Frage von Iron78, 30

Kündigungsfrist als Mieter?

Ich bin am 01. Juni in eine Einliegerwohnung im 1. Obergeschoss eines Einfamilienhauses eingezogen.

3 Monate nach dem Einzug teilten mir die Eigentümer mit, daß sie das Haus verkaufen werden und das dies frühestens in 1 Jahr statt finden soll!

Nun ist mir aber bekannt, daß die Eigentümer kurz nachdem ich eingezogen bin, eine Wohnung bei einen Familienmitglied von mir besichtigt haben. Das heißt sie wußten schon bevor ich einzog, daß sie verkaufen werden.

Ich als Mieter empfinde das als Betrug, den ich wäre nie in diese Wohnung gezogen wenn ich gewußt hätte, daß das Haus zum Verkauf steht. Und ich dadurch gar nicht weiß ob die zukünftigen Eigentümer überhaupt Mieter wünschen bzw. ob die Kosten in gleich bleiben. Ich habe mir eine neue Wohnung gesucht und den Mietvertrag unterschrieben, anschließend habe ich meine Wohnung, ohne Einhalt der 3 Monatigen Kündigungsfrist, gekündigt.

Meine Anwälte meinen, ich muß diese Kündigungsfrist trotzdem einhalten.

Ich kann nicht glauben, daß ich als Mieter mir das bieten lassen muß?!? Ich habe dem Vermieter angeboten einen Nachmieter zu suchen, dies wurde mit der Begründung abgelehnt, daß die meisten Interessenten keinen Mieter wünschen.

Ich sehe jetzt aber nicht ein, daß ich 3 Monate Kündigungsfrist einhalten soll und die passenden Wohnungsangebote mir durch die Finger gehen. Schlimm genug das der Vermieter weiß das ich Krebs habe und mich trotzdem so hintergeht.

Vielleicht kann mir hier ja jemand weiterhelfen!?

Antwort
von ChristianLE, 23

Nun ist mir aber bekannt, daß die Eigentümer kurz nachdem ich eingezogen bin, eine Wohnung bei einen Familienmitglied von mir besichtigt haben. Das heißt sie wußten schon bevor ich einzog, daß sie verkaufen werden.

Ja, und? Im § 566 BGB steht geschrieben "Kauf bricht nicht Miete". Selbst wenn das Haus verkauft wird, bleibt dein Mietvertrag mit allen Rechten und Pflichten bestehen.

 Und ich dadurch gar nicht weiß ob die zukünftigen Eigentümer überhaupt Mieter wünschen bzw. ob die Kosten in gleich bleiben.

Das spielt auch keine Rolle. Mieterhöhungen kann im Übrigen sowohl der jetzige, als auch der neue Eigentümer geltend machen.

Meine Anwälte meinen, ich muß diese Kündigungsfrist trotzdem einhalten.

Stimmt. Die Möglichkeiten einer außerordentlichen fristlosen Kündigung ergeben sich aus §§ 543 & 569 BGB. Ein geplanter Verkauf einer Immobilie ist demnach kein Grund für eine fristlose Kündigung.

Ich habe dem Vermieter angeboten einen Nachmieter zu suchen, dies wurde mit der Begründung abgelehnt, daß die meisten Interessenten keinen Mieter wünschen.

Da hat der Vermieter recht. Er freut sich vermutlich, dass Du vorschnell gekündigt hast. Eine leere Immobilie lässt sich - insbesondere bei einem Einfamilienhaus - teurer verkaufen, als eine bewohnte.

Ich sehe jetzt aber nicht ein, daß ich 3 Monate Kündigungsfrist einhalten soll

Ob Du das einsiehst ist leider irrelevant. Du bist an die Kündigungsfrist gebunden.

