Frage von rajpara, 85

kurzurlaub in der probezeit?

Hallo,seit mitte Juni ich habe meiner erster job als Aushilfe (Verkäuferin) angefangen.Ich wollte in August 5 Tage frei haben aber meine Chefin will nicht mir frei geben."Was ist wichtig, dein job oder deiner Urlaub, da musst du selbst entscheiden".....sagte Sie. Ich habe kein andere Wahl weil wir schon Flugticket gekauft, Hotel gebucht haben. Ich will gerne mein job behalten. Was kann ich tun ? Wie kann ich alles organisieren.

Antwort
von LeCux, 49

Hast Du das Ticket vor oder nach dem Arbeitsantritt gekauft?

Generell rechtlich ist es so:

Bei vielen Arbeitnehmern herrscht immer noch der Irrglaube, Urlaub sei
während der Probezeit generell ausgeschlossen. Hier muss ganz klar
gesagt werden: Das stimmt so nicht! Richtig ist: Anspruch auf den vollen Jahresurlaub besteht erst nach einer Betriebszugehörigkeit von sechs Monaten (dazu gleich). Dies steht in der Vorschrift des § 4 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG).

Aber:

Allerdings kann der Arbeitgeber Urlaubswünsche, d.h. die konkrete Beantragung von Urlaub zu einem bestimmten Termin verweigern, wenn dringende betriebliche Gründe oder Urlaubswünsche von anderen Arbeitnehmern dagegen sprechen (§ 7 Abs. 1 BUrlG).

Die Gründe für eine Verweigerung des Urlaubs müssen also
betriebsbezogen sein, d.h. mit Arbeitsablauf und -organisation zu tun
haben. Dies können etwa sein:

erhöhtes Arbeitsaufkommen zu bestimmten Stoßzeiten, etwa zur Urlaubszeit oder gegen Jahresende

Ausfälle anderer Arbeitnehmer, etwa durch Krankheit

rechtswirksam festgelegte Betriebsferien zu einem bestimmten Termin

Urlaub von anderen Arbeitnehmern im Sinne einer nachvollziehbaren Regelung zur Urlaubsvertretung.

Die Probezeit eines neu eingestellten Arbeitnehmers stellt dagegen
keinen betrieblichen Grund zur Urlaubsversagung dar! Der betriebliche
Grund kann zwar durchaus mit der Probezeit bzw. der Neueinstellung
zusammenhängen (z.B. notwendige lückenlose Teilnahme an einer Schulung
im Rahmen der Einarbeitung). Ein im Endeffekt pauschaler Verweis („Sie
sind noch in der Probezeit“) reicht aber nicht aus.

http://www.kanzlei-hasselbach.de/2016/urlaub-in-der-probezeit/

Dennoch sollte man sich gut überlegen was man tut, immerhin will man ja den Arbeitgeber etwas länger behalten. Und wenn Du erst zwei Monate da bist hättest Du eh nur Anspruch auf 20 / 12 * 2 = 3.3 Tage Urlaub, was nicht reichen würde.

Kommentar von rajpara ,

Danke für die antwort. Ich habe vor dem Arbeitsantritt des Jobs alles gebucht. Könntest du mir ein guter Weg zur Kündigung zeigen ? Damit nachher kann ich mich wieder bewerben.

Übrigens, eine mitarbeiterin von uns ist während der Probezeit für zwei Wochen in Urlaub geflogen.

Antwort
von Maximilian112, 37

Vielleicht ist die Chefin mit einigen Tagen unbezahlten Urlaub einverstanden?

5 Tage Anspruch hast Du zu dieser Zeit nicht. Von eigenmächtigen Urlaubsantritt ist abzuraten. Das würde die Stelle kosten.

Antwort
von Socat5, 52

Sie hat dir ja gesagt was du tun kannst. Wenn du in Urlaub fährst bist du die Stelle los. Eigentlich stellt man sich darauf ein, dass erstmal in nächster Zeit alles an Urlaub gestrichen ist, wenn man einen neuen Job anfängt, auch wenn es nur ein Aushilfsjob ist.

