Frage von Bumblebee7 22.11.2009

Kündigung und Krankengeld

  • Hilfreichste Antwort von Brauer0105 22.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn du es ganz genau wissen möchtest, das vergesse den Aufhebungsvertrag und die eigenständige Kündigung! Du hast nach 6 Wochen Krankheit erst Anspruch auf Krankengeld, solange muß der Arbeitgeber dein Gehalt weiter zahlen. Mach in aller Ruhe deine Therapie und dich auch in dieser Zeit weiter Krank schreiben. Das ist ganz wichtig!!!!! Im Therapiezentrum oder Klinik (wo auch immer du sie machst, gibt es Sozialarbeiter die dich beraten können und werden)! War einmal in einer ähnlichen Situation, wurde dann irgendwann "Ausgesteuert"! Das heißt, hatte auch keinen Anspruch mehr auf Krankengeld, mein damaliger Arbeitgeber hatte mir dann gekündigt und ich hatte auf andere Leistungen Anspruch! Auf keinen Fall, einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, bitte bitte nicht! Unterschreibst du ihn, kannst du evt. Ansprüche beim Arbeitgeber vor Gericht nicht mehr geltend machen! Denke jetzt an dich und deine Therapie, alles andere wird sich zu gegebener Zeit von selbst regeln! Gute Besserung!!!! P.S.: die Arbeitgeber versuchen dich mürbe zu machen, damit sie aus dem Schneider sind! nicht darauf einlassen

  • Antwort von PillepalleInsel 22.11.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nicht kündigen, egal was der Personalrat (übrigens, komischer Rat von denen...) sagt! Wenn die Firma Dich loswerden will, soll sie Dir selbst kündigen! Dann hältst Du alle Trümpfe in der Hand, auch arbeitsrechtlich.

  • Antwort von David4711 22.11.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich hatte dasselbe Problem, nur war ich ein halbes Jahr lang krankgeschrieben, bevor ich (ohne Sperre vom Amt, mit Attest vom Arzt) gekündigt habe. Kündige nicht, denn das Krankengeld ist mehr als das Arbeitslosengeld. Werde erstmal gesund, du würdest auch keine Sperre bekommen, wenn du das Attest vom Arzt beim AA vorlegst. Solange du krankgeschrieben bist, erhälst du gar nichts vom AA, da du nicht vermittelbar bist.

  • Antwort von Ytopra 22.11.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Bumblebee 7, kündige bloß nicht. Warte erst mal ab, Du mußt jetzt gar nicht handeln. Erst mal bekommst Du noch Dein Gehalt und dann Krankengeld. Frag bitte bei Deiner Krankenkasse nach, wie lange Du es bekommst. Ich hatte vor zwei Jahren auch Burnout und Depressionen. Ich war 8 Wochen zu Hause deswegen. Habe in der Firma dann die Stelle gewechselt. Bitte kündige bloß nicht, das wäre gar nicht gut. Viel Glück

  • Antwort von wasserschlange 22.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    1. nicht selbst kündigen, wie schon mehrfach geschrieben wurde
    2. Krankengeld bekommst Du maximal 78 Wochen (inkl der Gehaltsfortzahlung). Sofern Du wegen der gleichen Krankheit in den letzten drei Jahren bereits arbeitsunfähig warst, werden diese Zeiten mit angerechnet
    3. Die Krankenkasse kann Dir Krankengeld nicht verweigern, Du hast gesetzlichen Anspruch darauf ($ 44 SGB V)
    4. Das Krankengeld beträgt 70 v.H des zuletzt regelmäßig erzielten Engeltes, es darf jedoch 90 v.H. des Nettoentgeltes nicht übersteigen
  • Antwort von ben230873 22.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo

    ich würde auf keinen Fall kündigen. Wenn die Firma Dir einen anderen Job anbieten kann, dann muss sie das eigentlich machen. Wenn schon, dann biete einen Auflösungsvertrag an oder der Betrieb kündigt Dir (mit Abfindung und entsprechenden Vereinbarungen, z.B. gutes Arbeistzeugnis). Wende Dich auf jeden Fall an einen Anwalt. Ich weis, das das in Deiner Situation schwer ist, aber versuch das auf jeden Fall.

  • Antwort von bitmap 22.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auf das Krankengeld hat das keinen Einfluss. Das wird weiter gezahlt.

    Wenn du krank geschrieben arbeitslos wirst, bekommst du eh erst mal kein ALG, da du ja nicht vermittelbar bist.

  • Antwort von suseundstrolch 22.11.2009

    auf keinen fall würde ich selbst kündigen, solange ich krankgeschrieben bin.

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