Frage von massiimooo, 323

Kündigung vom Anbieter. Wie setzt sich der Schadensersatz für Paketpreis fest?

Guten Abend/ Nacht liebe Community,

da ich ein Student bin und finanziell natürlich nicht geregelt bin, ließ ich damals über den Namen meiner Mutter meinen Handyvertrag laufen. Da ich höchst unzufrieden mit meinem Anbieter bin schrieb ich, nachdem ich bereits letztes Jahr nicht die Kündigungsfrist aufgrund von Fehlinformation meines Vertragsvermittlers eingehalten habe und nicht kündigen konnte, mitte Oktober eine schriftliche Kündigung damit ich pünktlich gekündigt werden kann (Vertragsbeginn 06.02.2013). Nachdem ich trotz, im Brief erhaltener, Bitte keine Bestätigung erhielt, schickte ich am 05.11. mit Posteinschreibung diesmal nochmal die Kündigung mit Hinweis auf die erste unbeantwortete Kündigung ab. Auch da bekam ich keine Antwort.

Zu meinem Problem: vor 2Monaten kam ich bei der Zahlung in Verzug woraufhin ich eine Mahnung erhielt. Da diese brieflich von meinem Anbieter (Mowotel) mir geschickt werden und die Zeit mit der nächsten Monatsrate aufkam rief ich direkt beim Kundenservice an. Dies fiel mir natürlich nicht leicht, meine Informationen zu erhalten, da meine Mutter der Vertragsinhaber ist, sie jedoch nicht in dem Umfang des Deutschen mächtig ist, geschäftlich sowas zu verstehen und abzuklären. Ebenso arbeitet sie die ganze Woche über 50km entfernt und kommt auch nur höchstens einmal die Woche nach Hause. Nun zum Eigentlichem: Man sagte mir ich kann einfach wie eine normale Rechnung die Mahngebühr mit der Referenz meiner Kundennummer abgleichen. Ebenso würde es nicht verpflichtet sein die nächste Monatsrate sofort mit der Mahnung direkt zu überweisen. Mahnung überwiesen -> 2Wochen später erhielt ich plötzlich eine 2.Mahnung. Anscheinend wurde diese Mahngebühr einfach von der zeitigen fälligen Monatsrate abgezogen anstatt die 1. Mahnung auszugleichen. Verwirrt über die neuen Mahngebühren und der unerwarteten zusätzlichen Kosten geriet ich nochmals in Verzug und wurde gestern brieflich vorzeitig zwangsgekündigt mit dem Hinweis eine Endabrechnung zu erhalten. Da ich davon ausging, dass ich eh kündigen wollte und nun praktischerweise gekündigt werde, klärte ich mit meiner Mutter ab, die davon auch überzeugt war diesen Anbieter lieber zu verlassen, dass diese erwarteten letzten 3Monate bezahlt werden müssten (monatl. Betrag 49,90€) plus die offenenen Beträge plus Mahngebühr.

3x 49,90€ = 149,70€ offene Beträge laut Endabrechnung: 52,70€ aktuell monatliche offene Rate 62€ -> 265€ + zzgl die womögliche zusätzliche Mahngebühr. Folglich sind meine Mutter und ich von ca. 300€ Endstrafe plus Ausgleichung der Schulden ausgegangen.

Aber heute morgen erhielt ich die Endabrechnung: Betrag aus Vormonaten 52,70€ Schadensersatz für Paketpreis 566,43€. -> 619,13€ bis zum 26.11. zu zahlendem Betrag.

Dies ist folglich das doppelte was wir erwartet hatten und schockierte uns. Kann jemand mich/uns aufklären, was da alles zusammenkam oder was für Optionen man da noch hat?

Hoffe auf positive Antwort

MfG "Massiimooo"

Antwort
von Georg63, 323

Überweise JETZT alle offenen und künftigen Raten bis 6.2.2016 und widerspreche dann der Restforderung.

Vermutlich sind die damit nicht einverstanden und beauftragen ihr Inkassobüro mit dem Eintreiben der Forderung. Wenn von denen Post kommt, schickst du einen Widerspruch zu deren kompletten Gebühren mit dem Hinweis, dass die Forderung bestritten wird und basta.

Dann reagierst du erst wieder, falls ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt.

Voraussetzung ist, dass du sofort zahlst.

Kommentar von massiimooo ,

vielen Dank für die Antwort.

Sprich ich soll die offenen Monatsrechnungen, die mir bekannten Mahngebühren und die 3restlichen Grundgebühren überweisen?

Kommentar von Georg63 ,

Richtig - an Mahngebühren max. 2,50 pro Brief (Mails kosten nix)

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