Frage von Razorback88, 52

Labornetzteil Hilfe?

Hallo liebe Leute!

Es wird für mich an der Zeit, dass ich mir ein Labornetzteil zulege. Da ich nicht unmengen an Geld ausgeben möchte, wollte ich euch fragen, welche Möglichkeiten ich habe und auf was ich achten muss.

Am liebsten wäre mir "Die Eierlegende Woll-Milch Sau" soll heißen, möglichst hohe konstante Spannung und Strom zu möglichst nichts an €uronen.

Klar, wer viel will, zahlt viel. Dennoch möchte ich euch fragen um eventuelle persönliche Meinungen zu Gerät X, Y zu sammeln und für mich 'das Best passende' zu besorgen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Chefelektriker, 32

Hier,nicht zu teuer,reicht aus.

http://www.reichelt.de/Labornetzgeraete/KD3005D/3/index.html?&ACTION=3&L...

Antwort
von germi031982, 39

Ich habe seit sechs Jahren das im Link unten. 0-30V stabilisiert max. 10A. Solider Aufbau mit Standardteilen die man im Handel bekommt, Schaltplan wird mitgeliefert. Ist ein konventionelles Netzteil mit einem ordentlichen Trafo, zur Optimierung des Wirkungsgrades wird zwischen mehreren Anzapfungen am Trafo gewechselt (je nach eingestellter Spannung wird die best passende Anzapfung gewählt). Es ist mit 12kg zwar schwerer als ein vergleichbares Netzgerät mit Schaltnetzteil, aber da muss eben ordentlich geglättet werden wenn man eine kritische Schaltung mit Spannung versorgen will.

http://www.amazon.de/Wentronic-20327-Labornetzger%C3%A4t-3010-10A/dp/B000VFFIKG?...



Kommentar von Razorback88 ,

Danke für die Antwort, dass hatte ich auch schon einmal gesehen, nur Brauche ich die 10A nicht wirklich (noch nicht?) Es erscheint mir etwas über dimensioniert mir meine momentanen Machenschaften. Ich werde dich mit dem Netzteil aber gewiss im Hinterkopf behalten =)

Antwort
von treppensteiger, 36

Was willst du denn betreiben? Ganz grob kannst du mit 1€ je Watt Leistung rechnen. Konstant sind die Spannungen heute dank elektronischer Stabilisierung in Labornetzgeräten immer. Was sich unterscheidet sind Dauerbelastbarkeit und Impulsbelastbarkeit. Bei besseren Geräten gibt es dann auch noch etwas mehr Schutzschaltungen, als nur der Kurzschlußschutz, z.B. Schutz gegen externe Spannungen. Wenn du Netzgeräte mit Schaltnetzteilartiger Technologie einsetzen willst, ist es für einige elektronische Schaltungen wichig, dass die Netzteilinterne Schaltfrequenz gut weggefiltert wird.

Kommentar von Razorback88 ,

Ich möchte alles mögliche testweise betreiben. Von Mikrocontroller bis ... Wirkliche Stabilität der Spannung und des Stroms muss natürlich sein. Einem Bekannten ist sein 0815 'Labornetzteil' bei nem Peltier element abgetaucht... (war so nen 30€ teil) Es kann auch nen Schaltplan und oder tutorial zum Eigenbau sein, da mir auch so etwas Spaß macht. Nehmen wir an ich bräuchte max. 30v / 3A Da gibt es doch bestimmt etwas anständiges zum zusammen basteln oder? Ich habe mal ne Schaltung zusammen gebaut von nem angeblichen labornetzteil Weiß nicht wo ich das gefunden habe, aber das war alles einfach nur grottig...

Kommentar von treppensteiger ,

Selbst die einfachsten Spannungsreglerschaltkreise haben Kurzschlussschutz. Was sie aber nicht unbedingt haben, ist ein ausreichend dimensioniertes Kühlblech. Und so stirbt der Schaltkreis nicht am Kurzschluß sondern an der Temperaturüberlastung. 

30V 3 A ist auch noch als simpler 3-beiniger IC erhältlich, allerdings können diese Regler ohne spezielle Schaltung nicht bis auf 0V runter geregelt werden das endet eher so bei 2V. Der LM350T ist so einer. 

Basteln ist nicht schlecht, allerdings sind die Netzgeräte heute so billig, dass es rein finanziell nicht viel bringt. Mit Trafo (mit extra Wicklung für die 0V Schaltung) Kühlkörper, Gehäuse, Kondensatoren, Sicherung und Spannungs- und Stromanzeige bist du im Eigenbau auch bei >100€.

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