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Kündigung steht bevor - was tun

gefragt von bonitasbonitas am 06.08.2009 um 20:39 Uhr

Ich habe diese Frage so ähnlich gestern schon gestellt:, da hieß es: "Ich habe heute durch die Tür hindurch mitbekommen, daß bei uns zwei Mitarbeiter gekündigt werden sollen. Auch mein Name fiel. Unser Büro ist klein und was da wohl nicht für meine Ohren bestimmt war, weiß ich nun schon vorher." Heute ging es so weiter, da wurden Telefonate geführt, die ich teilweise mitbekommen habe. Es war die Rede von finanziellen Problemen und den besten Formulierungen für das (Kündigungs-)schreiben. Manchmal hat der Chef halt zu spät die Tür geschlossen. Ab Montag ist er für 2 Wochen im Urlaub. Kündigt er mich, geht das frühestens zum 30.09. Ich vermute, er wartet mit der Kündigung bis zum letzten Tag, weil klar ist, daß gekündigte Mitarbeiter schlecht oder nciht arbeiten. Für seine Urlaubszeit braucht er mich noch. Aber ich kann mit diesem Wissen nicht einfach so weiterarbeiten, als wäre nichts. Es wäre nur fair, wenn er mir reinen Wein enschenken würde, ich könnte verstehen, daß man in finanzieller Not handeln muß. Nur nicht diese Heimlichtuerei!! Sollte ich ihn nicht am besten morgen, am letzten Tag vor seinem Urlaub, zur Rede stellen?? Es war ja heute offensichtlich, daß etwas nicht stimmt. Andere Mitarbeiter sind eingeweiht, nur ich nicht. Das geht doch so nicht oder? Soll ich wirklich weiterhin so tun, als wäre ich blind und taub??????? Danke im Vorausl


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anonym
beantwortet von tergenna am 6. August 2009 20:42
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wenn du dir TAUSENDPROZENTIG sicher bist, das du die Kündigung bekommen wirst, dann würde ich ihn ansprechen. Aber wenn noch ein fünkchen Hoffnung da ist, das nicht du gemeint bist, würde ich es lassen

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 20:45

Ja, es gibt ein Fünkchen Hoffnung. Er redet immer von Ergebnissen, die genauso schlecht sind wie letztes jahr, aber meine haben sich verdoppelt. Dennoch habe ich aber meinen Namen gehört!!! Und: "Das schaff ich auch allein". Wieso sollte ich noch warten, wenn es dieses Fünkchen Hoffnung gibt?

Kommentar von tergenna am 6. August 2009 20:47

weil du dann nicht "als Lauscher an der Wand" dastehst und aus diesem Grund dann doch noch die Kündigung bekommst


anonym
beantwortet von Eddy11 am 6. August 2009 20:43
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Ich würde da ein offenes Gespräch suchen, denn die Situation ist wirklich nicht optimal. Ich kann Dich da gut verstehen. Sprich Deinen Chef vor seinem Urlaub doch ruhig mal darauf an. Sag, dass Du etwas mitbekommen hast und nur sicher gehen möchtest, ob was dran ist.


anonym
beantwortet von saan71 am 6. August 2009 20:50
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falls dir wirklich gekündigt werden sollte, ob du es nun vor dem Urlaub oder nach dem Urlaub erfährst, ändert ja nichts an der Tatsache. Für mich hört sich das schon so an, als würde sich dein Chef Gedanken machen weil er einigen Mitarbeitern aus finanziellen Gründen kündigen muss. Vielleicht tut er sich selbst damit schwer. In der jetzigen Zeit ist es manchmal echt schwer, das alles zu verstehen und zu akzeptieren, aber es geht momentan vielen Leuten so und ich glaube auch, dass sich Firmenchefs auch nicht alle so leicht tun, jemandem zu kündigen. Was meinst du denn,......."in der Urlaubszeit braucht er mich noch........?" Eine Kündigung hält sich an eine Frist und bis zum Ablauf der Frist ist man verpflichtet, seiner Arbeit nachzugehen. Versuche einfach auch deinen Chef zu verstehen. Er muss einigen Mitarbeitern kündigen, um den Betrieb zu retten. Er denk in diesem Fall wirtschaftlich und schaut wieviel Leute in der Urlaubszeit anwesend sein müssen, dass der Betrieb weiterläuft. Wenn ein Firmenchef nicht so strategisch denken würden, würden schon viel mehr Geschäfte hops gegangen sein. Ich verstehe deine Stimmung sehr gut - ganz klar,..........aber ich mag es nicht wenn die Arbeitnehmer immer die Guten und die Arbeitgeber immer die Bösen sind. Es gibt auf beiden Seiten solche und solche......... Falls wirklich eintreten sollte dass dir gekündigt wird, wünsche ich dir, dass du bald wieder eine Stelle findest die dir Spaß macht! UND - wenn du es gar nicht mehr aushälts bis dein Chef dich anspricht, rede du mit ihm und schildere ihm ganz ehrlich aber freundlich deine Gedanken. Er ist ja auch nur ein Mensch ;_)

