Frage von Filonacc, 170

Labrador Welpen Fehlfarben?

Hi Leute

Ein Züchter hat uns mal geschrieben dass beide Eltern Reine Labbis sind. Und die Mutter hatte dann einen Wurf mit "nur" 2 Welpen. Und beide haben eine Fehlfarbe ( sie sagte beim 1. Wurf war das auch so) Der eine Hund ist schwarz, gestrohmt Und der andere back und tan ( wie ein Rottweiler) Woran kann das liegen wenn beide Eltern Labbis sind( oma und Opa's auch? Beeinflusst das irgendwas, können die dann auch krank sein?

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 33

Hallo,

wenn diese Hunde Fehlfarben haben, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass es KEINE reinrassigen Labradore sind.

Bei den Labradoren gibt es nur wenige zugelassene Farben. Diese "Farbinformationen" tragen Labradore seit vielen vielen vielen Generationen in sich. Werden also nur wirklich reinrassige Tiere miteinander verpaart können KEINE Fehlfarben entstehen, denn wo sollten diese Farben herkommen?

Beschäftigt man sich ein wenig mit der Vererbungslehre, wird man das bestätigt sehen.

Solche Hunde können niemals aus einer überprüften, kontrollierten seriösen Zucht kommen, sondern sind immer ein Produkt von Vermehrern.

Die Farbe sagt theoretisch aber nichts über den möglichen Gesundheitszustand der Hunde aus. Praktisch kann es da anders sein, denn Vermehrer stecken in der Regel nur das notwendigste Geld in die Aufzucht ihrer Welpen, schließlich wollen sie davon so viel wie möglich verdienen!

Und eine mangelhafte Aufzucht kann durchaus zu schwerwiegenden Mangelerkrankungen, die sich erst später zeigen, führen. Außerdem leiden Labradore an diversen Erbkrankheiten, z.B. HD.

Auch die rassetypischen Eigenschaften können bei nicht reinrassigen Hunden stark von abweichen.

Seriöse Züchter dürfen nur mit gesunden Hunden züchten (das wird vielfach überprüft) - daher ist die Gewähr dafür, einen gesunden Welpen zu erhalten, um ein Vielfaches größer.

Hunde kauft man entweder bei einem seriösen VDH-Züchter oder aber man geht ins Tierheim oder nimmt einen Hund aus dem Tierschutz.

Gutes Gelingen

Daniela

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 19

Hi,

ganz ganz leicht :) der "Zuechter" ist dreist und erzaehlt Schwachsinn :) seine Hunde sehen evtl ein Labbi aehnlich sind aber garantiert nicht reinerbig. Bestehe doch mal darauf den offiziellen Stammbaum der Eltern zu sehen, ich wettte das diese Mischlinge keinen haben ;) 

da man nicht weiss was da drin ist koennen halt auch Probleme entstehen, faengt schon damit an das er evtl anders tickt als ein Labbi ...da ich Labbis aber allgemein als ueberzuechtet und krank empfinde denke ich aber nicht das das gesundheitlich ein grossen Unterschied macht.

Antwort
von LukaUndShiba, 26

Ist der Züchter seriös und eingetragen oder verschachert er biliig Welpen und vermehrt?

Ich vermute nämlich eher das zweite, denn das klingt nicht nach reinrassigen Labradoren. 

Kommentar von Filonacc ,

Doch er hat uns alle Papiere gezeigt und der erste Wurf der Hündin waren auch Fehlfarben, die Züchter haben zu diesen Besitzern Regelmäßigen kontakt, um zu sehen wie es ihnen Geht.

Aber das Wesen ist zu 100% Labbi

Kommentar von LukaUndShiba ,

Sind Sie denn im VDH eingetragen? Wenn nicht sind es zu 100% mischlige. 