 Schlimm genug das der Vermieter weiß das ich Krebs habe und mich trotzdem so hintergeht.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum der Vermieter dich hintergangen hat. Wenn er langfristig - also frühestens in einem Jahr - verkaufen will, heißt das doch längst nicht, dass hier auch ein Verkauf stattfindet. Soll der Eigentümer die Wohnung also über Jahre leer stehen lassen, nur weil vielleicht irgendwann ein Verkauf stattfinden soll?`

Im Übrigen hätte dich der Vermieter auch grundlos nach § 573a BGB kündigen können. Da spielt es also keine Rolle, ob dich der künftige Eigentümer wegen Eigenbedarf kündigt, oder ob der jetzige Vermieter das Mietverhältnis beendet.

Meine Meinung: Du bist sehr blauäugig an die Geschichte rangegangen ohne dich vorab über den rechtlichen Aspekt zu informieren. Nun suchst Du die Schuld bei dem Vermieter, obwohl dieser nichts falsch gemacht hat.

Du hast einfach grundlos das bestehende Mietverhältnis gekündigt und musst Dir nun logischerweise - unter Beachtung der Fristen - eine neue Wohnung suchen.

Kommentar von Iron78 ,

Evtl. habe ich mich oben nicht klar genug ausgedrückt! Der Vermieter teilte mir bei der ersten Benachrichtigung mit, daß er das Haus frühestens in einen Jahr verkaufen möchte. Nun soll der Verkauf doch schon im März 2016 statt finden. Und da die meisten Interessenten klar sagen, daß sie keinen Mieter wünschen. Fühle ich mich sehr wohl getäuscht. Man hätte doch auch von vorne herein sagen können, das man vorhat das Haus zu Verkaufen. Schließlich ist es ein Einfamilienhaus, da braucht man kein Hellseher sein, um zu Wissen das die Meisten solch ein Haus alleine bewohnen möchten.

Ich hätte mir enorme viele Kosten im Bezug auf den Umzug sparen können und aufgrund meiner Erkrankung und der Schwerbehinderung kann ich nun nicht jede Wohnung nehmen, die Frei wird.

Kommentar von ChristianLE ,

Der Vermieter teilte mir bei der ersten Benachrichtigung mit, daß er das Haus frühestens in einen Jahr verkaufen möchte.

Ja, solche Worte sind aber leider nicht viel wert. Hier hättest Du beispielsweise eine Vereinbarung im Mietvertrag treffen können, wonach der Vermieter das Mietverhältnis frühestens nach einem oder zwei Jahren kündigen darf. In dem Fall hättest Du hier eine Sicherheit gehabt.

Und da die meisten Interessenten klar sagen, daß sie keinen Mieter wünschen.

Wie schon gesagt, ist das völlig egal. Der Käufer übernimmt ja alle Mietverträge.

Ich hätte mir enorme viele Kosten im Bezug auf den Umzug sparen können und aufgrund meiner Erkrankung und der Schwerbehinderung kann ich nun nicht jede Wohnung nehmen, die Frei wird.

Dann wünsche ich Dir viel Kraft und Erfolg. Als abschließender Tipp: Miete keine (Einlieger-)Wohnung in einem Einfamilienhaus an. Hier hat der Vermieter immer ein erleichtertes Kündigungsrecht und kann grundlos das Mietverhältnis beenden. Eine langfristige Sicherheit hast Du demnach nur in einem Mehrfamilienhaus.

Antwort
von peterobm, 30

Betrug ist das nicht, Sie können es sich auch kurzfristig überlegt haben. Die Vermieter können jedoch aus dem Grund nicht kündigen; und Kauf bricht kein Mietvertrag, der wird vom Käufer übernommen. Es kann aber sein, dass eine Eigenbedarfskündigung nach Kauf in den Briefkasten flattert.

Antwort
von anitari, 25

Der Verkauf tangiert (erst mal) Deinen Mietvertrag überhaupt nicht. Dieser muß vom neuen Eigentümer übernommen werden.

Deine Anwälte haben Recht. Der irgendwann geplante Verkauf berechtigt Dich nicht zur fristlosen Kündigung.

Übrigens hätte Dich der Vermieter gar nicht bzw. erst wenn die ersten Interessenten zur Besichtigung kommen informieren müssen.

