Frage von RabeAbraxas, 38

Kündigungsbestätigung nötig oder nicht?

Hallo,

ich hoffe, dass mir einer die Frage beantworten kann.

Habe eine Kündigung geschrieben, mit der Bitte um eine Kündigungsbestätigung. Das ist zwar erst eine Woche her, aber es hat sich noch nichts getan. Die Frist, bis man Kündigen kann, habe ich eingehalten. Blöderweise habe ich das Schreiben ganz normal geschickt. Besser wäre ja ein Einschreiben. Kostet aber fast 7 Euro. Vielleicht am falschen Ende gespart.

Nun habe ich meine Nase noch einmal in Satzung und Geschäftsordnung gesteckt. In der Satzung ist geregelt, wie ein Mitglied kündigen kann. Es ist aber weder dort, noch in der Geschäftsordnung festgelegt, dass der Verein eine Kündigungsbestätigung schicken muß.

Gibt es ein Gesetz, was festlegt, dass eine Kündigungsbestätigung zwingend geschrieben werden muß ? Wenn es irgendwelche Probleme gibt, wie will ich nachweisen, dass ich gekündigt habe ?

Vielleicht mache ich mir da auch völlig umsonst einen Kopf. Will es aber trotzdem wissen.

Danke für kompetente Antworten im vorraus !

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von olivengruen, 7

wie hier schon geschrieben, ist eine Kündigung eine einseitige Willenserklärung und es gibt auch kein Gesetz, das deren Bestätigung erzwingt. Insofern kann auch in der Satzung nichts dazu stehen.

Wenn du jetzt also unsicher bist (das lese ich hier im Wesentlichen), kannst du entweder bei dem Verein anrufen und fragen, ob die Kündigung angekommen und wahrgenommen wurde oder du schickst sie nochmal als Einschreiben. Damit hast du zwar nicht den Nachweis, das die andere Seite das auch gelesen hat, aber den, dass du sie hast zustellen lassen. Mach dir auch eine Kopie der unterschriebenen Kündigung. Wenn du vor 1 Woche gekündigt hast, war das der 13.11. Ich nehme an, du musst zu einem 30. oder 31. kündigen? dann würdest du jetzt ja noch in der Frist bleiben. Oder ist da irgendwas wg. des 15. wichtig?

Ich würde erstmal anrufen, falls es dich beruhigt. Und bei dieser Gelegenheit vllt. auch erklären, warum du gekündigt hast (finanzielle Mittel) und ob man dich nicht statt der Kündigung für 1 Jahr beitragsfrei stellen kann. In unserem Verein machen wir das oder reduzieren den Beitrag auf ein erträgliches Maß. Es ist (fast) alles möglich, wenn man offen miteinander spricht.

Antwort
von anitari, 13

Gibt es ein Gesetz, was festlegt, dass eine Kündigungsbestätigung zwingend geschrieben werden muß ?

Nein.

Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung, die muß der Empfänger nicht bestätigen.

Der Absender muß aber u. U. nachweisen  und wann die Kündigung dem Empfänger zugegangen  ist.

Antwort
von Madness1966, 11

Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung und muss somit nicht bestätigt werden. Ich würde sicherheitsalber aber nachfragen ob die Kündigung eingegangen ist.

Antwort
von RabeAbraxas, 4
Ich wollte nochmals DANKE an alle sagen. Zwischenzeitlich hat sich einiges getan. Die Bestätigung ist da, aber ich soll mir das nochmal überlegen.

Man hat mir angeboten, mich aufgrund der Verdienste und Situation vom Beitrag freizustellen für zunächst ein Jahr. Wegen dem Angebot haben die erst eine Vorstandsitzung einberufen und deswegen dauerte das jetzt seine Zeit.

Ich freue mich gerade wie ein Schnitzel. Wo ich doch ein Vereinsmeier bin ...
Antwort
von Reisekoffer3a, 16

....die Kündigungsbestätigung kann ja noch kommen, da lassen die sich

meistens etwas Zeit. Dumm ist nur, das du sie nicht per Einschreiben

verschickt hast, da könnte der Empfänger behaupten, er hat sie nicht erhalten.

.......Es ist aber weder dort, noch in der Geschäftsordnung festgelegt, dass der Verein eine Kündigungsbestätigung schicken muß.

* soweit ich weis muß er das nicht, aber jede seriöse Firma macht das

eigentlich....

Kommentar von RabeAbraxas ,

Will das Beste hoffen. Bin ja nicht weg, weil es mir nicht gefallen hat oder es Streitereien gab.  Bin arbeitslos geworden, weil die Firma geschlossen hat (kein Nachfolger). Vereine erheben leider auch Beiträge. Im Moment muß ich jeden Cent sparen. Da bleibt kein Geld für Hobby. Es ist zum Heulen !

Antwort
von bartman76, 23

Nein, es gibt kein GEsetz nachdem eine Kündigung bestätigt werden muss. Die Beweisbarkeit ist sicher ein Problem und kaum realisierbar. (Selbst mit Einschreiben ist es kaum möglich.)

Kommentar von RabeAbraxas ,

Ich kenne es so, dass ein Einschreiben persönlich unterschrieben werden muß. Passt das nicht mehr ?

Kommentar von bartman76 ,

Es kann aber niemand gezwungen werden das Einschreiben entgegen zu nehmen und zu unterschreiben.

Weiterhin kannst du - wenn es ganz dumm läuft - nicht beweisen was in dem Umschlag war.

Kommentar von RabeAbraxas ,

Ja wird nicht von der Post dokumentiert, dass ein Einschreiben nicht angenommen oder abgeholt wird ? Ich gehe doch davon aus, dass wenn was an einen Verein gerichtet wird, angenommen wird. Denke da jetzt mal naiv und behaupte dass eine Benachrichtung höchstens nicht ankommt. Wobei ich nicht weiß, inwieweit da die Post nachweispflichtig da wieder ist. Alles ziemlich schwierig.

Vielleicht mache ich mir doch einen Kopf, wo ich mir keinen machen muß. Joblos und das kurz vor Weihnachten ... Mir schwirren nur negative Gedanken im Kopf herum. Werde jetzt einfach mal abwarten, was sich tut noch 2 Wochen.

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