Frage von schlaumann93, 168

Kündigungsfrist bei befristeten Vertrag und was nenne ich für ein Eintrittsdatum bei der Bewerbung?

Hallo! Ich habe einen befristeten Vertrag der bis Juni 2016 gilt. Weil die Firma aufgekauft wurde und meine Abteilung zentralisiert wird, also sprich im kommenden Frühjahr ganz wegfallen wird, würde ich mich gerne auf andere Stellenangebote bewerben. Habe dazu ein paar Fragen. In meinem Vertrag steht: Das Arbeitsverhältnis kann nach Ablauf der Probezeit beiderseits mit einer Frist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats gekündigt werden. Sprich sollte ich zb am 01.01. woanders beginnen, bis wann müsste ich kündigen? Nun die zweite Frage. Wie genau schreibe ich das in meiner Bewerbung? Ich suche ja quasi einen Job weil ich sonst arbeitlos wäre. Also versteht mich nicht falsch, ich weiß dass ich es so nicht schreiben soll. Aber kann man in diesem Fall einfach nur schreiben dass man eine neue Herausforderung sucht? Und was mache ich, wenn die nach dem frühsten Eintrittstermin fragen? Die meisten Unternehmen würden das gerne schon bei der Bewerbung erfahren. Ich danke jedem, der sich die Mühe macht mir zu antworten! Bin zur Zeit etwas gefrustet, das war meine erste Festeinstellung nach meiner Ausbildung und die konnte ich nur 5 Monate ausüben... Vielen Dank vorab!!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo schlaumann93,

Schau mal bitte hier:
Arbeit Bewerbung

Antwort
von Muellermaus, 156

Also der frühestmögliche Kündigungstermin wäre für Dich jetzt der 15.12.15, wenn Du die Kündigung jetzt einreichst.

An Deiner Stelle würde ich aber erst kündigen, wenn ich eine neue Stelle hätte. 

Die Frage nach dem Eintritt in die neue Firma lässt sich doch leicht beantworten, da jeder Chef weiß, dass Du eine vierwöchige Kündigungsfrist einhalten musst.

Bekommst Du also zum Beispiel ein Angebot zum 01.01.16, kündigst Du Ende November zum 31.12.15.

Antwort
von MaximusGrandia, 134

01.01.2016 neuer Arbeitsbeginn, spätestens 2.12.2015 kündigen um Frist zu wahren.

Du kannst schreiben du suchst eine neue Herausforderung, sieht nur ein wenig seltsam aus, wenn bei einer Firma anfängst die ähnlich wie deine alte Firma ist wo du nur 5 Monate drin warst. Grundsätzlich schreibst du es so rein, dass dich die zukünftige Stelle interessiert. Nichts über die alte Stelle. Bei einem Vorstellungsgespräch wirst du sicherlich auch gefragt. Da kannst du halt sagen, dass es auch betrieblichen Gründen passiert ist. Es gibt sicherlich elegantere Bezeichnungen dafür.


Frühester Termin ist sofort oder Sofort mit Einhaltung einer 4 Wochen Kündigungsfrist oder dein Wunschtermin mit Einhaltung der Kündigungsfrist, oder....

Expertenantwort
von judgehotfudge, Community-Experte für Arbeit & Bewerbung, 99

Hallo  schlaumann93,

sollte ich zb am 01.01. woanders beginnen, bis wann müsste ich kündigen?

Bis zum 1.12.

Wie genau schreibe ich das in meiner Bewerbung?

Gar nicht. Oder welchen Vorteil versprichst Du Dir davon?

Aber kann man in diesem Fall einfach nur schreiben dass man eine neue Herausforderung sucht?

Doch, das kann man.

Und was mache ich, wenn die nach dem frühsten Eintrittstermin fragen?

Die Wahrheit sagen: 1.1. (im Moment).

Antwort
von xolo88, 107

Also das mit der Kündigungsfrist nennt man nicht in der Bewerbung, da jedem Unternehmen klar ist, dass diese existent ist.

Außerdem würde jede seriöse Firma einem Auflösungsvertrag zustimmen.

Kommentar von skychecker ,

Für einen vermeintlich neuen Arbeitgeber ist es durchaus wichtig zu wissen, wann einem der Bewerber zur Verfügung stehen kann. Es nützt niemandem etwas, wenn man jemanden einstellt, der dann erst in einem halben Jahr aktiv wird.

Von daher ist es absolut sinnvoll und im Regelfall auch gefordert, die Kündigungsfrist bzw. das Datum, zu dem man anfangen kann, bereits in der Bewerbung zu nennen.

Kommentar von skychecker ,

Weiter ist es natürlich völliger  Unsinn, dass eine seriöse Firma einem Aufhebungsvertrag zustimmt.

Wozu werden Verträge geschlossen, wenn sie nachher niemand einhalten will?

Kommentar von xolo88 ,

Eine Kündigungsfrist von 6 Monaten ist denke ich nicht rechtens.

Eine Seriöse Firma wird einem Auflösungsvertrag zustimmen, wenn man erklärt, dass man eine andere Anstellung gefunden hat. Anonsten hat man noch andere Optionen, wie Krankenscheit etc., diese darf man natürlich nicht direkt bennenen, aber es gibt genug Möglichkeiten, solche Sachen indirekt zu sagen.

Ein Unternehmen wird wenig Lust haben, sich mit so etwas rumzuärgern und wird diesem Zustimmen.

Kommentar von Familiengerd ,

Eine Kündigungsfrist von 6 Monaten ist denke ich nicht rechtens.

Auch eine solche Kündigungsfrist wäre erlaubt - sofern sie für beide Seiten und nicht für für die Kündigung durch den Arbeitnehmer gilt!

Kommentar von skychecker ,

Eine seriöse Firma wird auch den Erhalt der Firma im Auge haben müssen. Wenn ein Arbeitnehmer kündigt, der in der Firma eine Schlüsselposition bekleidet, wird man schon alleine deswegen nur schwerlich von der Kündigungsfrist abweichen, um eine sinnvolle Übergabe der Tätigkeiten an einen Nachfolger übergeben zu lassen.

Und das sind oft nicht nur "kleine Klitschen", sondern auch große Firmen.

Natürlich wird man dann sicher auch über einen früheren Zeitpunkt des Ausscheidens sprechen. Aber sicherlich nicht um eine Verkürzung auf 2 Wochen oder Ähnliches.

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