gehört, daß man als Gast ißt, was auf den Tisch kommt. Ausgenommen vielleicht bei Krankheiten. Das halte ich als Gast und als Gastgeber so.

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Kommentar von supernaturaaal
08.12.2016, 22:37

Wo lebst du denn? Im 15 Jahrhundert ?

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Natürlich nicht! Warum sollte man das tun? Jeder muss selbst für sich entscheiden, was für sie/ihn moralisch okay ist. Wenn ich Leute zu mir einlade, müssen sie halt damit rechnen, dass ich vegan koche. Wer Fleisch braucht, muss es mitbringen.

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Wenn ich geladen werde um Veganerfood zu knabbern und wohl auch mit Tierleid-Predigten überschüttet werde, dann fühle ich mich nicht als Freund und Gast sondern wie in einer Werbeverkaufsveranstaltung.

Und auf sowas kann ich verzichten.

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Ich würde vorher alle informieren was es gibt und fragen wer was davon will. Dann würde ich nur für die kochen, die was wollen. Nicht dass zu viel da ist. Die, die was anderes wollen, könnten was für sich mitbringen oder vorher essen gehen. Nur falls sie sich umentscheiden wollten hätten sie Pech, ich hätte nichts für sie gekocht.

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Ich versteh die Frage nicht.

Wenn ich eingeladen werde, dann nehme ich den Termin wahr. Wenn Essen angeboten wird, dann nehme ich was mir schmeckt, wenn nicht dann gibt es halt nichts zu essen. Wenn es nur Sachen gibt die mir nicht schmecken, dann ist das mein persönliches Pech, weil ich den Gastgeber hätte informieren müssen, dass er darauf nach Möglichkeit verzichten soll, oder mich informieren, dass ich mein eigenes Essen mitbringe.

Da deine Frage aber vermutlich auf Veganer/Vegetarier abzielt folgendes:

Wenn du ein Vegetarischer/Veganer Gastgeber bist, dann gibt es kein Problem, weil noch kein "Fleischfresser" bzw "Normalkonsument" an einer veganen/vegetarischen Mahlzeit gestorben ist oder seine Prinzipien verraten hat. Selbst wenn Leute behaupten Vegan leben wäre auf lange Sicht nicht gesund, dann werden sie davon wegen eines Essens nichts merken.

Andersrum, wenn du der Fleischessende Gastgeber bist und Vegane/Vegetarische Gäste hast, dann hast du auch kein Problem. Wenn sie dir mitteilen, dass sie kein Fleisch essen, dann machst du entweder ein Topf Nudeln zu deinem Gericht dazu oder bittest sie sich selbst was mitzubringen oder sich mit den Beilagen zufrieden zu geben oder sie essen halt nichts bzw bevor sie deiner Feier beiwohnen. Das ist ihre Entscheidung kein Fleisch zu essen und es ist nicht deine Aufgabe für sie zu sorgen. Aber ganz ehrlich, es wird nicht an der Wahl des Essens liegen ob Leute zu deiner Feier kommen oder nicht. Bei uns ist es ganz und gebe, dass man einen Salat oder ne andere Kleinigkeit mitbringt. Und auch Veganer überleben es sich einen Abend von Gurkensalat zu ernähren den sie selbst mitgebracht haben.

Genauso lädst du doch auch niemanden aus, weil er die Tomaten in deinem Gemischten Salat nicht mag, oder keine Oliven isst bzw den Fetakäse eklig findet.

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Kommentar von Diimiitrii
25.01.2016, 21:52

*Gang und Gebe 

Sorry vertippt. 

Ist hier jemand eigentlich auf einer persönlichen Mission, um meine Beiträge zu sperren? Ich kann ja verstehen, wenn man anderer Meinung ist als ich, aber ich sehe nicht, wie ich in meiner Antwort potentiell jemanden angegriffen oder mich sonst wie schlecht verhalten haben könnte. 

Wenn jemand anderer Meinung ist, dann fühlt euch doch frei einen Kommentar zu hinterlassen und ich nehme eure Anreize zur Kenntnis und kann evtll sogar was lernen.

