Kündigung in der Probezeit, Welches Gehalt steht mir zu, Anspruch auf Krankengeld?

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4 Antworten

Das musst du deine Krankenkasse fragen. Vom Arbeitgeber bekommst du jedenfalls keine Lohnfortzahlung. Die würdest du erst bekommen, wenn du mindestens 28 Tage gearbeitet hättest.

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Kommentar von wurzlsepp668
11.04.2016, 13:12

und witzigerweise hätte die Fragestellerin das Gehalt bis zum 18.04. gekommen ....

durch die Krankschreibung lacht der Arbeitgeber, da er sich für 1 Woche den Lohn und die Abgaben spart .....

und das Krankengeld ist auch noch WENIGER als das Nettogehalt ......

ich seh das als klassisches Eigentor ......

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Wann wurde dir denn gekündigt?

Handelte es sich um eine bezahlte oder unbezahlte Freistellung?

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Kommentar von RSphina
11.04.2016, 13:22

ich habe die Krankmeldung noch nicht eingereicht

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und was bitte hast du nach dem 1.04. und vor der krankschreibung am 11.04. gemacht? 

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Kommentar von ollikanns
11.04.2016, 13:10

gechillt. Er/Sie hat nur am allerersten Tag gearbeitet. Danach wurde er/sie ja nach Hause geschickt, sprich freigestellt. Und war dann so dumm, sich krank zu melden. 

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der 01.04 muß bezahlt werden .....

auch die Tage bis zur Krankschreibung, da Freistellung.

Durch die Krankschreibung hast Du Dir selber ins Knie geschossen, da das Krankengeld erheblich weniger als das Nettogehalt beträgt ......

wofür sollte die Arbeitsbescheinigung sein?

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Kommentar von ollikanns
11.04.2016, 13:12

Genau so ist es. Er/sie hätte besser mal still gehalten und keine Krankmeldung geschickt. Denn Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt es erst nach 28 Tagen Betriebszugehörigkeit.

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Kommentar von DarthMario72
11.04.2016, 13:12

wofür sollte die Arbeitsbescheinigung sein?

Fürs Arbeitsamt vermutlich.

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Kommentar von Familiengerd
11.04.2016, 14:13

@ Wurzelsepp:

Nachtrag zu einer anderen Frage ("Welche Rechte hat ein Arbeitnehmer bei der Kündigung?") und dem in Deinem Kommentar zu einer Antwort irrig behaupteten Direktionsrecht des Arbeitgebers in Zusammenhang mit dem Urlaub des Arbeitnehmers.

Ich gebe Dir das auf diesem Wege zur Kenntnis, weil die Kommentare aufgrund der Löschung einer Antwort (die zum "Krankmachen" aufforderte) natürlich ebenfalls verschwunden waren.

Aus "Prof. Dr. Peter Wedde (Hrsg.), Arbeitsrecht - Kompaktkommentar zum Individualrecht mit kollektiven Bezügen":

Die Urlaubserteilung unterliegt nicht dem arbeitgeberseitigen Direktionsrecht. Bezüglich des Urlaubs übt der AG nicht als Gläubiger der Arbeitsleistung sein Weisungsrecht aus, sondern erfüllt seine Pflicht als Schuldner. Ein Recht des AG zur beliebigen Urlaubserteilung im Urlaubsjahr besteht nicht. Die Bestimmung des Urlaubszeitpunkts steht auch nicht im billigen Ermessen des AG [...]. Vielmehr ist der AG verpflichtet, die Urlaubswünsche des AN zu berücksichtigen und den Urlaub für den vom AN angegebenen Termin festzusetzen. [...]

Die Angabe im von Dir geposteten Link, nachdem ich das von Dir behauptete Direktionsrecht zur Urlaubserteilung bestritten habe, bedeutet nicht, dass der Arbeitgeber ein diesbezügliches Weisungsrecht hat!

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