Kommentar von Familiengerd ,

dass erstmal in nächster Zeit alles an Urlaub gestrichen ist, wenn man einen neuen Job anfängt

Mit welcher Berechtigung sollte das denn wohl geschehen dürfen?!?!

Oder deutlicher: "Streichen", also die Versagung von Urlaub alleine mit dem Argument "Probezeit" ist nicht erlaubt!

Kommentar von Socat5 ,

Mit keiner Berechtigung. Ich würde einfach nicht auf die Idee kommen, gleich Urlaub machen zu wollen, das sieht einfach nicht gut aus, das meine ich. Auch wenn es keine rechtliche Grundlage gibt.

Kommentar von Familiengerd ,

Das sind Situationen, die gar nciht so selten vorkommen - und meist ja auch so überhaupt nicht beabsichtigt waren.

Urlaube müssen in der Regel früh beantragt werden; und früh werden in der Regel (oder oft) auch Reisen gebucht. Wenn dann unerwartet ein Arbeitgeberwechsel dazwischen kommt, dann hat eben eben eine solche Situation: neuer Arbeitsplatz, aber Urlaub schon gebucht.

Einmal abgesehen davon, dass im Fall hier mit 5 Tagen möglicherweise mehr Urlaub beantragt wurde, als an Anspruch bisher erworben worden ist: Ich habe nicht das geringste Verständnis für das Verhalten des Arbeitgebers, unter den gegebenen Voraussetzungen die Fragestellerin vor die Alternative "Job oder Urlaub" zu stellen! Dafür gibt es objektiv überhaupt keinen Grund!!

Und wenn der Arbeitgeber hier "Sorge" wegen des zu viel beantragten Urlaubs hat, dann kann er die Zahlung des entsprechenden Urlaubsentgelts ja so lange zurückstellen, bis der Anspruch erworben worden ist (diese Möglichkeit hat er ja)!

Antwort
von Nordseefan, 57

Deine Chefin ist im Recht, sie muss dir keine Urlaub geben.

Dann hättest du halt die Stelle nicht annehmen dürfen. Oder gleich bei der Einstellung fragen müssen. Klar, kommt nicht so gut. Aber du wusstet ja das du schon gebucht hast. Und nun musst du in der Tat entscheiden was dir wichtiger ist.

Kommentar von Familiengerd ,

Deine Chefin ist im Recht, sie muss dir keine Urlaub geben.

Das ist so nicht richtig!

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, auch in der Probezeit den jedenfalls bis dahin erworbenen Urlaub zu gewähren, wenn nicht dringende (!!) betriebliche Gründe oder Urlaubswünsche sozial bevorrechtigter Arbeitnehmer einer Genehmigung entgegen stehen.

Alleine die Tatsache "Probezeit" ist jedenfalls kein Versagungsgrund!

Abgesehen von der rechtlichen Seite kann man dann auch schon fragen, was sich der Arbeitgeber "vergibt", wenn er dem Urlaubswunsch entsprechen würde!

Kommentar von Nordseefan ,

Du vergisst aber das sie noch nicht so viel Urlaub erworben hat, wie sie nehmen wollte/müsste

Kommentar von Familiengerd ,

Erstens hast Du geschrieben, die Chefin müsse "keinen Urlaub geben"; richtig wäre dann gewesen "keinen Urlaub in diesem Umfang".

Zweitens habe ich das nicht vergessen, sondern in meinem Kommentar einschränkend darauf hingewiesen mit der Formulierung "den jedenfalls bis dahin erworbenen Urlaub". 

Kommentar von Familiengerd ,

Ergänzung:

Ob die Fragestellerin bis zum gewünschten Urlaubsantritt im August ausreichend Urlaubsanspruch erworben hätte, wissen wir nicht, weil nicht bekannt ist, wie viel Jahresurlaub - und damit: wie viel Teilurlaub bis dahin - sie hat!

Antwort
von SchwarzerTee, 41

Du hattest aber eine Wahl und hast Dich entschieden, Flug und Hotel zu buchen, obwohl Du in dieser Zeit eine andere Verpflichtung hast. Wenn Du nun in Urlaub fliegst, kannst Du froh sein, wenn nicht zur Kündigung noch eine Schadenersatzklage kommt.