Ich habe mir eine neue Wohnung gesucht und den Mietvertrag unterschrieben

Und wer garantiert Dir das die bzw. das Haus nicht auch bald verkauft wird oder, wenn es ein Privatvermieter ist, Dir in 1 Jahr wegen Eigenbedarf gekündigt wird?

Kommentar von Iron78 ,

Wenn das neue Haus, in das ich ziehe auch verkauft wird, ist das nicht so schlimm. Den das ist jetzt wieder ein normales Mietshaus mit mehreren Parteien. In einen Einfamilienhaus sind die Vorrausetzungen anders, dort kann man nicht von vorne herein sicher sein, daß die neuen Eigentümer keinen Eigenbedarf anmelden.

Kommentar von bwhoch2 ,

Weise Erkenntnis, die nur reichlich spät kommt.

Antwort
von bwhoch2, 3

Kann es denn sein, dass sie vor Deinem Einzug einfach noch nicht vor hatten, das Haus zu verkaufen? Vielleicht ist gerade durch Deinen Einzug für sie eine so nicht erwartete Situation entstanden, die den Wunsch aufkommen ließ, besser das Haus zu verkaufen. Das muss gar nicht an Deiner Person liegen. Einfach die Tatsache, nun einen Mieter im Haus zu haben oder aber ganz andere Entwicklungen in ihrem Leben.

Dass sie schon mal eine Wohnung besichtigt haben, sagt überhaupt nichts aus. Es ist vermutlich eine Unterstellung von Dir, zu glauben, dass sie schon vor der Vermietung die Verkaufsabsicht hatten.

Ich habe mir eine neue Wohnung gesucht und den Mietvertrag unterschrieben, anschließend habe ich meine Wohnung, ohne Einhalt der 3 Monatigen Kündigungsfrist, gekündigt.

Damit bist Du vertragsbrüchig geworden. Bzw. Du wolltest den Vertrag brechen, was so ohne weiteres eben nicht geht.

Ich sehe jetzt aber nicht ein, daß ich 3 Monate Kündigungsfrist einhalten soll und die passenden Wohnungsangebote mir durch die Finger gehen. Schlimm genug das der Vermieter weiß das ich Krebs habe und mich trotzdem so hintergeht.

Du musst Dir kein passendes Wohnungsangebot durch die Finger gehen lassen. Du musst nur das Geld für 3 Monate doppelte Miete aufbringen.

Deine Krankheit entbindet Dich nicht von Deinen fraglichen Pflichten und auch moralisch hat sich der Vermieter vermutlich nichts vorzuwerfen. Es ist sein Haus und sein Leben und er kann unter Einhaltung der rechtlichen Pflichten tun, was er will. Mieter machen das im übrigen in der Regel genauso.

Antwort
von Iron78, 9

Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten!

Ich weiß das ich im Moment, daß "Recht" nicht auf meiner Seite habe. Aber in erster Linie habe ich meine Frage gestellt, in der Hoffnung das es evtl. doch noch ein Schlupfloch gibt!?

Ich weiß auch, daß der Mietvertrag bei einen Eigentümerwechsel erhalten bleibt. Aber wenn mir das vor meinen Einzug bekannt gewesen wäre, hätte ich den Mietvertrag wahrscheinlich gar nicht unterzeichnet. Den auch wenn die neuen Eigentümer den Mietvertrag erstmal akzeptieren müßen, garantiert mir das nicht, daß ich auf längere Zeit  die Wohnung erhalten bleibt. Da von insgesamt momentan 12 Interessenten, nur 2 einen Mieter in der Wohnung haben möchten, sehe ich meine Sorgen als Berechtigt. Den es ist und bleibt ein Einfamilienhaus.

