Kündigung nach der Ausbildung wann ich will?

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5 Antworten

Grundsätzlich ist ein (selbstverständlich dann für beide Seiten geltender) Kündigungsausschluss im Arbeitsvertrag nicht verboten,

Er wird ja auch - wenn nicht ausdrücklich eine Kündigungsmöglichkeit vereinbart wurde - bei befristeten Arbeitsverhältnissen praktiziert: bei Zeitbefristungen in der Regel für längstens 2 Jahre (unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 5 Jahren), bei Sachgrundbefristungen ohne Zeitbegrenzung.

Zudem sind Arbeitsverträge auf Lebenszeit erlaubt; in diesen Fällen - und wenn Arbeitsverträge ohne Vereinbarung einer Kündigungsmöglicheit über mehr als 5 Jahre geschlossen werden - ist eine Kündigung dann nach 5 Jahren mit einer Frist von 6 Monaten möglich.

Siehe dazu das Teilzeit- und Befristungsgesetz TzBfG § 14 "Zulässigkeit der Befristung" Abs. 2, 2a und 3; Bürgerliches Gesetzbuch BGB § 624 "Kündigungsfrist bei Verträgen über mehr als fünf Jahre".

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Kommentar von Familiengerd
14.04.2016, 23:31

Ergänzung:

Der Kündigungsausschluss betrifft selbstverständlich "nur" die ordentliche Kündigung; die Möglichkeit zur außerordentlichen/fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund ist davon nicht betroffen.

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Dies nennt sich "Verpflichtung" und findet in einem etwas anderen Bereich statt. Studierst du berufsbegleitend und die Firma bezahlt einen Teil des Studiums, muss man sich häufig verpflichten für ein paar Jahre. Im Falle einer Kündigung wären dann Gelder zurückzuzahlen.

Ich wage eine Gültigkeit in deinem Falle zu bezweifeln...

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Kommentar von Familiengerd
14.04.2016, 23:35

Dies nennt sich "Verpflichtung" und findet in einem etwas anderen Bereich statt.

Auch für "normale" Arbeitsverhältnisse kann ein Kündigungsausschluss vereinbart werden; praktiziert wird das ohnehin schon bei befristeten Arbeitsverhältnissen.

Ich wage eine Gültigkeit in deinem Falle zu bezweifeln...

Mit welcher Begründung??

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Ist rechtlich Unsinn. Ich denke mal, er will das du nicht abhaust. ^^ Ist doch nicht schlecht, wenn man einen Job nach der Ausbildung sicher hat.

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Kommentar von Familiengerd
14.04.2016, 23:29

Ist rechtlich Unsinn.

Wie kommst Du denn zu dieser "kühnen" Behauptung?!?

Alleine schon das Teilzeit- und Befristungsgesetz TzBfG bietet unter bestimmten Bedingungen den Abschluss von auf bis zu 5 Jahre befristete Arbeitsverträge, die dann nur gekündigt werden können, wenn eine Kündigungsmöglichkeit ausdrücklich vereinbart worden ist.

Auch nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch besteht die Möglichkeit des Schlusses von Arbeitsverträgen von mehr als 5 Jahren (bis hin zum Schluss auf Lebenszeit); eine ordentliche Kündigung ist dann erst nach 5 Jahren mit einer Frist von 6 Monaten möglich.

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Nein kann er nicht und darf er nicht Das ist ein verfahren wen zb dein chef dir ein kredit gibt oder was wahrscheinlicher ist das wen er dir die möglichkeit gibt deinen meister zu machen da wären es dan zb schon 5 jahren und das wäre dan erlaubt.weil er dan  die kosten Übernomen hat.

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Kommentar von Familiengerd
14.04.2016, 23:24

Nein kann er nicht und darf er nicht

Da bis Du allerdings im Irrtum!

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Kann er gerne machen, aber das besitzt keine rechtliche Gültigkeit. Die Kündigungsfrist beträgt nach der Probezeit immer einen Monat vom Arbeitnehmer aus (§622 BGB). Viele stellen auch Vertragsstrafen rein, z.B. dass du wenn du nach einem Jahr kündigst so und soviel Geld zurückzahlen musst. Auch sowas ist nicht zulässig.


Also selbst wenn du das Ding unterschreibst ist es nicht gültig.

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Kommentar von Familiengerd
14.04.2016, 23:38

Kann er gerne machen, aber das besitzt keine rechtliche Gültigkeit. [...] Also selbst wenn du das Ding unterschreibst ist es nicht gültig.

Da bist du allerdings völlig im Irrtum!!

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