Antwort
von dogmama, 28

Woran kann das liegen wenn beide Eltern Labbis sind

erzählen kann man viel. 

wenn die Hunde keine Papiere (Ahnentafel) haben, sind es auch keine reinrassigen Hunde, sondern Mischlinge. 

lasst Euch keinen Bären aufbinden und schaut Euch nach einem seriösen Züchter um!

oder geht ins Tierheim wenn Ihr den KP für einen Hund aus seriöser Zucht nicht aufbringen wollt oder könnt. 

Ihr werdet mit Sicherheit auf die Nase fallen und an einen Vermehrer ansatt an einen seriösen Züchter gelangen!

Kommentar von Tuffi111 ,

Es gibt auch Hunde ohne Papiere die reinrassig sind

Kommentar von LukaUndShiba ,

Hund zählt aber ohne Papiere immer als mischling. Man kann nun mal nicht nachweisen das wirklich alle in der Familie Labradore waren.

Kommentar von Berni74 ,

Da hat man aber keine Garantie, daß sie tatsächlich reinrassig sind, auch, wenn sie vielleicht so aussehen.

Kommentar von Filonacc ,

Ja der züchter hat Papiere und beide sind Reihnrassig, das ist schon der 3. Wurf der hündin.

Beim 1. Wurf waren es auch Fehlfarben und beim 2. Keine und beim 3. auch Fehlfarbe.

Aber diw Farbe ist uns 2. Ranging.

Und es sind alle Papier vorhanden die Welpen waren auch bis vor  ein Paar tagen noch normal nur dann eteickelte sich diese Farben.

Kommentar von Tuffi111 ,

Ja das stimmt das man das durch die Papiere nachvollziehen kann

Aber reinrassig heißt ja das keine andere Rasse mit vermischt würde über Generationen und das kann auch bei Hunden ohne Papiere sein

Die Papiere sind in der Hinsicht als Beweis oder halt zum Nachvollziehen gedacht aber begrifflich kann auch ein Hund ohne Papiere reinrassig sein

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 18

Die Eltern sind definitiv keine reinrassigen Labbis und der Typ ganz  sicher kein "Züchter". ;-)


Antwort
von marit123456, 22

Die Elterntiere sind niemals reinrassige Labradore, sonst wären sie zur Zucht mit Fehlfarben gar nicht zugelassen worden.

Also handelt es sich nicht um einen Züchter, sondern um einen ahnungslosen, aber geldgeilen Vermehrer.

Antwort
von xXMadonnaXx, 29

Nein, die sind nicht krank aber es kann sein, das Generationen davor (Uroma,Ururoma) ein Mischling beziehungsweise eine andere Rasse dabei war oder das die Hünden vorher irgendwann von einem Rüde einer anderen Rasse gedeckt wurde, und dieses Erbgut noch weiter vererben kann. 

Nur weil ein Hund keine Normfarbe hat, heisst es nicht das er krank ist. Haben die Welpen bzw die Elterntiere einen Stammbaum?? wenn ja, würde ich den mal unter die Lupe nehmen :)

Kommentar von Filonacc ,

Danke beim 1. Wurf wurde auch schon ein Fehlfarben festgestellt, aber uns ist das egal, die Farbe ist zweitrangig, es muss nur ein Labbi sein und das wurde uns zu 100% bestätigt.

Kommentar von dogmama ,

aber uns ist das egal

über Leute mit dieser Einstellung freut sich jeder Vermehrer!

genau das sollte keinem egal sein. 

mit dieser Einstellung unterstützt Ihr das Hundeelend!

http://www.juttas-hundestuebchen.de/html/body_hinter_der_tur1_yorkie.html

Kommentar von Berni74 ,

Aber es sollte Euch nicht egal sein, daß Euch was vorgelogen wird. Die Hunde sind garantiert keine Labbis. Wenn Ihr einen reinrassigen Labbi wollt, der gesund in Körper und Geist ist, dann kauft Euch einen bei einem seriösen VDH-Züchter.