Ich muß fairer weise noch erwähnen, daß ich um in meine Wohnung zu kommen, durch den Flur der Vermieter (also quasi durch die Wohnung der Eigentümer) gehen muß. Die Vermieter sind die Großeltern meines Neffen, sonst hätte ich diesen Umstand auch nicht akzeptiert und die Wohnung war auch nur fürs Wochende mal gedacht. Von daher ist es für mich klar gewesen, daß ich nicht in ein Haus gezogen wäre, wo nach 9 Monaten neue Eigentümer drinnen sind. Und wo ich dann erstmal durch den Wohnbereich von fremden Menschen muss, um in meine Wohnung zu gelangen.

Antwort
von Zakalwe, 25

Natürlich musst du die Kündigungsfrist einhalten. Dass du evtl. bald neue Vermieter bekommst, ändert an deinem Mietvertrag erstmal überhaupt nichts, denn die müssen den Mietvertag übernehmen.

Und ich dadurch gar nicht weiß ob die zukünftigen Eigentümer überhaupt Mieter wünschen bzw. ob die Kosten in gleich bleiben.

Auch bei den alten Vermietern hättest du darüber keine Garantie.

Antwort
von KleinToastchen, 18

Das ist natürlich keine schöne Situation für dich, aber du kannst nicht einfach so annehmen, dass du nachher dein Leben lang in dieser Wohnung bleiben kannst, wenn das nie vereinbart worden ist. Klar wäre es vom Vermieter fairer gewesen, wenn er dich gleich von Anfang an informiert hätte, aber rein rechtlich hat er sich nichts zu Schulden kommen lassen. Du musst dich trotz deinem Unmut an die ganzen Fristen halten, da kannst du nicht viel dagegen machen. 

Antwort
von Win32netsky, 20

Hallo

Kündigungsfrist steht im Mietvertrag, die musst Du einhalten.

Unabhängig davon wie es zu dem Mietvertrag kam.


Gruß


Antwort
von nordseekrabbe46, 23

Du bist ganz falsch an die Sache rangegangen, der Vermieter kann Dir gar nicht kündigen wegen Verkauf, oder er muß alle Kosten für Umzug und Mehrmiete tragen, hat Dich Dein Anwalt da nicht beraten?

Kommentar von Iron78 ,

Es geht nicht darum, daß ich Angst vor einer Kündigung habe. Ich fühle mich getäuscht, da der Vermieter zum Zeitpunkt meines Einzuges wußte, daß ich zum einen Schwerbehindert bin und dazu noch Schwerkrank. Ich habe natürlich was auf lange Sicht gesucht, was sicheres. Und jetzt kommt her raus, daß von Anfang an bekannt war, daß das Haus verkauft werden sollte.
Wir reden hier nicht von einen normalen Mietshaus, sondern von einen Einfamilienhaus. Wenn solch ein Haus zum Verkauf steht, kann man davon ausgehen, daß der zukünftige Eigentümer das Haus auch alleine nutzen möchte!
Ich kann nicht verstehen, warum der Vermieter nicht verpflichtet ist, mir das von Anfang an mitzuteilen. Wobei jetzt auch bekannt ist, das die zukünftigen Vermieter, keinen Mieter haben möchten. Wir reden hier von einen Zeitraum von 9 Monaten, da muß man dem Mieter doch wohl mitteilen, daß das Haus verkauft wird.

Kein Mensch würde doch auf die Idee kommen, in ein Einfamilienhaus zu ziehen, wo nach 9 Monaten die Eigentümer wechseln.

Ich muß jetzt als Mieter innerhalb von 1 Jahr 2 Umzüge machen, sowas kostet leider auch ein wenig Geld.

Des weiteren möchte der jetzige Eigentümer ja auch gar keinen Mieter im Anschluß mehr haben, den einen Nachmieter hat er wohl wissentlich abgelehnt. Warum muss ich mich dann noch an eine Kündigungsfrist halten. Für mein Rechtsempfinden läuft da was total verkehrt!

Trotzdem recht herzlichen Dank für Ihre Antwort

Kommentar von peterobm ,

Meine Anwälte meinen, ich muß diese Kündigungsfrist trotzdem einhalten.

damit hat er Recht, ein Sonderkündigungsgrund ist das nicht. Du hast freiwillig gekündigt. Hättest einfach wohnen bleiben können. 

den einen Nachmieter hat er wohl wissentlich abgelehnt

er muss auch keinen akzeptieren. Du bist an die 3 Monate gebunden.

