Frage von Angelstar19, 65

Künstlerin werden, also selbständig?

Hallo meine lieben, ich bin 20 Jahre alt und möchte jetzt richtig durchstarten. Ich habe vor Selbständig zu werden als Künstlerin. Ich habe Talent was malen und zeichnen angeht und würde gerne versuchen meine eigene Bilder zu verkaufen. Ich möchte auch bald zu eine Werbeagentur gehen und dafür bezahlen damit die meine eigene Website machen. Ich habe schon meine eigene Facebook Fanpage gegründet und innerhalb zwei tage habe ich schon über 360 Likes. könnt ihr mir vielleicht helfen, wenn ich freiberuflich künstlerin werden will muss ich ein gewerbeschein beantragen oder reicht es wenn ich zum Finanzamt gehe? Ich habe keine Kunst studiert, ich habe aber talent und lasse mich davon nicht ausreden. Kunst ist mein leben, Kunst ist das was mich motiviert und mich auf den beinen hält. Mein leben hat kein Sinn ohne Kunst. Wenn ich zeichne oder male dann kann ich meine Gefühle ausdrücken und mich in einer ganz andere welt fühlen. ich kann es einfach nicht beschreiben es fühlt sich aber verdammt schön zu malen und noch schöner ist es wenn es eine bedeutung hat. Ich möchte gerne meine Bilder für 400 bis 500 euro verkaufen und ich weis davon muss ich steuer bezahlen.. Könnt ihr mir vielleicht ein paar tipps geben. Falls sich jemand hier auch für Kunst interessiert und gerne mit mir geschäfte machen würde dann würde ich mich freuen von euch zu hören. Vielen Dank und euch eine gute Nacht.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von steefi, 26

Ich male auch und habe schon das eine oder andere Bild verkauft. Das ist aber nicht leicht. Versuche doch erst mal wirklich Bilder zu verkaufen. Wenn das klappt kannst Du das immer noch nachträglich beim Finanzamt angeben, aber wenn Du mal ein Bild verkaufst brauchst Du keine extra Steuern dafür zu bezahlen. Anbei: Ich lebe in Berlin, wo es sehr viele talentierte Künstler gibt - nur wenige können wirklich davon leben.

Antwort
von SuperBanana, 37

Am Anfang, so viel ist sicher, kannst du nicht davon leben. An deiner Stelle würde ich also versuchen, zuerst eine Arbeit zu finden und die Kunst als Nebenberuf zu sehen. Die kann auch im künstlerischen bereich sein, wenn du magst.^^

Dann Schritt für Schritt, wenn es gut läuft, weniger Arbeiten, mehr künstlerisch aktiv sein, bis du schließlich ganz auf die Arbeitsstelle verzichten kannst. Das geht aber erst,wenn du mit Sicherheit weißt, wie gut sich deine Werke verkaufen. 

Im Übrigen ist Kunst leider immer von Trends und Strömungen abhängig. Daher ist es wirklich empfehlenswert, auch später noch die Möglichkeit zu haben, wieder zwischenzeitlich einen Nebenberuf anzunehmen. :)

LG

Kommentar von Angelstar19 ,

danke für die antwort (=

Antwort
von Sonnenstern811, 39

Mit diesen Verkaufspreisen hast du als Anfängerin ein extrem ambitioniertes Ziel, finde ich.

An deiner Stelle würde ich mit der Anmeldung beim FA erst mal warten, bis du deine ersten Geschäfte tätigen konntest. Für die ersten paar hundert Euro kannst du es als Liebhaberei betrachten.

Kommentar von Angelstar19 ,

Ok, vielen dank, ja ich möchte nicht meine Bilder für 20 oder 30 euro verkaufen. Außerdem kostet das Material und alles viel Geld. man muss ja auch einbisschen intelligent sein. (=

Kommentar von Sonnenstern811 ,

Verstehe ich voll und ganz. Aber der Sprung wird nicht leicht werden. Du machst nicht den Eindruck eines außerbürgerlichen Originals. Googel doch mal Friedrich Schröder-Sonnenstern, haha. Ich kenne ihn persönlich noch flüchtig. Er wohnte bei meiner Arbeitsstelle und hat mich mehrmals angequatscht. Hat verdammt viel Kohle gemacht, aber alles versoffen und verh....

Er war ein Schweinigel erster Güte, hat immer die Schulmädchen sexuell schräg angemacht, hatte aber Narrenfreiheit. §51, wenn dir der was sagt.

Eines seiner Werke hing sogar beim französischen Premier Pompidou. Mich würde interessieren, was du zu seinen Motiven sagst. Würde mich über eine Nachricht freuen. Vielleicht sind wir ja so was wie künstlerische Kollegen, aber malen kann ich nun gar nicht.

Wäre das ein Tipp? In manchen Krankenhäusern hängen Gemälde auf den Gängen, die gar nicht mal so niedrig verkauft werden sollen.

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