Kündigung seitens Vermieters?

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8 Antworten

Da hättest Du uns mal besser um Rat gefragt, als die Kündigung kam - ist jetzt nicht mehr zu ändern. Jetzt muss man überlegen, was zu tun ist.

Ihr müsst auf der Stelle zum Sozialamt gehen und Eure Wohnungssituation schildern. Das ist meines Wissens die einzige Anlaufstelle, die für solche Notsituationen zuständig ist.

Nehmt Eure Unterlagen mit, also Ausbildungsvertrag, Belege, dass ihr Unterstützung vom Job-Center bekommt und die Kontoauszüge der letzten drei Monate. Dann glaubt man Euch auch, dass ihr wirklich in einer schlimmen Situation steckt.

Zu den Möbeln kann ich nur sagen, daraus müsst Ihr lernen. Wenn da nichts schriftlich existiert und ihr selbst keine Belege habt, dass ihr die Möbel bezahlt habt, ist das schlecht. Da sitzt die Vermieterin am längeren Hebel - die hat bestimmt Kaufbelege.

Aber auch da hilft das Sozialamt weiter, Ihr müsst ganz bestimmt nicht in einer Euch zugewiesenen Wohnung auf dem Boden schlafen oder gar unter den Brücken nächtigen.

Geht am besten gleich hin und wie gesagt- die Unterlagen nicht vergessen, auch die Kündigung müsst ihr mitnehmen. Alles, alles Gute für Euch. lg Lilo

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Kommentar von ChristianLE
08.01.2016, 13:47

ist jetzt nicht mehr zu ändern.

Warum nicht? Hier wurde noch kein Räumungsurteil gesprochen.

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Kommentar von Angi19931
08.01.2016, 13:59

danke

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Eine Kündigung ist nicht so einfach auszustellen.

Es gibt aber offene Fragen wie man ggf. vorab klären muss um hier entscheiden zu können.

1.) Art des Mietvertrages  - befristeter oder unbefristeter Mietvertrag?
2.) Art der Kündigung - ordentliche Kündigung, außerordentliche fristlose Kündigung oder außerordentliche befristete Kündigung?

Prüfe die Kündigung unbedingt auf Formfehler. Hat sie nur eine Sache vergessen zu benennen kann die Kündigung für unwirksam erklärt werden. 

Das bedeutet nicht das ihr für immer dort leben dürft, aber verlängert den Zeitpunkt des Auzuges zumindest. Dies hängt aber maßgeblich davon ab, wie du die Punkte 1 und 2 beantwortest. Da gibt es teilweise große Unterschiede. 

Zum Thema Möbel:
Das wird dir ggf. nicht gefallen, aber es sieht wie folgt aus:
1.) Wer hat die Quittung, wer hat "rechtlich nachweisbar" ursprünglich bezahlt?
2.) Wurde bei der "Klärung" der Zahlung, also beim Ausgleich, etwas schriftl. dokumentiert?
3.) Wurde die "Schenkung" schriftl. festgehalten?
Denn kannst du nichts nachweisen und "offiziell" lt. Papier gehören die Möbel der Vermieterin habt ihr ein Problem. 

Im übrigen: Stromabstellen darf sie nicht! Sollte so etwas erneut verkommen, festhalten, dokumentieren und ggf. Anwalt konsultiere - euer Verhältnis scheint eh nicht mehr das Beste zu sein (besteht evtl. eine Rechtschutzversicherung die Mietrecht deckt?).

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Was soll man dazu sagen? Es ist natürlich klar, dass es eine Kündigung zur Folge hat, wenn man dem Vermieter gegenüber "austickt", da Eure Vermieterin Euch aber immerhin mal das Geld für Möbel vorgestreckt hatte, scheint es ja früher ein gutes Verhältnis zwischen Euch gegeben zu haben - und das ist jetzt Eure einzige Chance.

Versucht auf sie zuzugehen und sie nochmal umzustimmen, bevor Ihr auf der Straße sitzt, würde ich mir wirklich alles mögliche einfallen lassen: mit einem Blumenstrauss hingehen, sehr höflich um ein Gespräch bitten, wenn sie das nicht will, einen Brief schreiben und sich darin in aller Form entschuldigen, das Ganze als einmaligen Ausrutscher erklären, der nie mehr vorkommt, die eigene sehr belastende Ausbildungssituation beschreiben und die verzweifelte Lage, wenn ihr jetzt ausziehen müsst, sie reumütig bitten, Euch noch eine Chance zu geben (im Notfall anfangen zu weinen)

Egal, was sie Euch vorwirft, sich nicht verteidigen, alles zugeben und bedauern - das ist die einzige Möglichkeit, ich würds an Eurer Stelle versuchen, wenn ihr diplomatisch seid und nicht anfangt zu streiten, lässt sie sich vielleicht erweichen.

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Kommentar von Angi19931
08.01.2016, 11:07

ja da war das Verhältnis noch in Ordnung diese angebliche drohung aber war im januar letzten jahres ubd danach is nie wieder irgendwas mit einer drohung oder der gleichen passiert. das stand aber in der Kündigung drinne

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Bei den Möbel könnt ihr nichts machen, denn du sagst das im Mietvertrag steht das das der Vermieterin gehört. Ihr hättet den vertrag sl nicht unterschreiben dürfen. Denn mit deiner Unterschrift sagst du das du damit einverstanden bist und alles richtig ist.
Bei der Kündigung glaube ich mal das es mittlerweile zu spät ist.
Aber du kannst trotzdem nochmal versuchen mit einem Anwalt zu reden (hoffe du hast eine rechtsschutzversicherung) evtl. Kann der nochwas machen, denn den Strom darf die Vermieterin nicht einfach abdrehen selbst bei zu lauter musik. Das aber jetzt noch zu beweisen ist schwer. Da hättet ihr sofort die Polizei einschalten müssen das das dokumentiert wird das halt der Strom weg ist.

