Frage von humpydumpy3, 58

Kunde schickt unfrei zurück, obwohl er per E-mail und per Post eine Rücksendemarke bekommen hat?

Ich habe einem Kunden einen falschen Artikel geschickt. Nachdem er mich per Email darauf aufmerksam gemacht hat, habe ich ihm geantwortet, dass ich den richtigen Artikel am nächsten Werktag rausschicken werde und habe ihm eine freigemachte Retouremarke für den falschen Artikel per Email zukommen lassen. Die Retouremarke habe ich auch noch mal ausgedruckt mit ins Paket gelegt. Leider hat der Kunde den Artikel trotz Rücksendemarke unfrei an mich zurückgeschickt. Bin ich verpflichtet die Sendung anzunehmen und 15 € "Strafporto" zu bezahlen, obwohl ich ihm im Vorfeld eine Rücksendemarke geschickt habe?

Antwort
von humpydumpy3, 25

Man darf in seine AGB in keinem Fall reinschreiben, dass unfreie Sendungen nicht angenommen werden. Dafür kann man abgemahnt werden. Der Kunde hat sich am Samstag gemeldet und ich habe ihm noch am selben Tag die Rücksendemarke per Email geschickt. Am Dienstag ist der richtige Artikel angekommen und da war die Rücksendemarke nochmal in ausgedruckter Form dabei. Am selben Tag hat er die Sendung unfrei an mich zurückgeschickt.

Kommentar von signk ,

Sehe ich nicht so.., viele Händler schreiben dies in ihren AGB'S.  Macht ja auch Sinn, ansonsten würde jeder unfrei versenden (mich eingenommen).  Warum sollte ich als Kunde eine Sendung frankieren, wenn ich es auch unfrei versenden könnte.??! 

Abmahnung wegen Hinweis in seinen AGB's dass unfrei versendete Pakete nicht angenommen werden??  - glaube ich eher nicht. 

Antwort
von signk, 40

Gegenfrage: was hast du für eine Alternative??   

- wenn du den Artikel nicht annimmst, geht er an den Versender zurück.   Dein Kunde hat dann 2 Pakete.   Du kannst dann höchstens nochmals bitten, dass dein Kunde doch bitte so nett sein soll und die ihm zugeschickte Retourenmarke benutzen soll.   Verstehen muss man das Verhalten deines Kunden unfrei zurückzusenden natürlich nicht.., aber manche sind einfach dummdreist. 

Bei mir persönlich käme es auf den verschickten Warenwert an..., ob es sich "lohnt" ggf.  die Nachnahmekosten zu übernehmen sofern der Kunde sich weiterhin stur stellt und wiederholt unfrei verschickt.  Käme man auf + - 0 würde ich auf die versendete Ware verzichten und es als Lehrgeld verbuchen. 

Nächstes mal erst dann erneut versenden, wenn die versehentlich falsch gelieferte oder defekte Ware wieder bei dir angekommen ist.  .. UND in Zukunft vorab sorgfältig überprüfen was / in welchem Zustand du Artikel verschickst.!!

Und in deinen AGB'S angeben, dass unfrei versendete Pakete nicht angenommen werden.!!

Antwort
von dresanne, 32

Dir wird nichts anderes übrig bleiben. Dein zweites Paket bekam er vielleicht erst, nachdem er das erste bereits fortgeschickt hat.
Es war Dein Fehler und Du hast dem Kunden Arbeit und Weg verursacht, beiße in den sauren Apfel und bezahle. Das nächste Mal passt Du dann bestimmt besser auf, was Du versendest.

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