Kommentar von Filonacc ,

Wie könnt ihr euch da so sicher sein sie haben alle Papiere vorgezeigt und 3. Beim Tierarzt bestätigen lassen.

Und der 1. Wurf war auch ein Fehlfarben Wurf 

Der 2. keiner

Und der 3. auch wieder.

Und diw Züchter halten Kontakt zu allen Käufern und fragen immer nach wie es ihnen geht.

Kommentar von dogmama ,

na dann kauft doch den  Hund. Warum fragst Du hier wenn Du meinst alles besser zu wissen??

Du solltest Dir mal die Frage stellen, WARUM die Welpen keine Papiere haben wenn die Eltern doch angeblich welche haben?! 

Antwort
von douschka, 25

Labis und viele andere Rassen werden nach Farben gezüchtet. Beim Labi sind es 3 Farben, die 4. (silber ist in Arbeit zur offiziellen Zulassung) und somit recht übersichtlich. Ein richtiger Züchter wird auf Verpaarung der entsprechenden Farben achten. Beim Labrador sind Fehlfarben bei registrierter Zucht nahezu ausgeschlossen. Gestromt als Fehlfarbe ist seltener als ein Lottogewinn, ebenso black and tan. Vermutlich haben da irgendwelche labiähnliche Mixe, die als reinrassig angegeben wurden mitgemischt. Vermutlich hast Du keine Ahnentafel zum Hund erhalten und somit stammt Deiner aus Vermehrung. Grundfarbe des Labradors ist schwarz, verpaart mit gelb, kann alles mögliche zustandekommen, aber welcher Züchter lässt sich darauf ein?

Ich halte Doggen und kaufe sie nur bei seriösen Züchtern mit Ahnentafel und nach langer Beobachtung der Zucht. Fehlfarben treten auch bei diesen Züchtern auf und sind vorprogrammiert. Nämlich, wenn gefleckte mit schwarz aus schwarz verpaart werden. Ein Teil kann Grautiger werden, die aber mittlerweile als Farbschlag anerkannt sind. Mitunter entstehen sehr selten sog. Porzellantiger. Kein züchterischer Fehler, nur eine Laune der Natur, die sich nach zig Jahren Züchtung farblich anders durchschlägt und aus Zeiten stammt, in denen noch nicht nach reinen Farben gezüchtet wurde.

Leute, die ihre Hunde mal ebenso verpaaren, müssen nicht automatisch schlechte Aufzieher sein. Wenn Dir das Äußere, nicht Standartgerechte egal ist, dann mal zu. Die Gefahr, dass diese Hunde nicht optimal tä. gecheckt wurden sind, ist Dir dann auch Wurst. Muss ja nicht in Krankheiten enden, bissel Glück gehört eh zum Erwerb dazu. Ich wollt jedoch nicht ahnungslose und z.T. gewissenlose Vermehrer unterstützen. Befrage Dich nur, warum sie Welpen mit "Wissen" nicht standartgerecht produzieren. - Sicher nicht um ihren Hunden Freude zu bereiten! - Vielmehr um sich das Taschengeld aufzubereiten.

Kommentar von FrauFanta ,

Graue Labradore sind definitiv nicht in der Anerkennung! Ich bin mit im DRC Vorstand und ich kann dir sagen: ganz sich niemals! Nach langer Überprüfung ist es schon seit über einem Jahr sicher, dass eine graue Farbe genetisch absolut unmöglich ist beim Labrador. Es ist ausschließlich durch die Einkreuzung von Weimaraner möglich. Da dieses Weimaraner Gen sich über unzählige Generationen hält ( genau wie das Gelb beim Flatcoated Retriever) ist es zwar möglich, dass nichts mehr von einem Weimaraner in der Ahnentafel steht, jedoch haben beide Retriever Clubs beschlossen, dass es niemals eine Zucht von grauen Labradoren in Deutschland geben wird und die entsprechenden Amerika Importe hier nicht zur Zucht zugelassen werden. Einfach weil es komplett den Charakter des Labradors verändert. Also, in dieser Hinsicht ist dein Beitrag komplett falsch.