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Kommentar von Angi19931
08.01.2016, 11:08

das mit den möbel stand nicht im

mietvertrag das is von privat zu privat bzw unter uns geschehen

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Kommentar von ArcticBear
08.01.2016, 11:10

hä, du sagst doch das die Möbel unter dem Namen der Vermieterin laufen. Wie meist du das denn? steht das denn irgendwo drauf das die ihr gehören? Oder nur mündlich?

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Kommentar von ArcticBear
08.01.2016, 11:16

ist trotzdem extrem problematisch. Am besten zum anwalt. Denn man hätte bei sowas ein Schenkungsvertrag machen sollen.

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Kommentar von ArcticBear
08.01.2016, 11:26

sinnvoll eher nicht, bezweifeln das der jetzt noch was machen kann, hätte direkt im Sommer passieren müssen. Würde dir aber eine rechtsschutzversicherung für sowas empfehlen kostet ein paar Euro im monat. Ich bezahle jetzt bisschen mehr als 3 Euro im Monat ( ist ein krummen betrag) die bezahlt dann dir deine Auslagen für anwalt, gerichtskosten etc.

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Über die Bedrohung, was sie ausgelöst hat und ob daraus eine Kündigung mit Recht ausgesprochen werden kann, habe ich mich in einem anderen Kommentar ausgelassen.

So, wie Du schreibst, kam die Kündigung irgendwann. Also lange nach der auslösenden Bedrohung. Wurden darin Gründe genannt, wie Bedrohung, zu laut u. a., hätte die Kündigung auch die genauen Anlässe mit Zeitpunkt und beteiligten Personen und ggf. Zeugen enthalten müssen. So ganz allgemein reicht das für eine Kündigung nicht aus. Einer solchen Kündigung müßte man noch nicht einmal widersprechen.

War es eine fristlose oder eine ordentliche Kündigung. Eine fristlose Kündigung muss in unmittelbarem Zusammenhang mit einem auslösenden Vorfall stehen und kann nicht erst nach ein paar Monaten ausgesprochen werden. Es sei denn, es ging eine gerechtfertigte Abmahnung voraus und weil sich nichts bessert, wird nun doch gekündigt, aber auch da müssen die neuen Anlässe genau benannt werden.

War es eine fristlose Kündigung, also "sofort", dann wäre diese Kündigung längst vom Tisch, da ihr nicht sofort ausgezogen seid und offenbar die Vermieterin stillschweigend geduldet hat, dass ihr weiter in der Wohnung wohnt.

War es eine ordentliche Kündigung, dann normalerweise nicht aus solchen Gründen.

Am ehesten vermute ich aus der ganzen Beschreibung, dass ihr mit im Haus der Vermieterin wohnt und das Haus nicht mehr als zwei Wohneinheiten hat. In diesem Fall hat sie Euch ordentlich mit 3 monatiger Verlängerung der Kündigungsfrist gekündigt, was sie auch ohne jede Begründung kann. (§573 a BGB)

In diesem Fall hilft kein Anwalt. Zum Monatsende müßt ihr tatsächlich raus.

Das einzige was Euch noch helfen könnte, sofern die Wohnung nicht schon längst weiter vermietet wurde ist, dass ihr die Vermieterin um Aufschub bittet und intensiv weiter nach einer Wohnung sucht. Sprecht mit ihr, ob sich nicht die Situation seit damals gebessert hat, also dass ihr sie nicht mehr bedroht, sondern eher betüdelt und dass ihr sowieso immer ganz leise seid. Außerdem wärt ihr bereit, etwas mehr Miete zu zahlen. Vielleicht geht sie darauf ein.

Falls das nichts hilft, dann zum Amt. Irgendwo muss Euch die Stadt wenigstens vorübergehend unterbringen. Vielleicht einzeln, aber ohne Dach werdet ihr nicht sein und Möbel habt ihr sowieso keine.

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Wie jetzt? Im Sommer kam die Kündigung und Ihr wohnt immer noch da?

Aus genau welchem Grund hat denn die VMn zu wann gekündigt?

Ist es ein 2FH in dem auch die Vermieterin selbst wohnt?

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Kommentar von Angi19931
08.01.2016, 11:02

ich hab jetzt die Kündigung nich vor mir grade kann das genaue datum grad nich sagen weil ich auf der Arbeit. ja weil die Vermieterin mit im haus wohnt verlängert sich die Kündigungsfrist um 6 statt um 3 monate

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Eine Wohnungskündigung unterliegt gesetzlich festgeschriebenen Regeln. Werden diese nicht eingehalten, könnte die Kündigung unwirksam sein.

Deshalb meine Fragen: Welcher Art ist die Kündigung? Wann kam sie? Kam sie schriftlich? Womit ist sie begründet? Gibt es lt. Mietvertrag nur einen Vermieter? Ist die Kündigung an beide Mieter gerichtet? Wohnt außer euch und der Vermieterin noch jemand im Haus? Ist es ein Zweifamilienhaus? Seit wann wohnt ihr im Haus?


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und mein freund natürlich ausgetickt is

und das wunderst du dich ?

vorallem weil es für dich "natürlich" erscheint, so zu reagieren !!

also wenn du mit so einem zusammenleben kannst deine Sache,  ich will in meinem Haus anständige und zivilisierte Menschen haben

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