Kündigung wegen nebentätigkeit (Ausbildung)?

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3 Antworten

Eine Nebentätigkeit kann in der Ausbildung untersagt werden, ja. Aber nicht aufgrund der Nebentätigkeit sondern aufgrund der Tatsache das man sich in der Ausbildung dazu verpflichtet "sich zu bemühen, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erwerben, die erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen. " So oder so ähnlich steht es in jedem Ausbildungsvertrag. Mit einer Nebentätigkeit kannst du diesem nicht mehr so nachkommen. Die meisten Ausbildungsbetriebe würden das zwar im gewissen Rahmen tollerieren, wenn hier aber schon eine Ermahnung erfolgte wird es kritisch. Eine Kündigung würde ich jetzt zwar nicht gleich ansetzen aber ggf. eine Abmahnung verbunden mit der Aufforderung die Nebentätigkeit aufzugeben. Eine Kündigung im Ausbildungsverhältnis ist seitens des Arbeitgebers nur außerordentlich möglich. Ich würde dies nicht als außerordentlichen Grund bewerten. Wie es ein Arbeitsgericht sieht ist eine andere Sache.

Übrigens, später im Arbeitsleben kann eine Nebentätigkeit nicht mehr untersagt werden. Sie muss aber aus steuerlichen Gründen beiden Arbeitgebern mitgeteilt werden.

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Das kann der Arbeitgeber immer verbieten, bzw. man muss vorher fragen. Könnte eine fristlose Entlassung begründen.

Sie sollte evtl. versuchen mit Hilfe der IHK einen Vermittlungsversuch zu starten.

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Kommentar von Familiengerd
23.06.2016, 13:07

Das kann der Arbeitgeber immer verbieten, bzw. man muss vorher fragen.

Das ist schlicht und einfach falsch!

Ein generelles Verbot wäre ein Verstoß gegen die grundgesetzlich garantierte Freiheit der Berufsausübung und Berufswahl.

Der Arbeitgeber darf nur aus bestimmten Gründen seine Zustimmung verweigern. Er muss auch nicht "gefragt", sondern lediglich informiert werden!

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