Grüße und schönen Abend noch

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 21:04

Danke für deine ausführliche Antwort. Während des Urlaubs braucht mich der Chef, um die Bürozeiten abzudecken, ohne mich wird das sehr schwierig für die anderen! Ich verstehe schon den finanziellen Zwang, keine Frage, das habe ich ihm auch gesagt. Ich sagte ihm auch, daß ich eine Kündigung nachvollzeihen kann, wenn das Unternehmen nicht mehr die Mittel hat, besonders bei uns, wir sind eine kleine Agentur. Aber er sagte, das würde er nicht machen, er hat zuviel in sein Humankapital investiert, besonders in mich. (hHabe grade mein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen!) Und er hätte ja eine soziale Verantwortung. Nur wenige Tage später dann diese Gespräche und Telefonate. Mich stört nicht der Fakt, wohl aber die Hinterhältigkeit. Soll er offen mit mir darüber reden, entschieden hat er ja offenbar schon!

Kommentar von saan71 am 6. August 2009 21:23

dann red mit ihm, du fühlst dich dann sicher besser! Aber Offenheit und Ehrlichkeit von beiden Seiten ist wichtig. Dass er dir nicht gleich etwas gesagt hat ist genau so ungut wie wenn du hinter der verschlossenen Türe stehst und mithörst, während deine Kollegin im Raum ist. Vielleicht hättest du nichts gehört wenn du ganz normal an deinem Schreibtisch gesessen hättest?? Aber das spielt keine Rolle jetzt und ich mag dich auch nicht beschuldigen......... Red mit ihm,.....ich glaub er ist ein ganz umgänglicher Mensch. Grüße und schönen Abend noch


MichaelCH
beantwortet von MichaelCH am 6. August 2009 20:41
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sprich mit dem chef/ anderen mitarbeitern, um es aufzuklären!


anonym
beantwortet von chicaBlue am 6. August 2009 20:42
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Ich habe deine Frage gestern mitbekommen. Wenn es so sehr an dir nagt, nimm dir morgen ein Herz und sage: das + das habe ich mitgekommen. Was ist los?



peterunddoris
beantwortet von peterunddoris am 6. August 2009 20:42
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Du hast dann, wenn Du gekündigt werden solltest, sowieso nichts mehr zu verlieren. Sprich ihn morgen an.

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 20:46

Stimmt eigentlich. Das ist ein Argument!


JaneCo
beantwortet von JaneCo am 6. August 2009 20:44
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Gute Frage! Ich persönlich würde ihn direkt darauf ansprechen, d.h. um ein "kurzes Gespräch unter vier Augen" bitten. Dann würde ich ihn darauf ansprechen, dass du erfahren hast, dass du eventuell gekündigt werden sollst und ob etwas daran ist. Falls dem so sei, soll er dir so ehrlich die Karten auf den Tisch legen, damit du dich auf die Situation einrichten kannst. Denn wenn er jetzt zwei Wochen für dich nicht erreichbar ist und du weiter in Ungewissheit bist - da steht es mit deiner Arbeitsmoral sicher auch nicht so super, oder!?

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 20:50

Das stimmt, es arbeitet sich schwer, weil man nicht mehr weiß, wofür.


anonym
beantwortet von alchemist2 am 6. August 2009 20:44
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Wenn das wirklich feststeht für Dich, dann such dir ab sofort einen neuen Job. Vielleicht hast du dann das Glück, dass du VOR ihm deine Kündigung aussprechen kannst. Wenn du so schnell nichts findest, würde ich gar nichts tun. Vielleicht betrifft es dich ja auch gar nicht, du solltest mal genau überlegen, ob sie wirklich von DIR gesprochen haben!

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 20:53

Ich fürchte ja. Es ging um eine "sie" Ich ahbe noch drei Kollegen: eine Azubine (unkündbar), die Schwiegertochter vom Chef (nee ne?) und die dame, mit der er sich darüber ausgetauscht hat (das gespräch, das ich hörte). Ginge es nicht um mich, hätte er mich ja einweihen können. Job suchen mach ich sofort, habe gestern schon angefangen, die Unterlagen zusammenzusuchen)

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 21:55

es sollte heißen "ich habe noch drei weibliche Kolleginnen..."


Turrican2k
beantwortet von Turrican2k am 6. August 2009 20:41
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Und dann sollen wir mehr Arbeiten und auf Urlaubstage verzichten damit die Unternehmen noch weniger Mitarbeiter brauchen ...