Kommentar von Familiengerd ,

Du hattest aber eine Wahl und hast Dich entschieden, Flug und Hotel zu buchen, obwohl Du in dieser Zeit eine andere Verpflichtung hast.

Du weißt doch überhaupt nicht, wie es zu dieser Situation gekommen ist, ob die Urlaubsbuchung erfolgt ist, bevor es den Plan gab, eine Arbeitsstelle anzutreten!!

Außerdem sind das allgemein Situationen, die gar nciht so selten vorkommen - und meist ja auch so überhaupt nicht beabsichtigt waren.

Urlaube müssen in der Regel früh beantragt werden; und früh werden in der Regel (oder oft) auch Reisen gebucht. Wenn dann unerwartet ein Arbeitgeberwechsel dazwischen kommt, dann hat eben eben eine solche Situation: neuer Arbeitsplatz, aber Urlaub schon gebucht.

Man sollte mit solchen "Vorwürfen" also etwas zurückhaltend sein (und außerdem ist "Schadenersatzklage" bei einem Aushilfsjob wie hier Unsinn).

Kommentar von SchwarzerTee ,

Wenn der Urlaub schon gebucht war, als der Vertrag für den Aushilfsjob verhandelt wurde, hätte diese Tatsache offengelegt werden können. Im Nachhinein die Chefin vor die vollendete Tatsache des bereits gebuchten Urlaubes zu stellen, halte ich  für zumindest menschlich nicht korrekt.

(Ich hatte selbst für die allererste Woche meiner allerersten Arbeitsstelle nach der Ausbildung Urlaub gebucht, bevor ich überhaupt wusste, was ich nach der Lehre machen würde. Das habe ich selbstverständlich bei den Vertragsverhandlungen angegeben. So war der Arbeitgeber frei, mich trotzdem, später oder aber gar nicht einzustellen.)

Im übrigen hast Du recht, dass ich den zeitlichen Ablauf nicht gleich durchschaut hatte und mich zurückhaltender/höflicher hätte ausdrücken können.

Kommentar von Familiengerd ,

Wenn der Urlaub schon gebucht war, als der Vertrag für den Aushilfsjob verhandelt wurde, hätte diese Tatsache offengelegt werden können.

Das ist selbstverständlich vollkommen richtig!

Dann wäre es auch nicht zu dieser Konfliktsituation gekommen, wobei ich aber trotzdem die kompromisslosen Haltung der Chefin  für völlig überzogen und unangebracht halte!

Antwort
von AnnnaNymous, 48

Deine Chefin muss Dir in der Probezeit keinen Urlaub geben. Wenn sie es doch macht, kann sie die Probezeit verlängern. Wenn sie nicht will, hast Du keine Möglichkeit.

Kommentar von Familiengerd ,

Das ist schlicht und einfach falsch!

Alleine die Tatsache "Probezeit" ist jedenfalls kein rechtlich haltbarer Grund zur Versagung der Genehmigung eines bereits erworbenen Urlaubsanspruchs!

Und eine Verlängerung der Probezeit wäre nur dann erlaubt, wenn der "Erprobungszweck" der Probezeit durch den angetretenen Urlaub nicht zu erreichen wäre!

Kommentar von AnnnaNymous ,

Ich habe keine rechtliche Grundlage, habe aber genau diese Informationen von meinem Arbeitgeber gehört: "In der Probezeit wird in der Regel kein Urlaub gewährt" - Ausnahmen bestimmt der Arbeitgeber. Und in diesem Fall hört es sich für mich so an, als würde dieser Arbeitgeber sich darauf berufen.

Kommentar von Familiengerd ,

Was Dein Arbeitgeber Dir gesagt hat, spielt überhaupt keine Rolle!

Und die Rechtsprechung und das Gesetz sehen das anders.

Urlaub darf nach dem Bundesurlaubsgesetz nur aus (wirklich!!) dringenden Gründen (und wegen entgegen stehender Urlaubswünsche sozial bevorrechtigter Arbeitnehmer) verweigert werden!

