Frage von 4Hufen1Leben, 39

Kupferwerte bei pferd Erhöht was tun?

huhu ihr lieben Pferdemuttis Und Pferdepapis,

ich hab letzte woche eine Großes blutbild von meinem 6 jahre alten dicken machen lassen nun die erschreckenden werte....

er hat zu viel Kupfer ( norm. 50-150) er hat 163+ und zu wenig JOD ( norm. 50-120) er hat 24.4-

nun die frage stellt sich woher kommt das KUPFER wir haben normale salzlecksteine und keine Kupferrohre an den tränken....

wie kann ich das Kupfer senken???

wir füttern nur Heu und abund an mal Hafer da er nicht viel geritten wird und laut Hufschmied sowieso zu fett sei um noch Müsli zu bekommen... gibt es da gezielte Kuren ?

ich bin ratlos... LEIDER :(

Expertenantwort
von Baroque, Community-Experte für Pferde, 9

Wenn Du das Blutbild mit dem Tierarzt besprichst, stell doch mal folgenden Gedanken in den Raum:

Kupfer ist Gegenspieler von Zink. Im gesunden Organismus stört das anwesende Zink die Aufnahme von zu viel Kupfer aus der Nahrung. Vielleicht ist der Zinkspiegel ja zu niedrig, um die Kupferaufnahme zu bremsen?

Das wird jetzt das Blutbild nicht bestätigen, weil der Zinkwert ordentlich aussieht, sonst hättest Du ihn gepostet.

Aber meine Tiermediziner sagen, die These, dass beim Zink Blut bevorzugt bedient wird, sei korrekt und inzwischen medizinisch bestätigt. Das bedeutet: Wenn irgendwo im Körper des Pferdes Zink ist, dann wird so lang erst mal das Blut damit aufgefüllt, bis das quasi "gesättigt" ist. Die Zellen bekommen bei zu wenig Zink im Körper nichts ab, das Blut sieht dennoch recht gut aus.

Im umgekehrten Fall, dass zu viel Zink im Pferd ist, scheidet den Überschuss die Niere mit erträglicher Mehrarbeit, also ohne zu leiden, aus. Daher behandelt man nach aktuellen Erkenntnissen einen Zinkmangel nach Symptom. Es passiert dem Pferd ja nichts, wenn es das Zink nicht gebraucht hätte und die Mangelsymptome sieht man doch:

- schwächeres Immunsystem als bei einem Pferd ohne Mangel

- schwierigerer Muskelaufbau bis hin zu Muskelabbau, obwohl normal bewegt wird

- Haut liefert mehr Talg, sichtbar an den grauen Belägen an Reitstiefeln, Satteldecken, Zügelinnenseiten etc.

- Fell sieht stumpfer aus

- Neigung zu Mauke, Insektenbefall, Ekzem etc. erhöht

... u.v.m.

Insbesondere der Fellwechsel zehrt zweimal im Jahr den Zinkspiegel aus. Viele Pferde, die Zink ganz ordentlich verstoffwechseln, brauchen in der Fellwechselzeit eine kleine Nachhilfe an Zink. Für Mineralfutter gelten tiernahrungsrechtliche Schwellenwerte, d.h. ein Mineralfutterhersteller kann nun auch nicht hergehen und einfach deutlich mehr Zink in sein Produkt geben, um eines für Pferde zu entwickeln, die da vielleicht etwas schwächer sind.

Kommentar von Baroque ,

Ach, jetzt wird mir Dein Futterplan erst bewusst: Kein Mineralfutter? Dann ist es in Deutschland kaum möglich, dass ein Pferd keinen Zinkmangel hat. Wäre schon eine sehr "zinkintensive" Gegend.

Müsli käme mir eh in kein Pferd, weder in ein dickes noch in ein dünnes. Damit kann man sich chronische Mangelkandidaten erzeugen, weil der Zuckergehalt die Darmflora dermaßen aus dem Gleichgewicht bringt, dass sie zum Teil nicht mehr vollständig aufzubauen geht - natürlich je nachdem, was dem Pferd in seinem Leben schon alles fütterungstechnisch "passiert" ist.

Antwort
von FurtherMind, 21

Salopp gesagt: 

Google hat dazu eine ganze Menge antworten. Wir sind hier keine Tierärzte, kennen weder dich noch dein Pferd, geschweige denn Lebensumstände, Stammbaum etc. - sowas kann doch einige Ursachen haben. Lies dich darüber am besten mal ein. 

Kommentar von 4Hufen1Leben ,

Tolle Idee wenn ich das nicht schon seit Stunden Tun würde!!!!!!!! und stell dir vor hier gibt es menschen die auch ne AHNUNG davon haben und sowas schon hinter sich haben das hat nichts mit dem Stammbaum oder der Herkunft und den Lebensumständen zu Tun. KUPFER hat sowie jeder Mensch auch Jedes Tier in sich..

Kommentar von FurtherMind ,

Danke, das weiß ich. 

Kommentar von FurtherMind ,

Hier auszurasten wird dir noch weniger helfen. 

Kommentar von 4Hufen1Leben ,

ich Raste nicht aus ich finde es einfach nur Unhöflich, immer die Selben Antworten zu Hauen obwohl man ja Köpfchen hat um zu merken das Dies der letzte Ausweg ist, wenn man nicht alles schon durchsucht hätte würde ich keine frage hier stellen. nur leider sind in 90% der Foren immer nur die gleichen 3-4 Antworten die ich aber schon versucht habe... das Einzige was Half ( ich aber nicht mehr so oft geben solle ) ist das Kraftfutter da ich ihm damit wieder zu viel Selen zufüttern würde was auch nicht wie man weiß gut ist 

Kommentar von FurtherMind ,

Hat denn der Tierarzt überhaupt nichts dazu gesagt als das festgestellt wurde? 

Antwort
von veronicapaco, 4

Geh vielleicht noch mal ohne irgendwas auszuschließen ganz in Ruhe durch denn Stall, vielleicht mit einer Freundin und guck dir nochmal alles ganz genau an, Stück für Stück. Auch die Wiese.

Antwort
von veronicapaco, 23

Ta gefragt?

Kommentar von 4Hufen1Leben ,

Klar, wir werden Morgen nochmals genau Besprechen was wir tun und woran es Liegen könnte. Aber dazu müsse ertsmal die Ursache gefunden werden und da müsse ich eben allein dran suchen, da kann er mir keine hilfe leisten, auser zu sagen " das fehlt deinem Pferd" 

 da er auch auf Achse ist und seine Notfälle machen muss... nunja, mir gehen eben die Ideen aus was man dagegen machen kann, wir lassen morgen noch einen Test machen im Wasser wobei ich da weniger den Fehler sehe im Heu bzw die wiesen auch weniger da wir sie selbst mit Mist versorgen und unser heu aus dem Wiesen Ziehen. dann hätten es alle drei und nicht nur mein Dickerchen ( stehen im eigenen Offenstall)


Kommentar von Baroque ,

Na, dem Tierarzt, dem die Zusammenhänge zwischen den Werten und die Erklärung dafür, dass ein Mangel des Gegenspielers Kupfer erhöhen kann, nicht einfällt, würde ich jetzt kein Pferd anvertrauen, ehrlich gesagt. Auch nicht einem, der sich keine Zeit nimmt für Präventionsmaßnahmen und dazu gehört es, Dich diesbezüglich zu beraten. Du hast hier einen, der mir gleich zweimal negativ auffällt.

Antwort
von Secretstory2015, 20

Warum fragst Du das nicht Deinen Tierarzt?

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