Um dich zu ermuntern; Vielleicht ist dein Name als Vorschlag gefallen, aber wenn dich niemand angesprochen hat halte ich es für möglich das du wohl nicht gekündigt wirst.

Ansonsten Frag! Fragen kostet nichts!

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 20:43

Naja, ich verstehe, dass man auf die Kosten gucken muß. Ist natürlich doof, dass er grade bei mir sparen will. Es mir aber nicht zu sagen, ist hinterhältig, zumal er noch eine Woche zuvor zu mir meinte, er würde sowas nicht tun, denn er hätte ja auch eine soziale Verantwortung. Blabla.

Kommentar von A0f0a520cf61159774d67c1c19880629smallTurrican2k am 6. August 2009 20:45

Darf ich fragen was du machst?

Die Lohnkosten sind bei den meisten Unternehmen der geringste Kostenfaktor. Z.b. bei der Automobilindustrie in den westlichen Ländern machen die Lohnkosten der Arbeiter am Auto nur 5-8% aus ;)

Logistig, Werbung, Manager- und Aktionärgehälter sind viel höher. Trotzdem sollen wir immer mehr Stückzahl machen und mit dem Argument der Wirtschaftskrise auf Lohn verzichten. Das geht nicht lange gut...

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 21:08

Eine kleine Agentur mit 9 Mitarbeitern. Lohnkosten sind auf jeden Fall der größte Posten!


anonym
beantwortet von Hammerfall1989 am 6. August 2009 20:41
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ich an deiner stelle würde ihn zur rede stellen...könnte damit ebenfalls nicht gut umgehen...


belmondo
beantwortet von belmondo am 6. August 2009 20:41
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hatte dir doch geschrieben, du sollst esrt mal abwartenb und dann weiter entscheiden was du machst. Der Chef muss doch auf dich zukommen.


Sanja2
beantwortet von Sanja2 am 6. August 2009 20:41
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Ich würde ihn ansprechen und direkt fragen ob die Gerüchte stimmen.


WilliWinzig
beantwortet von WilliWinzig am 6. August 2009 20:41
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sprich ihn an, das er doch schneller die Tür schließen sollte wenn solche Themen auf den Tisch kommen


onomant
beantwortet von onomant am 6. August 2009 20:43
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Sprech ihn an. Egal wie oder was er antwortet - du hast dein möglichstes getan. Aber wiso wissen deine Kollegen bescheidt, nur du nicht. Und was wissen die denn genau?*

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 20:48

Die wurden ins Vertrauen gezogen, mit der einen Kollegin hat er hinter verschlossener Tür darüber gesprochen (und ich habe davor gestanden, weil ich neugierig war, das war mir irgendwie nicht geheuer und auch neu). Die weiß also alles.


tanztrainer1
beantwortet von tanztrainer1 am 6. August 2009 20:51
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Frag den Chef morgen, was Sache ist. Und dann schau Dich am besten gleich nach einer anderen Arbeit um, (arbeitsagentur.de oder meinestdt.de sind aus meiner Erfahrung eine der besten Seiten). Vllt findest Du auch gleich was.

Weil die Tochter eines Kollegen auch sofort nach einer anderen Stelle gesucht hatte, konnte sie gleich am 1. Oktober 08 wo anders neu anfangen. Ihr wurde zum 30. September 08 gekündigt!!

Ich wünsch Dir bei Deiner Suche viel Glück. Ich hab seit 1. August nach Arbeitslosigkeit sein November 05 wieder eine richtige Arbeit! Dazwischen hatte ich nur ab und zu Aushilfsjobs!


Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 6. August 2009 21:07

Danke, das macht ein bissel Hoffnung.

Kommentar von Simple_avatar2smalltanztrainer1 am 7. August 2009 16:00

Ich denk, dass Du gute Chancen hast, bald wiede einen neuen Job zu finden, gerade weil Du auch Dein Studium gut abgeschlossen hast. Du bist noch jung, hast noch keine Kinder und lebst in Berlin, wo es sicher gute Jobs gibt. Mach Dich aber auf solche Fragen gefaßt wie: Wo sehen Sie sich in 5 Jahren! Damit wollen sie prüfen, ob Du Karriere machen willst oder planst eine Familie zu gründen!! Als ich früher mal arbeitslos wurde, war mein Sohn gerade 4 Jahre alt, da wird man dann gefragt was ich denn machen würde, wenns Kind mal krank wird. Jetzt ist mein Sohn zwar 17, also im Großen und Ganzen selbstständig, jetzt bin ich den meisten Arbeitgebern mit 51 Jahren zu alt. Ich hatte das Glück, dass meine jetzige Chefin selbst auch schon über 60 und eine ganz liebe ist!!

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 11. August 2009 21:36

Danke!


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