Kommentar von Berni74 ,

edoch haben beide Retriever Clubs beschlossen, dass es niemals eine
Zucht von grauen Labradoren in Deutschland geben wird und die
entsprechenden Amerika Importe hier nicht zur Zucht zugelassen werden.

Sehr gute Entscheidung!

Kommentar von douschka ,

Mein Kommentar mag Dir nicht gefallen, aber es hat während der vielen Jahre von Züchtungen sämtlicher Rassen immer irgendwann ein Tabu gegeben, was später auf "Kundenwunsch" hin aufgegeben wurde. Wesensmerkmale "verzüchten" ist ja mal nicht neu. Mir fallen dazu sog. Showlinien ein. Meine Rasse wäre heute in ihrem ursprünglichem Wesen nicht denkbar. Gilt auch für früher undenkbare  Farbschläge versch. Rassen. Es ist eine Frage der Zeit. 

Antwort
von FrauFanta, 28

Es sind Mischlinge. Soetwas kommt in der VDH organisierten Labradorzucht nicht vor

Antwort
von adventuredog, 21

es gibt Leute, die erzählen das Blaue vom Himmel herunter.... und es gibt Leute, die glauben alles.... so wie du. Leider.

Diese Hundevermehrer haben leider keine Ahnung von der Farbvererbung beim Labrador oder lügen mit Absicht.

Die Hunde sind mit Sicherheit Mischlinge.

Labrador ist auch nicht gleich Labrador. Kauf einen vernünftigen Welpen beim LCD http://labrador.de/startseite.html

oder DRC http://www.drc.de/content/labrador-retriever-kurzbeschreibung

da wirst du auch nicht übers Ohr gehauen und bekommst einen gesunden Welpen!


Antwort
von Achwasweissich, 13

Es kann wie ich gehört habe beim Labrador ab und an gestromte, gefleckte und Tan Welpen geben wenn die genetischen "Farbcodes" der Eltern nicht passen. Dafür müssen beide Eltern diese Fehlfarbe in den Genen haben um sie zu vererben was scheinbar relativ oft der Fall ist.

 So einen gestromten Labbi hab ich mal bei einem Welpentreffen gesehen, der wude oft für einen "Kampfhund" gehalten...ohne Papiere kann es da sicher ganz schnell Probleme geben.

Die Hunde sind nicht kränker als andere Labradore, nur nicht zuchttauglich. Vielleicht sollte der Züchter sich demnächst die Genetik der Deckrüden etwas genauer anschauen bevor er seine Wahl trifft^^

Kommentar von FrauFanta ,

Das ist totaler Unsinn! Der Genetische Farbcode von Labradoren ist über viele Jahrzehnte genetisch fest verankert!

Kommentar von Achwasweissich ,

OK, dann hat der Zuchtwart das wohl nur erfunden. deshalb gibt es auch die Farbschläge "Charcoal", "Silber" und dieses helle Schokobraun nicht. Auch keine Wechselnasen, weiße Haare auf der Brust und um die Schnauze....

das ist genau so wie bei anderen Rassen wo ab und an irgendwas durch kommt. z.B. bei Weißen Schäferhunden wo seit 1933 als sie ausgeschlossen wurden kein "bunter" mehr drin war und es trotzdem "Wildfarbene" Welpen geben kann.

Kommentar von Filonacc ,

Der deckrüde ist der eigene Hund der Züchter sie haben eine schwarze Labbi Hündin( arbeitslinie) und einen hellbraunen Rüden ( showline) 

Kommentar von Berni74 ,

Auch, wenn die Eltern aussehen wie Labbis, müssen sie nicht zwingend reinrassige Labbis sein. Ich kenne einige Mischlinge, die definitiv nicht von reinrassigen Labbis abstammen, und dennoch aussehen als wären sie reinrassig.

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