Frage von HerrKettlar, 88

Kunde hat leider Falsche Ware geliefert bekommen und verlangt nun übernahme des Monteurs bei korrekter Lieferung. Ist dies Rechtens?

Antwort
von blackforestlady, 53

Der Kunde hat doch nicht den Fehler begangen, also sollte man als Verursacher dem Kunden entgegen kommen. Ansonsten einen Preisnachlass einräumen um ihn gütig zu stimmen.

Kommentar von HerrKettlar ,

Ein Preisnachlass wäre keine Problem - finde es halt untypisch zu sagen IHR tragt die Kosten für alles was jetzt kommt. Möchte einfach wissen inwiefern sowas rechtens ist. 

Antwort
von FragaAntworta, 44

Kommt darauf an, ob der Kunde Ausgaben hatte durch die Falschlieferung, und natürlich wie wichtig euch der Kunde ist.

Antwort
von dresanne, 25

Reparaturkosten kann der Kunde nur verlangen, wenn dies mit Deiner Zustimmung geschieht. Du bist nur zur Rücknahme verpflichtet, weiter nichts.

Antwort
von peterobm, 28

Verlangen kann er Viel, stellt ihm einen kostenlosen Retourenschein aus und lasst abholen, den bestellten Artikel zustellen. Fertig. Auf mehr hat er kein Recht.

Antwort
von Biberchen, 46

ich denke mal nicht, ihr nehmt die falsch gelieferte Ware auf eure Kosten zurück und liefert die bestellte Ware. Zu mehr seid ihr nicht verpflichtet. Schickt ihm noch eine Flasche Sekt zur Entschuldigung!

Antwort
von Januar07, 38

List sich so, als hätte der Lieferant und nicht der Kunde einen Fehler gemacht.

Wer Fehler macht, der sollte diese korrigieren, aber nicht zu Lasten anderer.

Antwort
von atzef, 39

Bei den spärlichen Angaben kann man kaum etwas vernünftiges dazu sagen...

Kommentar von HerrKettlar ,

Es geht um ein Waschbecken welches der Kunde als Doppelwaschbecken bestellt hat. Leider gab es bei der Lieferung Probleme und es kam ein zentriertes Becken an. Wir haben uns direkt entschuldigt und Abholung und Sendung des korrekten Beckens angeboten. Es handelt sich also um ca. 2 Tage Verzug. 
Sehe es als nicht angebracht plötzlich die kompletten Montagekosten zu tragen. Lasse mich aber auch gerne eines besseren Belehren. 

Grüße Silvio 

Kommentar von atzef ,

Na ja, wenn der Kunde im Vertrauen auf die ordnungsgemäße Lieferung Monteure bestellt hat und die nun unverrichteter Dinge wieder abziehen mussten, dann hat ihn euer Fehler Geld gekostet. Nur gerecht und rechtlich wohl auch durchsetzbar, dass er diesen Schaden zurückverlangt.

Aber hat er den überhaupt?

Das müsste er erstmal beweisen. Seine Forderung nach kompletter Übernahme der Montagekosten ist jedenfalls unverschämt und nicht durchsetzbar. Allenfalls wie gesagt die mögliche nutzlose Einbestellung von Monteuren, die er aber nachweisen muss.

Kommentar von Kuestenflieger ,

im vertrauen auf korrekte lieferung hat der kunde den monteur bestellt zum einbau .- persönlich abwesend - daheim stellt er korrekte montage aber falsches ding fest . daher die bitte um kostenübernahme  = lieferung mit de- und montage . und nun ?

Kommentar von peterobm ,

Dumm gelaufen, passiert eben, zu Montagekosten seid ihr nicht verpflichtet.

Kommentar von atzef ,

Sehe ich auch so, allenfalls zu nachgewiesenen Anfahrtskosten für einen fehlgeschagenen versuch.

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