Und alleine die Tatsache "Probezeit" berechtigt nun einmal - nachvollziehbar - nicht zu einer Verweigerung, weil sie schlicht und einfach keinen solchen Verweigerungsgrund darstellt!!

Antwort
von J0eSpivy, 37

Versuch mit ihr zu reden, in der Probezeit hast du keinen Anspruch auf Urlaub, somit ist es ihr gutes Recht.

Krankmachen würde dir sicherlich den Job kosten.

Hast du den Urlaub vor Antritt des Jobs gebucht? 

Kommentar von J0eSpivy ,

Na da versteh mal einer den Downvote, was ist den daran so schlecht/falsch? Natürlich kann sie den Urlaub rein rechtlich bekommen, deshalb soll sie ja mit ihrer Chefin reden, nur fällt in der Probezeit die Verweigerung/Begründung der Chefin deutlich einfacher aus. Gängige Praxis. Ein bißchen mitdenken darf man hier schon erwarten lieber Downvoter...

Kommentar von Familiengerd ,

in der Probezeit hast du keinen Anspruch auf Urlaub

Das ist schlicht und einfach falsch!

Alleine die Tatsache "Probezeit" ist jedenfalls kein rechtlich haltbarer Versagungsgrund!

Kommentar von AnnnaNymous ,

Wie soll man denn den Arbeitnehmer erproben, wenn er einen Teil davon in Urlaub ist^^?

Kommentar von Familiengerd ,

@ AnnaNymous:

Fragst Du das in diesem Fall im Ernst?

Der während einer Probezeit geringe erworbene Urlaub führt mit Sicherheit nicht dazu, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nicht "erproben" kann!!

Kommentar von J0eSpivy ,

Nachtrag: Ich sehe gerade, das sie als Aushilfe arbeitet, das heisst für mich, das sie zu einem Zeitpunkt eingestellt wurde, in dem es mehr Arbeit gibt, um diese Bewerksstelligen zu können. Von daher lässt sich dieser Urlaub mit einfacher betriebsbedingter Begründung verwehren.

Fakt ist einfach, mit reden erreicht man meistens mehr als mit der Gesetzeskeule.

Kommentar von Familiengerd ,

Ich sehe gerade, das sie als Aushilfe arbeitet, das heisst für mich, das sie zu einem Zeitpunkt eingestellt wurde, in dem es mehr Arbeit gibt, um diese Bewerksstelligen zu können.

Das ist aber nichts als die reine Spekulation!

Von daher lässt sich dieser Urlaub mit einfacher betriebsbedingter Begründung verwehren.

Das ist falsch! Rein rechtlich gesehen ist alleine "mehr Arbeit" oder "Personalknappheit" kein zur Verweigerung eines Urlaubs berechtigender Grund!!

Kommentar von J0eSpivy ,

Natürlich ist das spekulation, ich kann auch nur darauf antworten was ich aus dem Text erfahre. Das "Rein rechtlich" interessiert in diesem Fall nur leider nicht, da die Chefin scheinbar nicht vor hat nachzugeben und sie ihr zwecks Probezeit ohne Angabe von Gründen das Arbeitsverhältnis kündigen kann. Da kann es Urlaubrechtlich aussehen wie es will...

Kommentar von Familiengerd ,

@ J0eSpivy:

Natürlich ist das spekulation, ich kann auch nur darauf antworten was ich aus dem Text erfahre.

Und aus dem Text erfährst Du dazu nicht - also sollte man auch nicht argumentieren auf der Basis von Spekulationen.

Was das "rein rechtlich" angeht: Natürlich muss man erst einmal die rechtliche Lage klären; ob das dann auch zu entsprechend konkretem Handeln führen kann, ist dann noch eine andere Frage : "Recht haben" und "Recht bekommen" ...

Dass ich das Verhalten - in einem Fall wie dem hier beschriebenen - dieser Art von Arbeitgeber absolut nicht nachvollziehen kann (und verurteile), weil es überhaupt keinen objektiv einsehbaren Grund dafür gibt, muss ich wohl nicht besonders betonen.

