Frage von dicki1944, 63

Kupplung bei 4000 Km kaputt, wer trägt die Kosten?

Wir haben 1 neuen Diesel 150 PS, nach 4000 Km ist die Kupplung kaputt. Die Werkstatt und das Werk nimmt sich nichts von den anfallenden Kosten ca. 2000 Euro an. Die sagen die Kupplung ist durch Fahrfehler überanstrengt worden, daher kaputt. Der Wagen hatte u. Erachtens von Anfang an Unstimmigkeiten beim Schalten. Nachdem versucht wurde rück- wärts mit leerem kleinen Anhänger eine kurze Steigung zu fahren, was er nicht schaffte, fing der Wagen an zu qualmen. Wir waren 1 Tag später in der Werkstatt und haben das gemeldet. Daraufhin hat der Meister kurz in den Motorraum geschaut und gesagt, man riecht es noch, wir müssen den Motor ausbauen und nachsehen , wo dran es gelegen hat. Sie haben uns einen Termin für 1 Woche später gegeben und nicht gleich den Wagen dabehalten. Wir haben nachgefragt, ob das über Grantie läuft. Ja, das wäre kein Problem bei dem Neuwagen. Jetzt sollen wir aber aufeinmal alles bezahlen, wegen Verschleissteil und angeblich Falschfahren ( mit angezogener Handbremse oder so). Mein Mann war jahrelang im Aussendienst tätig und ist ettliche KM gefahren, meistens mit Diesel, müsste sich also auskennen. Zudem ist ein Bekannter ( Busfahrer mit sämtlichen Führerscheinen) auch unseren Neuwagen gefahren und festgestellt, dass er rückwärts garnicht richtig zieht. Was können wir tun um nicht auf diesen Kosten sitzen zu bleiben, wenn von der Gegenseite alles abgelehnt wird. Wir können ja nicht beweisen, dass die Kupplung vllt. von Anfang an schon defekt war, das glaubt doch kein Mensch bei einem Neuwagen. Hat schon Jemand so etwas auch erlebt und wie ist es ihm ergangen?

Antwort
von larry2010, 32

googel mal das modell mit problem kupplung nach kurzer zeit hinüber oder so.

meist gibt es bei allen autos irgendein forum, wo anfälligkeiten aufgelistet werden . ich hatte das beim vw caddy gemacht, wo herauskam, das vw von verschiedenen herstellern schwungscheiben verbaut hatte, bei einem gab fabrikationsfehler, weshalb die schwungscheibe innerhalb der garantiezeit hinüber war und man als kunde nichts zahlen musste.

evtl. kann man auch einen unabhängigen gutachter bestellen, der sich das ansieht.

das fahren mit angezogener handbremse sollte man an sich feststellen, wenn man sich den wagen genau ansieht.

klingt sehr merkwürdig, was die werkstatt da erzählt

Antwort
von BEAFEE, 44

Du solltest das Werk anschreiben und den Vorfall schildern. Nach 4000 km darf so etwas nicht passieren !

Bei dieser Kilometerleistung sollte m.E. die Kulanz greifen.

Kommentar von MrBesserwisser ,

Passieren kann das immer, vorallem werfen die ja vor das die Kupplung unsachgemäß benutzt worden ist. Da denke ich kann man sich einen Kulanzantrag sparen.

Kommentar von BEAFEE ,

Ich würde jedenfalls nichts unversucht lassen.....

Antwort
von huldave, 31

Stimmt schon, die Kupplung ist ein Verschleißteil und daher zahlst du.

Aber, von einer Kupplung bei einem Neuwagen erwarte ich, dass sie länger als 4000 km hält.
Setze dich unbedingt mit dem Hersteller in Verbindung und lasse nicht locker. Wenn dieser grünes Licht zur Reparatur gibt, dann wird das auch dem Autohaus bezahlt vom Hersteller.

Habe das auch mal gehabt, war zwar ein ewiges hin und her mir dem Hersteller, hat sich aber gelohnt, die Kosten wurden übernommen

Kommentar von dicki1944 ,

Danke für Deine Antwort, aber was hattest Du für ein Auto? Wir haben einen SKoda-Yeti Diesel. Was hast Du solange mit Deinem Auto gemacht, d.h. hast Du es reparieren lassen und auch bezahlt?

Unsere Werkstatt gibt den Wagen nur gegen Bezahlung raus. Das ist doch glatte Erpressung, denn wir brauchen das Auto ja.

Ausserdem behaupten die ja es wäre ein Fahrfehler, wahrscheinlich mit "angezogener Handbremse gefahren", aber die Bremsbeläge sind noch einwandfrei, nur die Kupplung weist Schäden auf.

Sollten wir vorsichtshalber von allen Teilen Bilder machen, der Wagen steht noch auf der Bühne, Teile sind ausgebaut?

LG und Danke im Voraus

Kommentar von huldave ,

Das war ein Mercedes Vaneo und wir haben ihn erst dann in die Werkstatt gegeben, als die Kostenzusage aus Stuttgart vorhanden war. Dann ging alles problemlos, sogar den Leihwagen gab es umsonst. vielleicht überlegst du mal, ob sich in deinem Fall ein Gutachter lohnen würde.

Antwort
von MrBesserwisser, 33

Hatte das ähnliche Problem.

Neuwagen gekauft und nach 6 Monaten und ca 8000Km mitten auf der Autobahn ging das einkuppeln nicht mehr. Egal was ich einlegte drehte nur durch.

Ergebnis war ich durfte alles zahlen da die Kupplung ein Verschleissgegenstand ist. Trotz Kulanzantrag etc. Da bleibt euch auch wohl nix anders übrig als zu bezahlen.

Das ist meine Erfahrung.

Lieber Gruss

Kommentar von dicki1944 ,

Danke  für Deine Antwort, man zieht immer die A...Karte. Was hattest Du für ein Auto?, Wir SKODA - JETY.

Kommentar von MrBesserwisser ,

Opel Astra. Hab Ihn aber vor kurzem Verkauft und bin auf Audi umgestiegen. Bei Skoda ist es aber kein bekanntes Problem das die Kupplung schnell den Geist aufgibt.

Ist hart aber ändern kann man es nicht.Leider...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community