Frage von lealea19, 56

Kündigung in der Probezeit wegen übler Vorwurf?

Hallo an alle! ich war an einem Kindergarten als Berufspraktikantin tätig und die Einrichtung hat mich übernommen, da sie sehr zufrieden mit mir waren. Ich war noch als Praktikantin da, als eine andere Berufspraktikantin in meiner Gruppe eingesetzt wurde. Sie hatte den Absicht, dort zu bleiben. Kaum war ich dort als examinierte Erzieherin tätig, hat sie mir mit üblen Mobbing Vorwürfen konfrontiert aus dem Grund, dass ich sie um Hilfe bat, wenn ich Hilfe gebraucht habe. Zwar hat die Leitung festgestellt, dass es sich nicht um Mobbing handelte, aber veränderte trotzdem ihr Verhalten grundsätzlich gegenüber mir., meine Arbeitsleistungen wurden ständig abgewertet, ich wurde verunsichert, sogar meine Sprachkenntnisse bemängelt und schließlich wurde ich aus der Gruppe raus genommen mit dem Absicht, als Springer in unterschiedlichen Gruppen eingesetzt zu werden. Ich bin ins tiefe Loch gefallen, erst nach diesen üblen Vorwürfen, dann mit so einem Umgang seitens der Führungskraft. Ich bat ständig um das Gespräch, wurde aber untersagt. Ich bin im Moment depressiv, weine ständig. Die Fragen der Eltern, warum ich nicht mehr in der Gruppe bin, aufgrund des Schweigepflichten konnte ich nicht beantworten,man vermuten bestimmt was Schlimmes. Ich bin im Moment krank, kann nicht mehr schlafen, hab Angst Zustand und Schwindelanfälle. Im Moment bin ich krank geschrieben. Mir wurde gestern mitgeteilt, dass ich gekündigt werde. Ich fühle mich raus gemobbt und finde keinen Weg mehr daraus zu kommen, vor allem, bereue ich es, dass ich mit dem Mobbings Vorwurf nicht rechtlich umgegangen bin. Ich dachte, die Führungskraft kennt mich und sie würden an meiner Seite stehen. Meine Frage ist, ob ich jetzt aufgrund dessen, wie es alles gelaufen ist und was ich eigentlich am Anfang aus meiner moralische Überzeugung gar nicht wollte, die Praktikantin wegen Verleumdung anzeigen? Sie hat sich sogar nicht entschuldigt . Ich bin im Moment depressiv und suche einen Weg durch Therapie rauszukommen, aber das Gefühl dass sie sowas niemanden mehr antun darf. Um einen guten Rat und Unterstützung wäre ich sehr dankbar...

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Antwort
von StrohutRekrut, 31

Das ist ja eine unfassbare Geschichte ich kann dich total verstehen und ich würde an deiner stelle Rechtliche schritte einleiten.

Normalerweise bin ich ein Mensch der den Weg des geringsten Wiederstands wählt ..... aber im Berufsleben, ich meine was szeht denn dann im Lebenslauf.

Stell dir dich in einem Vorstellungsgespräch vor und du sagst dass du (falls dass zur Sprache kommt) deine Anstellung aufgrund dessen verloren hast das dir so übel mitgespielt wurde könnte man dass als ausrede abtuen, aber wenn da rechtliche Schritte hinter stehen bist du viel glaubwürdiger.

Im Bezug darauf würde ich mich ich an deiner stelle aber auch noch mit deinem Rechtsvertreter beraten, und eine Therapie wegen der Depressionen halte ich auch für sehr sinnvoll.

Hoffe ich konnte etwas zur Lösung deines Problems beitragen, wie immer das ist hier nur meine Meinung.

Liebe Grüße und alles Gute,  Strohhut   (:

Kommentar von lealea19 ,

Ich danke Dir fürs Mut-machen. Die Situation ist echt übel, vor allem, wenn die Vorgesetzte dir jeglichen Gesprächsbedarf untersagen.   

Antwort
von emily2001, 28

Hallo,

du bist examiniert, und was hat denn die andere für einen Abschluß?

Wenn sie nicht examiniert ist, und wenn man sie trotzdem übernommen hat, könnte es daran liegen, daß sie billiger ist.

Du solltest auf jeden Fall, versuchen,gegen die Kündigung anzugehen. Hierfür hast du drei Wochen Zeit.

Warum bist du nicht zum Vorgesetzten deiner Leiterin gegangen, um ein Gespräch mit dir, deiner Leiterin und deren Vorgesetzten zu haben?

Wegen Mobbing kannst du vielleicht immer noch klagen...

In Solchen Fällen ist es auch immer gut, rechtzeitig einen Zwischenzeugnis zu verlangen.

Ich wünsche dir viel Kraft.

LG. Emmy

Kommentar von StrohutRekrut ,

Das halte ich auch für wahrscheinlich, unfassbar das es selbst im Sozialwesen so fiese (und vor allem verbotene) tricks gibt das ist wirklich bedauerlich.

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