Kommentar von J0eSpivy ,

Ihre persönliche Meinung interessiert hier nicht. Natürlich kann/soll man sich vorher informieren, es macht nur nicht immer Sinn auf sein recht zu beharren. Hier kommt dann der gesunde Menschenverstand ins Spiel.

Sie schreibt sie sei als Aushilfe angestellt, machen Sie sich mal über die Definition des Wortes schlau. Wieso sollte ich dann nicht davon ausgehen? Wenn jemand sagt er ist als Pilot angestellt, dann gehe ich auch davon aus, dass er/sie ein Flugzeug fliegt.

Kommentar von Familiengerd ,

es macht nur nicht immer Sinn auf sein recht zu beharren.

Darum habe ich ja geschrieben "ob das dann auch zu entsprechend konkretem Handeln führen kann, ist dann noch eine andere Frage : "Recht haben" und "Recht bekommen" ..."!!

Sie schreibt sie sei als Aushilfe angestellt, machen Sie sich mal über die Definition des Wortes schlau.

Nun mal nicht "so von oben herab"! Was sagt "Aushilfe" denn konkret über die Tätigkeit und den Anlass der Beschäftigung, und was wird nicht alles als "Aushilfe" bezeichnet?!?! Das sagt also überhaupt nichts dazu aus, was in die von Dir spekulierte Richtung "mehr Arbeit" geht!

Und dabei als Beispiel "Pilot" und "Flugzeug" anzuführen, ist einfach nur Unsinn!

Ihre persönliche Meinung interessiert hier nicht.

Ob sie hier interessiert oder nicht, kannst Du nicht alleine deshalb beurteilen, weil sie Dich nicht interessiert. Dass sie nicht maßgeblich ist, weiß ich selbst; das hindert mich aber nicht daran, sie zu äußern - und Du tust das auch nicht, auch wenn es Dir möglicherweise nicht passt!!

Kommentar von J0eSpivy ,

Und wo genau habe ich gesagt das es keinen rechtlichen Anspruch gibt? Es ist einfach oft gängige Praxis das in der Probezeit kein längerer Urlaub gewährt und leichter Untersagt wird. Richtig, ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt, allerdings finde ich es auch grenzwertig hier die Anwaltslinks zu posten.

Warum? Ganz einfach, bei einer Chefin welche mit der Aussage 
"Was ist wichtig, dein Job oder deiner Urlaub, da musst du selbst entscheiden" ankommt, ist es wohl keine gute Idee mit urlaubsrechtlichen Fakten zu argumentieren. Dann ist sie den Job sicher gleich los.

Kommentar von Familiengerd ,

@ J0eSpivy:

Und wo genau habe ich gesagt das es keinen rechtlichen Anspruch gibt?

Weißt Du nicht mehr, was Du geschrieben hast?!?!

In Deiner Antwort oben sagst Du doch deutlich: "in der Probezeit hast du keinen Anspruch auf Urlaub, somit ist es ihr gutes Recht"!

Es ist einfach oft gängige Praxis das in der Probezeit kein längerer Urlaub gewährt und leichter Untersagt wird.

Wenn etwas angeblich (!) "gängige Praxis" sein soll, so heißt das noch lange nicht, dass es auch tatsächlich und rechtlich korrekt ist.

Es gibt überhaupt keinen objektiven Grund, einem Arbeitnehmer in der Probezeit Urlaub, den er bisher erworben hat, zu versagen!!

Das Verhalten der Chefin ist in diesem konkreten Fall auch überhaupt nicht nachvollziehbar und begründbar!

Kommentar von J0eSpivy ,

Ich habe ja bereits eingeräumt mich in diesem Punkt falsch ausgedrückt zu haben. Aber Paragraphenreiter helfen in dem konkreten Fall nicht weiter, die Chefin sitzt letztendlich am längeren Hebel.

Kommentar von Familiengerd ,

die Chefin sitzt letztendlich am längeren Hebel

Das ist allerdings leider richtig, aber darum ist das Verhalten dieser Chefin trotzdem moralisch-menschlich-sozial zu verurteilen!

Kommentar von J0eSpivy ,

Da bin ich diesmal voll und ganz Ihrer Meinung ;-)

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