Frage von franzi2512 20.12.2010

Kündigung wegen schlechter Auftragslage

  • Antwort von Phoenix29 20.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nur wenn er vom Arbeitgeber gekündigt wird hat er sofort Anspruch auf Arbeitslosengeld. Bei einem Aufhebungsvertrag bekommt er drei Monate Sperrung.

  • Antwort von WetWilly 20.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ja, bei Kündigung hat er hat Anspruch auf ALG, sofern er die sonstigen Voraussetzungen dafür erfüllt.

    Bei einem Aufhebungsvertrag sieht es schlecht aus, da droht ihm eine Sperrfrist von bis zu 3 Monaten.

  • Antwort von shalom 20.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn aus betrieblichen Gründen gekündigt wird, besteht Anspruch auf ALG.

    Wenn ein Aufhebungsvertrag geschlossen wird, besteht eine dreimonatige Sperre für ALG.

  • Antwort von fraenzi42 20.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn er mind. 1 Jahr sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat, besteht Anspruch auf ALG I. Auf gar KEINEN Fall einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, dann wird ALG I für einen Zeitraum gesperrt. Der AG soll kündigen.

  • Antwort von Scanner 20.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Normalerweise gibt es für so was Schlechtwettergeld.

    Wenn ihm gekündigt wurde, soll er sich gleich bei der Arge melden.

    Aufhebungsvertrag ist schlecht. Da könnte es Abstriche beim ALG geben.

  • Antwort von pfkpfk 20.12.2010

    Er hat Anspruch, wenn er 12 Monate sozialversicherungspflichtig tätig war.

    Bei einem Aufhebungsvertrag bekommt der Arbeitnehmer in nahezu allen Fällen eine Sperrfrist von zumeist 3 Monaten. Warum sollte er auch einen Aufhebungsvertrag unterschreiben?

    Wenn der Arbeitgeber ihn langfristiger halten will, kann er sich über Saisonkurzarbeitergeld informieren (Arbeitsagentur hält hierfür), Vorteil für den Arbeitgeber: Wenn die Auftragslage wieder besser wird, hat er sofort einen Mann an der Hand, der weiß, wie auf seinen Baustellen "der Hase läuft".

  • Antwort von holger11 20.12.2010

    Anspruch auf Arbeitslosengeld nur bei arbeitgeberseitiger Kündigung - ohne, dass der AN durch schuldhaftes Verhalten einen Anlass gegeben hat.

    Ansonsten - auch bei Abschluss eines Aufhebungsvertrages: Drei Monate Sperre.

    Wenn mit dem Arbeitgeber etwas zu regeln ist, soll der Arbeitgeber aus betrieblichen Gründen kündigen, der Arbeitnehmer erhebt binnen drei Wochen Kündigungsschutzklage (geht alles ohne Anwalt) und dann einigt man sich vor dem Arbeitsgericht. Auch wenn man dort vereinbart, dass die Kündigung akzeptiert wird und der Arbeitgeber eine (kleine) Abfindung zahlt: macht nix, Vergleiche vor dem Arbeitsgericht sind privilegiert, was eine mögliche ALG-Sperrzeit angeht.

    Bei einem Vergleich fallen nicht mal Gerichtskosten an.

  • Antwort von JuppTravalla 20.12.2010

    Wenn sein Chef mit ihm zufrieden ist und weitere Aufträge in Aussicht sind kann man Saison-Kurzarbeitergeld beantragen (vormals hiess dies Schlechtwettergeld).http://de.wikipedia.org/wiki/Saison-Kurzarbeitergeld

  • Antwort von Bellami 20.12.2010

    Wenn er 12 Monate sozialversicherungspflichtig gearbeite that, hat er auch Anspruch auf ALG 1. Ansonsten nicht. Dann eben direkt ALG 2. Beim Aufhebungsvertrag ist er 3 Monate gesperrt, glaub ich, aber das weiss vielleicht jemand anders genauer. Aber das wäre ja auch quatsch. Warum sollte er sich auf sowas einlassen?! entweder der Arbeitgeber kündigt wegen schlechter Auftragslage, oder er lässt es. Für eine Aufhebung gibt es ja gar keinen Grund...

  • Antwort von blumentina 20.12.2010

    wenn ihm gekündigt wird steht ihm selbstverständlich arbeitslosengeld zu. ein aufhebungsvertrag ist in beiderseitigem einvernehmen, das darf er nicht unterschreiben, sonst kriegt er nichts. er soll auf einer ordentlichen kündigung bestehen.

  • Antwort von roterose101 20.12.2010

    Solange er nicht selbst kündigt sondern gekündigt wird, hat er Anspruch darauf. Bei einem Aufhebungsvertrag glaube ich auch - bin mir aber nicht 100%ig sicher.

  • Antwort von anjanni 20.12.2010

    Kriegen die Leute auf dem Bau nicht zur Zeit Schlechtwettergeld (oder wie das heißt)?

    Die Auftragslage sieht bei den meisten Betrieben gar nicht so schlecht aus - aber die können einfach nicht arbeiten...


    Bei Kündigung und Aufhebungsvertrag gelten dieselben Regeln wie bei jedem anderen Job. Er muß mindestens ein Jahr lang versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein. Bei Aufhebungsvertrag wie bei eigener Kündigung gibt es eine Sperre.

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