Kündigung wegen Hundehaltung?

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9 Antworten

http://www.mietrecht.org/tierhaltung/hunde-in-mietwohnung/

Du hast doch einen Mietvertrag und wenn ich lese, dass die Zustimmung des Vermieter notwendig ist, dann bemühe ich mich um Klärung, denn schließlich geht es um ein Lebewesen, dass man unter Umständen wieder abgeben muß. Versuche mit deinem Vermieter eine Regelung zu finden...

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Kommentar von Trekfan
15.04.2016, 14:25

Hallo, erstmal danke für deine Antwort . Ich fühl mich gerade genötigt mich zu rechtfertigen , deshalb werd ich das Problem etwas genauer schildern.
Ich bin keinesfalls jemand der sich einfach so aufs gerade wohl ein Tier holt das er dann einfach so abgibt , das Problem ist ein anderes. Ich habe mich letztes Jahr von meiner Frau getrennt und sie hat unseren Hund ( der um den es geht) behalten, und ich bin in eine Mietwohnung gezogen ohne auch nur im entferntesten an eine hundeanschaffung zu denken. Wie das Leben leider so spielt kann oder will sie die kleine nicht mehr haben ( wir hatten Sie 8 Jahre ) und wollte sie ins Tierheim stecken. Da ich sehr an dem Tier hänge wollte ich das nicht und hab den fatalen Fehler gemacht sie zu mir zu holen damit ihr das Heim erspart bleibt. Dadurch kam ich in das Desaster :-/

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Kommentar von KaeteK
16.04.2016, 11:17

Danke, für das Sternchen. :-)

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Ist die Hausordnung Bestandteil des Mietvertrages bzw. hast du die Hausordnung als separates Dokument zum Mietvertrag unterschrieben, dann widersprechen sich die Klauseln den Mietvertrages bezüglich der Hundehaltung. Der Vermieter hat die Hausordnung erlassen und somit die Hundehaltung erlaubt (der Hundehaltung also auch deiner generell in der Hausordnung zugestimmt). Widersprich der Kündigung mit Verweis auf die Hausordnung

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Bin vor knapp einem Jahr in eine Wohnung gezogen. Ohne Hund. Habe danach meinen Hund zu mir geholt.
In der Hausordnung sind Hunde erlaubt, meine Nachbarin hat auch einen.



Nur weil die Nachbarn einen Hunde halten dürfen, heißt das nicht, Dass Du auch einen halten darfst.

Im Mietvertrag steht, nur mit Zustimmung des Vermieters.

Auch wenn nichts im Mietvertrag steht, braucht man die Zustimmung.

Nun hat mir meine Vermieterin die Kündigung ausgesprochen.

Logische Konsequenz bei Fehlverhalten.

Was kann ich tun?

Sich Kleinlaut entschuldigen, weil man nicht gefragt hat und es begründen damit, das in der Hausordnung steht, dass Hundehaltung erlaubt ist.

Entweder der Vermieter ist kulant oder Du musst Dir eine neue Wohnung suchen.

MfG

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Im Haus an sich kann Hundehaltung ja durchaus erlaubt sein. Die Wohnungen gehören aber, wie du als Kommentar bei einer anderen Antwort schreibst, nicht alle dem selben Eigentümer. Somit kann jeder Eigentümer für seine Wohnung vertraglich regeln, dass die Hundehaltung nur mit Zustimmung erlaubt ist. Du hast dir diese Zustimmung nicht eingeholt und hast somit gegen den Mietvertrag verstoßen mit der Folge, dass dir der Mietvertrag gekündigt wurde.

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In den meisten Mietverträgen steht, steht, dass nach Absprache, die Haltung erlaubt werden kann. Dass bereits ein Nachbar einen Hund hat, heißt keineswegs, dass du auch einen haben darfst. Vielleicht wäre die Erlaubnis sogar gerade deswegen nicht erfolgt.

Wenn du dann ohne zu fragen, einen Hund anschaffst, musst du mit einer Kündigung rechnen.

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Im Mietvertrag steht, nur mit Zustimmung des Vermieters...

Und was ist daran nun so schwer zu verstehen? Warum hast du den Vermieter nicht um Zustimmung gebeten?

meine Nachbarin hat auch einem

Vielleicht war die  so schlau und hat den Vermieter vor der Anschaffung des Hundes gefragt?

In der Hausordnung sind Hunde erlaubt,

Das glaub ich nun nicht. Die Hausordnung regelt, wie der Name schon sagt, gewisse Ordnungskriterien, an die die Mieter sich zu halten haben. Beim besten Willen steht in der Hausordnung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht: "Hunde sind erlaubt".

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Steht im Vertrag, dass es nur mit Erlaubnis der Vermieterin in Ordnung ist? Wenn ja, dann hast du Pech. Wenn nicht, hast du Chancen, aber das ist es nicht wert, da das Verhältnis zur Vermieterin jetzt nicht mehr gut sein wird.

Wie sich dein Hund benimmt oder wie groß er ist tut erstmal nichts zur Sache.

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Ausziehen. Steht doch da deutlich: Nur mit Zustimmung des Vermieters. Daran hast du dich nicht gehalten.

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Hey Trekfan,

erkundige Dich beim Mieterverein. Die Kosten sind gering im Verhältnis zu einem Umzug. Du kannst auch Mitglied werden, dann bezahlst Du nur eine einmalige Jahresgebühr.

Dort wirst Du von kompetenten Anwälten beraten.

Da Deine Nachbarin auch einen Hund hat, würde ich Deinen Chancen eher gut einschätzen.

Ich wünsche Dir und Deinem kleinen Mitbewohner viel Erfolg.

LG Inkonvertibel

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Kommentar von TrudiMeier
14.04.2016, 23:22

Da Deine Nachbarin auch einen Hund hat, würde ich Deinen Chancen eher gut einschätzen.

Was hat die unerlaubte Hundehaltung des FS jetzt mit seiner Nachbarin zu tun? Richtig - Nichts!

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Kommentar von Trekfan
14.04.2016, 23:47

Es geht darum das hier im Haus eine eigene Hausordnung hängt und Tiere anscheinend kein Problem darstellen da viele Leute Hunde haben auch in anderen Hausnummern dieses Blocks . Ich jedoch hab das Problem das ich in einer gemieteten Eigentumswohnung bin für die es anscheinend andere Regeln gibt als für den Block generell. Die anderen Wohnungen sind von einer Liegenschaft und die sehen das lockerer als meine Vermieterin die wohl Angst um ihre Wohnung hat :-/

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Kommentar von DerHans
15.04.2016, 11:27

Wenn seine Vermieterin Hundehaltung nicht duldet, nützt ihm der Mieterverein auch nichts. Er hat definitiv gegen seinen Vertrag verstoßen

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