Aber abwerten ohne Kommentar zu hinterlassen ist doch schon reichlich unhöflich.

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Hab ich zum Glück nicht nötig, weil ich ausschließlich von toleranten Fleischessern umgeben bin, die meine Lebensweise akzeptieren, so wie ich es umgekehrt auch tue !

Wenn es jemand absolut nicht schafft, an einem einzigen Tag im Jahr - wobei man ja bei Festen i. d. Regel nicht von Frühmorgens bis in die Nacht hinein nur futtert, sondern es meist "nur" von Mittags bis Abends geht - mal fleischlos zu essen, würde mich das schon befremden und ich würde dieser Person viel ernsthaftere Probleme unterstellen müssen...

Jeder, der es braucht, könnte ja vor der Feier, die ich ausrichte, zum Frühstück und nach der Feier sein Fleisch, ordentlich Eier mit Speck, Käse und Wurst - quasi sein "Überlebenspaket" :) reinhauen...

Ich erwarte umgekehrt auch nicht von meinen Verwandten, mir etwas Veganes zu kochen oder zu backen, womit die meisten ehrlich gesagt auch trotz bester Absicht heillos überfordert wären... :) Ich begnüge mich mit sog. "Beilagen" - die werden eh meist heillos unterbewertet und das m. E. zu Unrecht. Manche geben sich echt Mühe, besorgen Gemüse, vegane Dipps und Bratlinge - das essen sie übrigens auch ganz gerne...

Höflichkeit, Respekt sowie Toleranz und Anstand sollten also nicht nur von Veganern erwartet werden, weil absolut unfair !

Zum guten Schluss: Ich verstehe nicht, warum soviele Fleischesser vegane Küche mit undefinierbarem und ungenießbarem Kram gleichsetzen:

Versuch macht klug - erlebe ich immer wieder...:)

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Kommentar von ASmellOfRoses
03.02.2016, 12:17

Was mir noch wichtig ist anzufügen:

Ich finde schade und auch bedenklich, dass in unseren modernen Zeiten immer mehr der Sinn, die Bedeutung und der Ursprung von bestimmten Festen in Vergessenheit gerät und rein aufs Essen - das immer mehr zum Gelage und zur Party verkommt - reduziert wird.

Wir sollten uns in vielen Dingen wieder mehr aufs Wesentliche zurückbesinnen !

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Da hab ich kein Problem. Ich selbst habe einige Vegetarier im Freundeskreis und da gab es noch nie Probleme und ich persönlich esse sehr gerne Fleisch.

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Ähm...Was ist die nächste Stufe? Separiertes Sitzen müssen...?

Macht Mitbringfeste - Problem gelöst, wenn jeder etwas beisteuert, tut jeder etwas nach seiner Facon.

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Ausladen? So ein quatsch. Wer zu mir kommt weiß, dass ich vegan lebe und erwartet sicher kein Menü mit tierischen Bestandteilen. Fleisch mitgebracht hat bisher noch keiner.

Was wie immer fehlt ist deine persönliche Geschichte zur Frage....

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Moin,

ich hätte absolut kein Problem damit. Die könnten sogar ihr Fleisch auf dem Grill neben meinen Tofu legen. :)

Meines Erachtens soll jeder so leben, wie er will. Überzeugung ja, Zwang nein.

LG Nordlicht

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Ich sag mal so: wenn ich, als Fleischesser, Vegetarier auf meinem Geburtstag habe, dann achte ich darauf, Speisen so zu kochen oder zu kombinieren, dass auch Vegetarier satt werden. Kann man vielleicht auch umgekehrt machen, dann ist für alle was dabei.

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Ich hätte damit auch kein Problem... es gibt ja auch Lebensmittelerkrankungen.. da kann man auch nicht alles essen.. und somit müsse man da auch das selbst kochen tolerieren ;)

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Nein, jeder kann doch essen, was er mag. Hauptsache ist doch ein schönes gemeinsames Fest, ich würde mir da keinen Stress machen. Wer selbst sein Essen mitbringt, für den muss ich schon nicht kochen!! :-))


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Etwas seltsam würde ich es schon finden, aber tolerieren.

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