Für mein Rechtsempfinden läuft da was total verkehrt!

man kann das alles im Netz nachlesen, leider nur deine subjektive Meinung, sorry

Kommentar von bwhoch2 ,

@nordseekrabbe46: Nein, der Vermieter kann nicht kündigen wegen Verkauf, nein, er kann grundlos kündigen. Zwar dann mit 3 Monate längerer Kündigungsfrist, aber das ist kein Problem. Jetzt die Kündigung bis Ende November und das Mietverhältnis ist pünktlich Ende Mai beendet, wenn auch der Verkauf, der vielleicht im März stattfindet, beurkundet und im Grundbuch eingetragen ist. Was anderes hätte ihm ein Anwalt auch nicht sagen können.

Antwort
von Hexe121967, 22

tja, auch wenn du das ungerecht findest, musst du die kündigungsfrist einhalten. dein vermieter hat sich nichts zu schulden kommen lassen, dass eine fristlose kündigung rechtfertigt. 

Antwort
von Bernerbaer, 21

Der Unterschied zwischen Anwälten und Laien aus dem Internet ist, dass die Anwälte eine Ahnung haben(sollten). Nur weil dir die Antwort nicht pass heißt das nicht dass sie falsch ist.

Wie kann man nur einen neuen Mietvertrag unterschreiben ohne die rechtliche Situation abgeklärt zu haben.

Dir wird wohl nichts anderes übrigbleiben als für den Zeitraum doppelt Miete zu zahlen. Und da bist du komplett selbst schuld.

Wenn die Eigentümer in frühstens einem Jahr das Haus verkaufen wollen so sind sie in keinster Weise verpflichtet dich jetzt schon darüber zu informieren.

Antwort
von themachina, 19

Dein Anwalt hat schon Recht. Dass deine Vermieter sch… sind, entbindet sie nicht von ihren Rechten, und dass du Krebs hast und hintergangen worden bist, entbindet dich nicht von deinen Pflichten.

Antwort
von Mignon1, 19

Wenn dein Vermieter die Immobilie veräußert, berührt das dein Mietverhältnis zunächst gar nicht. Der Käufer ist Rechtsnachfolger deines jetzigen Vermieters, tritt also folglich mit allen Rechten und Pflichten in deinen Mietvertrag ein. Für dich ändert sich zunächst nur die Kontonummer, auf die du die Miete überweisen mußt. Du bist also nicht betrogen worden.

Wenn dein Vermieter jetzt meint, die Immobilie sei schlechter verkäuflich, weil deine Wohnung (an dich) vermietet ist, so tangiert dich das auch nicht. Das ist alleine sein Problem. Deswegen mußt du nicht ausziehen.

Probleme könnte es erst geben, wenn der neue Vermieter (= Käufer) dir wegen Eigenbedarfs kündigt. Meines Wissens geht das aber erst nach einer bestimmten Frist, die ich jedoch nicht kenne.

Du hattest also keinen Grund, jetzt sofort zu kündigen und mußt die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist einhalten, wenn du jetzt schon ausziehen willst, obwohl das Haus bisher nicht verkauft wurde.

Du hast einen Anwalt. Lasse dir von ihm alles noch einmal erklären. Er weiß mehr, kennt euren Vertrag und alle Einzelheiten des Mietverhältnisses. Sein Rat ist deshalb besser als Vermutungen und Empfehlungen von Laien im Internet (mein Kommentar ist ausdrücklich eingeschlossen).

Alles Gute!

Kommentar von bwhoch2 ,

@Mignon1: Genau. Denn alles ist Schall und Rauch. In einem solchen Haus hat der Vermieter ein besonderes Kündigungsrecht und jeder Kaufinteressent, der den Mieter nicht will, wird darauf bestehen, dass er dieses so schnell wie möglich ausübt. (§573a BGB)

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