Frage von simpel1, 69

Kündigung nach Krankheitsfall?

Hallo..

.folgendes passierte,

ich meldete mich arbeitsunfähig da ich starke Rückenschmerzen hatte. Ich war länger krank und hatte mehrere Untersuchungen. Am Ende kam heraus das ich durch  einen doppelten Bandscheibenvorfall ausgefallen war.. Ich bin insgesammt 6 Wochen durch Krankheit ausgefallen,war ca. bis anfang der Erkrankung 7 Monate im Arbeitsverhältniss...habe 3 Therapien verschrieben bekommen.

Doch nun wurde ich nach 10 Tagen Arbeit (14 Tage )gekündigt,da ich nicht wie gewohnt meine Arbeit nach gehen konnte,da ich nur Rückenschmerzen und so nur unter Medikamenten arbeiten konnte,,,... Ich habe dies zwar angesporchen doch wurde dies nur belächelt...

Nun meine Frage ,hat es Sinn gegen diese Kündigung anzugehen?

Antwort
von DerHans, 41

Wenn du eine chronische Krankheit hast, kann das durchaus ein Kündigungsgrund sein.

Es ist dann ja damit zu rechnen, dass du in Zukunft öfter arbeitsunfähig sein wirst.

Einem kleineren Betrieb ist das dann nicht zuzumuten

Antwort
von johnnymcmuff, 25

Doch nun wurde ich nach 10 Tagen Arbeit (14 Tage )gekündigt,da ich nicht wie gewohnt meine Arbeit nach gehen konnte,da ich nur Rückenschmerzen und so nur unter Medikamenten arbeiten konnte,,,... Ich habe dies zwar angesporchen doch wurde dies nur belächelt...

Krankheit/Arbeitsunfähigkeit schützt vor Kündigung nicht. Gerade dass kann sogar erst Recht ein Grund zur Kündigung sein, wenn Du Deine Tätigkeit nicht mehr richtig ausüben kannst.

Würdest Du während einer Krankschreibung gekündigt oder würdest Du jetzt krank geschrieben und man kündigt Dir,würdest Du nach Ende der Kündigungsfrist Krankengeld erhalten, wenn Du immer noch krank geschrieben bist.

LG

johnnymcmuff

Antwort
von Gestiefelte, 28

Ich würde es schon allein aus Prinzip versuchen. Habt ihr einen Betriebsrat? Wenn ja, geh unbedingt schnell hin und lass dich beraten.

Antwort
von Obscorum, 25

Ab einem Arbeitsverhältnis von 6 Monaten und min. 10 Mitarbeiter im Betrieb greift der gesetzliche Kündigungsschutz.


Es wird unter Langzeitkrankheit und Kurzzeitkrankheit entschieden.


Bei Kurzzeitkrankheiten hat der Arbeitgeber kaum Chancen auf eine rechtlich gültige Entlassung. Es sei denn die Ausfälle häufen sich sehr stark. Wobei hier die Rede von sehr vielen unterschiedlichen Krankheiten ist.


Ab 8 Monaten soll eine Krankheit als Langzeitkrankheit gelten.


Langzeitkrankheiten stellen eher einen Grund zur Kündigung dar, sofern keine Aussicht auf Besserung innerhalb von 20-24 Monaten besteht. Dies muss aber gut begründet werden.


Da du nur 6 Wochen krank warst bei einem Arbeitsverhältnis von 7 Monaten, würde ich diese Kündigung nicht akzeptieren. Der Kündigungsschutz greift bei dir.

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