Frage von Mxrvx, 39

Kündigung während Krankheit zur Probezeit?

Hallo Leute,
Ich habe am 1.9.13 mit der Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten angefangen.
Am 21.5.16 habe ich geheiratet und musste umziehen, das heisst auch eine neue Praxis aufsuchen weil Pendeln nicht möglich ist, durch den stress Umzug Hochzeit usw. Habe ich auch an der Sommerprüfung nicht teilgenommen. Zum 1.6.16 habe ich in der neuen Praxis angefangen, ausgemacht war das meine Probezeit am 1.9.16 endet, mein vertrag würde zum 30.11.16 enden was auch vom Zahnärztlichenverband vorgegeben war. Im Januar 2017 würde ich die Winter Prüfung ablegen.
Ich war am 24.8.16 krank wo auch Migräne diagnostiziert wurde. Am Freitag den 26.8.16 wurde ich Mündlich von der Tochter vom Chef gekündigt. Es hieß "ich kann die Praxisschlüssel abgeben, denn die bräuchte ich nicht mehr" es kam auch zu einer Diskussion, worauf ich aus der Praxis sozusagen raus geworfen wurde.
Meine frage ist auf die Zusammenfassung, kann er mich während meiner Krankmeldung Kündigen? In meinem Vertrag steht Fristlos aber Schriftlich, und könnte ich mit ihm es aushandeln die kommenden Monate bis zum 30.11.16 zu überbrücken? Damit ich an der Prüfung teilnehmen darf, jedoch ist eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Was für welche Argumente bräuchte ich? Bitte um hilfe !!!!  
Danke im Voraus

Antwort
von xmoepx, 24

Eine nur mündlich ausgesprochene Kündigung ist unwirksam. Mehr Argumente brauchst du erst mal nicht. Du musst aber unbedingt deine weitere Arbeit aktiv anbieten (auch wenn die ja vermutlich abgelehnt wird).

Das mit der Zusammenarbeit ist aber natürlich ein Problem.

Kommentar von Mxrvx ,

Was für rechte hätte ich oder besser gesagt möglichkeiten um die zeit von heute bis zum 30.11 zu überbrücken?

Kommentar von xmoepx ,

Frag doch am besten mal bei dem zahnärztlichen Verband nach oder wer auch immer für deine Ausbildung zuständig ist. Die können dir da am besten weiterhelfen.

Ohne wirksame Kündigung hast du grundsätzlich erst mal einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung. Realistisch betrachtet wäre es aber wohl eher sinnvoll den Ausbildungsbetrieb noch einmal zu wechseln für die Zeit, wenn eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist.

Kommentar von Mxrvx ,

Ich habe auch die Befürchtung das mich jetzt auch keiner so schnell einstellen würde nur für 2 monate, die meisten Arbeitgeber haben halt keine lust auf Papier Kram wegen blöden 2 monaten und es geht halt nur darum wie ich es zum 30.11 bei ihm überbrücken kann.

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